Dienstag, 25. März 2008, 0:11 Uhr
Nachdem Kathrin nun das Buch durchgelesen hat und eine Rezension soweit abgearbeitet hat, darf ich mir das Buch “Warum tötest du, Zaid” von Jürgen Todenhöfer schnappen und habe die ersten paar Seiten gelesen. Noch bin ich mitten in der Geschichte vom jungen Iraker Zaid und wie ihn Herr Todenhöfer im Irak trifft und zum Interviewtwerden bewegt.
Der junge Zaid ist Widerstandskämpfer im Irak - und nicht Terrorist! Diese Unterscheidung ist eigentlich trivial, denn bei einer Besatzung wird es immer Freiheitskämpfer geben und daneben gibt es heutzutage politisch gesondert motivierte Terroristen, die im Falle des Iraks sogar zum größten Teil aus dem Ausland kommen. Es ist trotzdem beruhigend, dass der Author auch diesen Aspekt nicht unerwähnt lässt, da sich bei einigen Zeitgenossen der Eindruck erhärtet hat ((auf der Grundlage der gängigen Berichterstattung)), dass alle Gegner der US-Politik per se Terroristen sind.
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Montag, 18. Februar 2008, 20:54 Uhr
The Daily Show erinnert US-Amerikaner wieder an den Irak.
Zitate:
You’re talking about Al-Qaida like it’s a brand!
Dann, die Bewerbungstipps zum Al-Qaida-Job:
Step Two, make you Interview an Interv-You. … Don’t be afraid to open up. Who are some of your favorite scapegoats. And don’t just say ‘the Jews’! That’s like saying your favorite hobby is reading.. Be specific: Sunnis, Shiites, Kite runners, people who just happen to be outside..
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Category: Ausland, Politik, Witz, medien
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Freitag, 7. Dezember 2007, 11:45 Uhr
The elections in Russia weren’t really an example for extraordinarily ‘well done’ democratic elections. Actually, the whole Putin-era hasn’t been definable as a democratic rein either. Be it elections or media censorship - Russia simply shouldn’t be used as a shining example to demonstrate democracy!
But when some people demand ‘political consequences‘ [via] i have to ask myself: What for? Helle Dale has written a nice editorial in which she compares Russian elections to those held under Saddam Hussein’s dictatorship. To the end, she cites Angela Merkel:
By international standards, Russia cannot be called a democracy anymore — as German Chancellor Angela Merkel remarked to her credit. She knows something about political repression, having grown up in East Germany. There should be consequences.
Well, what she seems to neglect is that this is one of Angela Merkel’s few often-used statement-capsules: “I know something about political repression, having grown up in East Germany.” She uses those to warm up the air around her - not more (via Pispers)…
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Montag, 13. August 2007, 19:24 Uhr
Eben gerade gab es im Deutschland Funk eine Diskussionsrunde im Journal am Vormittag zum Thema “Irak, Afghanistan, Pakistan - Ist der Anti-Terrorkampf gescheitert?”. Eingeladen wurden Rolf Clement (Sicherheitsexperte Deutschlandfunk), Michael Lüders (Publizist und Nahost-Experte) und Rolf Mützenich (SPD-MdB, Mitglied im Auswärtigen Auschuss). Die Stimmung schwankte zwischen teilweise fehlendem Idealismus und auf der anderen Seite Resignation in Blick auf die derzeitigen Ergebnisse der Kämpfe. Vor allem die Anrufer waren - soweit ich das mithören konnte - gegen die Kämpfe und gegen weitere Interventionen von “Westmächten”.
Leider gibt es keine Aufzeichnung der Sendung bei Deutschlandradio zum herunterladen, allerdings konnte ich Teile der Sendung selbst aufnehmen.
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Donnerstag, 24. Mai 2007, 9:25 Uhr
Was nützen einem das Prinzip der Gewaltenteilung oder die verschiedenen Kontrollinstanzen, wenn man dem US-Präsidenten so viel Macht gibt? Nachdem der US-Kongress dem Präsidenten George Bush eine Auflage machen wollte, nach der er einen Termin für den Abzug aus dem Irak anzugeben hat, um im Gegenzug einen Zuschuss für seinen Krieg zu bekommen, wurde gestern angekündigt, dass der Kongress nun ganz den “Wünschen” des Präsidenten entsprechen wird. Der demokratische Mehrheitsführer Steny Hoyer erklärte seine politische Impotenz folgendermaßen:
Der Präsident hat sehr deutlich gemacht, dass er keine Abzugsfristen gegenzeichnen wird. Wir können gegen sein Veto keine Fristen durchbringen.
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Mittwoch, 2. Mai 2007, 22:39 Uhr
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Sonntag, 25. März 2007, 4:30 Uhr
Der Irakkrieg hat nach Angaben von Dr. Gideon Polya (Australien) bereits zwischen 800.000 und 1.000.000 (in Worten: eine Million!) Menschenleben gekostet. Die Zahlen beruhen auf Hochrechnungen der nach Anfang des Krieges gestiegenen Sterberate im Irak. Vor Anfang des Irakkriegs soll die Durchschnittssterberate im Irak bei 5,5/1000 Toten pro Jahr betragen haben. Danach beträgt sie 13,3/1000 pro Jahr. Das ergibt durch Hochrechnung auf die vier Jahre Invasion eine Summe von 842.400 durch den Krieg erzeugten Sterbefällen.
Eine Million Tote durch den Irakkrieg
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Dienstag, 6. März 2007, 23:34 Uhr
Kein Kommentar!
As I write this, Oprah is on Channel 4 (one of the MBC channels we get on Nilesat), showing Americans how to get out of debt. Her guest speaker is telling a studio full of American women who seem to have over-shopped that they could probably do with fewer designer products. As they talk about increasing incomes and fortunes, Sabrine Al-Janabi, a young Iraqi woman, is on Al Jazeera telling how Iraqi security forces abducted her from her home and raped her. You can only see her eyes, her voice is hoarse and it keeps breaking as she speaks. In the end she tells the reporter that she can’t talk about it anymore and she covers her eyes with shame.
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Freitag, 23. Februar 2007, 0:08 Uhr
Das EUblog stellt ein interessantes Konzept unter der Überschrift “Mehr Demokratie wagen” vor. Dabei geht es darum, das Internet als Abstimmungsmedium zu benutzen und somit ein weltweites Wählen zu ermöglichen.
Wie sollen wir künftig wählen? Vielleicht verdient diese Frage über Frankreich hinaus ein wenig Nachdenken. Ziemlich weit mit dem Nachdenken ist hier bereits Joel Marsden. Er ist dabei, ein Global Vote, die erste weltweite Abstimmung aufzubauen, mit Hilfe des Internet, aber auch mit einem in Cambridge entwickelten, elektronischen Abstimmungscomputer, den er unlängst bei den Wahlen im Kongo getestet hat - und das auch in entlegenen und umkämpften Gegenden ohne jede Telefon- oder Internetverbindung. Satelliten waren die Lösung.
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Dienstag, 26. Dezember 2006, 15:20 Uhr
Folgendes hat SpiegelOnline heute zu vermelden:
Im Irak sind seit heute mehr Tote zu beklagen, als Menschen durch die Terroranschläge vom 11. September 2001 umgekommen sind.
Es wird natürlich schon anhand des Titels klar, dass der Spiegel unter “Tote” eigentlich nur tote US-Soldaten meint, aber ich finde es wichtig zu erwähnen, dass die Anzahl der toten Menschen seit Kriegsbeginn die Anzahl der Toten vom 11. September um ein Vielfaches übersteigt. Wie viele es genau sind, kann derzeit keiner sagen, denn diese Toten werden nicht erfasst. Eine US-Studie hatte in 2004 ergeben, dass etwas mehr als eine halbe Million - etwa 150.000 (!!) Menschen mehr als eine halbe Million Menschen - durch den Krieg gestorben sind!
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Category: Ausland, Politik, medien
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