Innenminister Uwe Schünemann bekräftigt im Landtag: Muslime sind selbst schuld, wenn sie verprügelt werden, da sie ja auch hätten “deutscher” sein können. Wenn sie sich aber dagegen entscheiden, dann kann man ihnen nicht mehr weiterhelfen! Dem pflichtet die Autorin Barbara Sichtermann bei, stellt aber klar: es liegt nicht am Islam, sondern an den ach-so rückständigen Muslimen! Wir müssen Rückständigkeit bekämpfen. Vorschlag zur Güte: Eine Inquisition gegen die Rückständigkeit!
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Kirsten Schaal gibt uns eine Idee, wie Burqas (gemeint sind Ganzkörperbekleidung) politisch “o.k.” sein können:
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Die NRW-Lehrerin, Frauenbeauftragte und stellvertretende Vorsitzende des ZMDs Maryam Brigitte Weiß hat einen Kommentar zur Burka-Debatte aus Bonn geschrieben. Sehr lesenswert.
Der Zentralrat der Muslime war von Anfang an an einer vorsichtigen Entschärfung der Situation in Bonn interessiert und hat viele Gespräche zur Sache geführt. Natürlich haben sie ein Recht, in der Öffentlichkeit außerhalb der Schule den Niqab zu tragen. Aber in der Schule sollte von ihrer Seite aus Rücksicht genommen werden aus den oben genannten Gründen. Der Niqab ist kein notwendiger Bestandteil der islamischen Kleidung. Das Streben nach Wissen allerdings schon. Deshalb wäre der empfehlenswerte Weg der Mitte in diesem Fall der Besuch der Schule mit einem Kopftuch und entsprechender Kleidung.