Freitag, 28. Dezember 2007, 23:58 Uhr
Die armen Aleviten! Bis vor einigen Tagen waren sie die “guten” Muslime und galten gemeinhin als tolerant, friedliebend, demokratiekompatibel und vor allen Dingen nicht verschleiert!! All das im starken Kontrast zu den orthodoxen - oder eher fundamentalistischen - Muslimen, die sich durch den Islamrat, den Zentralrat, der VIKZ und der DITIB vertreten ließen - den “bösen” Muslimen halt!
Jetzt wurden sie in einer Folge der Sendung “Tatort” negativ dargestellt und haben nach anfänglichen Protesten und Versuchen, die Ausstrahlung der Sendung zu verhindern und haben inzwischen Strafanzeige “wegen Volksverhetzung” erstattet. In einer Pressemitteilung wenden sie sich an die “deutsche Öffentlichkeit” in der Hoffnung als “gute Muslime” einen Bonus ausspielen zu können.
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Dienstag, 16. Januar 2007, 21:12 Uhr
Das bayerische Verfassungsgericht hat bekanntlich bestätigt, dass das Kopftuchverbot in Bayern verfassungskonform ist.
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Kommentare (5)
Category: Inland, Islam, Politik
Tags: bayern, CSU, diskriminierung, Gesetz, Inland, Islam, kopftuch, Politik, Taliban, Wolfgang_Bosbach
Mittwoch, 5. Juli 2006, 12:51 Uhr
Ich hatte bereits geschrieben, dass wir uns möglicherweise Sorgen machen sollten, dass der neue deutsche Patriotismus (gegen den ich eigentlich nichts habe!) in einer Zeit kommt, in der wir ganz schön Anti sind. Ein Großteil der Feindlichkeit, die in der deutschen Gesellschaft brodelt richtet sich gegen muslimische Mitbürger. Ob es helfen wird, dass diese auf der selben Wellenlänge sind, was den Stolz auf Deutschland angeht, kann man zumindest bezweifeln. Leider identifizieren wir uns zu oft mit dem, was wir nicht sein wollen, statt auf das, was wir haben, stolz zu sein. Das Kopftuch dürfte eines der herausragendsten “Das-will-ich-nicht”-Zeichen sein:
Als ich die Straße entlanglief, kam mir eine etwa 50-jährige, in ein bayrisches Dirndl gehüllte Dame entgegen. Ich vernahm ein unverständliches Nuscheln aus ihrer Richtung, als sie dann schließlich an mir vorbeizog verkündete sie lauthals und mit einem diktatorischen Unterton: “[...]Und das Kopftuch kommt runter !!”.
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Samstag, 13. Mai 2006, 6:57 Uhr
Die NRW-Lehrerin, Frauenbeauftragte und stellvertretende Vorsitzende des ZMDs Maryam Brigitte Weiß hat einen Kommentar zur Burka-Debatte aus Bonn geschrieben. Sehr lesenswert.
Der Zentralrat der Muslime war von Anfang an an einer vorsichtigen Entschärfung der Situation in Bonn interessiert und hat viele Gespräche zur Sache geführt. Natürlich haben sie ein Recht, in der Öffentlichkeit außerhalb der Schule den Niqab zu tragen. Aber in der Schule sollte von ihrer Seite aus Rücksicht genommen werden aus den oben genannten Gründen. Der Niqab ist kein notwendiger Bestandteil der islamischen Kleidung. Das Streben nach Wissen allerdings schon. Deshalb wäre der empfehlenswerte Weg der Mitte in diesem Fall der Besuch der Schule mit einem Kopftuch und entsprechender Kleidung.
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Samstag, 2. Juli 2005, 0:11 Uhr
Zwei islamische Organisationen, die “Islamic Social Services Association, Inc” (ISSA) und “Women in Islam, Inc” haben mit der Unterstützung von fünf grossen amerikanischen und kanadischen islamischen Dachverbänden und Organisationen ein Informationsblatt für Moscheevereine herausgebracht, das darauf drängt, muslimischen Frauen den Zugang zur Arbeit in Moscheen nicht länger zu verweigern. [1,2] Dazu gehört auch die Möglichkeit, dass Frauen in führende Positionen oder Positionen mit besonderer Verantwortung gewählt werden können.
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Sonntag, 27. Februar 2005, 17:00 Uhr
Die “Kopftuch-Amnestie” in der Türkei scheint denjenigen den Wind aus den Segeln zu nehmen, die sich in ihrer Argumentation um das Kopftuchverbot in Deutschland und Europa stets auf das in der Türkei geltende Kopftuchverbot berufen haben. Dabei bedienen sich die Kritiker dieser Amnesty schon komischer Argumente.
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