Samstag, 29. März 2008, 7:36 Uhr
Es ist schon erstaunlich, zu welchem Schluß der SWR-Korrespondent Peter Heilbrunner kommt, als er die Veröffentlichung des Films “Fitna” von Geert Wilders einzuschätzen versucht:
Und was lehrt uns das? Wir müssen gelassener werden im Umgang mit Islam-Kritik. Meinungsfreiheit ist eine der größten Errungenschaften der freien Welt und die sollten wir nicht übervorsichtig opfern aus Angst vor erbosten Reaktionen. Mit Selbstzensur jedenfalls stellen wir das Licht unser westlichen Tradition unter den Scheffel - einen Dialog der Kulturen muss man offen führen können und ohne vorauseilenden Gehorsam.
Dabei hat er bei der Analyse schon die richtigen Stichwörter genannt, nur der Schluß passt einfach nicht dazu! Er fängt an, indem er diagnostiziert, der Inhalt des Films gerate “nach dem Wirbel im Vorfeld” in die Nebensächlichkeit. Der Film sei unter “normalen Umständen” aus unterschiedlichen Gründen keiner Erwähnung wert..
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Dienstag, 4. März 2008, 22:11 Uhr
Leider habe ich persönlich keine Zeit, selbst einen Kommentar zum derzeitig andauernden Abschlachten zu geben, deshalb nur ein paar Verweise:
Ein interessantes Interview hat “Democracy Now” mit Mohammed Omer - einem palästinensischen Journalisten - und Amira Hass - einer israelischen Journalistin geführt. Darin beschreibt Herr Omer ausführlich, welches Unheil in den letzten Tagen durch das israelische Militär im Gaza-Streifen angerichtet wurde. Das ist das Ende einer Gruppe von Erklärungen, die er abliefert, nach der Frau Hass verwundert erklärt, dass diese Informationen nicht an die israelische Bevölkerung herangetragen werden, die dementsprechend ihr Leben normal weiterleben..
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Dienstag, 13. November 2007, 17:13 Uhr
Tagesschau.de berichtet, dass der deutsch-türkische Rapper Muhabbet ((Wenn ich die Rücktransformation aus dem Türkischen richtig hinbekomme, bedeutet sein Name “Liebe” (Mahabba)..)) den Mord am Extremisten und Filmemacher Theo Van Gogh gutgeheißen hat. Hier in Textform:
Die Filmemacherin Esther Schapira bekam für ihre Dokumentation “Der Tag, an dem Theo Van Gogh ermordet wurde” einen Preis. Bei der Verleihung der Auszeichnung soll auch Sänger Muhabbet Gast gewesen sein. Zur Filmemacherin soll er bezüglich Theo Van Gogh gesagt haben, dass Van Gogh hat Glück gehabt habe. Muhabbet hätte ihn zuvor in einen Keller sperren und foltern wollen. Er habe Glück gehabt, dass er so schnell gestorben sei.

Während Muhabbet also angeblich den durch jemand anderen begangenen Mord im Nachhinein gutheißt und sich wünscht, er hätte vorher noch den Ermordeten zu Folterzwecken “haben” können, hatte unser Außenminister Frank-Walter Steinmeier vor nicht allzu langer Zeit behauptet, er würde auch in Zukunft einen Menschen wie Murat Kurnaz im Foltergefängnis auf Guantanamo lassen. Haben sich da zwei ebenbürtige Folterfetischisten gefunden??
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Mittwoch, 24. Januar 2007, 11:05 Uhr
Heute schlage ich die Zeitung auf und was sehen meine Augen?

Folgende Geschichten schlagen dem nichtsahnenden Leser auf knapp zwei Seiten entgegen:
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Dienstag, 15. August 2006, 14:10 Uhr
Doppelmord in Laatzen: Mann ersticht Ex-Frau und deren Mutter:
Blutiges Familiendrama in Laatzen: Ein Mann hat am Montagabend auf offener Straße seine ehemalige Frau und deren Mutter getötet. Offensichtlich vor den Augen der gemeinsamen Kinder.
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