Henryk Broder verglich die Wiener Polizei mit der Gestapo
Montag, 5. März 2007, 17:09 Uhr
[Gastbeitrag, Shraga Elam]
Normalerweise herrscht ein Verbot gegen die Gleichsetzung zwischen den NS-Verbrechen und irgendwelchen gegenwärtigen Vorgehen. Es wird unter anderem argumentiert, dass eine solche Identifikation eine Verniedlichung oder Verharmlosung der NS-Untaten bedeute und damit an Holocaust-Leugnung grenze. Ob diese Begründung wirklich immer zutrifft, bleibt Gegenstand einer Diskussion, hingegen gibt es bestimmt klare Fälle, in denen dieser Vorbehalt angebracht ist. Dies gilt mit Sicherheit für den letzten Streich des deutsch-jüdischen Publizisten Henryk Modest Broder.
Es gibt eine wachsende Zahl von Menschen, die Broder extrem lustig finden. Dies ist bestimmt Geschmacksache. Eindeutig geschmacklos ist aber, was sich Broder letzthin voller Stolz in Wien leistete.
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Kommentar (1)
Category: Politik, Sicherheit, medien
Tags: gestapo, Henryk_M_Broder, medien, Politik, Shraga_Elam, Sicherheit
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