Die HAZ vom Samstag und mehrere Bekannte berichten wieder, dass die Polizei am letzten Freitag im Rahmen der verdachtsunabhängigen Personenkontrollen in Hannover um die Salahuttin-Moschee alle ein- und ausgehenden Personen kontrolliert haben. In dem nicht online zu findenden Artikel der HAZ steht:
Insgesamt überprüften die Beamten 58 Personen und sechs Fahrzeuge. Seit 2003 kontrolliert die Polizei zum Freitagsgebet Moscheebesucher und lässt sich deren Pässe zeigen.
Der CDU-Stadtverband bezieht deutlich Stellung zu dem Internetauftritt, den bis vor Kurzem der Kaltenweider Ortsverband ins weltweite Netz gestellt hat, bis Seiten auf Drängen des CDU-Kreisverbandes gelöscht wurden.
Unser Innenminister Schünemann ist nicht mehr normal. Da wird also ein Mensch ermordet, in München in der S-Bahn, und er startet extra dafür eine Kampagne. Die Kampagne ist in zwei Teile geteilt: in der ersten Hälfte geht es erwartungsgemäß um eine Ausweitung und finanzielle Stütze der Videoüberwachung rund um öffentliche Verkehrsmittel (eine halbe Million schießt die Landesregierung dafür raus). Die zweite Hälfte beschäftigt sich damit, Zivilcourage zu unterstützen. Dafür lässt sich der Schünemann auch gerne in der U-Bahn-Haltestelle Kröpcke ablichten.
ZweiHAZ-Artikel beschreiben einen Angriff rechtsextremer Schläger auf zwei “Farbige” (gemeint sind wohl dunkelhäutige, nicht irgendwie krankhaft bunte) in der Straßenbahn Hannovers am Freitag.
Zunächst pöbelten sie die beiden Mitreisenden an. Es entwickelte sich ein heftiger Streit, in dessen Verlauf einer der Männer einem Angreifer einen Kopfstoß versetzte. Daraufhin zog das Trio die Waffen hervor und jagte die beiden Opfer durch die Bahn. [...] Am Steintor sprangen sie aus der Bahn und flüchteten. Auch die Rechtsextremisten verließen die Linie 5, brüllten ausländerfeindliche Parolen und zeigten mit erhobenem Arm den sogenannten Hitlergruß. Die Polizei, die von Zeugen alarmiert worden war, nahm zwei der Täter in der Nähe der Haltestelle fest. Der dritte Mann konnte entkommen, ist aber namentlich bekannt.
Sehr gute Idee! In Hannover haben sich Juden und Palästinenser getroffen und haben exemplarisch Geschichten der jeweils anderen sich angehört. Die Palästinensische Gemeinde und die Jüdische Gemeinde haben das gemeinsam organisiert und scheinbar hat es auch ganz gut geklappt. Die HAZ hat darüber berichtet und ich hoffe, es findet öfters statt.
Man kann es dem HAZ-Autor Michael Grüter nicht übel nehmen. Im Piraten-Lied scheint es nun wirklich um Bärte zu gehen:
Aber nun wirklich! “Wir haben Bärte, wir haben Bärte. Wir haben Bärte und kämpfen für sie!”. Das könnte ich von einigen Muslimen erwarten, aber die Piraten? Kommt da nicht zwangsläufig ein wenig Skepsis auf?
In den Niederlanden gab es vorgestern einen Anschlag auf die Königin Beatrix Wilhelmina Armgard. Der Attentäter hatte mit einem Kleinwagen die Absperrungen durchbrochen und war auf die Königskutsche zugerast. Die Königin hatte er verfehlt, allerdings brachte er mindestens sechs Menschen um Leben. Ein typischer Fall von Terrorismus, oder?
Vor etwas mehr als einer Woche war Ayaan Hirsi Ali (eigentlich: Magan) in Hannover und hat in der Cumberlandschen Galerie über die “Gefahren des Islam” referiert. Meinen Kommentar zur äußerst unkritischen Berichterstattung habe ich auf der Kommentarseite der haz veröffentichen lassen.
Der folgende Bericht hat mich dann noch von einem Bekannten erreicht, der selbst bei dem Vortrag anwesend war:
Der Aufbau der Onlineversion der HAZ stört mich bereits aufgrund der Vielzahl der Werbungen. Dass sie aber auch einen Werbelink so gut zwischen den redaktionellen Teilen verstecken, das wusste ich nun nicht. Der Knopf “Interaktiv” leitet einen nämlich auf ein Angebot der Partneragentur Parship, das dazu noch in einem HAZ-Kleid verkleidet ist:
Heute ist westlich von der Anschlussstelle Herrenhausen auf der Autobahnauffahrt A2 ein Reisebus verbrannt. Von den 32 Insassen haben nur 12 Menschen es geschafft, aus dem Bus zu fliehen.
Beim Brand eines Reisebusses auf der Autobahn 2 bei Hannover sind am Dienstagabend 20 Menschen ums Leben gekommen. Drei der Fahrgäste aus Hannover wurden mit schweren Brandverletzungen in Kliniken gebracht, neun weitere verletzten sich leicht.
Feuerwehrleute berichteten von der schlimmsten Erfahrung ihres Lebens. Polizei und Feuerwehr waren mit mehr als 150 Helfern im Einsatz. Die Leichen der getöteten Fahrgäste seien bis zur Unkenntlichkeit verbrannt, hieß es. Zur Klärung der Unglücksursache brachte die Polizei den Bus mit den Leichen auf einem Tieflader in die Rechtsmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover. haz.de – Bus brennt aus: 20 Tote auf der A2
Ich warte seit heute morgen darauf, dass eine der vielen Medienmeldungen den Anschlag als terroristischen Anschlag bezeichnet – aber Fehlanzeige.
Angefangen hat es mit der haz von heute morgen (09:06). Die schrieb nur von zwei “Busexplosionen”, bei denen “mindestens drei Menschen” getötet und mehrere verletzt wurden. Die Anschläge hätten sich nur einige Stunden von einander getrennt ereignet. Von “Sabotageakten” ist die Rede. Genaueres wüsste man nicht.
Am 27. Januar 2008 finden die Landtagswahlen in Niedersachsen statt. Ich werde versuchen, Informationen hierzu nach und nach online zu stellen. Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich mich selbst noch nicht festgelegt habe.. Die Haz hat heute die Spitzenkandidaten der fünf wichtigsten Parteien vorgestellt..
Laut der HAZ von heute fordert der CDU-Ratsherr Georg Günther Thürnau CDU-Parteifreunde auf, bei den anstehenden Kommunalwahlen am 10. September sich in Wahllokalen einzufinden, damit “keine Ungereimtheiten auftreten”. Vor allem in Wahlkreisen, in denen sich keine Christdemokraten unter den Wahlhelfern finden, sollen CDU-treue Bürger die Wahl beobachten.
Anfang des Monats hat die HAZ einen Artikel über die neugebaute Moschee in Göttingen veröffentlicht, die im Herbst offiziell eröffnet werden soll. Die Moschee ist eine der wenigen in Deutschland, die von aussen als solche erkennbar ist – mit Kuppel und zwei Minaretten! Innen sollen Kaligraphien die Wände der 400m2 Fläche des dreistöckigen Gebäudes verzieren. Alles in allem eine recht imposante Baustelle.
Die Moschee hat eine Kuppel und zwei Minarette, innen drei Stockwerke und ein knappes Dutzend Räume auf insgesamt 400 Quadratmetern. Die bunten Kacheln und der große Kronleuchter wurden in der Türkei hergestellt. Türkische Kalligraphen fertigten die aufwendigen Wand- und Deckenzeichnungen an. 750 000 Euro kostet der Moschee-Bau. Das Geld stammt aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen sowie aus dem Verkauf eines alten Gebetsraumes am Rande des Industriegebietes, erläutert Sahbaz. Die restliche Bausumme wurde über Kredite finanziert.
Aus einem mir unerklärlichen Grund habe ich heute die Neue Presse statt der Hannoverschen Allgemeine bekommen. Da ich nur ein Test-Abo “fahre”, werde ich es ihnen verzeihen, aber wenn mir noch einmal dieses Klopapier von Zeitung in den Briefkasten kommt, werde ich — ich werde freundlich nachfragen, was ich den Menschen von madsack getan habe, [...]
Was ist die erste Frage, die einem einfällt wenn eine Glaubensgemeinschaft eine Gebetsstätte errichten möchte oder umziehen will? Herrn Conrad von Meding von der HAZ fällt offensichtlich nichts besseres ein, als zu fragen, wie gefährlich diese Moschee sein könnte und wieviele dagegen bereits protestiert haben, dass in ihrer Nähe eine Moschee gebaut wird.
In seinem Artikel vom 11.04.2006 mit dem Titel “Muslimische Gemeinde errichtet Moschee in der List” gibt uns Herr von Meding folgende Informationen:
Die muslimische Ummah-Gemeinde (400 “Kopf”) errichtet eine Moschee in den Räumlichkeiten eines alten Schlossereigebäudes in der List
Die Gemeinde ist “streng” orthodox
Die Gemeinde hatte früher eine Moschee in der Kornstrasse, die sie an das “Islamische Familienzentrum” “abgab”, als sie umzog.