Beileid ist meist nutzlos. Es kommt zu spät und stellt nichts wieder her, was bereits verändert wurde. Aber zumindest drückt es Empathie aus. Ich möchte deshalb der Familie von Hanna H. mein Beileid ausdrücken – ganz besonders ihren drei Kindern. Inzwischen wurde ihr tatverdächtiger Ehemann gefasst, der sich scheinbar über den Brüsseler Flughafen ins Ausland absetzen wollte.
Hanna H. und ihr Ehemann lebten bis Juni diesen Jahres in der gemeinsamen Wohnung in Köln Bilderstöckchen. Er soll gewalttätig gewesen sein und wurde deshalb von der Polizei für 10 Tage aus der Wohnung verbannt. Anschließend hat Hanna H eine einstweilige Verfügung erwirkt, die ihm verbietet sich ihr weniger als 200 Meter zu nähern. Vor einem Monat (im September 2009) soll zum ersten Mal dagegen verstoßen haben und seine Ehefrau angegriffen haben. Das berichten auch Nachbarn des Opfers. Ob dies der Polizei gemeldet wurde, ist nicht ersichtlich. Am 13.10.2009 soll er sie zum zweiten Mal zwischen Wohnung und angrenzendem Spielplatz angegriffen haben. Dabei hat er sie mit einem Messer so erheblich verletzt, dass sie im Krankenhaus ihren Blutungen erlag.
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Claus Ludwig berichtet von einem weiteren misslungenen Versuch “Pro-Kölns”, eine populäre Demonstration gegen die Islamisierung Deutschlands, dem gutmenschlichen Miteinander, der Entweißefizierung der arischen Rasse oder irgend so etwas zu organisieren. Dieses ist ebenso wie die vorherigen zwei “Anti-Islam-Kongresse” ziemlich in die Hose gegangen. Knapp hundert bekannte Teilnehmer waren am Roncalliplatz in Köln anwesend und wurden durch diverse Aktivitäten der Gegendemonstranten gestört.
Die “Bürgerbewegung” hat nicht das Potenzial, die Bürger zu bewegen. Auf den Kundgebungen tummeln sich immer die gleichen 50 Anhänger von “Pro Köln”, manchmal ergänzt durch Leute von “Pro NRW” oder von den Verbündeten aus Belgien und Österreich. Dabei handelt es sich überwiegend um Rentner, dazu kommen einige jugendliche Möchtegern-Schlägertypen.
Tags: demokratie, Demonstration, Deutschland, Fest der Demokratie, Hannover, Islamisierung, Köln, muslime, Ramadan, Rassismus
Hannover, Politik |
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Nach der kritischen Islamkonferenz in Köln findet dort auch die “Anti-Islam-Konferenz” statt. Dazu aufgerufen hat das rechtsradikale Pack “Pro-Köln” mit Unterstützung von “Pro-NRW” und anderen “Pro-”-Vereinen, die eigentlich nur ständig “anti” sind.
Durch diesen Aufruf wurden allerdings Gegenrufe induziert, die nun erfreulicher weise lauter weit stärker sind, als der eigentliche Aufruf. Das ist bestimmt nicht das, was die islamophoben Pro-Radikalinskis beabsichtigt hatten, allerdings bin ich ihnen trotzdem dankbar. Nicht zuletzt liefern sie genügend Stoff zum Ablachen.
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Inland, Islam, Politik, medien |
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Paul-Hermann Gruner – Künstler und gelernter Politikwissenschaftler – bemängelt im Deutschland Radio Feuilleton die politische Korrektheit ((man ist heute niemand, wenn man nicht zumindest einmal gegen die ach-so-schreckliche politische Korrektheit gewettert hat)), die in der deutschen Politik grassieren soll. Dabei vermischt er Äpfel mit Fleischklössen (c) und glaubt am Ende noch, einen moralischen Standpunkt zu verteidigen.
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Ausland, Inland, Islam, Politik, Sprache, medien |
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