Mittwoch, 16. April 2008, 23:18 Uhr
Paul-Hermann Gruner - Künstler und gelernter Politikwissenschaftler - bemängelt im Deutschland Radio Feuilleton die politische Korrektheit ((man ist heute niemand, wenn man nicht zumindest einmal gegen die ach-so-schreckliche politische Korrektheit gewettert hat)), die in der deutschen Politik grassieren soll. Dabei vermischt er Äpfel mit Fleischklössen (c) und glaubt am Ende noch, einen moralischen Standpunkt zu verteidigen.
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Samstag, 15. März 2008, 23:28 Uhr
Gewalt - egal von welcher Seite - führt zu keiner Lösung der offenen Fragen.
Das soll Angela Merkel zu den derzeitigen Ermordungen in Tibet durch die chinesische Regierung gesagt haben.
Eine ganz andere Meinung zu Gewalt scheint sie im Bezug auf Israel zu haben. Nicht nur, dass sie ((zusammen mit anderen Staatsregierungen)) die Bombardierung Gazas und des Libanons und das Töten Hunderter letztes Jahr billigend in Kauf genommen hat, auch heute noch schweigt sie sich zur neuerlichen Gewalt aus und bekräftigt die “deutsche Verantwortung” Israel gegenüber.
Tickt sie noch richtig?
Umso interessanter ist es, Stimmen zu hören, die einen kritischen Umgang mit Israel fordern:
Zum Stand der israelisch-palästinensischen Beziehungen
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Dienstag, 4. März 2008, 22:11 Uhr
Leider habe ich persönlich keine Zeit, selbst einen Kommentar zum derzeitig andauernden Abschlachten zu geben, deshalb nur ein paar Verweise:
Ein interessantes Interview hat “Democracy Now” mit Mohammed Omer - einem palästinensischen Journalisten - und Amira Hass - einer israelischen Journalistin geführt. Darin beschreibt Herr Omer ausführlich, welches Unheil in den letzten Tagen durch das israelische Militär im Gaza-Streifen angerichtet wurde. Das ist das Ende einer Gruppe von Erklärungen, die er abliefert, nach der Frau Hass verwundert erklärt, dass diese Informationen nicht an die israelische Bevölkerung herangetragen werden, die dementsprechend ihr Leben normal weiterleben..
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Samstag, 9. Februar 2008, 1:17 Uhr
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Donnerstag, 31. Mai 2007, 22:26 Uhr
In einem Deutschland Radio Interview behauptet Alan Posener allen Ernstes, dass es keine Israel-Lobby in Deutschland gäbe.
Denn es ist eine traurige Tatsache, dass Israel in Deutschland keine Lobby hat. Neulich zum Beispiel reiste die deutsche Bischofskonferenz ins Heilige Land. Nach dem obligatorischen Besuch in der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem musste es wieder mal raus, und einige der teilnehmenden Bischöfe verglichen prompt Israels Sicherheitsmauer mit der Mauer ums Warschauer Ghetto. Und damit den Staat Israel mit dem Staat Hitlers. Das Schweigen des offiziellen Berlin war ohrenbetäubend. Und warum? Weil die Katholiken eine mächtige Lobby darstellen, die Freunde Israels aber nicht. Sprechen Sie einmal mit einem Abgeordneten der CSU, und er wird Ihnen ¬- unter der Bedingung, dass er nicht zitiert wird - erzählen, dass daheim im Wahlkreis die Menschen fragen, wie lange Deutschland eigentlich noch zu Israel halten soll, das uns doch nur zum Ziel für Terroristen mache. Und reden Sie dann mit einer Abgeordneten der Grünen, und sie wird Ihnen das Gleiche erzählen.
Das ist interessant, in Anbetracht der Tatsache, dass Deutschland Radio seit drei Tagen das Feuilleton mit Israellobbyisten gefüllt hat.
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Mittwoch, 2. Mai 2007, 22:39 Uhr
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Dienstag, 19. Dezember 2006, 16:01 Uhr
H.D.S. Greenway beschreibt in “Unwilling to forgive or forget” meiner Meinung treffend, warum manche Friedensbemühungen keine Aussicht auf Erfolg haben: Durch teils selbst gewählte, teils reale Traumata ganzer Gruppen (meist Nationen) werden Blockaden des Denkens aufgebaut, die der Gruppe den Weg zur Diskussion mit einer anderen Gruppe versperren.
Nations, ethnic groups, and individuals can find the road to compromise and accommodation blocked by “a chosen trauma” — a fixation on particular grievances that makes it impossible to see another point of view. Groups can “seize upon a wrong to the exclusion of any wrongs committed by themselves,” is the way Vamik Volkan, political psychiatrist at the University of Virginia, explains it.
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Category: Ausland, Politik, Sicherheit
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Freitag, 8. September 2006, 23:06 Uhr
Evelyn Hecht-Galinski wehrt sich im HNA-Interview gegen den Vorwurf, antisemitisch zu sein
Wie war die Reaktion des Zentralrats?
Hecht-Galinski: Wie der Zentralrat das gerne macht: Die Kritik wurde abgeschmettert. Dabei muss man Freunde kritisieren dürfen. Was im Gazastreifen und Westjordanland passiert, muss angeprangert werden.
Hat man Ihnen vorgeworfen, antisemitisch zu sein?
Hecht-Galinski: Ja. Das kam auch aus dem Zentralrat. Dagegen wehre ich mich entschieden. Salomon Korn, der Vizepräsident des Zentralrats, hat mich als nützliche Hofjüdin bezeichnet und mir jüdischen Selbsthass vorgeworfen. Es geht also inzwischen ins Persönliche, aber das kann ich ertragen. Die Diskussion um Israels Politik und die Haltung des Zentralrats dazu hätte man schon lange führen müssen. Ich bin froh, das jetzt angestoßen zu haben.
Nebenbei: Weiss jemand aus Hannover, ob man hier irgendwo die Hessische/Niedersächsische Allgemeine (hna) kaufen kann?
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Samstag, 12. August 2006, 12:09 Uhr
Heute wollen Libanesen und Internationale einen friedlichen Marsch Richtung Süden planen, um humanitäre Hilfe in den von Israel eingeschlossenen Süden zu bringen und klarzustellen, dass auch der Süden Libanons zu Libanon gehört. Am 19. August soll dann der tatsächliche Marsch in den Süden erfolgen.
On August 12, at 7 am, Lebanese from throughout the country and international supporters who have come to Lebanon to express solidarity will gather in Martyr’s Square in Beirut to form a civilian convoy to the south of Lebanon. Hundreds of Lebanese and international civilians will express their solidarity with the inhabitants of the heavily destroyed south who have been bravely withstanding the assault of the Israeli military. This campaign is endorsed by more than 200 Lebanese and international organizations. This growing coalition of national and international non-governmental organizations hereby launches a campaign of civil resistance for the purpose of challenging the cruel and ruthless use of massive military force by Israel, the regional superpower, upon the people of Lebanon.
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Donnerstag, 10. August 2006, 21:31 Uhr