Die Collatz-Vermutung besagt, dass wenn du eine Zahl herauspickst und, wenn sie gerade ist, sie durch zwei teilst und wenn sie ungerade ist, sie mit drei multiplizierst und eins hinzu addierst, und diese Prozedur oft genug wiederholst, dass schlußendlich deine Freunde dich nicht mehr anrufen werden, um dich zu fragen, ob du mit ihnen ausgehen möchtest. via: xkcd
Wie sehr es in der Berichterstattung (in den USA mehr, in Deutschland noch nicht so sehr) um die Reporter und nicht um das Geschehen geht, stellt das “beste Nachrichtenteam” klar:
Jon Steward und der ’senior black correspondant’ Larry Wilmore bearbeiten das Thema “Black Face” und streift nebenbei Wallraffs neuerliche Maskierung als Schwarzen:
Jon Steward: What if it’s done with the best of intentions? For instance in Germany, a reporter recently painted himself up as a black man to investigate the plight of black-skinned people in Germany. Is that permissible?
Larry Wilmore: Jon, it’s just stupid! Look, if you wanna learn about the black experience in Germany, ASK THE BLACK GUY SITTING NEXT TO YOU!
Frontal 21 hat ein schönes Video zur Frage von Rob Savelberg zusammengestellt. Damit ist zumindest die für Merkel unangenehme Frage in den öffentlichrechtlichen Sender ZDF gekommen – auch wenn nur in Form von Satire. Auf der einen Seite kann man mit Satire und Ironie so Einiges ausdrücken, was man ohne nicht ausdrücken könnte. Auf der anderen Seite sagt das ja nur, dass eine ernsthafte Behandlung und Nachverfolgung des Themas nicht machbar ist – und das sollte uns zu denken geben!
Das war ein schöner Abschluss meines heutigen Tages: Merkels Nichtantwort auf die berechtigte Frage eines niederländischen Journalisten:
“Frau Merkel, [...] Sie reden heute ziemlich viel über Geld, über Finanzen auch, der Bundesrepublik Deutschland und wollen Sie das Finanzministerium besetzen mit einer Person, der öffentlich beteuert hat im deutschen Bundestag, dass er einen Waffenhändler ‘nur’ einmal getroffen hat und dabei vergessen hat, dass auch noch 100.000 DM von ihm angenommen hat. Also, wie können Sie so eine Person als sehr kompetent schätzen, um [ihm] sozusagen die Finanzen dieses Landes [anzuvertrauen]?”
Update: Telefonat mit dem Reporter
Update: Der Reporter Rob Savelberg hat seine eigene Übersetzung gepostet und jetzt gibt es ein Interview mit ihm in der “Berliner Morgenpost”
Ja, wir fühlen uns zu Obst und Gemüse hingezogen! Nur, uns fragt ja keiner. Viele fragen sich stattdessen: Wo sind die Araber und Türken der Hauptstadt? Wo bleiben die Reaktionen in Berlin? Die Sarrazinisten denken vermutlich sowieso, wir sind alle gerade damit beschäftigt, “neue kleine Kopftuchmädchen” zu produzieren. Die Mädchen kommen übrigens ohne Kopftuch zur Welt. Genauso wie andere Mädchen ihre Miniröcke tragen sie die Kopftücher erst später.
Aber solche Erklärungen bringen auch nichts. Es ist wie der Versuch, einem radikalen Imam zu erklären: Der Westen produziert nicht ständig neue kleine Bikinimädchen. Die kommen nackt zur Welt. “Eben!”, würde der Imam entgegnen, “FKK schon in der Wiege. Scham und Schande über die Ungläubigen!” Und dann würde der Imam noch etwas murmeln über die Schweinegrippe als Strafe für alle …
Bester Überfremdungsangst-Kommentar seit Langem, aufgeschnappt in einem Grünen-Forum, in dem die Aussagen von Thilo Sarrazin besprochen werden. Der Kommentator möchte scheinbar beweisen, dass er (zwangsweise) Migranten kennt:
Ich bin in einer Stadt aufgewachsen, deren gesamter Migranten Anteil bei weit über 30 % der Gesamtbewohner beträgt.
Inzwischen dürfte er vermutlich aufgrund der demagogischen Entwicklung noch höher sein.
Ja, diese demagogische Entwicklung ist ja bei “Migranten” besonders rapide… Da kann die Demagogie eines Herrn Sarrazin kaum mithalten.
Dieser Artikel ist im Original im Englischen auf huffingtonpost.com erschienen. Dean Obeidallah ist seit dem 11. September ein Comedian, der in den USA aufgewachsen ist.
Nicht nur sind Muslime auf dem Vormarsch, sie möchten sogar Amerika ((lies: Deutschland, Frankreich, Europa …)) übernehmen! Zumindest ist es das, was vier republikanische Abgeordnete Kongressabgeordnete heute behauptet haben.
Ich habe den langen Artikel auf der Internetseite “katholischer Nachrichten” zuende gelesen, um diese Titel-Frage beantwortet zu bekommen. Allen anderen erspare ich den Artikel:
Besonders strenggläubige Moslems weigern sich während des Fastenmonats sogar, den eigenen Speichel zu schlucken.
Das führt zu einer zusätzlichen Schwächung der Fastenden, besonders am Nachmittag. Das Ausspucken des Speichels bewirkt außerdem eine beachtliche Verschmutzung der Böden.
Dass ich in keinem mehrheitlich muslimischen Land eine solche Verschmutzung des Bodens gemerkt habe und auch in Deutschland – etwa vor Moscheen oder anderen Zentren muslimischen Lebens – keine solche Verschmutzung zu sehen ist oder zumindest keine, die an die Böden von Bushaltestellen reicht, wird wohl an mir liegen. Die Autoren wissen es bestimmt besser.
Man kann es dem HAZ-Autor Michael Grüter nicht übel nehmen. Im Piraten-Lied scheint es nun wirklich um Bärte zu gehen:
Aber nun wirklich! “Wir haben Bärte, wir haben Bärte. Wir haben Bärte und kämpfen für sie!”. Das könnte ich von einigen Muslimen erwarten, aber die Piraten? Kommt da nicht zwangsläufig ein wenig Skepsis auf?
Ein Fundstück bei w-w-w. Gerade hatte “Linda” beschrieben, wie ihr Bruder seinen ersten Wecker testweise auf 2:00 nachts gestellt hat, um zu sehen, “wie es nachts aussah”, da fragt “Elke”, ob es ein muslimischer Wecker war:
Wir reden nicht mehr mit den “Freunden”, die unseren beiden Söhnen je einen eigenen Moscheewecker geschenkt haben.
Ist ja auch eine komische Idee, einem Nichtmuslim einen Wecker zu schenken, der die fünf Gebete im Tag ankündigt…
Sinn für Humor beweist Mehmet Kılınç – Vorsitzender des Bremer Verbans “Schura Bremen” – in seiner sarkastischen Antwort auf seine Nennung im aktuellen Verfassungsschutzbericht.
Ich gebe zu, ich bin „ertappt“. Meine Tarnung ist aufgeflogen! Es ist jetzt an der Zeit, dass die Öffentlichkeit die “Wahrheit” über mich und die Schura Bremen erfährt. Ich will und werde mich jetzt öffentlich “OUTEN”.
Vorweg, liebe Leute. Ich hätte vollstes Verständnis dafür, wenn Ihr Euch von nun an mit aller Deutlichkeit von mir distanziert, mich von nun an meidet, mich nicht mehr kennt, erklärt mich immer schon in Verdacht gehabt zu haben, zu solch schlimmen Sachen fähig zu sein, mich nicht mehr grüßt, mich aus Euren Mailverteilern nehmt, mich mit Dreck bewerft, mich teert und federt, meine Ausweisung fordert oder gar meine präventive Festnahme anordnet, um auf der Insel Sylt ein SYLTANAMO einzurichten und mich dorthin verfrachtet.
Die G175 Nationen kamen zusammen, um darüber zu beratschlagen, wie die Dinge nicht schlimmer sein könnten
HARARE, ZIMBABWE – In einem Festsaal eines Hotels acht Meilen außerhalb von Simbabwes Hauptstadt trafen sich diese Woche Vertreter der 175 am wenigsten mächtigen Nationen der Welt, um darüber zu diskutieren, wie alles – von politischen Unruhen, unüberwindbaren Schulden bis zu blutigen sozialen Konflikten – nicht schlimmer werden könnte.
Die einflußlosesten Nationen der Welt versammelten sich, um das nächsten Jahr der großflächigen Dürre und Hungersnot zu skizzieren.
WASHINGTON, DC – Laut eines alarmierenden neuen Berichts des Verteidigungsministeriums, das ziviles, militärisches und kalendarisches Beweismaterial vereint, könnte der Iran weniger als neun Jahre vom Jahr 2018 entfernt sein. “Jeden Tag kommen sie einen Tag weiter,” sagte Verteidigungsminister Robert Gates während einer Pressekonferenz des Weißen Hauses am Dienstag. “Bei ihrer gegenwärtigen Geschwindigkeit werden sie 2018 zur selben Zeit erreichen wie die Vereinigten Staaten – und in Anbetracht ihrer geographischen Position zur internationalen Datumsgrenze, möglicherweise sogar früher.” Der Bericht empfiehlt, dass sich die USA in internationales kriegerisches Gehabe, waghalsige Politik und letztendlich einer überwältigenden Serie nuklearer Angriffe üben sollte, um Iran davon abzuhalten, diesen Meilenstein zu erreichen.
Szenario: Der deutsche Muslim mit türkischem Migrationshintergrund Ali Özgürk geht zum örtlichen McDonalds und bestellt einen Hähnchen-Döner ohne Zwiebeln aber mit einem Schuss Zaziki und einer “ordentlichen” Menge scharfer Soße.
Kann aus diesem Szenario eine Diskriminierung erwachsen?
So sinnlos, wie manche “antiisraelische” Beobachter behaupten, ist der Angriff Israels auf Gaza nicht. Nicht nur John der Diplomat hat durch den Krieg wieder in die Arbeitswelt zurückgefunden. Tausende durch die Wirtschaftskrise taumelnde junge israelische Menschen (hebräisch: Reservisten) fanden mit einem Schlag eine Beschäftigung bei der israelischen Armee. Politiker, Experten und Journalisten aus aller Welt, die zuvor um ihre Jobs gebangt hatten, waren auf einmal wieder gefragt. Auch Gaza, wo 70 Prozent der Bewohner in Flüchtlingslagern leben und die Arbeitslosigkeit bei 80 Prozent liegt, profitiert vom israelischen Konjunkturprogramm. Noch einige Luftangriffe und die Arbeitslosigkeit dort wird ein für alle Mal ganz beseitigt sein. Und wer den Weg zum Jenseits mit Hilfe der israelischen F16-Kampfflugzeuge nicht findet, der wird sich später sowieso freiwillig beim Jobcenter “Hamas” melden.
Um Lösungen für schier unlösbar erscheinende Aufgaben zu finden, bietet es sich an, outside-of-the-box zu denken. Die folgende Lösung für ein alltägliches Problem habe ich heute morgen während der U-Bahn-Fahrt skizziert.