Too Much Cookies Network

Politik à la carte - Demo in Bad Nenndorf

Dienstag, 31. Juli 2007, 2:20 Uhr

“Sind Sie Syrer?” Mit diesen Worten fingen die Mitreisenden im Zugabteil das Gespräch mit mir an. Es waren zwei Männer in den 30ern, die sich zu mir gesetzt hatten, während ich am Samstag auf der Fahrt in den Westen Deutschlands im Buch “Sind wir nicht alle Schläfer” von Heinz Al-Khali las. Einer der beiden hatte am Telefon laut gesprochen und so bekam ich unfreiwillig mit, dass die beiden auf dem Weg zu einer Demonstration in Bad Nenndorf waren.


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Udo Ulfkotte und die Meinungs- und Pressefreiheit

Mittwoch, 25. Juli 2007, 6:50 Uhr

Udo Ulfkotte kennen viele durch diverse Fernsehauftritte, nicht zuletzt durch das Duell mit Christian Ströbele oder die Sendung Kulturzeit von 3Sat. Er hatte sich mit der Gründung einer neuen Partei gegen die “Islamisierung Europas” vorzugehen und formuliert dieses Vorhaben als “Europäischer Förderverein für Demokratie und Werte”.

Nun gehört zu den guten Werten, die auch Herr Ulfkotte stets zu verteidigen weiß, auch die Meinungs- und die Pressefreiheit. Aber offensichtlich gehören diese Werte nur vor Muslimen verteidigt, er darf sie missbrauchen oder praktisch anderen absprechen. Jochen Hoffbspw. hatte einen Artikel zu Udo Ulfkotte verfasst, der dem Ulfkotte nicht sehr gefiel. Daraufhin hat dieser ihm eine einstweilige Verfügung geschickt, wie es so unter guten Demokraten Sitte ist.


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Aktion “Ein Grundgesetz für Schäuble”

Samstag, 14. Juli 2007, 14:08 Uhr

Über den Beitrag bei zappi bin ich auf die von Karan angefangene und von Sven Scholz weiterentwickelte Aktion “Ein Grundgesetz für Schäuble” gestossen. Die Idee ist einfach erklärt. Das Innenministerium, so wie einige Abgeordnete in der Bundesregierung und diversen Landesregierungen scheinen keine Grundgesetze zur Verfügung zu haben. Diesem Mangel können wir alle versuchen zu beseitigen, indem wir auf den Seiten des Bundestags kostenlos bis zu drei Ausgaben des Grundgesetzes kostenlos bestellen und dann zwei den guten Abgeordneten zur freien Verfügung bereitstellen.


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Wie Puppen sollt ihr tanzen..

Mittwoch, 11. Juli 2007, 8:39 Uhr

Eine interessante Umfrage hat sich das ZDF da ausgedacht: Wie denken Sie über den Bau großer Moscheen in Deutschland?

abstimmung zu Moscheebau

  • Der Islam ist eine Religion wie andere auch. Moscheebauten sind eine Selbstverständlichkeit.
  • Die neuen Moscheen sollten nicht zu groß und repräsentativ aussehen.
  • Es sollte bei den Gebetshäusern in Hinterhöfen bleiben.

..und siehe da, eine breite Mehrheit unterstützt Hinterhofmoscheen ((die Umfrage ist höchstwahrscheinlich manipuliert worden, allerdings soll das hier außer Acht gelassen werden..)). Das ist doch mal schön, denn die Hinterhofmoscheen haben den Vorteil, dass sie bereits existieren, nur wenig für den Unterhalt brauchen und ehrlich gesagt einen stillen Charme haben - ein Rückzugsraum.. Zudem kommt, dass Hinterhofmoscheen automatisch weniger einsehbar sind und somit keine blöden Kommentare zu erwarten sind, wenn man mal etwas feiern möchte, das die Mehrheitsgesellschaft nicht kennt..


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Norbert Geis (CSU): Guantanamo oder Kopfschuß für “Gefährder”..

Dienstag, 10. Juli 2007, 0:39 Uhr

Wer glaubt, dass Wolfgang Schäuble langsam aber sicher am Rad dreht, der sollte sich die Worte seiner Supporter anschauen. Norbert Geis - seines Zeichens rechtspolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag - bestätigt die Forderungen von Schäuble und setzt noch einen drauf, indem er alternativ zum sofortigen Abschuss von “Gefährdern” ihre Internierung vorschlägt..

Heckmann: Ohne Prozess?

Geis: In diesem Fall ohne Prozess. Das geht schwer runter, das sage ich Ihnen, das fällt einem nicht leicht vor allen Dingen dann, wenn man, so wie ich auch, immer wieder sagt, dass wir die freiheitlichste Grundordnung haben, die wir je hatten. Aber es geht ja uns darum, diese freiheitliche Grundordnung zu schützen. Und deswegen wehren wir uns gegen die Gefährder. Und wir können nicht warten, bis die Gefährder zuschlagen.


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Christliches Verständnis

Freitag, 6. Juli 2007, 0:32 Uhr

Zwei kurze Kommentare:

Christliches Dialogverständnis

Solche Wortschöpfungen wie “Kuscheldialog” sind nicht nur flauschig-lustige Wortschöpfungen, sondern drücken mehr oder weniger gewunden aus, wie der christliche Partner den Dialog versteht: Nämlich als mehr oder weniger heftigen Vorhalt, dass der andere Partner eigentlich so denken und reden müsste wie mann selbst, wäre der andere nur endlich selbst zum rechten Christenmenschen geworden, statt immer noch - und wider besseres Wissen - Muslim oder Jude oder von mir aus auch Gummibärchen zu bleiben. Für Frauen gelten da übrigens gerade wegen des emanzipativen Gehalts christlicher Religion verschärfte Bedingungen, das nur nebenbei.


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