Posts tagged: Propaganda

Pierre Vogel: Versammlung der Umma! Wirklich?

authorOmar | 3. November 2009

Die üblichen Gruppierungen rund um Pierre Vogel verschicken wieder Emails, nachdem die Schamfrist nach ihrem Debakel um den Fall der fünffachen Mutter Natalie Bracht scheinbar abgelaufen ist. Diesmal geht es um den Prozess des Mörders von Marwa El-Sherbini, der in der letzten Woche anlief und wohl bis Mitte diesen Monats zuende gebracht wird. In der Email wird zur Massenversammlung vor dem Gericht in Dresden aufgerufen, was ich zum Anlass nehme, mal Beweggründe zu hinterfragen.

Israelische Soldaten und Palästinensische Organe

authorOmar | 28. August 2009

Zu wenig Zeit, um näher darauf einzugehen. Deshalb drei Artikel:

The people who peddle the recent Swedish bull don’t see the terrain of the battle over public opinion. They think they can win by playing the game Israel wants them to play, the trading of unsubstantiated claims. The name of this strategy is shooting yourself in the foot.

So sieht Boykott aus? Pro-Israel in Durban!

authorOmar | 21. April 2009

Israel war mit Kanada der erste Staat der resolut angekündigt hatte, die Rassismus-Konferenz in Durban zu boykottieren. Dass sie trotzdem ein gewichtiges Auftreten bei der Konferenz an den Tag legen, ist schon sehr erstaunlich. MuzzleWatch berichtet von der Konferenz:

Turns out Israel is here in full force at Durban II. Earlier today I told you about the range of Israeli-government-narrative-only events being held in UN buildings, while Palestinian NGOs have been banned from holding side-events. (The transparent excuse is that the side-events can not be region specific, only issue specific. The real story is the UN simply folded to pressure.)

Gewalt gegen Zivilisten im Gaza-Krieg

authorOmar | 21. März 2009

Deutschland Radio strahlte eben gerade folgendes Interview mit dem Historiker und Buchautor Daniel Cil Brecher.

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Es geht im Interview um die kürzlich bekannt gewordenen Bekenntnisse von israelischen Soldaten, die im Gaza-Krieg teilgenommen haben und entweder gegen eigene oder gegen Gewaltexzesse von Kameraden gegen Zivilisten ausgesagt haben. Leider noch nicht verschriftlicht, deshalb nur ein kleiner Ausschnitt daraus:

Herr Brecher, eigentlich decken sich die Berichte der Veteranen doch mit den Darstellungen auf palästinensischer Seite und Völkerrechtlern. Warum ist die Bevölkerung jetzt erst schockiert?

Brecher: Die israelische Bevölkerung geht davon aus, dass all das, was Palästinenser sagen erst einmal als Propaganda behandelt wird und mit einer Prise Salz genossen werden muss. Die Aufregung, die jetzt entstanden ist, geht auch darum, dass die israelischen Soldaten selbst das Nest beschmutzen. Das ist auch ein Teil der Debatte im Moment.

Ein ganzes Volk ist verrückt geworden

authorOmar | 24. Januar 2009

“Das ist ein schreckliches Gefühl der Einsamkeit. Ein ganzes Volk ist verrückt geworden. Man kann schreien, aber keiner hört zu.”

Ein Volk, das darauf getrimmt wird, einem zerstörerischen Krieg zuzujubeln, der das Sterben aus der Ferne beobachtet, das Leiden der Menschen aber nicht sieht. Das Bild von der israelischen Politik zeigt sich selten so deutlich und so grausam, wie wenn es Krieg führt. Aus dem Libanonkrieg haben die Kriegstreiber in Israel nur gelernt, den Krieg besser zu verkaufen und die Gegenstimmen und Proteste besser zu unterdrücken. Dazu zählen die zwei Parteien, die nun nicht zu den Wahlen zugelassen werden sollen, weil sie sich gegen den Krieg ausgesprochen hatten. Es gehört aber auch dies dazu:

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Palästinenser = Terrorist, das soll der deutsche Michel glauben!

authorOmar | 6. Januar 2009

Und dafür sorgt offensichtlich die BILD-Zeitung. Das Bildblog hat einen interessanten Artikel zur Berichterstattung Geschichtenfälschung der BILD-Zeitung zum Krieg im Gaza-Streifen:

Jetzt führt Israel Krieg im Gaza-Streifen, und alles ist wie gehabt. Seit Tagen scheint es keine zivilen Opfer auf palästinensischer Seite zu geben, jedenfalls kommen sie in “Bild” nicht vor.

Es scheint, als gebrauche “Bild” das Wort “Terrorist” als Synonym für “Palästinenser” oder “Bewohner des Gaza-Streifens”.

Richard C. Schneider: Israel will Waffenstillstand diktieren

authorOmar | 5. Januar 2009

Diesen Videobericht von Richard C. Schneider möchte ich den Lesern empfehlen. Grundaussage ist die, dass Israels Zielsetzung die ist, der Hamas “eine Lehre zu erteilen”, um dann die Bedingungen für einen nachfolgenden Waffenstillstand diktieren zu können. Herr Schneider spricht das alles sehr sachlich aus, allerdings braucht es nicht viel Sachverstand, um die tatsächliche Vorgehensweise Israels auszumachen.

Neue Hühnerkäfigordnung bringt in Israel fragwürdigen Fortschritt

authorOmar | 28. Dezember 2008

What the media never question is Israel’s idea of a truce. It is very simple. Under an Israeli-style truce, Palestinians have the right to remain silent while Israel starves them, kills them and continues to violently colonize their land. Israel has not only banned food and medicine to sustain Palestinian bodies in Gaza but it is also intent on starving minds: due to the blockade, there is not even ink, paper and glue to print textbooks for schoolchildren.

Schuhewerfen als arabisches Kulturgut?!

authorOmar | 16. Dezember 2008

Ja, auch ich habe das Video aus dem Irak gesehen, in dem George W. Bush mit einem Paar Schuhen des Reporters Muntadar al-Zaidi beworfen wird. Ich denke, dass es eine sehr effektive Art und Weise war, seiner Meinung Freiheit zu verschaffen und dem Propaganda-Geschwafel Bushs eine realistische Perspektive zu verleihen. Da Bush selbst stets darauf vertraut, dass erst die Geschichtsbücher über sein Handeln urteilen werden, hoffe ich nun, dass wenigstens dieses Ereignis in die Geschichtsbücher als inoffizielles Urteil einfließen wird – es sei denn es ergeht einmal ein richtiges Urteil über die Verbrechen Bushs.

Interessant an der Berichterstattung über den Vorfall finde ich persönlich die explizite Kennzeichnung der Tat als “arabisch”. Den Reigen fing – so glaube ich doch – die BBC an:

Showing the soles of shoes to someone is a sign of contempt in Arab culture.

Das Heucheln der Weltmächte

authorOmar | 27. August 2008

Ein herrlicher Kommentar von Katrin Brand zur Auseinandersetzung um Georgien, der die Verlogenheit der Diskussion um das russische Eingreifen klar macht:

Wer Heuchler erleben möchte, kann sie dieser Tage in einem ihrer favorisierten Biotope beobachten: der Weltpolitik. Die eine Weltmacht simuliert Herzenswärme für die Rechte von Minderheiten, die andere Weltmacht glüht vor Sorge um das Selbstbestimmungsrecht aller Völker. Die Begriffe sind dabei austauschbar, denn nichts davon ist echt.

iReligion und Kriegspropaganda im Kabarett

authorOmar | 6. Juli 2008

Zwei Videos aus Kabarett-Programmen. Der erste kommt von den “Händen” des Kabarettisten Bodo Wartke. Darin geht es um die relgiösen Attribute des Mac-PC-Streits.

Filistina 2008 in Hannover

authorOmar | 10. Juni 2008

Gestern ist der Hauptteil der Filistina 2008 in Hannover zu Ende gegangen. Ich konnte nur an zwei Tagen dabei sein, hätte aber gerne an mehr Veranstaltungen teilgenommen. Ich möchte hier einige Gedanken festhalten, um vielleicht später darauf zurückzukommen.

Embedded – Wenn Journalisten zu Soldaten im Medienkrieg werden

authorOmar | 20. Dezember 2006

Embedded - The Office for Special Plans

Zu Anfang des Irakkriegs hat sich die US-Administration eine neue Art der medialen Kriegsführung ausgedacht, die darin besteht, Journalisten in die Armee einzubetten. Für die Reporter ist das die denkbar beste Möglichkeit zeitnah und vor allem relativ ungefährlich an brisante Informationen heranzukommen und sie dem gierigen Volk zuhause zu präsentieren.

Neben der Berichterstattung über den anhaltenden Krieg ist die Befragung einzelner Soldaten sicherlich ein Element des Medienwirkens gewesen, der Zuschauer angelockt hat – schließlich will sich jeder mit den Soldaten an der Front solidarisieren, wenn nicht gar identifizieren.

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George Galloway bringt es auf den Punkt.

authorOmar | 8. August 2006

George Galloway on Sky News about Israeli Attack on Lebanon

Im Interview in Sky News legt George Galloway dar, wie viele Medien (und Sky erst recht) den israelischen Angriff auf den Libanon misrepräsentieren und dabei der israelischen Seite implizit das Recht zubilligen, Hunderte von Zivilisten umzubringen und Libanon (oder den Gazastreifen) zu bombardieren. Ich versuche ausgehend von seinen Ausführungen (er ist recht konzentriert) einige Punkte festzuhalten:

  1. Widerrechtlich entführte Soldaten
  2. Iranische Waffen
  3. Terroristen
  4. Partielle Blindheit

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