Ich hatte mich schon gefragt, mit welcher Chuzpe man ausgestattet sein muss, um wie Özdemir in die Wahl zum Parteivorsitz einzutreten, wenn man es gerade nicht geschafft hat, einen Listenplatz für die Bundestagswahlen zu bekommen.
Ob Cem in seinem Wahlkreis eine Direktkandidatur gewinnt, weiß ich nun nicht, aber unabhängig davon, ist das Prozedere ja mit einem nicht geringen Maß an Peinlichkeit verbunden. Ich habe mich gefragt, aus welchem Grund man eine solche Tortur über sich ergehen lässt, bis mir einfiel, dass Herr Özdemirs politische Karriere fast schon vorüber sein könnte, wenn er den Wiedereinstieg nicht schaffen sollte..
Trotzdem..
Das Blog, das sich als “Basis der CDU” betrachtet und darstellt, hat wieder einmal meine Aufmerksam auf sich gezogen (siehe hier und hier). Diesmal hat der Autor “Rainer Wulf” ein Problem damit, dass einer muslimischen Referendarin in Bremen kraft Gerichtsurteil das Tragen ihres Kopftuchs nicht verboten werden kann, da dies eines Ausbildungsverbots entspräche. Er schreibt dazu:
Diese Argumentation des Gercihtes ist jedoch schwer nachvollziehbar. Es geht auch im Fall der Referendarin darum, ob das muslimische Kopftuch Das Kopftuch ist - unabhängig von den Intentionen und Überzeugungen der Trägerin - eine politische Aussage. Es steht unter anderen schon per se für eine Diskriminierung von Frauen.
Tags: blog, CDU, Cem Özdemir, Daniel Cohn-Bendit, David McAllister, diskriminierung, Gesellschaft, islamophobie, Philip Rösler, Politik, Rassismus, Religion
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