Ein weiterer Kommentar zur Papst-Rede, diesmal von Uri Avnery, der mir die Veröffentlichung seines Kommentars erlaubt hat.
Since the days when Roman Emperors threw Christians to the lions, the relations between the emperors and the heads of the church have undergone many changes.
Constantine the Great, who became Emperor in the year 306 - exactly 1700 years ago - encouraged the practice of Christianity in the empire, which included Palestine. Centuries later, the church split into an Eastern (Orthodox) and a Western (Catholic) part. In the West, the Bishop of Rome, who acquired the title of Pope, demanded that the Emperor accept his superiority.
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Das Schlagloch von Hilal Sezgin
An den dänischen Karikaturen konnte ich mich nur mäßig stoßen, weil sie vom Inhalt her ja eher laienhaft waren; die Äußerungen Benedikts XVI. aber halte ich für auf so bezeichnende Art islamophob, dass sie mit einer Entschuldigung kaum ungeschehen zu machen wären.
Keine Frage: Lächerlich ist es, deswegen beleidigt und fäustereckend durch die Straßen zu laufen. Auch mag es durchaus sein, dass manche muslimischen Kritiker des Papstwortes nur eigene strategische Interessen im Auge haben oder eine aggressive Stimmung schüren wollen; auch hatten sicher viele der schnellsten Kritiker die Rede gar nicht selbst gelesen. Haben aber die Kritiker jener Kritiker sie gelesen - und zwar komplett?
Hilal Sezgin bestätigt im Kommentar “Stolzes Vorurteil” meine eigene Einschätzung, dass der Papst sehr wohl die Einstellung teilt, der Islam seo eine zurückgebliebene Ideologie. Sie bricht islamophobe Einstellungen sehr schön in ihre Bestandteile auf..
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