Fallaci provoziert: Will Moschee in die Luft sprengen:
Die Starjournalistin Oriana Fallaci (75) sorgt wieder einmal mit ihren Anti-Islam-Tiraden international für Aufregung. In einem Interview mit der US-Tageszeitung „New Yorker“ kritisierte die Autorin den geplanten Bau einer Moschee in der Nähe ihres Heimatortes Colle Val d’Elsa nahe der Stadt Siena.
Sie drohte, die Moschee zu sprengen, sollte sie gebaut werden. „Ich will kein 24 Meter hohes Minarett in der Landschaft sehen, die Giotto gemalt hat.
Wer wundert sich da? Frau Kelek bedient wieder einmal mit ihrem neuen Buch ein bestimmtes Klientel. Aus der Unkultur
Kelek erklärt Probleme einer sozialen Schicht für typisch muslimisch. Wenn sie dazu immer wieder versichert, daß niemandem die Verantwortung für das eigene Leben abgenommen werden kann, entläßt sie die Politik aus der Verantwortung. Deshalb hat sie hier so viele Freunde. »Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten«, spottet der Tempelherr in Lessings »Nathan der Weise«.
Man sollte nun aber nicht in erster Linie die Autorin angreifen, erklärte der Migrationsforscher Werner Schiffauer während der Diskussion am Mittwoch, sondern die hiesige Öffentlichkeit. Die Deutschen nämlich hätten nur auf jemanden wie Kelek gewartet, der all das bestätigt, was sie schon immer über Muslime gedacht haben.
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Die rechtsextreme Dänische Volkspartei (DVP) möchte Muslime provozieren und plant Anzeigen “bis zur Grenze des Erlaubten”. Diese Grenze widerum werden sie höchstwahrscheinlich selbst bestimmen. Es sei vorweg schon mal gewarnt: Das Recht auf freie Meinungsäusserung und das Presserecht lassen sich einfach nicht von rechtsextremen verteidigen!
Über die mögliche Verletzung religiöser Gefühle von Moslems durch die geplante Anzeigenkampagne sagte Espersen: “Mich interessieren die Gefühle von Leuten nicht. Was vielleicht deine Gefühle verletzt, berührt meine nicht.”
Hoffen wir, dass Muslime diesmal insgesamt reifer reagieren. Offensichtlich fällt den rechtsextremen nichts mehr ein, eigene Inhalte bringen ist ‘out’.
Ausserdem ein empfehlenswerter Artikel bei Dialog International: Honoring Hate: Leon De Winter Receives Medal in Berlin.
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Ilan Halimi war ein jüdisch-französischer Mann, der am 21. Januar diesen Jahres in einer Pariser Vorstadt gekidnappt wurde. Die Gruppe, die anfangs ein Lösegeld von 450.000 € einfordern wollte und Ilan dafür drei Wochen lang gefoltert hat, nennt sich “die Barbaren”. Am 13. Februar wurde er in einem elenden Zustand in der Nähe einer Bahnlinie in den Vororten Paris’ vorgefunden. Auf dem Weg zum Krankenhaus ist Ilan Halimi an den Folgen der Verbrennungen und weiteren Wunden gestorben.
Gestern sind mehrere Zehntausend Menschen ohne grössere Reden durch Paris marschiert in Erinnerung an Ilan Halimi und als Protest gegen antisemitische und rassistische Übergriffe. Initiiert wurde die Demonstration von einem jüdischen Verein in Paris, teilgenommen haben aber französische Politiker (von denen einige bis vor kurzem einen antisemitischen Hintergrund der Tat ausgeschlossen hatten) und Vertreter jüdischer, christlicher und muslimischer Gemeinden. Die Organisatoren schätzen die Teilnahme bei 100.000 Menschen.
Leider wollten einige die Demonstration benutzen, um widerum antiislamische Stimmung anzuheizen, was angesichts der Verschiedenen Ethnien der Mitglieder der “Barbaren” eine konstruierte Frontbildung darstellt. Jean-Marie Le Pen von der extremrechten “National Front Party” wurde explizit von der Demonstration ausgeladen, nachdem u.a. die Eltern von Ilan nicht in einer Demo mit ihm gehen wollten. Jewssansfrontier hat den Ha’aretz-Artikel noch zitiert, bevor er geändert wurde: Ilan Halimi’s family boycotts “anti-racist” demo:
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… ohne zu zögern! Ohne Frage (zumindest wenn ihre Geschichte ungelogen ist), hat sie eine schwere Vergangenheit, diese bringt sie aber den Tatsachen keinen Schritt näher. Sie versucht sich in einem Interview in der FAZ in der Verknüpfung diverser Thematiken - und scheitert kläglich.
Sie listet die üblichen und ewig alten Formeln auf, die es so gibt: Muslime betrachten offenbar Nichtmuslime als Unrein und verachten sie deshalb, Frauen hätten keinen Wert im Islam, Parallelgesellschaften und der resliche Blah. Interessant fand ich nur, dass sie offensichtlich den blossen friedlichen Protest gegen hassverbreitende ‘Karikaturen’ als faschistisch bezeichnet! Das ist deshalb so interessant, da hier das einseitige Recht auf freie Meinungsäusserung noch weiter überspitzt wird in eine Verleumdung jedweder Person, die eine bestimmte Meinung anfechten möchte. Aber an die eigene Nase fassen, scheint sie auch nicht zu können.
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Ich möchte auf die Schnelle auf ein paar Artikel aufmerksam machen, die zum sogenannten Karikaturenstreit veröffentlicht wurden.
In “The Right to Be Offended” argumentiert Gary Younge, dass die Zeitung Jyllands-Posten die Verantwortung für die von ihr ausgegangene Beleidigung zu übernehmen hat.
The right to offend must come with at least one consequent right and one subsequent responsibility. People must have the right to be offended, and those bold enough to knowingly cause offense should be bold enough to weather the consequences, so long as the aggrieved respond within the law. Muslims were in effect being vilified twice–once through the original cartoons and then again for having the gall to protest them. Such logic recalls the words of the late South African black nationalist Steve Biko: “Not only are whites kicking us; they are telling us how to react to being kicked.”
[...]
When it comes to freedom of speech, the liberal/left should not sacrifice its values one inch to those who seek censorship on religious grounds. But the right to freedom of speech equates to neither an obligation to offend nor a duty to be insensitive. If our commitment to free speech is important, our belief in antiracism should be no less so.
Jyllands-Posten - Verfechter der freien Meinungsäusserung soll nicht nur abgelehnt haben, eine Karikatur des Propheten Jesus abzudrucken, sich dagegen bereit erklärt haben, Holocaust-Karikaturen abzudrucken nachdem sie denunzierende Karikaturen des Propheten Muhammad abgedruckt haben (nein erstellen liessen und beides gibt bereits ein präzises Bild von der guten Zeitung wieder), sondern sie - wir erinnern uns: Meinungsfreiheitskämpfer - soll sich 1984 an einem Protest beteiligt haben, der einer sexistischen Darstellung des Propheten Jesus galt. [via politischinkompetent]
Unterdessen ist der Schaden bereits angerichtet, die öffentliche Meinung wurde durch sensationsgeilen und manipulativen Medien bereits geformt. Da hilft das oft wiederholte und gelebte Dementi nicht mehr!
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Leserbrief von Claudia Karas zur Sendung “Die Moslem-Angst: Kommt der Krieg der Kulturen?” im wdr
Durch den Titel “Die Moslem-Angst” alarmiert, mit dem der „Krieg der Kulturen“ geradezu herbeigeredet wird, war keine vorurteilslose Sendung zu erwarten und damit wieder eine Chance zu differenzierter Information vergeben.
Muslime haben keine Lobby !
Und so talkte eine buntgewürfelte Truppe undifferenziert über „den Islam“ und „die Moslems“ !
Um darüber im deutschen Fernsehen zu schwadronieren, braucht es nicht viel, schon gar kein Wissen: Da genügen Schlagworte und aus dem Zusammenhang gerissene Zitate!
Gastbeitrag von M.Belal El-Mogaddedi
„Satire ist die Kunst, einem anderen so auf den Fuß zu treten, dass er es merkt, aber nicht aufschreit.“
Helmut Qualtinger
Das Ausmaß, dass die Auseinandersetzung um die Veröffentlichung der sogenannten „Mohammed-Karikaturen“ angenommen hat, ausgelöst durch die rechtsgerichtete dänische Zeitung „Jyllands Posten“ und andere Zeitungen des ach so vernunftverklärten Europas, und die gewalttätigen Reaktionen muslimischer Demonstranten auf diese Karikaturen in vielen muslimischen Ländern der Welt, belegt wieder einmal, dass der Mensch in seinem Dasein immer noch an dem Ausleben seiner eigenen Kurzsichtigkeit den größten Gefallen findet.
Als ich mich heute nach der Uni durch meine Emails durchforstete, fiel mir eine Email mit dem Titel “Projekt „Den Islam einbürgern“” auf. Darin lädt mich ein gewisser Bodo L. zum Dialog auf und zwar zum Thema “Den Islam einbürgern”! Anbei der komplette Text seiner Email und meine Antwort.
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