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Al-Jazeera hat mit zwei US-Kongressabgeordneten gesprochen, die seit einem Jahr versuchen, die Not der Menschen im Gaza-Streifen zu lindern. Es sind die Abgeordneten Brian Baird und Keith Ellison, die leider bislang ohne Erfolg versucht haben, das Thema auf die Tagesordnung zu setzen und die vollkommene Einseitigkeit der US-Politik aufzuweichen.
Der Abgeordnete Brian Baird hat sich entschieden, für die nächsten Wahlen in 2010 nicht anzutreten.
Wenn es in der nächsten Zeit mal wieder um Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern gehen sollte, ist es sinnvoll sich folgendes vorgeführt zu haben: Das Stück Land, worüber Israel im Rahmen der Verhandlungen über das Westjordanland spricht, ist ein aufgestückeltes Inselreich, das keine 30% der Landfläche des sonstigen Westjordanlands ausmacht. Der Rest besteht zu einem Teil bereits aus israelisch-jüdisch besiedelten Hügeln – teils “legal” ((also staatlich sanktioniert. Legal im Sinne der UN ist es nicht!)) und teils illegal. Diese kommen jeweils mit Sicherheitsabstand, Checkpoints, Mauerabschnitt und zugehöriger Verbindungsstraße, die die palästinensischen Gebiete drumherum nochmals teilt. Zu einem andere, recht großen, Teil ist es militärisches Sperrgebiet oder sogenanntes Naturschutzgebiet ((diese Designation dient vor allem der Sperrung von palästinensischen Bauten, bis das Gebiet von israelischen Siedlern (Teil der natürlichen Vegetation im Westjordanland) ‘illegal’ besiedelt wird oder vom Militär oder israelischen Schöpffirmen gebraucht wird.)).
Lala Süsskind soll tatsächlich das menschenverachtende Zitat der Terroristin Golda Meir genutzt haben, mit der diese und die Generationen an israelischen Poltikern nach ihr das Abschlachten von Palästinensern gerechtfertigt haben:
„We can forgive the Arabs for killing our children. We cannot forgive them to force us to kill their children. We will only have peace with the Arabs when they love their children more than they hate us.”
Wir können den Araber vergeben, dass sie unsere Kinder töten.
Wir können ihnen nicht vergeben, dass sie uns zwingen, ihre Kinder zu töten.
Wir werden erst Frieden mit den Arabern haben, wenn sie ihre Kinder mehr lieben als sie uns hassen.
Eine Unverschämtheit ist es, den Opfern des Angriffs die Schuld daran zu geben. Sich selbst von jeglicher Verantwortung freizusprechen, indem man – einem Vergewaltiger ähnlich – sagt, dass das Opfer einem gezwungen hätte. Die vollständige Rede von Lala Süsskind findet sich auf den Seiten der jüdischen Gemeinde zu Berlin. Auf die Rede bin ich über einen Artikel von Daniel Bax in der taz gestossen.
Just a few days ago David over at Dialoginternational put the question out, if the Obama-election would put out the antiamericamism in Europe. He specially has a look at the European (German) left, which seems mostly high on Obamania ((everybody seems to have forgotten this term)). For starters he characterizes the current resentment of American policies rightly:
Yes, there has always been a current of anti-Americanism in Europe, but intensity over the past years had more to do with disastrous policies of the Bush administration than with some innate animosity towards America. Now that the Bush era has come to an end and Americans voted by a large margin for an African-American with progressive policies, will we find a more positive image of America in Germany – even among the German left?
Eine interessante Dokumentation zu den Aktivitäten der Menschenrechtsorganisation B’Tselem und der katastrophalen Lage der Palästinenser in Hebron war vor Kurzem im ZDF zu sehen. Das Original kann man sich hier anschauen. Oder aber direkt hier:
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat bewiesen, dass die deutschen Farben tatsächlich nicht zerlaufen können – zumindest nicht so gut (oder nicht so lange), wie die italienischen Farben. Allerdings wird es jetzt erst richtig spannend:
Werden die Schwarz-Rot-goldenen Flaggen verschwinden oder reicht ein dritter oder vierter Platz, um den neuen Patriotimus à la US-style aufrechtzuerhalten? Können wir denn auch darauf stolz sein, dass unsere Regierung Rüstungsexporte in ein Krisengebiet erlaubt und eine Besatzerarmee damit ausstattet?