Neue Artikel für den 11. January 2010:
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Tagesartikel |
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Ursula von der Leyen ist wieder ausgebrochen! Laut heise.de soll sie während einer Preview-Veranstaltung zur CeBIT 2010 hier in Hannover die Auseinandersetzung um die Internetsperren mit der “Entdeckung neuer Kontinente” verglichen:
In der Rückschau habe sie die Auseinandersetzung an die Entdeckung neuer Kontinente erinnert, konstatierte die Ministerin: “Es sind Leute aus der alten reglementierten Welt aufgebrochen, und da herrschte oft das Recht des Stärkeren. Durch Kommunikation hat es dann eine vorsichtige Koppelung beider Welten gegeben.” Die Vereinbarkeit der zwei Welten sei kein Ding der Unmöglichkeit.
what??
Tags: Amerika, cebit, Datenschutz, Diskussion, europa, Geschichte, Hannover, internet, Kinderpornographie, Ursula von der Leyen, Wahlkampf, Zensur, Zensursula
Datenschutz, Politik |
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Fünfzehn Journalisten haben siebzehn Thesen zum Funktionieren von Journalismus im Medium Internet veröffentlicht. Hier sind sie zusammengefasst:
- Das Internet ist anders.
- Das Internet ist ein Medienimperium in der Jackentasche.
- Das Internet ist die Gesellschaft ist das Internet.
- Die Freiheit des Internet ist unantastbar.
- Das Internet ist der Sieg der Information.
- Das Internet
verändert verbessert den Journalismus.
- Das Netz verlangt Vernetzung.
- Links lohnen, Zitate zieren.
- Das Internet ist der neue Ort für den politischen Diskurs.
- Die neue Pressefreiheit heißt Meinungsfreiheit.
- Mehr ist mehr – es gibt kein Zuviel an Information.
- Tradition ist kein Geschäftsmodell.
- Im Internet wird das Urheberrecht zur Bürgerpflicht.
- Das Internet kennt viele Währungen.
- Was im Netz ist, bleibt im Netz.
- Qualität bleibt die wichtigste Qualität.
- Alle für alle.
Jetzt, wo ich mehr drüber nachdenke, fällt mir auf, dass ich einigen Aussagen – die sehr optimisitisch auf das Internet schauen – nicht ganz zustimmen würde…
Tags: Freiheit, Gesellschaft, internet, Kommunikation, medien, meinungsfreiheit, Nachricht, Nachrichten, presse, twitter, Urheberrecht
medien |
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Schon wieder so eine selten dämliche Ausrede der SPD. Der Generalsekretär Hubertus Heil erklärt uns, warum die SPD für das Zugangserschwerungsgesetz (sprich: Gesetz zur unkontrollierbaren Zensur) gestimmt hat:
Sie finden Löschen besser als Sperren – warum hat denn die SPD für das Gesetz für Internetsperren gegen Kinderpornografie gestimmt?
Hubertus Heil: Wenn das Gesetz nicht gekommen wäre, hätte Frau von der Leyen Verträge mit den Providern gemacht, die sich außerhalb von rechtsstaatlichen Kriterien vollzogen hätten. Das Gesetz ist auf drei Jahre befristet, man muss auswerten, wie wirksam es ist.
Danke Herr Heil. In meiner Beschränktheit dachte ich immer, dass man gegen unrechtstaatliches, rechtsverbiegendes oder gar illegitimes Vorgehen von Ministerien und anderen Staatsorganen rechtlich vorzugehen hat und die Verhinderung anstreben sollte. Sie belehren mich eines Besseren: Man muss nur den rechtsstaatlichen Scheinrahmen für das gleiche Verhalten schaffen, dann ist alles wieder in bester Ordnung!
Eiken Bruhn kommentiert in der taz Bremen eine Erklärung der Bremer Muslime zum Mord an Marwa El-Sherbini und bedient mit einer offensichtlichen Falschzitierung der Erklärung islamfeindliche Rassisten. Gleichzeitig bestätigt er Vorurteile, die viele Muslime über “die Medien” haben..
Tags: Bremen, Deutschland, diskriminierung, Dresden, Gewalt, Goebbels, Hetze, internet, Islam, Islamfeindlichkeit, islamophobie, Marwa El-Sherbini, medien, meinungsfreiheit, Mord, Muslim, muslime, Necla_Kelek, presse, Ralph Giordano, Rassismus, Seyran Ates, taz
Islam, medien |
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“Natürlich werden wir mittel- und längerfristig auch über andere kriminelle Vorgänge reden”, sagte der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz der Berliner Zeitung. “Es kann doch nicht sein, dass es im Internet eine Welt ohne Recht und Gesetz gibt.”
Dabei bezog sich Wiefelspütz (via) auf Internetseiten “mit verfassungsfeindlichen oder islamistischen Inhalten”. Das Mantra von der Problematik der “Welt ohne Recht und Gesetz” ist inzwischen unhinterfragbarer Konsens. Dass alles durchreguliert und -kontrolliert werden soll ist – aus der Entfernung betrachtet – allerdings ein Rezept für ein unfreies Leben! Das verstehen einige Politiker trotz der simplen Argumentation nicht.
Why do many people type in the (fully qualified) URL of a website into the “google master”? What’s the point in having Domain names if you’re gonna search for the content either way? And what if google for whatever reason doesn’t know the server you’re looking for? Or it simply doesn’t think that site is important enough to be on the top of the list. It will simply give you some sites that it thinks are valuable for that search string..
People, there is an address bar on top of nearly every Webbrowser, where you can type in the website address. If you tend to forget that address you could bookmark that site once you’ve found it. But please stop using google for your everyday site lookups, even if it’s so “easy”..
And here is something for my (very early) career as a song writer.. (read with the well known song “Video killed the radio star” running..)
Ich hatte schon vermutet, dass etwas im Gange war, als das Niedersächsische Innenministerium den Verfassungsschutzbericht 2007 veröffentlichte und der werte Herr Schünemann in seiner gewohnten “wir müssen etwas tun”-Manier die Balance zwischen Angst machen und Zuversichtig erscheinen übte. Zunächst hatte er denn den “Cyber-Jihadismus” heraufbeschworen:
Als weiterhin großes Problem bezeichnete Schünemann die globale Vernetzung und den anonymen Informationsaustausch der Jihadisten über das Internet. Das Internet übernehme weiterhin die Funktion der virtuellen militärischen Ausbildungslager. Als prägnantes Beispiel für “Cyber-Jihadismus” in Niedersachsen nannte der Innenminister die Internet-Aktivitäten eines irakischen Staatsangehörigen aus Georgsmarienhütte, gegen den ein Strafverfahren vor dem OLG Celle anhängig sei. Durch die Verbreitung zahlreicher.
Tags: Gewalt, internet, Islam, Michael Isenberg, Niedersachsen, Razzia, Sicherheit, Sindelfingen, terror, Uwe Schünemann, verfassungsschutz
Inland, Islam, Politik |
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Bundespräsident Horst Köhler hat heute das “Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung und zur Telekommunikations-überwachung” unterschrieben. Damit ist eine weitere Hürde genommen in Richtung der totalen Überwachung. Köhler habe “keine durchgreifenden Gründe” gegen das Gesetz gefunden, obwohl ihm nicht nur vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung genügend Gründe genannt wurden.
Ein Resultat des Jahres 2006 könnte lauten: “Deutsche fühlen sich bedroht und trauen nichts mehr.” Im Februar veröffentlichte der Spiegel unter dem Titel “Wachsende Kluft zwischen Deutschen und Muslimen” die Ergebnisse einer Forsa-Umfrage, nach der jeder zweite Deutsche sich von Muslimen bedroht sieht. Dass also zum Abschluss desselben Jahres eine Umfrage desselben Instituts mit dem Ergebnis abschliesst, “Kluft zwischen Deutschen und Politik so tief wie nie”, sollte einem zu denken geben..
Das traurige ist eigentlich, dass das nicht die einzigen Umfragen sind, die ein ähnliches Ergebnis aufzeigen. Deutsche mögen keine Amis, keine Muslime (immer wieder) und der Politik kann man eh nicht mehr trauen. Während der Prozentteil der mit dem derzeitigen politischen System Deutschlands zufriedenen im Datenreport 2006 noch insgesamt bei 71% (in Ostdeutschland bei gerade einmal 38%!) lag, spricht die Forsa-Umfrage von einer Gesamtquote von 50%! Beim ARD-Deutschlandtrend (November 2006) gaben gerade einmal 49% an, mit dem Funktionieren der Demokratie zufrieden zu sein.
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Tags: Bananenrepublik, blogs, buergerrechte, Datenschutz, demokratie, Inland, internet, Politik, Power_of_Politics, Sicherheit, Umfrage, Wahlcomputer, Wahlen
Datenschutz, Inland, Politik, Sicherheit, Wahlen |
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Da habe ich glatt was verschlafen..
Am 29.06.2006 trat das “Gesetz über die Deutsche Nationalbibliothek” in Kraft. Es löst das Gesetz über die Deutsche Bibliothek aus dem Jahr 1969 ab. Ein wesentlicher Inhalt der Novellierung ist die Erweiterung des Sammelauftrages um Internetveröffentlichungen, so genannte Netzpublikationen.
Mit der Neufassung des Gesetzes werden Veröffentlichungen, die als Netzpublikationen keinen körperlichen Träger haben, ebenso in den Sammelauftrag der Bibliothek aufgenommen, wie es etwa Bücher und Tonträger schon seit langem sind. Die Bibliothek wird damit in die Lage versetzt, einen zeitgemäßen Beitrag zur Wahrung des digitalen Kulturerbes zu leisten.
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Ist irgendwer auf Wohnungssuche? Auf mymaps24 kann man sich auf einer Landkarte die Lage von Immobilien anschauen. Sehr nützlich!
[via !Finger.Zeig]
Der Online-Auftritt der Tagesschau hat einen neuen Dienst gestartet, in dem die Nachrichten der letzten Tage über eine Weltkarte verteilt angezeigt werden. Finde ich recht nett, nur daß ich mir gewünscht hätte, dass svg benutzt hätten (tatsächlich arbeiten sie mit Flash) und die Daten als rohe xml-Daten zur Verfügung stünden.. Trotzdem sehr ansehenswert, wenn auch [...]
Im Gerichtsprozess zwischen dem Heise-Verlag und Universal Boards wurde vorgestern die Urteilsbegründung veröffentlicht, die in der Blogosphäre für einige Aufregung gesorgt hat.
Demnach handelt es sich bei Webforen um eine “besonders gefährliche Einrichtung”. Derjenige, der eine solche Gefahrenquelle betreibe, sei einer verschärften Haftung unterworfen.
Indes lässt die Urteilsbegründung viele Fragen offen .. weiterlesen..
Im vorigen Artikel habe ich eine Vorgehensweise beschrieben, wie Pull-Down-Menüs über einfache CSS-Anweisungen erreicht werden können und ganz ohne javascript. Leider funktioniert das im Internet Explorer nicht, vor allem da dieser bis auf das a-Element keinen hover-Effekt anwenden kann. Ich habe den Internet Explorer Nutzern geraten, sich einen ordentlichen Browser anzuschaffen, wozu ich immer noch stehe. Trotzdem konnte ich kaum schlafen vor Mitleid und in Gedanken an all die Nutzer, denen nun wichtige Informationen entgehen werden ( ;) ), nur weil sie nicht in der Lage sind, Firefox, Opera oder ähnliche Browser zu installieren.
Wie man oben auf der Seite sieht, habe ich nun eine ganze Reihe von Informationen in das Pulldown-Menü eingetragen. So lassen sich die meisten Kategorien darüber erreichen. Ausserdem habe ich nun die Möglichkeit, wichtige Artikel in die Menüstruktur aufzunehmen, um sie auf “Ewig” leicht erreichbar zu halten.
Das besondere an diesem Pulldown-Menü ist die vollkommene Abwesenheit von javascript-Schnipseln. Stattdessen habe ich die ganze Funktionalität über css-Eigenschaften gelöst. An alle Nutzer des Internet Explorers: schafft euch einen ordentlichen Browser an. Wenigstens gibt es keine Fehler im Internet Explorer, aber man kommt auch nicht auf die Unterpunkte.
Ich muss in nächster Zeit mindestens zwei Vorträge halten (Projektarbeiten) und muss dementsprechend die Präsentationen dazu vorbereiten. Natürlich habe ich keine Lust Microsoft Powerpoint zu verwenden. Allerdings ist die Alternative ‘OpenOffice Impress’ not very impressive.. Dafür habe ich aber eine Lösung gefunden, die mir gefällt: HTML-Präsentationen!
HTML Slidy ist ein Präsentationsscript, das aus einer speziell angefertigten HTML-Seite eine Präsentation macht. Zum Design wird CSS benutzt, javascript regelt die Navigation. Man kann sogar über Anchor-Marker (wie ‘#[3]‘) eine bestimmte Folie verlinken. Die Vorteile liegen auf der Hand:
- kostengünstig
- bekannte Technik, eben HTML und CSS zum Design
- wenigster Aufwand (notfalls tut’s der vorinstallierte Internet Explorer)
- kleine Dateigrösse (je nach dem wie gross die enthaltenen Bilder sind..)
- Der Einbau von SVG-Grafiken mit zusätzlichen Animationsoptionen bietet sich gewissermassen an
- jedes kleine Detail ist leicht änderbar
- Die einzige mir bekannte Präsentationsalternative, in der der Author die Option besitzt, notfalls ein wenig scrollen in einer Folie einzubauen, wenn mal ein zusätzlicher Punkt benötigt wird
- Die Präsentationen sind im Anschluss sehr leicht online zu stellen
Ausserdem gibt es die Weiterentwicklung S5, die ein paar mehr Optionen bietet. Was noch fehlt wäre das Einblenden von Video-Sequenzen, aber das sollte über ein Object-Element machbar sein. Die nächsten Präsentationen werden ein Spass..
Wozu braucht sich gerade BMW auf solche Tricks zu stützen, um in Google weiter oben aufzutauchen? Naja, jedenfalls hat Google reagiert und die deutschen Seiten des Autobauers mit einem Pagerank 0 versehen.
Davon mal abgeshen, hat sich jemand mal den Quelltext der Seite angeschaut? Wie schlecht muss man programmieren, um einen solchen Salat auszuspucken? Nur als Schmankerl:
Tags: Autos, bmw, google, internet, javascript, medien, Programmierung, werbung
Programmierung, javascript, medien, werbung |
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Prof. Dr. Thomas Hoeren vom münsteraner Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht hat ein Skript zum Thema “Internetrecht” onlinegestellt. Meiner Meinung nach könnte das Skript als Grundlage eines Blogger-Zusammenschlusses werden, wie er hier angedacht wurde (mein Eintrag).
[via netzpolitik und Ehrensenf]
Heute kann ich mir nichts mehr reinziehen, deshalb ein paar Zeilen als Zusammenfassung, damit ich mich mit den Artikel auseinandersetze:
- Vielleicht schaffe ich es sogar ein/zwei Strophen zum Gedicht hinzuzufügen: Das Folterminischterle.
- Halbtransparenz im Web, muss schauen, ob das praktisch (=perfomant) ist.
- Der Bundesdatenschützer hat endlich die Ekel-Gelb Seite eingetauscht und kann mit dem Deutschland-Design aufwarten. Inhalt muss noch gecheckt werden.. [thnx @ netzpolitik]
- Vorschlag, wie SMIL-Funktionalität für die SVG-Unterstützung (für Animierbarkeit) von Firefox/Mozilla umgesetzt werden kann. SEHR INTERESSANT.
- Vor kurzem habe ich im w-w-w-Forum nach einem Algorithmus gefragt, mit dem sich Netze dynamisch darstellen lassen, in der svg-developer-mailinglist kam dann der Verweis auf diese Seite.
Gute Nacht! Und wie sagt man so schön… (??) naja, hab ich vergessen.
Tags: Datenschutz, dit-und-dat, Inland, internet, mozilla, Open_Source, Programmierung, Software, svg
Datenschutz, Inland, Open Source, Programmierung, Software |
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