Montag, 7. April 2008, 21:20 Uhr
Schon wieder eine dieser Meldungen, die als halbgare Ente bei einem Boulevardblatt anfängt, die Runde durch die Blogosphäre macht, um dann als “exklusiver Bericht” sowohl bei den aktensammelnden Islamisierungsspürnasen als auch bei den praktisch Irren von nebenan ((komischer weise machen sie meinen Recherchen zufolge just in diesem Fall eine Ausnahme..)) zu landen und schließlich dem copy-and-paste Meister als weiterer Fall eines dramatischen Kniefalls vor dem Islam zu dienen. Diesmal hat sich sogar relativ schnell herausgestellt, dass es eine Ente war. Auf eine Korrektur ihrer Fehler würde ich nicht wetten wollen.. Hier also der Bericht, wie er von vielen islamophoben Bloggern mehrfach kopiert ((kopiert = zur Wahrheit gemacht)) wurde:
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Category: Ausland, Islam, Politik, medien
Tags: Berichterstattung, copy-and-paste, Gebet, Groß-Britannien, Islam, Islamisierung, islamophobie, London, medien, Muslim, Religion
Samstag, 29. März 2008, 7:36 Uhr
Es ist schon erstaunlich, zu welchem Schluß der SWR-Korrespondent Peter Heilbrunner kommt, als er die Veröffentlichung des Films “Fitna” von Geert Wilders einzuschätzen versucht:
Und was lehrt uns das? Wir müssen gelassener werden im Umgang mit Islam-Kritik. Meinungsfreiheit ist eine der größten Errungenschaften der freien Welt und die sollten wir nicht übervorsichtig opfern aus Angst vor erbosten Reaktionen. Mit Selbstzensur jedenfalls stellen wir das Licht unser westlichen Tradition unter den Scheffel - einen Dialog der Kulturen muss man offen führen können und ohne vorauseilenden Gehorsam.
Dabei hat er bei der Analyse schon die richtigen Stichwörter genannt, nur der Schluß passt einfach nicht dazu! Er fängt an, indem er diagnostiziert, der Inhalt des Films gerate “nach dem Wirbel im Vorfeld” in die Nebensächlichkeit. Der Film sei unter “normalen Umständen” aus unterschiedlichen Gründen keiner Erwähnung wert..
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Category: Ausland, Islam, Politik, Sicherheit, medien
Tags: Dänemark, Deniz Özgür, Film, fitna, Geert Wilders, Islam, islamophobie, medien, meinungsfreiheit, Mord, Rassismus, Rechtsextremismus, Tagesschau
Samstag, 22. März 2008, 20:08 Uhr
In der Nacht zum Samstag gab es laut der Polizeiinspektion Rotenburg einen Anschlag auf einen muslimischen Gebetsraum in Sittensen.
Vermutlich rechtsgerichtete Täter haben in der Nacht zum Ostersamstag mit Molotow-Cocktails versucht, den Gebetsraum der Islamischen Gemeinschaft in Sittensen in Brand zu setzen. Der Brand beschädigte Mobiliar im Wert von einigen tausend Euro, verlöschte aber von allein. An den Fensterscheiben wurden Klebezettel mit rechtsgerichtetem Inhalt gefunden. Intensive Ermittlungen führten die Rotenburger Polizei inzwischen zu einem 18-jährigen Tatverdächtigen aus Sittensen.
Der Anschlag soll etwa um halb drei morgens stattgefunden haben, wie ein Anwohner aussagt. Außer einem Sachschaden von rund 10.000 € ist kein Personenschaden entstanden.
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Sonntag, 19. August 2007, 13:58 Uhr
Angefangen hatte Ralph Giordanos öffentliche Kritik an den Moscheebau in Köln, als er in einer TV-Diskussion den Dialogbeauftragten der DITIB und die Stadt Köln aufrief, den Moscheebau zu stoppen. Damals hatte er das mit der fehlgeschlagenen Integration begründet und hinzugefügt, dass seine Ästhetik durch Kopftuch tragende Frauen gestört wäre, die seiner Meinung nach wie “menschliche Pinguine” aussähen. Inzwischen hat sich seine Begründung in einem offenen Brief an Herrn Alboga ausgeweitet und er spricht von dem Moscheebau in der derzeit geplanten Größe als “Kriegerklärung” an die Umwelt. Welche Reaktionen dieser Umwelt auf diese Kriegserklärung seiner Meinung nach gerechtfertigt sind, das hat er denn doch nicht ausgeführt..
Mit dem offenen Brief antwortet Giordano auf die Einladung von Seiten der DITIB - diese ablehnend!! - zu einem Gespräch. Die DITIB reagierte dementsprechend verdutzt, denn nun dürfte auch ihnen klar geworden sein, dass es Herrn Giordano um öffentliche Aufmerksamkeit, weniger um einen Diskurs!
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Category: Inland, Islam, Politik, medien
Tags: Inland, Islam, islamophobie, medien, Moschee, muslime, Politik, Pro_Köln, Ralph_Giordano
Montag, 18. Juni 2007, 8:41 Uhr
Necla Kelek hatte in der FAZ vom 5.6. den Artikel “Das Minarett ist ein Herrschaftssymbol”, in dem sie dem Bau der Moschee unter anderem dadurch entgegenzustehen versucht, in dem sie verdeutlicht, dass in der Moschee nicht nur gebetet, sondern auch Alltägliches (Veranstaltungen, Unterricht etc.) stattfinden könnten. Daneben versucht sie sich auch noch als Architekturkritikerin…
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Category: Inland, Islam, Politik, medien
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Mittwoch, 23. Mai 2007, 12:13 Uhr
Zu welchen Methoden selbst bekannte Persönlichkeiten greifen müssen, um Bücher über den Ladentisch zu bekommen, das ist langsam erschreckend! Ralph Giordano hatte sich vor einigen Tagen schützend vor die Pro-Köln-Sekte gestellt und sich gegen den Bau einer Moschee positioniert. Später hat er muslimische Frauen als “menschliche Pinguine” bezeichnet. Im Interview mit Deutschland Radio versucht er zu erklären:
Selbstverständlich richtet sich diese Wortbildung, dieser Ausdruck gegen die, die diese Frau in einen menschlichen Pinguin verwandelt haben, indem sie sie von Kopf bis Fuß unter schwarzem Tuch begraben. Das sage ich dazu.
Aha..
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Montag, 20. November 2006, 18:05 Uhr
Es sind nun mehr als zwei Wochen seit meiner letzten Email den CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla vergangen und etwa ein Monat seit der ersten Email vergangen - und bisher habe ich keine Antwort erhalten, außer der, in der ein Mitarbeiter im Büro von Herrn Pofalla sich um das Thema des Briefs herumdrückt.
In der Zwischenzeit hat ein weiterer Blogger eine Email an Herrn Pofalla verfasst, von der ich aber nicht weiß, ob sie tatsächlich abgeschickt wurde. Am Telefon hat mir auf Nachfragen heute ein Sekretär von Herrn Pofalla mitgeteilt, dass sie die Anweisung hätten, keine “Brieffreundschaften” zu schließen ((was durchaus verständlich ist, auch wenn es ein Problem der parlamentarischen Demokratie nach Deutschland darstellt, aber das nur nebenbei)) und dass Herr Pofalla eine einmal abgegebene Aussage nicht so schnell revidiert. Ein direktes Gespräch mit dem Abgeordneten ist scheinbar nicht möglich. Übrig bleibt für mich nach der fehlenden Gesprächsbereitschaft der Eindruck, dass Herr Pofalla mit seiner Aussage in der “BILD am Sonntag” nur gegen eine Religionsgemeinschaft hetzen wollte - eben ein “moderner Dialog”! (Schade!)
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Dienstag, 10. Oktober 2006, 1:09 Uhr
Sehr geehrter Generalsekretär Pofalla,
in verschiedenen Zeitungsberichten wird Ihr Beitrag in der “Bild am Sonntag” vom 1.10.2006 mit folgenden Worten zitiert:
Das Problem religiös motivierter Gewalt ist heute fast ausschließlich ein Problem des Islam.
Richtig wäre gewesen
Das Problem religiös motivierter Gewalt wird heute fast ausschließlich als ein Problem des Islams dargestellt.
Da ich nicht den Apologeten zu spielen vorhabe, möchte ich Ihnen zum Teil zustimmen: Ein Teil der Muslime ((eben der gewalttätige Teil)) muss lernen, mit der Gewalt umzugehen und sie zu zügeln und Konflikte diplomatischer zu lösen.
Aber daß “religiös motivierte” Gewalt fast ausschließlich ein Problem des Islams ist, kann man nicht so stehen lassen, wenn man sich die heutige Welt einmal unverfärbt anschaut. Ich werde Ihnen einige Vorfälle auflisten, deren Bewertung (mit dem selben Mass mit dem Sie die Probleme des Islams bewerten) dazu führen kann, dass man das selbe Gewaltproblem etwa beim Christentum sehen kann. Dies ist ohne Probleme auf andere Religionen anwendbar sowie auf areligiöse Gruppen.
Offener Brief an Herrn Ronald Pofalla weiterlesen…
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Donnerstag, 21. September 2006, 21:27 Uhr
Dies ist ein Leserbrief von Belal El-Mogaddedi zum Feuilleton-Artikel in der FAZ vom 16.09.2006 “Der Islam will die Welteroberung” von Egon Flaig. Der Artikel ist nicht kostenlos online einsehbar. Ich hoffe aber, dass die Grundaussage des Textes sowohl durch die Überschrift, als auch durch die Kritik, die Herr Al-Mogaddedi äussert klar wird..
Sehr geehrte Damen und Herren,
nach der Lektüre des Artikels von Herrn Flaig ist man geneigt den folgenden Satz aus Goethes Mephisto „Mit Sturm ist da nichts einzunehmen; Wir müssen uns zur List bequemen “, zu adaptieren, und das Wort „List“ durch das Wort “Lüge“ zu ersetzen.
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Montag, 10. Juli 2006, 21:25 Uhr
MPACUK hat eine Umfrage unter den britischen Moscheen durchgeführt, die darauf abzielt, Anstrengungen dieser Moscheen, gegen Extrimismus vorzugehen, zu dokumentieren. Das Ergebnis ist leider ernüchternd. Folgende Fragen wurden den Moscheevorständen oder Predigern (/Vorbetern) gestellt:
- Wurden Sie oder Ihre Gemeinde seit dem 7.7.(2005) mit Islamophobie konfrontiert?
- Sprechen Sie über Extremismus in Ihrer Freitagspredigt?
- Halten Sie Ihre Freitagspredigt auf Englisch?
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Category: Ausland, Islam
Tags: Ausland, demokratie, euroislam, Gross-Britannien, integration, Islam, islamophobie, mpacuk, muslime, Politik