Es ist sooo interessant, wie schnell Muslime als Feind- und Schuldbild herhalten. Die Geschichte geht so: Da war ein Mann (21 Jahre alt) aus dem Städtchen Hemer in der Nähe von Dortmund, der hat ein Mädchen (16 Jahre alt) über das weltumspannende Internet kennen gelernt. Sie haben sich dann getroffen und Geschlechtsverkehr betrieben. Dabei hat der Mann das Mädchen gefilmt und danach von ihr gefordert, dass sie als Prostituierte für ihn Geld verdienen geht, sonst gibt er den Film heraus und zeigt ihn u.A. ihren Eltern. Das Mädchen, das sich bereits in den Mann verliebt haben soll willigte erst einmal ein, als es noch darum ging, “nur wenig” “anschaffen” zu gehen. Das Geld hat sie mehrheitlich ihrem “Freund” ((nicht im Sinne des “Freund und Helfers”)) gegeben, der es angeblich einem Gläubiger zurückgeben musste. Nebenbei hat er sie ab und an mal geschlagen, um sie zu motivieren “gefügig” zu machen.
Das Blog, das sich als “Basis der CDU” betrachtet und darstellt, hat wieder einmal meine Aufmerksam auf sich gezogen (siehe hier und hier). Diesmal hat der Autor “Rainer Wulf” ein Problem damit, dass einer muslimischen Referendarin in Bremen kraft Gerichtsurteil das Tragen ihres Kopftuchs nicht verboten werden kann, da dies eines Ausbildungsverbots entspräche. Er schreibt dazu:
Diese Argumentation des Gercihtes ist jedoch schwer nachvollziehbar. Es geht auch im Fall der Referendarin darum, ob das muslimische Kopftuch Das Kopftuch ist - unabhängig von den Intentionen und Überzeugungen der Trägerin - eine politische Aussage. Es steht unter anderen schon per se für eine Diskriminierung von Frauen.
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Gestern und heute fand die “Kritische Islamkonferenz 2008″ mit dem Titel “Aufklären statt verschleiern!” in Köln statt. Veranstalter war der “Zentralrat der Ex-Muslime e.V.” zusammen mit anderen Organisationen. Eine Abschlusserklärung, die schon vorher fertig sein musste, steht bereits online. Die darin verfassten Ansichten beinhalten keine Überraschungen:
Islam ist demnach - das scheinen die werten Damen und Herren durch langjährige Studie und entgegen ihrer eigenen Hypothesen bewiesen bekommen zu haben - “eine Politreligion mit Doppelgesicht, eine religiös überhöhte, vormoderne Vorschriftenlehre, die sämtliche gesellschaftlichen Bereiche zu regulieren beansprucht und die der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen entgegensteht”.
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Heute hat das Bundesverfassungsgericht die Beschwerde von Patrick S. zurückgewiesen und damit den Paragraph 173 des Strafgesetzbuchs bestätigt. Das ganze führt nun in diversen Internetforen und Blogs zu heftigen Diskussionen. Ich möchte nur einige Worte darüber verlieren:
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Die mögliche “erbliche Schädigung” von aus inzestiösem Geschlechtsverkehr ((hier gemeint ist die Konzentration von rezessiven Genen)) sollte weder mit dem Urteil noch mit dem Gesetz etwas zu tun haben. Im Gesetz steht nicht, dass Verwandte ((nach den Definitionen, die dort genannt werden)) keine gemeinsamen Kinder zeugen dürften.
Es ist keine fünf Stunden, da sass ich am Artikel “Konsum und Magie - Warum Rechner nie sicher sein werden!” in dem es um die Wissensgesellschaft ging und ob wir uns überhaupt noch als solche bezeichnen können. Zufällig höre ich dann im Deutschlandfunk folgenden Beitrag: Mehr Wissen, mehr Handlungsfreiheit?
Mehr Wissen, mehr Handlungsfreiheit? Audio
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Ich habe eben gerade etwa 3 Tonnen Wäsche gewaschen. Naja, ich hab die Wäsche machen lassen.. eigentlich habe ich sie nur in zwei Haufen geteilt, und nacheinander in die Waschmaschine und dann in den Trockner gestopft, ein paar Bedieneinheiten bedient und sie später wieder rausgeholt. Aber genau das ist doch das Beängstigende: Könnte ich auch die Wäsche waschen ohne automatische Waschmaschine und Trockner??
Nun gut, die Wäsche waschen, wir wahrscheinlich noch gehen. Schließlich gehört dazu lediglich ein wenig Seife, warmes Wasser und sehr viel Arbeit. Es kann also nur an der eigenen Faulheit scheitern. Aber was ist mit anderen technischen Einrichtungen, die wir täglich benutzen?
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Nun ist es wieder soweit. Der Deutsch-Amerikanische Blogkarneval wird zum fünften Mal ausgetragen. Ich habe die Ehre, den deutschen Teil der Gastwirtschaft für den diesjährig letzten Karneval zu übernehmen. Der englische Teil ist bereits seit einigen Stunden bei George Mann Roper aufrufbar.
Es hat mich erstaunt, dass fast kein Beitrag Bezug nimmt zu den midterm-Wahlen in den USA. Dafür war die Themenauswahl sehr reichhaltig und breitgefächert. Ich habe versucht die Beiträge ungefähr thematisch zu sortieren, sodass der eilige Leser schneller querlesen kann.
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