Patrik Brinkmann liefert eine Karikatur der Pro-Bewegung…
Wollte nicht Patrik Brinkmann der Pro-Bewegung helfen? Sieht so Hilfe aus? Das ist doch lächerlich!
Wollte nicht Patrik Brinkmann der Pro-Bewegung helfen? Sieht so Hilfe aus? Das ist doch lächerlich!
Ich fürchte, dass die US-Bevölkerung erst nach weiteren drei Jahren merken wird, dass Obama nicht geliefert hat, was sie von ihm verstanden hatten. Wieder einmal eine herrliche Karikatur von Amerikas meistgesuchten politischen Karikaturisten.
Die üblichen Gruppierungen rund um Pierre Vogel verschicken wieder Emails, nachdem die Schamfrist nach ihrem Debakel um den Fall der fünffachen Mutter Natalie Bracht scheinbar abgelaufen ist. Diesmal geht es um den Prozess des Mörders von Marwa El-Sherbini, der in der letzten Woche anlief und wohl bis Mitte diesen Monats zuende gebracht wird. In der Email wird zur Massenversammlung vor dem Gericht in Dresden aufgerufen, was ich zum Anlass nehme, mal Beweggründe zu hinterfragen.
Wieder Amerikas meistgesuchte Karikaturist zu einem internationalen Wettbewerb der Muslimische-Frauen-Hasser:
Gerade sah ich die Sendung, in der Günther Jauch den Hin-und-her-Konvertiten Barino vorstellt und interviewt. Erste interessante Information ist das Datum seiner endgültigen Konversion:
Im Dezember vergangenen Jahres hat sich Barino B. taufen lassen.

Märchen im Entstehen.. Der Vogel sagt “Nothing ruins the sleep of the embedded!”
In einem vollkommen anderen Zusammenhang: Deutsche wussten um den Holocaust:
Seine Ergebnisse konterkarieren die immer wieder propagierte These, “die Bevölkerung” habe nicht gewusst, was “die Nazis” mit den Juden taten. Sehr gezielt nämlich habe das NS-Regime über die Judenvernichtung informiert und die Bevölkerung bewusst zu Mitwissern gemacht, weiß Longerich. Zwar wurden Details der Vernichtungsaktion nur vereinzelt publik, im Übrigen aber sei der Abtransport der jüdischen Bevölkerung durchaus Teil des öffentlichen Bewusstseins gewesen.
Was werden wir zu unserer Verteidigung über Afghanistan, Irak, Guantanamo, Abu Ghraib oder Haditha sagen? Wir wussten nichts davon? Oder “Wir konnten nichts tun”? Oder vielleicht “wir wurden durch den Irankrieg abgelenkt”!
Danke an Bendib.
openDemocracy.net führte ein Interview mit Moazzam Begg, der seit drei Jahren ohne Prozess in US-Gefangenschaft verweilt, die meiste Zeit davon auf Guantanamo. Er hat nun ein Buch geschrieben “Enemy Combatant – A British Muslim’s Journey To Guantanamo And Back”. Darin beschreibt Begg nicht nur seine Zeit in Gefangenschaft angefangen bei der Gefangennahme in Pakistan Januar 2002 und die anschliessende Überweisung nach Bagram bis hin zu seinem Aufenthalt in Guantanamo Bay, den er zum grössten Teil in Einzelhaft verbringen musste, sondern auch seine Erlebnisse im multikulturellen England, das er kennt.
Die rechtsextreme Dänische Volkspartei (DVP) möchte Muslime provozieren und plant Anzeigen “bis zur Grenze des Erlaubten”. Diese Grenze widerum werden sie höchstwahrscheinlich selbst bestimmen. Es sei vorweg schon mal gewarnt: Das Recht auf freie Meinungsäusserung und das Presserecht lassen sich einfach nicht von rechtsextremen verteidigen!
Über die mögliche Verletzung religiöser Gefühle von Moslems durch die geplante Anzeigenkampagne sagte Espersen: “Mich interessieren die Gefühle von Leuten nicht. Was vielleicht deine Gefühle verletzt, berührt meine nicht.”
Hoffen wir, dass Muslime diesmal insgesamt reifer reagieren. Offensichtlich fällt den rechtsextremen nichts mehr ein, eigene Inhalte bringen ist ‘out’.
Ausserdem ein empfehlenswerter Artikel bei Dialog International: Honoring Hate: Leon De Winter Receives Medal in Berlin.
Ich möchte auf die Schnelle auf ein paar Artikel aufmerksam machen, die zum sogenannten Karikaturenstreit veröffentlicht wurden.
In “The Right to Be Offended” argumentiert Gary Younge, dass die Zeitung Jyllands-Posten die Verantwortung für die von ihr ausgegangene Beleidigung zu übernehmen hat.
The right to offend must come with at least one consequent right and one subsequent responsibility. People must have the right to be offended, and those bold enough to knowingly cause offense should be bold enough to weather the consequences, so long as the aggrieved respond within the law. Muslims were in effect being vilified twice–once through the original cartoons and then again for having the gall to protest them. Such logic recalls the words of the late South African black nationalist Steve Biko: “Not only are whites kicking us; they are telling us how to react to being kicked.”
[...]
When it comes to freedom of speech, the liberal/left should not sacrifice its values one inch to those who seek censorship on religious grounds. But the right to freedom of speech equates to neither an obligation to offend nor a duty to be insensitive. If our commitment to free speech is important, our belief in antiracism should be no less so.
Jyllands-Posten – Verfechter der freien Meinungsäusserung soll nicht nur abgelehnt haben, eine Karikatur des Propheten Jesus abzudrucken, sich dagegen bereit erklärt haben, Holocaust-Karikaturen abzudrucken nachdem sie denunzierende Karikaturen des Propheten Muhammad abgedruckt haben (nein erstellen liessen und beides gibt bereits ein präzises Bild von der guten Zeitung wieder), sondern sie – wir erinnern uns: Meinungsfreiheitskämpfer – soll sich 1984 an einem Protest beteiligt haben, der einer sexistischen Darstellung des Propheten Jesus galt. [via politischinkompetent]
Unterdessen ist der Schaden bereits angerichtet, die öffentliche Meinung wurde durch sensationsgeilen und manipulativen Medien bereits geformt. Da hilft das oft wiederholte und gelebte Dementi nicht mehr!
Als ich mich heute nach der Uni durch meine Emails durchforstete, fiel mir eine Email mit dem Titel “Projekt „Den Islam einbürgern“” auf. Darin lädt mich ein gewisser Bodo L. zum Dialog auf und zwar zum Thema “Den Islam einbürgern”! Anbei der komplette Text seiner Email und meine Antwort.
In mehreren vorwiegend muslimischen Ländern werden in letzter Zeit – und nach der Veröffentlichung der den Islam und den Propheten Muhammad (as) entstellenden Karikaturen in der dänischen Bild-Zeitung “Jyllands-Posten” – dänische Produkte boykottiert. Dem ging ein Protest voraus, den die Mitgliedsstaaten der OIC gegenüber der dänischen Regierung ausdrückten. Allein das half nicht, denn diese sieht offensichtlich die Karikaturen als ein Teil der Presse- oder Meinungsfreiheit und verweist darauf, dass Muslime notfalls zum nächsten Richter rennen dürfen.
Nun, da viele Muslime dänische Produkte boykottieren – jetzt geht es ans Geld – scheint das die Eu-Kommission zu interessieren und keiner will was von “Freiheit” wissen – nicht die Freiheit der Beleidiger (namentlich die der dänischen Zeitung, sondern die der muslimischen Käufer!