Dienstag, 6. Mai 2008, 23:38 Uhr
Walter Langlott argumentiert auf tagesschau.de, dass die Diäten der Abgeordneten noch deutlich mehr erhöht werden sollten als geplant.
Nein. Parlamentarier verdienen nicht zu viel, sondern sogar noch viel zu wenig. Wenn man in den Parlamenten und Ministerien nicht nur Berufspolitiker und Funktionäre haben will, die nichts anders gelernt haben, als ihren Parteien und Verbänden zu gehorchen, sondern qualifizierte Repräsentanten des Landes aus unterschiedlichen Berufen, dann muss man diese Leute auch angemessen bezahlen.
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Dienstag, 6. Mai 2008, 10:24 Uhr
… falls die Informationen auf tagesschau.de der Wahrheit entsprechen, dann dürftet ihr euch nicht über niedrige Löhne Diäten beschweren. Danach bekommt jeder von euch 7339 Euro monatlich. Das wäre - wenn ich das mal so sagen darf - bereits genug, wurden sie doch erst im November letzten Jahres aufgestockt. Dann sollt ihr aber noch eine Kostenpauschale von 3782 Euro bekommen, die ihr steuerfrei und ohne Einzelnachweise für Aufwendungen im Sinne eures Mandats einsetzen könnt ((ob das tatsächlich passiert wird ja scheinbar nicht mal überprüft und fraglich wäre auch, ob Wahlwerbung (die ja gesondert bezuschusst wird) im Sinne des Mandats ist)). Um Mitarbeiter einzustellen bekommt ihr darüber hinaus 13.660 Euro im Monat ((scheinbar ohne Angabe, wofür diese Arbeiter eingesetzt werden dürfen)).
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Samstag, 29. März 2008, 7:36 Uhr
Es ist schon erstaunlich, zu welchem Schluß der SWR-Korrespondent Peter Heilbrunner kommt, als er die Veröffentlichung des Films “Fitna” von Geert Wilders einzuschätzen versucht:
Und was lehrt uns das? Wir müssen gelassener werden im Umgang mit Islam-Kritik. Meinungsfreiheit ist eine der größten Errungenschaften der freien Welt und die sollten wir nicht übervorsichtig opfern aus Angst vor erbosten Reaktionen. Mit Selbstzensur jedenfalls stellen wir das Licht unser westlichen Tradition unter den Scheffel - einen Dialog der Kulturen muss man offen führen können und ohne vorauseilenden Gehorsam.
Dabei hat er bei der Analyse schon die richtigen Stichwörter genannt, nur der Schluß passt einfach nicht dazu! Er fängt an, indem er diagnostiziert, der Inhalt des Films gerate “nach dem Wirbel im Vorfeld” in die Nebensächlichkeit. Der Film sei unter “normalen Umständen” aus unterschiedlichen Gründen keiner Erwähnung wert..
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Kommentare (2)
Category: Ausland, Islam, Politik, Sicherheit, medien
Tags: Dänemark, Deniz Özgür, Film, fitna, Geert Wilders, Islam, islamophobie, medien, meinungsfreiheit, Mord, Rassismus, Rechtsextremismus, Tagesschau
Mittwoch, 27. Februar 2008, 23:34 Uhr
Als der frühere Post-Chef Klaus Zumwinkel aus seinem Haus abgeführt wurde, waren die Medien mit ihren Kameras und Objektiven bereits vor Ort und zeichneten den Fall eines Managers auf, auf dass die Republik das harte Durchgreifen der Staatsmacht - auch bei einem reichen Menschen - miterlebt. Angeblich soll Zumwinkel überrascht worden sein, die Aktion war “geheim und lang geplant”. Wer weniger überrascht schien, waren die beim Abführen des Managers vor der Villa wartenden Medienvertreter. Bei der Redaktion vom Tagesschau fragt man sich, ob die Medien instrumentalisiert wurden:
Wer hatte ein Interesse am Verbreiten dieser Botschaften? Und: Haben wir Medienleute uns dafür instrumentalisieren lassen? Diese Fragen klangen ja bereits in der breiten blog-Diskussion letzte Woche mehrfach an. Ich kann nicht sagen, wie die Kollegen des ZDF Kenntnis von der bevorstehenden Aktion bekamen. Gute Recherche? Vieles spricht dafür, dass die Information gezielt durchgestochen wurde, um genau den oben geschilderten Effekt zu erzielen. Das hieße: ja, die Medien wurden instrumentalisiert. Und wenn ja, was hätten wir Medienleute anders machen sollen?
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Category: Politik, Sicherheit, medien
Tags: Durchsuchung, Inland, Kay Nehms, Klaus Zumwinkel, medien, Monika Harms, Online-Durchsuchung, Politik, Polizei, Rechtsstaat, Sicherheit, Steuerhinterziehung, Tagesschau, terror
Montag, 4. Februar 2008, 13:01 Uhr
Tagesschau.de hatte vor einigen Tagen die Veröffentlichung dreier Wissenschaftler - Justin G. Chen, Scott D. Kominers and Robert W. Sinnott - vorgestellt, in der diese behaupten, es wäre im Allgemeinen besser, auf den nächsten Bus zu warten, statt zur nächsten Bushaltestelle zu laufen. Sie benutzten dabei allerdings ein sehr vereinfachtes Modell der Wirklichkeit.
Vor drei Tagen habe ich einen Kommentar dazu auf Tech-Cookies verfasst, der nun wiederum von der Tagesschau-Redaktion aufgegriffen wurde:
Unser Leser Omar Abo-Namous weist nun darauf hin, dass die Grundannahmen der Autoren eindeutig zu kurz greifen. So gehen sie in ihrer Abhandlung davon aus, dass der Bus sich mit gleichbleibender Geschwindigkeit und ohne Stopps bewegt - eine Voraussetzung, die, wie jeder Benutzer des öffentlichen Personen-Nahverkehrs weiß, im höchsten Maß unrealistisch ist. Außerdem könnten Fußgänger Abkürzungen nehmen, die Bussen nicht zugänglich sind - von anderen Nebenbedingungen wie Fahrgastaufkommen, Ampeln, Baustellen etc. ganz zu schweigen. Deshalb sei die Schlussforderung, dass es grundsätzlich besser sei, auf den nächsten Bus zu warten, nicht haltbar.
Nun ist zu hoffen, dass die Mathematiker diese Anregungen aufnehmen und ihr Modell entsprechend verfeinern. Und bis dahin sollte man doch ruhig etwas für die Gesundheit tun, meint Omar Abo-Namous: “Ein Spaziergang könnte dem Einen oder Anderen helfen.”
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Sonntag, 6. Januar 2008, 18:46 Uhr
Einen interessanten Artikel hat tagesschau.de herausgebracht, der sich mit der Verlogenheit der Begrifflichkeiten in den USA auseinandersetzt.
Das wohl aktuellste Beispiel für amerikanisches Neusprech: Wenn es die eigene Regierung tut, gilt Wasser-Folter offiziell nicht mehr als Folter, sondern als eine “Verhörmethode”. Zwar blamiert sich damit sogar der neue Justizminister, Michael Mukasey, doch wen stört das? “Ich kenne die Details nicht”, beschwichtigte Mukasey, “aber wenn es Folter wäre, wäre es nicht legal.”
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Donnerstag, 29. Juni 2006, 3:57 Uhr
Etwa 24 Stunden nach dem Anfang der Invasion des Gaza-Streifens warte ich immer noch auf den Augenblick, an dem ich nicht mehr so sprachlos bin. Deshalb versuche ich für mich und für andere einige Reaktionen anderer festzuhalten in der Hoffnung, dass es einfacher wird, sich früher oder später einen Reim aus der Invasion zu machen. Ich musste natürlich eine Auswahl treffen derjenigen Kommentare, die ich hier vorstelle.
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Category: Ausland, medien
Tags: Ausland, blogs, Gaza, Gewalt, Israel, Krieg, medien, Nachrichten, naher-osten, Soldaten, Tagesschau, terror, verschleppung
Mittwoch, 17. Mai 2006, 20:04 Uhr
Der Online-Auftritt der Tagesschau hat einen neuen Dienst gestartet, in dem die Nachrichten der letzten Tage über eine Weltkarte verteilt angezeigt werden. Finde ich recht nett, nur daß ich mir gewünscht hätte, dass svg benutzt hätten (tatsächlich arbeiten sie mit Flash) und die Daten als rohe xml-Daten zur Verfügung stünden.. Trotzdem sehr ansehenswert, wenn auch [...]
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