Freitag, 11. April 2008, 22:31 Uhr
Das neue Kilogramm-Maß soll über das Gewicht eines Siliziumatoms bestimmt werden. Dieses wird derzeit mittels einer Silizium-Kugel bestimmt, die nur ein Isotop enthält. Die Kugel wird eine Oberflächenrauhigkeit von etwa 0,03μ haben, wenn ich den Sprecher von Deutschland Radio richtig verstanden habe.
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Sonntag, 23. März 2008, 23:03 Uhr
It’s interesting to notice, that christians would have the same problems in finding easter. I just read an article about easter calculation and at some point i thought i know the whole problem of having to supply dates for events based on natural (mostly lunar) calendar in a world dominated by a rather artificial calendar.
The FAQ Site explains the date-choosing for easter like this:
The calculation of Easter is complicated because it is linked to (an inaccurate version of) the Hebrew calendar.
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Freitag, 14. März 2008, 10:19 Uhr
Vor etwa einem Monat hat der anglikanische Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams, laut Medienmeldungen gefordert, “die Scharia in bestimmten Fällen in Großbritannien anzuwenden”. Und genauso wie zu erwarten ist, dass sich so einige Muslime über Karikaturen aufregen würden, die vorgeben, den Propheten Muhammad (saws) darzustellen, war abzusehen, dass die Worte Rowan Williams Entrüstungswellen nach sich ziehen würden. ((Vielleicht ein besserer Vergleich: Die Regensburger Rede des Oberhauptes der katholischen Kirche, die die wenigsten Muslime gelesen hatten, die sich lauthals darüber aufgeregt hatten - denn dies trifft auch für die meisten Kritiker Williams zu..))
Das Thema ist so groß, dass ich mehrere Artikel darüber schreiben werde, in der Hoffnung ein wenig mehr Licht in dieses Thema zu bringen. Die wenigsten Menschen scheinen die Rede des Erzbischofs gelesen zu haben und die meisten Medien scheinen sie misverstanden zu haben. Deshalb fange ich mit einer Bestandaufnahme dessen an, was in der Rede zum Thema gesagt wurde.
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Montag, 4. Februar 2008, 13:01 Uhr
Tagesschau.de hatte vor einigen Tagen die Veröffentlichung dreier Wissenschaftler - Justin G. Chen, Scott D. Kominers and Robert W. Sinnott - vorgestellt, in der diese behaupten, es wäre im Allgemeinen besser, auf den nächsten Bus zu warten, statt zur nächsten Bushaltestelle zu laufen. Sie benutzten dabei allerdings ein sehr vereinfachtes Modell der Wirklichkeit.
Vor drei Tagen habe ich einen Kommentar dazu auf Tech-Cookies verfasst, der nun wiederum von der Tagesschau-Redaktion aufgegriffen wurde:
Unser Leser Omar Abo-Namous weist nun darauf hin, dass die Grundannahmen der Autoren eindeutig zu kurz greifen. So gehen sie in ihrer Abhandlung davon aus, dass der Bus sich mit gleichbleibender Geschwindigkeit und ohne Stopps bewegt - eine Voraussetzung, die, wie jeder Benutzer des öffentlichen Personen-Nahverkehrs weiß, im höchsten Maß unrealistisch ist. Außerdem könnten Fußgänger Abkürzungen nehmen, die Bussen nicht zugänglich sind - von anderen Nebenbedingungen wie Fahrgastaufkommen, Ampeln, Baustellen etc. ganz zu schweigen. Deshalb sei die Schlussforderung, dass es grundsätzlich besser sei, auf den nächsten Bus zu warten, nicht haltbar.
Nun ist zu hoffen, dass die Mathematiker diese Anregungen aufnehmen und ihr Modell entsprechend verfeinern. Und bis dahin sollte man doch ruhig etwas für die Gesundheit tun, meint Omar Abo-Namous: “Ein Spaziergang könnte dem Einen oder Anderen helfen.”
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Dienstag, 22. Januar 2008, 2:56 Uhr
Statt des bisherigen Leiters der Intensivtäterabteilung in Berlin Roman Reusch, der zuletzt für seine diskrimatorischen Aussagen in die Schlagzeilen gekommen ist, wird nun mit einem ehemaligen stellvertretenden Landesvorsitzenden der Republikaner ersetzt! [via anders deutsch]
Nachdem Generalstaatsanwalt Ralf Rother am Mittwoch im Rechtsausschuss angekündigt hatte, den umstrittenen Leiter der Intensivtäterabteilung, Roman Reusch, abzulösen, sorgte am Wochenende eine weitere Personalie für Aufregung. Mit Rolf von Niewitecki soll ein ehemaliger stellvertretender Parteivorsitzender der rechtsextremen Republikaner in Reuschs Abteilung wechseln.
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Dienstag, 14. August 2007, 18:50 Uhr
In Peine hat der Bürgermeister (Michael Kessler) den Beamten vorgeschlagen, mittags und während der Arbeitszeit einen 10 minütigen Mittagsschlaf zu halten, um ihre Energien zu sammeln und danach frischer ihre Arbeit erledigen zu können. Er selbst soll seit 20 Jahren regelmäßig diese Praxis durchführen und sie habe ihm nur gut getan.
Die Beamten scheinen den Vorschlag abzulehnen, was sich Bürgermeister Kessler nur damit erklären kann, dass die Beamten das Stereotyp des faulen Beamten nicht bedienen wollen. Wenn das aber der Fall ist, dann sollten auch sämtlich Kaffeemaschinen aus Rathäusern und Ämtern verschwinden. In Hannover hat Oberbürgermeister Stephan Weil einen ähnlichen Vorschlag bereits kategorisch abgelehnt…
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Dienstag, 7. August 2007, 12:21 Uhr
Laut Spon feiern die Smileys inzwischen 25-jähriges Bestehen. 1982 soll der erste Smiley vom Informatiker Scott Fahlman “entwickelt” worden sein. In einer Email, die hier wiedergegeben wird, fürhrt er dazu aus:
I propose that the following character sequence for joke markers:
: - )
Read it sideways. Actually, it is probably more economical to mark things that are NOT jokes, given current trends. For this, use
: - (
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Dienstag, 5. Juni 2007, 3:28 Uhr
Es ist echt schade, dass gerade Muslime in letzter Zeit vermehrt Zeichen von unwissenschaftlichem Vorgehen zeigen. Der Koran ruft wiederholt dazu auf, dass man seine Augen, Ohren sowie seinen Verstand einsetzt.
(Al-Nahl; 16:9-13) Allah weist den Weg. Es gibt solche, die (vom Weg) abweichen. Und hätte Er es gewollt, hätte Er euch allesamt den Weg gewiesen. Er ist es, Der Wasser aus den Wolken herniedersendet; davon habt ihr zu trinken, und davon wachsen die Gebüsche, an denen ihr (euer Vieh) weiden lasset. Damit läßt Er für euch Korn sprießen und den Ölbaum und die Dattelpalme und die Trauben und Früchte aller Art. Wahrlich, darin liegt ein Zeichen für nachdenkende Leute. Und Er hat für euch die Nacht und den Tag dienstbar gemacht und die Sonne und den Mond; und die Sterne sind auf Seinen Befehl hin dienstbar. Wahrlich, darin liegen Zeichen für die Leute, die Verstand haben. Und was Er auf der Erde für euch erschaffen hat, ist mannigfach an Farben. Wahrlich, darin liegt ein Zeichen für Leute, die sich mahnen lassen.
An diversen anderen Stellen wird im Koran gefragt, ob die Menschen denn nicht denken könnten oder nicht sehen/hören könnten. Dahinter steckt in meinen Augen die eindeutige Aufforderung zum wissenschaftlichen Vorgehen: Beobachten, Nachdenken und Schlussfolgerung ziehen, um das Beobachtete zu erklären. Dass die Schlussfolgerung, die man heute gezogen hat nicht der Weisheit letzter Schluss ist, weiß an sich jeder, deshalb ist es umso wichtiger auch weiterhin mit offenen Augen und Ohren durch die Welt zu gehen und den Denkprozess zu keiner Zeit für beendet zu erklären.. Ob diese Einsicht auch so kommuniziert wird, hängt stark vom Ego des jeweiligen Wissenschaftlers ab.
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Donnerstag, 5. April 2007, 8:33 Uhr
Dass sich Menschen etwa in Afrika oder im nahen Osten über die wenigen Wasservorräte bekriegen (werden), ist für viele fast schon zur Normalität - vor allem in Europa. Dass aber Wasserknappheit auch Europa treffen kann, das ist noch nicht eingesickert.. ich muss zugeben, auch bei mir nicht! Schließlich haben wir im Garten eine Pumpe installiert und gräbt man nur zwei Meter in den Boden, findet man schon Wasser. Die Qualität ist zwar erst nach weiteren 10 Metern soweit, dass man das Wasser auch trinken kann, aber wie soll man sich ein Deutschland vorstellen, in dem eine Wasserknappheit vorliegt?
Da ich denke, dass das Thema in Zukunft umso wichtiger sein wird, möchte ich an dieser Stelle eine Zusammenstellung einiger Artikel zum Thema anbieten. Die Hauptquelle ist dabei Deutschland Radio, das seit einiger Zeit oftmals über Wassertechnologien und Wasserknappheit berichtet hat.
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Sonntag, 18. März 2007, 2:57 Uhr
Landesinnenminister Uwe Schünemann hat es scheinbar darauf angelegt, seinem Kollegen in Bayern in nichts nachzustehen - besonders was die Errichtung eines Polizeistaats angeht! Nachdem vor ein paar Tagen die Ludwig-Maximilians-Universität in München ihre Mitarbeiter aufgefordert hatte, “islamistische Studenten und Kollegen unverzüglich zu melden” und der dortige Innenminister Günther Beckstein diese Aufforderung auch noch gut hieß, wird das ganze auch in Niedersachsen nachgespielt.
In der HAZ vom Freitag heißt es dazu:
Weil es den begründeten Verdacht gibt, dass gewaltbereite Islamisten auch an niedersächsischen Hochschulen studieren, hat die Landesregierung jetzt eine Koordinierungsgruppe eingerichtet, die die strategischen Möglichkeiten zur Bekämpfung des islamistischen Terrorismus verbessern soll. Unter der Federführung des Innenministeriums arbeiten das Wissenschafts- und das Kultusministerium zusammen. Konkret geht es darum, dass die Universitäten und Fachhochschulen motiviert werden, den Sicherheitsbehörden verdächtige Beobachtungen zu melden.
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