Too Much Cookies Network

Offener Brief an die unsachlichen Kritiker von Frau Deligöz

Montag, 6. November 2006, 3:46 Uhr

Sehr geehrte unsachliche KritikerInnen,

was habt Ihr jetzt wieder für ein Desaster angerichtet. Eine bis vor kurzem der breiten Öffentlichkeit fast unbekannte, aus der Türkei stammende, deutsche Parlamentsabgeordnete der „Grünen“ bläst sich zum Angriff auf das Kopftuch auf, und Ihr habt nichts Besseres zu tun, als diese in Sachen Islam ignorante Politikerin Ernst zu nehmen, und gegen sie Morddrohungen auszusprechen.
Ja, die Äußerungen von Frau Deligöz sind unsinnig, manche von Euch mögen diese sogar für irrsinnig halten, aber einiger Eurer Reaktionen sind unerträglich und abstoßend. Mit Euren verbalen, in Teilen kriminellen Gegenschlägen, die in keinem Verhältnis zu den Äußerungen von Frau Deligöz stehen, habt Ihr aus einer Mücke einen Elefanten gemacht.

Keiner muss sich die Auffassungen von Frau Deligöz zu Eigen machen, das ist unser aller gutes Recht. Keiner muss angesichts der Forderungen von Frau Deligöz verstummen, und in Ehrfurcht erstarren. Dies mag angesichts der Häufung unqualifizierter Äußerungen über Muslime und Islam manchmal sehr schwer fallen, aber die Bedrohung von Leib und Leben einer Person ist jenseits des Annehmbaren.

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Der Kampf der Un-Kulturen

Dienstag, 7. Februar 2006, 3:21 Uhr

Gastbeitrag von M.Belal El-Mogaddedi

„Satire ist die Kunst, einem anderen so auf den Fuß zu treten, dass er es merkt, aber nicht aufschreit.“

Helmut Qualtinger

Das Ausmaß, dass die Auseinandersetzung um die Veröffentlichung der sogenannten „Mohammed-Karikaturen“ angenommen hat, ausgelöst durch die rechtsgerichtete dänische Zeitung „Jyllands Posten“ und andere Zeitungen des ach so vernunftverklärten Europas, und die gewalttätigen Reaktionen muslimischer Demonstranten auf diese Karikaturen in vielen muslimischen Ländern der Welt, belegt wieder einmal, dass der Mensch in seinem Dasein immer noch an dem Ausleben seiner eigenen Kurzsichtigkeit den größten Gefallen findet.


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Der gesponnene (Leit)-Faden oder der gerissene Geduldsfaden!

Mittwoch, 18. Januar 2006, 22:46 Uhr

Gastbeitrag von M. Belal El-Mogaddedi

Der sogenannte „Gesprächsleitfaden für die Einbürgerung“, den die Landesregierung in Baden-Württemberg einbürgerungswilligen Muslimen in Form eines Fragebogen zur Vorlage macht, hat unter Muslimen aber auch Nicht-Muslimen Widerspruch hervorgerufen. Die Verfasser des Gesprächsleitfadens behaupten, dass es sich bei diesem Dokument nicht um ein Papier handelt, das Muslime tendenziell diskriminiert. Dennoch wird man auch bei einer oberflächlichen Auseinandersetzung mit dem Dokument schnell feststellen, dass den Fragen eine höchst eingeschränkte Wahrnehmung vor allem des muslimischen Lebens, nicht nur in Deutschland (!), zugrunde liegt.
Der Fragebogen ist fragwürdig, weil er offensichtliche Fragen aufwirft:

Ist dieser Leitfaden ein Dokument, dem konzeptionell ein rassistisches, diffamierendes und fremdenfeindliches Gedankengut und Weltbild zugrunde liegt?


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Seit November 2004 berichtet 'Too Much Cookies Network' live und radikal aus der Parallelgesellschaft. Die Themenwahl ist willkürlich, der Sprachstil filigran und der Gegner unklar. Zum Netzwerk gehören weiterhin folgende Seiten: