Too Much Cookies Network

Streitschlichtung? Doch nicht so…

Samstag, 30. Juni 2007, 18:32 Uhr

Dies ist der dritte Artikel zum selben immer noch aktuellen Sachverhalt. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, sollte die beiden vorherigen Artikel “Demokratische Moscheen” und “Verantwortlichkeit in Moscheen” lesen. Trotzdem soll hier eine kurze Zusammenfassung dazu dienen, dass die allgemeine Thematik verständlich wird..


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Marco W. - holt ihn aus Guantanamo raus!

Dienstag, 26. Juni 2007, 22:54 Uhr

Es ist kaum zu glauben, aber mich hatte gestern eine Journalistin Mitarbeiterin von RTL angerufen und sie wollte meine Aussage als Betreiber von “Islam in Hannover” zum Fall Marco W. erfahren. Nach meinem anfänglichen Bestürzen darüber, dass ich - in Deutschland lebender Nichttürke, der auch ansonsten wenig Beziehungen zur Türkei hat - mich zum Fall eines in der Türkei inhaftierten deutschen Urlaubers, der von einer britischen Mutter angezeigt wurde, äußern soll, führte sie aus, dass sie eine Reportage über die unterschiedlichen “kulturellen” Werte vorbereiten - ich nehme an, hier geht es um unterschiedliche Werte zwischen Muslimen und Christen/Atheisten/Europäern..


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Bundeswehr vernichtete Geheimdaten?

Dienstag, 26. Juni 2007, 8:47 Uhr

Wo leben wir hier oder für wie blöd werden wir gehalten?

Im Sommer 2005 entschied die Bundesregierung, dass der BND der einzige Auslandsnachrichtendienst bleiben soll. Deshalb wird noch in diesem Jahr das ZNBw aufgelöst und im Wesentlichen im BND aufgehen. Das Militärgelände in Grafschaft-Gelsdorf übernimmt das “Kommando Strategische Aufklärung”

Nun stellte sich heraus, dass ein Großteil dieser brisanten Daten vernichtet wurde. Am 12. Juni dieses Jahres schrieb das Verteidigungsministerium an den Verteidigungsausschuss des Bundestages, dass elektronisch übermittelte Dokumente des militärischen Nachrichtenwesens Ende 2004 verloren gegangen seien und “auch nicht wieder rekonstruiert werden” könnten. Der Datenverlust “umfasst im Wesentlichen die Daten, die in den Jahren 1999 bis 2003 aus den Einsatzgebieten gewonnen wurden”. In jenen Jahren war die Bundeswehr unter anderem in Afghanistan oder auf dem Balkan stationiert.


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Bau eines Gebetshauses - mal anders!

Sonntag, 24. Juni 2007, 16:40 Uhr

An meinem früheren Wohnort Bad Segeberg wurde heute eine Synagoge eingeweiht. Sie stellt den ersten Neubau einer Synagoge in Schleswig-Holstein nach dem Weltkrieg dar. Speziell Bad Segeberg und dem angeschlossenen Dorf Wahlstedt sollen im dritten Reich zu den Konzentrationsorten braunen Gedankenguts gezählt haben.

Die Einweihung stellt aber auch einen scharfen Kontrast zur Kontroverse um den Moscheeneubau in Köln dar:

Glückwünsche und Geschenke erhielt die Gemeinde auch von anderen Religionsgemeinschaften. Der Imam der muslimischen Gemeinde Bad Segeberg überreichte einen Koran. Der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Bad Segeberg schenkte der Gemeinde die Bänke einer aufgelösten Kirche für ihren Synagogensaal, und die Lübecker Bischöfin Bärbel-Wartenberg-Potter kündigte in einem Grußwort an, die Nordelbische Kirche werde 2008 eine Kollekte des Sprengels Holstein-Lübeck für den zweiten Bauabschnitt der Segeberger Synagoge ausrufen.


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Parteipolitikverdrossenheit

Donnerstag, 21. Juni 2007, 1:46 Uhr

Kann man eigentlich für eine offene Marktwirtschaft aber gegen Kapitalismus sein? Kann man Sicherheit fordern, Angriffskriege aber verabscheuen und vor allem Freiheit und Bürgerrechte verteidigen? Kann man für ein vereintes Europa aber gegen eine autoritär auferlegte Verfassung sein? Die politische Landschaft in Deutschland antwortet fast immer mit einem Nein!

Idealerweise sollte jeder einzelne Bürger zwischen den von den Parteien vor und während der Wahlen angebotenen Pakete das für ihn am besten erscheinende Paket wählen und der entsprechenden Partei seine Stimme wählen. Die Pakete bestehen aus politischen Vorhaben und Versprechen, die vom Wähler bereits ein gewisses Mass an Kompromissbereitschaft abverlangt, indem keine der Pakete hundertprozentig seiner eigenen Meinung entsprechen kann.


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Moscheebau in Köln - Kommentare

Montag, 18. Juni 2007, 8:41 Uhr

Necla Kelek hatte in der FAZ vom 5.6. den Artikel “Das Minarett ist ein Herrschaftssymbol”, in dem sie dem Bau der Moschee unter anderem dadurch entgegenzustehen versucht, in dem sie verdeutlicht, dass in der Moschee nicht nur gebetet, sondern auch Alltägliches (Veranstaltungen, Unterricht etc.) stattfinden könnten. Daneben versucht sie sich auch noch als Architekturkritikerin…


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Running backups of wordpress.com blogs

Samstag, 16. Juni 2007, 21:22 Uhr

I’ve been confronted with the task of securing a wordpress.com blog so that any inconvenience resulting in loss of data can be avoided, be it through a malfunction in the wordpress.com software or through hackers. Also, if wordpress.com one day decided to censor specific topics, one should be able to move fast and reestablish the [...]


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Wieder Interesse an Palästinensern?

Freitag, 15. Juni 2007, 10:52 Uhr

Ja, es ist wieder diese Zeit im Jahr, wo unsere Medien verstärktes Interesse für die Geschicke der Palästinenser zeigen. In den letzten zwei Tagen habe ich mindestens dreimal gesagt bekommen, wie schlimm es dort wieder aussieht. Fast immer ist diese Aussage mit der Klage verbunden, die HAMAS wäre wieder erstarkt und das sei soo schlimm und ja die vielen Toten, das sei sogar fast genauso schlimm.

Ich muss halt zugeben, als notarieller Fernsehverweigerer kriege ich hysterische Überreaktionen nicht sofort mit und muss mich schnell anhand von tagesschau.de et al bilden lassen, um zu wissen, welches Thema gerade hip ist.. Und siehe da, tagesschau titelt:

Ende der nationalen Einheit


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Stating the Obvious

Mittwoch, 13. Juni 2007, 17:32 Uhr

Es ist schon komisch, dass eine solche Normalität überhaupt klargestellt werden muss, aber es hilft vielleicht, wenn man das in Klartext mitbekommt:


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Günter Kunert: Wehret den Anfängen

Dienstag, 12. Juni 2007, 5:38 Uhr

Morddrohungen sind die Legende der Islamhasser. Kein Islam-basher, der was aus sich hält, wird nicht vorgeben, Morddrohungen erhalten zu haben! Es gehört halt zum schicken Accessoire und sollte genauso wenig fehlen wie die Financial Times bei Bankern..

Morddrohungen

Gleichzeitig hat sich die Mär von den muslimischen Anrufern derart etabliert, das keiner die Wahrheit dahinter zu hinterfragen bereit ist. Dabei wird jeder muslimische Aktivist berichten können, wie schwierig es ist, Muslime in Deutschland dazu zu bekommen, Briefe an Politiker, Medien etc. zu schreiben.. Wie dann eine solche Passivität plötzlich abgestreift und genügend Mut gesammelt werden kann, um eine solche Drohung auszusprechen - das kann wahrscheinlich keiner erklären..


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Seit November 2004 berichtet 'Too Much Cookies Network' live und radikal aus der Parallelgesellschaft. Die Themenwahl ist willkürlich, der Sprachstil filigran und der Gegner unklar. Zum Netzwerk gehören weiterhin folgende Seiten: