Mittwoch, 13. September 2006, 23:30 Uhr
Gerade bin ich auf den Artikel Nachtrag zum ‘September Elf’ bei Blog-Ha.us gestossen.
Sicherlich, die Anschläge sind verabscheunungswürdig und durch nichts zu rechtfertigen. Jedes der Opfer ist ein Opfer zuviel. [...] Irgendwie fehlt mir hier aber das Maß, wenn ich daran denke, dass z.B. 1994 in Ruanda gut 800.000 Tutsi abgeschlachtet wurden. Oder was ist mit den Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien? Für die gibt es keine Lobby, weil sie eben nicht “wichtig” waren um im WTC gearbeitet haben.
Er hat es bestimmt nicht so gemeint, aber die Aufrechnung von Toten ist nicht gerade förderlich..
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Montag, 31. Juli 2006, 16:22 Uhr
Die heftigen Kämpfe gehen weiter, insbesondere im Süden, wo jedes Dorf zum Bombenziel geworden ist, und in der Bekaa Ebene. Das Gesundheitsministerium beziffert die Zahl der Toten mit 600, von denen ein Drittel Kinder sind. Zwischen 88 und 100 Tote sind unter Häusertrümmern begraben und können nicht geborgen werden. Der Zustrom von Menschen, die versuchen, sichere Gebiete zu erreichen, reißt nicht ab.
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Montag, 31. Juli 2006, 16:09 Uhr
Jedes einzelne Dorf im Südlibanon und die Stadt Tyros sind Ziel heftiger Bombardierung aus der Luft und von der See.
Um das Land zu lähmen und noch mehr Chaos und Leiden zu schaffen, werden vermehrt Lastwagen in den angeblich sicheren Korridoren angegriffen… Drei mit Gemüse beladene Lastwagen wurden gestern in der Bergstadt Dhour Chouir bombardiert, auf der einzigen offenen Straße, die von dieser Region nach Beirut führt. In der Bekaa Ebene wurden drei weitere LKWs, die medizinische Hilfe nach Beirut bringen sollten, beschossen. Einer der Fahrer wurde getötet. “Israel hat bis jetzt mehr als 450 LKWs beschossen, egal ob sie fuhren oder geparkt waren”, sagte der Chef der LKW Fahrer-gewerkschaft. “Gezielt wird auf alles, vom Pick up mit einer Ladekapazität von 300 kg bis zu großen mit 40 Tonnen”.
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