Posts tagged: frauen

Khalil Bendib – International Hate-The-Muslim-Woman Contest

authorOmar | 2. September 2009

Wieder Amerikas meistgesuchte Karikaturist zu einem internationalen Wettbewerb der Muslimische-Frauen-Hasser:

At the international Hate-Muslim-Woman Contest

Nicola Liebert: Wut über Dialog im eigenen Kopf

authorOmar | 21. August 2009

Als linke Journalistin weiß Nicola Liebert: Sie ist genauso über jeden Zweifel des Rassismus erhaben wie die Grünen mit ihrer überhauptnichtrassistischen oder -sexistischen Reduktion einer schwarzen Frau auf ihre Sexualität. Ohnehin ist es nur dann “ganz und gar widerwärtig, wenn Ausländerhasser und Rechte im Allgemeinen Kopftuch und Burka als angeblich ostentativ religiöse Symbole für ihre Zwecke funktionalisieren”. Nein, Frau Liebert möchte lediglich Toleranz auch für sich einfordern, diese Toleranz “beinhaltet etwa, dass ich in einer Gesellschaft leben möchte, die das humanistische Grundprinzip der Gleichberechtigung anerkennt”.

Was heißt das genau?

Ihre Botschaft ist nichts als A***h und T****n

authorOmar | 12. August 2009

Sie rufen nach dem Kruzifix, nach Brauchtum und nach guten Sitten,
Doch ihre Botschaft ist nichts als A***h und T****n.
“Sei wachsam” – Reinhard Mey

Viel mehr braucht man ja zur derzeitigen Inflation Körperausschnittskonzentrierter Wahlplakate nicht zu sagen, oder? Dennoch: es gibt mehr zu sagen.

Necla Kelek, Navid Kermani hat den Christen “ins Gebüsch gepinkelt”

authorOmar | 1. Juli 2009

Vor einigen Tagen hat Necla Kelek ihr “Urteil” zur Causa Navid Kermani gefällt. So unwichtig ihre Meinung auch sein mag und so unbeholfen stets ihre Versuche der Meinungsäußerung auch immer erscheinen mögen, irgendeine Zeitung druckt sie schon ab. Und wenn es nicht die FAZ ist, dann zumindest die “Welt”. Wieder einmal merkt man an den Äußerungen Keleks, dass sie nicht verstanden hat, worum es geht.

Frauenbeauftragte bietet Rückkehr zu ihrem Amt an

authorOmar | 10. März 2009

Ich schrieb vor Kurzem über die irakische Frauenbeauftragte Nawal Samarai, die ihr Amt niedergelegt hatte, da dieses von der Regierung nicht ernst genommen wurde. Die Washington Post berichtet nun, dass Frau Samarai das Amt wieder aufzunehmen sucht. Der Grund ist nicht etwa, dass die Regierung Fehler eingesehen hätte, sondern vielmehr, dass die Geschichte rund um ihre Resignation einen solchen Wirbel hervorgerufen hatte, dass nun internationale Organisationen ihr Hilfe angeboten haben. Zusätzlich haben sich mehr als 50 irakische Frauen bereit erklärt gemeinnützig im Amt auszuhelfen.

Noch steht scheinbar noch aus, wie die irakische Regierung auf Frau Samarais Ersuchen reagieren wird.

Frauenbeauftragte: It’s not a real ministry, it’s just an office

authorOmar | 12. Februar 2009

Nawal Samarai war die erste (?) irakische Frauenbeauftragte – ein Job, der fast überall auf der Welt vor allem für den direkten Zweck der Anhebung der Frauenquote geschaffen wurde. In Irak ist man viel ehrlicher als in den meisten anderen Staaten und deswegen stieß Frau Samarai schnell an die Grenzen dessen, was sie mit diesem Amt tatsächlich anstellen konnte, wie ein Artikel in der LA Times beschreibt:

“I tried. I tried hard, but every time I asked for authority they’d tell me it’s not a real ministry, it’s just an office,” the former parliament member said Monday, four days after submitting her resignation as minister of state for women’s affairs.

Necla Kelek – weil alle anderen keine Ahnung haben?

authorOmar | 11. März 2007

Durch den Beitrag bei David “how wrong they were” bin ich auf die Debatte auf perlentaucher.de (englisch) gestossen, in der es darum geht, wen der Westen in der islamischen Welt unterstützen sollte..

Hier wird es vor allem um den Artikel von Necla Kelek gehen, die sich zur Autorität in Sachen Islam deklariert, ohne wirklich Ahnung zu haben.

Das zweiseitige Grauen! – Sind wir noch zu retten?

authorOmar | 24. Januar 2007

Heute schlage ich die Zeitung auf und was sehen meine Augen?

Seite 16 und 17 der Hannoverschen Allgemeine Zeitung vom 24.11.2007

Folgende Geschichten schlagen dem nichtsahnenden Leser auf knapp zwei Seiten entgegen:

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Leseempfehlungen

authorOmar | 5. September 2006

Frauen aus der Kaaba-Moschee!?

authorOmar | 29. August 2006

Heute morgen lese ich im Spiegel-Online: Heiliger Schrein in Mekka für Frauen verboten:

Die Kaaba, die heiligste Stätte des Islam, darf nur noch von Männer betreten werden. Die gläubigen Frauen sollen in einen abgelegenen Teil der Großen Moschee in Mekka umziehen.

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Nicht integrationsfähig..

authorOmar | 24. Mai 2006

Vor nicht allzu langer Zeit hat die Niederlande einen Integrationstest eingeführt, für dessen Vorbereitung ein potenzieller Neubürger (u.a.) Bilder von nackt badenden Frauen zu sehen bekam. Die Aufnahmen und deren Verbreitung wurden als niederländische Kultur verteidigt und das “Recht” einer Frau auf Entkleidung unmissverständlich klargestellt. Nun lese ich heute in der HAZ, dass sich niederländische [...]

Necla Kelek kann nichts dafür

authorOmar | 17. März 2006

Wer wundert sich da? Frau Kelek bedient wieder einmal mit ihrem neuen Buch ein bestimmtes Klientel. Aus der Unkultur

Kelek erklärt Probleme einer sozialen Schicht für typisch muslimisch. Wenn sie dazu immer wieder versichert, daß niemandem die Verantwortung für das eigene Leben abgenommen werden kann, entläßt sie die Politik aus der Verantwortung. Deshalb hat sie hier so viele Freunde. »Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten«, spottet der Tempelherr in Lessings »Nathan der Weise«.

Man sollte nun aber nicht in erster Linie die Autorin angreifen, erklärte der Migrationsforscher Werner Schiffauer während der Diskussion am Mittwoch, sondern die hiesige Öffentlichkeit. Die Deutschen nämlich hätten nur auf jemanden wie Kelek gewartet, der all das bestätigt, was sie schon immer über Muslime gedacht haben.

Necla Kelek schliesst von sich auf andere

authorOmar | 24. Februar 2006

… ohne zu zögern! Ohne Frage (zumindest wenn ihre Geschichte ungelogen ist), hat sie eine schwere Vergangenheit, diese bringt sie aber den Tatsachen keinen Schritt näher. Sie versucht sich in einem Interview in der FAZ in der Verknüpfung diverser Thematiken – und scheitert kläglich.

Sie listet die üblichen und ewig alten Formeln auf, die es so gibt: Muslime betrachten offenbar Nichtmuslime als Unrein und verachten sie deshalb, Frauen hätten keinen Wert im Islam, Parallelgesellschaften und der resliche Blah. Interessant fand ich nur, dass sie offensichtlich den blossen friedlichen Protest gegen hassverbreitende ‘Karikaturen’ als faschistisch bezeichnet! Das ist deshalb so interessant, da hier das einseitige Recht auf freie Meinungsäusserung noch weiter überspitzt wird in eine Verleumdung jedweder Person, die eine bestimmte Meinung anfechten möchte. Aber an die eigene Nase fassen, scheint sie auch nicht zu können.

Have a great day!

authorOmar | 28. Dezember 2005

Laila El-Haddad ist Journalistin für den Fernsehsender Aljazeera. Auf ihrem persönlichen Weblog “Raising Yousuf”, berichtet sie aktuell aus dem Gaza-Streifen. Diesen Artikel fand ich besonders interessant:

I then scanned Haaretz, which reported that the Israeli Army will begin enforcing their 5km buffer zone tonight (which covers 2 major northern gaza towns), and advise Palestinian residents to either “shut themselves up in their homes” or flee before they strike. “The army will warn residents that leaving their homes will mean putting themselves in danger.” The warnings will be given through thousands of flyers dropped by Israeli aircraft.

Well, at least they are being humane about all this. I wonder what the flyers will say. “Hi there! We’re going to destroy your neighborhood today, possibly your house. Just a head’s up. Have a great day!”

Zwangsverheiratung

authorOmar | 12. Dezember 2005

Das Recht zu schreien

Ich habe keine Lust den Mund zu öffnen,
worüber soll ich reden?
Ich bin doch eine Ausgestoßene, ob ich will oder nicht
Was soll ich reden von Honig, wenn ich Gift im Schlunde trag
Was soll ich weinen, was lachen,
Was sterben, was leben
Ich, in einer Ecke des Gefängnisses,
Trauer und Bedauern
Ich, umsonst geboren, und Liebe in meinem Mund
Ich weiß, mein Herz, es gab Frühling und Zeiten der Freude
Mit gebrochenen Flügeln kann ich nicht fliegen
Seit langem bin ich still, doch die Lieder sind nicht vergessen
Auch, wenn das Herz ständig von Trauer reden muss
In der Hoffnung, eines Tages den Käfig zu brechen
Frei von Erniedrigung, und berauscht von Singen
Ich bin nicht die zarte Weide, die in Lüften zittert,
Bin afghanische Tochter, mit dem Recht
Zu schreien

Nadya Andjoman ist tot..

Frauenfreundliche Moscheen und Gemeindehäuser

authorOmar | 2. Juli 2005

Zwei islamische Organisationen, die “Islamic Social Services Association, Inc” (ISSA) und “Women in Islam, Inc” haben mit der Unterstützung von fünf grossen amerikanischen und kanadischen islamischen Dachverbänden und Organisationen ein Informationsblatt für Moscheevereine herausgebracht, das darauf drängt, muslimischen Frauen den Zugang zur Arbeit in Moscheen nicht länger zu verweigern. [1,2] Dazu gehört auch die Möglichkeit, dass Frauen in führende Positionen oder Positionen mit besonderer Verantwortung gewählt werden können.

Frauenemanzipation

authorOmar | 31. März 2005

Einen Aspekt der Reportagen zu Amina Wadud, habe ich versäumt anzusprechen: Es wird davon ausgegangen, dass Amina Wadud für die muslimischen Frauen spricht und dass es keine weiblichen Stimmen im Islam gäbe. Sie selbst fordert, dass mehr Frauen bei der “Reformierung” des Islams mitmachen sollen. Dass Frauen im Islam – sowohl auf theologischer als auch auf gesellschaftlicher Ebene – gut vertreten sind, braucht man nicht dadurch zu beweisen, dass ein sehr grosser Teil der überlieferungen des Propheten erst durch seine Ehefrauen an uns herangetragen wurden. Auch heute gibt es zahlreiche weibliche islamische Gelehrte, die mitdiskutieren und auch antworten. Ein Beispiel ist auf islamonline.net abgedruckt worden, das ich auf die Schnelle zu übersetzen versucht habe. An manchen Stellen klingt der Text ein wenig stelzig, das bitte ich zu verzeihen – ich bin nicht der beste übersetzer! Hier also der Text von Frau Yasmin Mogahed (Mitglied bei “Ask About Islam” und wohnhaft in Wisconsin, USA):

“Was wir so häufig vergessen ist, daß Gott Frauen geehrt hat, indem er ihnen Wert bezogen auf einen Gott – nicht auf Männer gab. Aber, da der westliche Feminismus Gott von der Szene löscht, gibt es keinen Standard ausser Männer. Infolgedessen wird die westliche Feministin gezwungen, ihren Wert in Bezug auf einen Mann zu finden. Und damit hat sie eine fehlerhafte Annahme gemacht. Sie hat angenommen, daß Mann die Messrichtlinie darstellt, und folglich kann eine Frau nie ein volles menschliches Wesen sein, bis sie wie ein Mann – dem Standard – wird.

Amina Wadud und noch eine Religion

authorOmar | 21. März 2005

Der Spiegel u.a. berichtete über Amina Wadud und das Freitagsgebet, in dem sie in New York vorgebetet hat. Was als eine religiöse Bewegung dargestellt wird, ist aber eher ein politischer Schach-Matt-Versuch. Alle Muslime, die nicht mit Frau Wadud sind, müssen nun ganz klar gegen Frauenrechte sein – oder?