Too Much Cookies Network

Weiche Grenzen beim Moscheenstreit von Köln

Sonntag, 19. August 2007, 13:58 Uhr

Angefangen hatte Ralph Giordanos öffentliche Kritik an den Moscheebau in Köln, als er in einer TV-Diskussion den Dialogbeauftragten der DITIB und die Stadt Köln aufrief, den Moscheebau zu stoppen. Damals hatte er das mit der fehlgeschlagenen Integration begründet und hinzugefügt, dass seine Ästhetik durch Kopftuch tragende Frauen gestört wäre, die seiner Meinung nach wie “menschliche Pinguine” aussähen. Inzwischen hat sich seine Begründung in einem offenen Brief an Herrn Alboga ausgeweitet und er spricht von dem Moscheebau in der derzeit geplanten Größe als “Kriegerklärung” an die Umwelt. Welche Reaktionen dieser Umwelt auf diese Kriegserklärung seiner Meinung nach gerechtfertigt sind, das hat er denn doch nicht ausgeführt..

Mit dem offenen Brief antwortet Giordano auf die Einladung von Seiten der DITIB - diese ablehnend!! - zu einem Gespräch. Die DITIB reagierte dementsprechend verdutzt, denn nun dürfte auch ihnen klar geworden sein, dass es Herrn Giordano um öffentliche Aufmerksamkeit, weniger um einen Diskurs!


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Moscheebau in Köln - Kommentare

Montag, 18. Juni 2007, 8:41 Uhr

Necla Kelek hatte in der FAZ vom 5.6. den Artikel “Das Minarett ist ein Herrschaftssymbol”, in dem sie dem Bau der Moschee unter anderem dadurch entgegenzustehen versucht, in dem sie verdeutlicht, dass in der Moschee nicht nur gebetet, sondern auch Alltägliches (Veranstaltungen, Unterricht etc.) stattfinden könnten. Daneben versucht sie sich auch noch als Architekturkritikerin…


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Ralph Giordano und die Pinguine

Mittwoch, 23. Mai 2007, 12:13 Uhr

Pinguin-Kostüm

Zu welchen Methoden selbst bekannte Persönlichkeiten greifen müssen, um Bücher über den Ladentisch zu bekommen, das ist langsam erschreckend! Ralph Giordano hatte sich vor einigen Tagen schützend vor die Pro-Köln-Sekte gestellt und sich gegen den Bau einer Moschee positioniert. Später hat er muslimische Frauen als “menschliche Pinguine” bezeichnet. Im Interview mit Deutschland Radio versucht er zu erklären:

Selbstverständlich richtet sich diese Wortbildung, dieser Ausdruck gegen die, die diese Frau in einen menschlichen Pinguin verwandelt haben, indem sie sie von Kopf bis Fuß unter schwarzem Tuch begraben. Das sage ich dazu.

Aha..


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