Too Much Cookies Network

Entenpfanne Islamisierung

Montag, 7. April 2008, 21:20 Uhr

Schon wieder eine dieser Meldungen, die als halbgare Ente bei einem Boulevardblatt anfängt, die Runde durch die Blogosphäre macht, um dann als “exklusiver Bericht” sowohl bei den aktensammelnden Islamisierungsspürnasen als auch bei den praktisch Irren von nebenan ((komischer weise machen sie meinen Recherchen zufolge just in diesem Fall eine Ausnahme..)) zu landen und schließlich dem copy-and-paste Meister als weiterer Fall eines dramatischen Kniefalls vor dem Islam zu dienen. Diesmal hat sich sogar relativ schnell herausgestellt, dass es eine Ente war. Auf eine Korrektur ihrer Fehler würde ich nicht wetten wollen.. Hier also der Bericht, wie er von vielen islamophoben Bloggern mehrfach kopiert ((kopiert = zur Wahrheit gemacht)) wurde:


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Das “Problem der Juden”

Freitag, 21. März 2008, 17:56 Uhr

Gerade habe ich ein interessantes Interview auf Deutschland Radio Funk gehört, das mit Kardinal Paul Josef Cordes geführt worden ist. Darin geht es einerseits um die späte Antwort des Vatikans auf die Tibet-Schlachtungen, andererseits wird eine Änderung in der Karfreitagsfürbitte des Papstes angesprochen, gegen die der Zentralrat der Juden protestiert haben soll:

Kardinal Cordes, ich möchte mit Ihnen noch einen Blick auf das kommende Osterwochenende richten und auf den Streit, der sich rankt um die neu formulierte Karfreitagsfürbitte von Papst Benedikt XVI. Darin heißt es, man bitte für die Juden, damit Gott sie erleuchte und sie Jesus Christus als Retter aller Menschen erkennen. Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Korn, sprach gegenüber der “Frankfurter Rundschau” von einem Rückfall in längst überwunden geglaubte Zeiten. Verstehen Sie die Kritik?

Seine Antwort hierauf ist m.E. höchst merkwürdig…


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Rowan Williams und Scharia - religiöse und säkulare Gerichte

Freitag, 14. März 2008, 10:19 Uhr

Vor etwa einem Monat hat der anglikanische Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams, laut Medienmeldungen gefordert, “die Scharia in bestimmten Fällen in Großbritannien anzuwenden”. Und genauso wie zu erwarten ist, dass sich so einige Muslime über Karikaturen aufregen würden, die vorgeben, den Propheten Muhammad (saws) darzustellen, war abzusehen, dass die Worte Rowan Williams Entrüstungswellen nach sich ziehen würden. ((Vielleicht ein besserer Vergleich: Die Regensburger Rede des Oberhauptes der katholischen Kirche, die die wenigsten Muslime gelesen hatten, die sich lauthals darüber aufgeregt hatten - denn dies trifft auch für die meisten Kritiker Williams zu..))

Das Thema ist so groß, dass ich mehrere Artikel darüber schreiben werde, in der Hoffnung ein wenig mehr Licht in dieses Thema zu bringen. Die wenigsten Menschen scheinen die Rede des Erzbischofs gelesen zu haben und die meisten Medien scheinen sie misverstanden zu haben. Deshalb fange ich mit einer Bestandaufnahme dessen an, was in der Rede zum Thema gesagt wurde.


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Zum Inzestverbot in Deutschland

Donnerstag, 13. März 2008, 14:25 Uhr

Heute hat das Bundesverfassungsgericht die Beschwerde von Patrick S. zurückgewiesen und damit den Paragraph 173 des Strafgesetzbuchs bestätigt. Das ganze führt nun in diversen Internetforen und Blogs zu heftigen Diskussionen. Ich möchte nur einige Worte darüber verlieren:

  1. Die mögliche “erbliche Schädigung” von aus inzestiösem Geschlechtsverkehr ((hier gemeint ist die Konzentration von rezessiven Genen)) sollte weder mit dem Urteil noch mit dem Gesetz etwas zu tun haben. Im Gesetz steht nicht, dass Verwandte ((nach den Definitionen, die dort genannt werden)) keine gemeinsamen Kinder zeugen dürften.


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Das kommt davon: Gebet in der Schule

Mittwoch, 12. März 2008, 9:43 Uhr

Da versuchte ein 14-jähriger Schüler in Berlin während der Schulzeit sein Gebet zu verrichten. Die Schulleitung wollte ihm diesen Luxus mit der Begründung untersagen, er verletze mit seinem “demonstrativen” Gebet die Neutralitätspflicht der Schule und bekam nun vom Verwaltungsgericht einen Tritt in den werten Hintern:

Das Gericht urteilte, dass der Schüler sich auf die im Grundgesetz verankerte Religionsfreiheit berufen könne. Dieses Recht erstrecke sich auf die Freiheit, den Glauben zu bekunden.


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Neue muslimische Mehrheit: Lale Akgün

Sonntag, 23. Dezember 2007, 22:09 Uhr

In der taz vom 21.12.2007 fordert Lale Akgün, dass der Innenminister nicht mehr mit “islamischen Exoten” spricht, sondern mit der “liberalen Mehrheit” der Muslime. Letztere sei nicht in der Islamkonferenz vertreten, da dort nur “autoritärislamische Stimmen und [] antiislamische Stimmen” zu finden sind - zu Letzteren zählt sie Seyran Ates und Necla Kelek.

Aber auch islamkritische Stimmen wie Seyran Ates oder Necla Kelek sind dort vertreten.

Das ist doch genau das Problem. Innenminister Schäuble nimmt die autoritärislamischen Stimmen und die antiislamischen Stimmen. Er redet im Grunde genommen nur mit den Exoten. Aber die liberale Normalität wird dort nicht abgebildet.

Necla Kelek hatte ja früher sich selbst als Vertreterin der sog. “schweigenden Mehrheit” dargestellt…


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Wenn sich die Welt öffnet..

Donnerstag, 29. März 2007, 1:46 Uhr

Was würdest du tun, wenn sich die Welt für dich öffnet? Würdest du eintreten?

Würdest du Chancen begreifen,
wenn sie dich angreifen?
Würdest du sie als solche erkennen
oder sie als eigenen Verdienst benennen?

Wenn dann eine Chance fehlt
als Ungerechtigkeit gegen dich zählt?


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Ronald Pofalla in denial

Montag, 20. November 2006, 18:05 Uhr

Es sind nun mehr als zwei Wochen seit meiner letzten Email den CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla vergangen und etwa ein Monat seit der ersten Email vergangen - und bisher habe ich keine Antwort erhalten, außer der, in der ein Mitarbeiter im Büro von Herrn Pofalla sich um das Thema des Briefs herumdrückt.

In der Zwischenzeit hat ein weiterer Blogger eine Email an Herrn Pofalla verfasst, von der ich aber nicht weiß, ob sie tatsächlich abgeschickt wurde. Am Telefon hat mir auf Nachfragen heute ein Sekretär von Herrn Pofalla mitgeteilt, dass sie die Anweisung hätten, keine “Brieffreundschaften” zu schließen ((was durchaus verständlich ist, auch wenn es ein Problem der parlamentarischen Demokratie nach Deutschland darstellt, aber das nur nebenbei)) und dass Herr Pofalla eine einmal abgegebene Aussage nicht so schnell revidiert. Ein direktes Gespräch mit dem Abgeordneten ist scheinbar nicht möglich. Übrig bleibt für mich nach der fehlenden Gesprächsbereitschaft der Eindruck, dass Herr Pofalla mit seiner Aussage in der “BILD am Sonntag” nur gegen eine Religionsgemeinschaft hetzen wollte - eben ein “moderner Dialog”! (Schade!)

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Meine Antwort an Herrn Pofalla

Donnerstag, 19. Oktober 2006, 4:36 Uhr

Sehr geehrter Herr Pofalla,

ich möchte mich zunächst einmal für Ihre Antwort bedanken, vor allem da ich mir vorstellen kann, wie wenig Zeit Sie als Abgeordneter im Bundestag haben, um nebenher Emails zu beantworten.

Weiterhin unterstütze ich den Gedanken - den eigenen Standpunkt zu vertreten - und glaube, dass nur so ein ernsthafter und fruchtbarer Dialog stattfinden kann. Wenn Sie als gläubiger Christ einen bestimmten Standpunkt aus dem Christentum (und aus der deutschen Kultur) ableiten, dann ist das nicht nur Ihr gutes Recht, sondern meines Erachtens auch eine gute Grundlage für ein Gespräch.

Gleichzeitig glaube ich, dass eine Lagerhaltung, wie sie in Ihren Aussagen erkennbar wird - hier die deutsch-christliche Leitkultur, dort die islamische Einwandererkultur - weder realistisch noch dialogfördernd ist. Das hängt einerseits damit zusammen, dass ein großer Teil der eingeborenen (oder abstämmigen) Deutschen eine Leitkultur, wie sie von der CDU im Allgemeinen vorgeschlagen wird, für sich ablehnen und viele eine Rückbesinnung auf christliche Werte nicht wollen (ganz ohne Bewertung meinerseits).

Dies ist eine Antwort auf die Email von Herrn Ronald Pofalla. weiterlesen..


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Religion und Gewalt; Offener Brief An Ronald Pofalla

Dienstag, 10. Oktober 2006, 1:09 Uhr

Sehr geehrter Generalsekretär Pofalla,

in verschiedenen Zeitungsberichten wird Ihr Beitrag in der “Bild am Sonntag” vom 1.10.2006 mit folgenden Worten zitiert:

Das Problem religiös motivierter Gewalt ist heute fast ausschließlich ein Problem des Islam.

Richtig wäre gewesen

Das Problem religiös motivierter Gewalt wird heute fast ausschließlich als ein Problem des Islams dargestellt.

Da ich nicht den Apologeten zu spielen vorhabe, möchte ich Ihnen zum Teil zustimmen: Ein Teil der Muslime ((eben der gewalttätige Teil)) muss lernen, mit der Gewalt umzugehen und sie zu zügeln und Konflikte diplomatischer zu lösen.

Aber daß “religiös motivierte” Gewalt fast ausschließlich ein Problem des Islams ist, kann man nicht so stehen lassen, wenn man sich die heutige Welt einmal unverfärbt anschaut. Ich werde Ihnen einige Vorfälle auflisten, deren Bewertung (mit dem selben Mass mit dem Sie die Probleme des Islams bewerten) dazu führen kann, dass man das selbe Gewaltproblem etwa beim Christentum sehen kann. Dies ist ohne Probleme auf andere Religionen anwendbar sowie auf areligiöse Gruppen.

Offener Brief an Herrn Ronald Pofalla weiterlesen…


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Seit November 2004 berichtet 'Too Much Cookies Network' live und radikal aus der Parallelgesellschaft. Die Themenwahl ist willkürlich, der Sprachstil filigran und der Gegner unklar. Zum Netzwerk gehören weiterhin folgende Seiten: