Montag, 30. April 2007, 23:18 Uhr
Man wird in letzter Zeit von der fadenscheinigen Kritik am Krieg geradezu verblüfft. Da sterben im Irakkrieg hundert Tausende Menschen und der Hauptverantwortliche für diesen Krieg und damit für ihren Tod wird dafür kritisiert, dass er den Krieg nicht richtig “gemanagt” hat! In den mainstream-Medien wird wenig Kritik daran geäussert, dass die USA so viele unschuldige Menschen umbringt oder auch nur, dass die USA als Besatzungsmacht im Irak per Definition sich keine Freunde machen wird und damit rechnen muss, dass die geschädigten Rache üben wollen! Die Debatte erstreckt sich vielmehr auf die Frage, wieweit der Krieg kostet an Material und US-Soldaten ((letzteres wird durch den Einsatz von Söldnern aus der ganzen Welt abgemildert)). Die “Menschen” auf der anderen Seite der Maschinengewehre spielen in dieser Argumentation keine Rolle.
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Dienstag, 24. April 2007, 7:12 Uhr
Die Geschichte von James Yusuf Yee führt ihn aus den USA in den Irak über Syrien bis hin nach Guantanamo und später (!) in ein Hochsicherheitsgefängnis: Zuerst als US-Soldat, Abkömmling einer US-chinesischen Familie mit militärischer Tradition, im ersten Golfkrieg kommt er in Kontakt mit Muslimen und beginnt sich für den Islam zu interessieren. Wird kurz darauf selbst zum Muslim und nimmt eine Auszeit von seiner militärischen Laufbahn, um seine islamischen Kenntnisse aufzubessern. Er reist nach Syrien, um dort mehr zu lernen und als er Anfang 2000 in die USA zurückkehrt, lässt er sich als Militärprediger wieder einstellen. Er wird nach Eröffnung des Gefangenenlagers auf Guantanamo dort als Prediger eingestellt…
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Montag, 23. April 2007, 2:17 Uhr
After doing day-long construction job (actually this is something that has been going on for quite a while and I'm looking forward to ending this construction) and since i had to wait to get someone to the airport at 3:15am i decided to have a look at blendernation and found a very interesting article about [...]
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Samstag, 21. April 2007, 0:45 Uhr
SWR hat das erste "Wort zum Freitag" oder das "Islamische Wort", wie sie es zu nennen pflegen online gestellt. Darin beschreibt Aiman Mazyek vom Zentralrats der Muslime in Deutschland "Barmherzigkeit und Gnade". Die Sendung ist besser geworden als ich dachte und ich würde sie jedem empfehlen unabhängig davon ob Muslim oder nicht.
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Samstag, 21. April 2007, 0:02 Uhr

Geht es um den Islam, werden bisweilen so viele "Experten" zitiert, dass man nicht mehr hinterherkommen mag, diese kennenzulernen und ihre in höchstem Masse wissenschaftlichen Thesen nachzuvollziehen. Diese Islamexperten kommen mit dem bitteren Beigeschmack von Rassisten bis Hetzpredigern, aber was muss man nicht alles auf sich nehmen, um ein authentisches Bild von dieser ach so gefährlichen Religion zu bekommen..
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Donnerstag, 19. April 2007, 12:34 Uhr
Es fehlen einem die Worte, da "told you so" nicht wirklich konstruktiv ist. Wie konnten wir soweit kommen, dass ein Innenpolitiker in einem Interview von sich geben kann
Wäre es richtig zu sagen: Lieber lasse ich zehn Anschläge passieren, als dass ich jemanden, der vielleicht keinen Anschlag begehen will, daran zu hindern versuche. Nach meiner Auffassung wäre das falsch.
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Montag, 16. April 2007, 1:02 Uhr
Vor nun etwas mehr als einem Monat hatte ich innerhalb des Artikels "Demokratische Moscheen" über eine Moschee in Hannover berichtet, in der die Gruppe der Verantwortlichen einen Exklusivitätsanspruch auf die Entscheidungsfindung eingenommen haben und dieses elitäre Verhalten in meinen Augen dazu geführt hat, dass sich diese relativ kleine Gruppe untereinander zerstritten hat. Ich wurde nun mehrfach in den Kommentaren und per Email gefragt, was eigentlich aus dem Verein passiert ist.
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Sonntag, 15. April 2007, 23:42 Uhr
Kein Kommentar.

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Sonntag, 15. April 2007, 23:33 Uhr
Seit einigen Wochen verfolge ich die Wochenzusammenfassung von Arthur Figgis auf opinio. In der Wochenschau, die kürzlich in "Die Woche im Fleischwolf" umbenannt wurde wird einem die Woche wieder versüßt. Für die letzten zwei Wochen schreibt er etwa zu den 15 britischen Soldaten, die im Iran festgenommen wurden:
Nun sind sie wieder zu Hause, die britischen Soldaten. Mahmûd Ahmadî-Neþâd hat sie medienwirksam verabschiedet und ebenso medienwirksam haben die Soldaten/-in ihre Geschichte verscherbelt. Man hat ihnen kein Haar gekrümmt, aber der psychische Druck! Der Iran seinerseits veröffentlicht Videos vom fröhlichen Tischtennisspielen. Im Zweifel reden beide Seiten dummes Zeug. Die Wahrheit ist das erste Opfer der Propaganda.
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Donnerstag, 12. April 2007, 0:10 Uhr
Wer hätte das gedacht? Der von Islamophoben gefeierte Zentralrat der Ex-Muslime macht sich Feinde, wo sie nicht zu erwarten waren. In einem im "humanistischen Pressedienst" veröffentlichten Interview distanzieren sich Mina Ahadi und Arzu Toker von Udo Ulfkotte, der immer noch dabei zu sein scheint, eine Partei gegen die Islamisierung Deutschlands zu schaffen.
Udo Ulfkotte
Schmidt-Salomon: ...Rechtsausleger wie Udo Ulfkotte versuchen nun vermehrt, über eine populistisch ausgerichtete Islamkritik christlich-konservative Werte zu festigen.
Toker: Das entspricht aber ganz gewiss nicht unserer Zielrichtung und davon grenzen wir uns auch sehr deutlich ab! Den Islam zu kritisieren, nur um auf diese Weise fundamentalistische Varianten des Christentums zu stärken, heißt doch, die Pest gegen die Cholera eintauschen zu wollen! Da machen wir definitiv nicht mit! Wir stehen entschieden für die säkularen Werte von Humanismus und Aufklärung ein. Diese Werte haben die Menschheit vorangebracht. Die Religionen entmenschlichen den Menschen, sie berauben ihn seines Verstandes.
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