Mittwoch, 16. April 2008, 23:18 Uhr
Paul-Hermann Gruner - Künstler und gelernter Politikwissenschaftler - bemängelt im Deutschland Radio Feuilleton die politische Korrektheit ((man ist heute niemand, wenn man nicht zumindest einmal gegen die ach-so-schreckliche politische Korrektheit gewettert hat)), die in der deutschen Politik grassieren soll. Dabei vermischt er Äpfel mit Fleischklössen (c) und glaubt am Ende noch, einen moralischen Standpunkt zu verteidigen.
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Category: Ausland, Inland, Islam, Politik, Sprache, medien
Tags: china, Deutschland, deutschland radio, Geert Wilders, George W. Bush, integration, Israel, Köln, muslime, politische Korrektheit, Ralph Giordano, Roland Koch, Stammtisch, Tibet
Mittwoch, 16. April 2008, 10:30 Uhr
Anders deutsch kommentiert den taz-artikel “Tätersuche in sprachlosen Communitys“. Ein herrlicher Artikel, der die Wirren und Ungereimtheiten vieler Medienberichte herausstellt. Da ist die Rede von DNA-Asiatinnen, Kindstöterinnen und deren obligatorische professionelle Vertreter - sofern sie Migranten sind, da diese eher zu Sprachlosigkeit neigen - und von der Schnittmenge zwischen “Muslimen” - die sich per se einer strengen Hierarchie unterordnen - und Asiaten, deren Töchter keine Freiräume haben. Lesebefehl!! Am besten laut vorlesen..
“Vielleicht konnte die Mutter des toten Babys kein Deutsch und hatte nie von einer Babyklappe gehört?“ (taz)
Das kann schon sein, dass sei kein Deutsch konnte. Es kann auch sein, dass sie nichts von einer Babyklappe wusste. So wie viele andere Frauen in Deutschland. Wie kommt es zu genau dieser Vermutung? Warum werden gerade Sprachschwierigkeiten als Grund für den Tod des Kindes ins Spiel gebracht?
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Category: Gesundheit, Sprache, medien
Tags: Asiaten, baby, deutsch, Deutschland, dna, medien, Migranten, muslime, taz
Freitag, 4. April 2008, 12:02 Uhr
Kennt das jemand: Das Bedürfnis durch zu viel Forschung einen dahingeschriebenen Kommentar eines Blödians dermaßen auseinandernehmen zu wollen, dass man damit die anwesenden Leser teils belustigt, teils annervt und teils das Bedürfnis induziert, einen umzubringen? Nein? Bin ich da alleine? Nein!

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Mittwoch, 6. Februar 2008, 17:41 Uhr
Mir schwirrt seit heute morgen ein Kinderlied durch den Kopf, an das ich mich nur partiell erinnern konnte. Darin wird ein ellenlanges Wort besungen:
Supercalifragilisticexpialidocious
Das Wort wurde offenbar durch den Film Mary Poppins bekannt gemacht..
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Montag, 7. Januar 2008, 1:00 Uhr
Hans-Joachim Greifenstein - evangelischer Pfarrer und Kabarettist - hat folgenden Artikel bei der Frankfurter Rundschau veröffentlicht, in dem er Roland Kochs Forderung - “Warnschussarrest” für jugendliche Gewalttäter - im Prinzip zustimmt:
Jeder hat so seine Lieblingsvergehen, über die er sich am meisten aufregt. Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) spricht gegenwärtig gern vom gebotenen “Warnschussarrest” für jugendliche Gewalttäter und von Abschiebung, wenn es sich um solche mit Migrationshintergrund handelt.
Ich dagegen lehne Schwarzgeldkassenbetreiber ab. Alkoholisierte Schläger sind oft armselige Typen. Bei Leuten, die Millionen in die Schweiz verschieben, handelt es sich meist um ein anderes Publikum. Wer so etwas tut, handelt nicht unkontrolliert, sondern hat sich in der Regel vorher genau überlegt, was er da macht. Zudem handelt es sich bei diesen Verbrechern in der Regel um Besserverdienende: Wo nichts ist, lässt sich bekanntlich auch nichts Nennenswertes verschieben.
Lesebefehl!
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Sonntag, 6. Januar 2008, 18:46 Uhr
Einen interessanten Artikel hat tagesschau.de herausgebracht, der sich mit der Verlogenheit der Begrifflichkeiten in den USA auseinandersetzt.
Das wohl aktuellste Beispiel für amerikanisches Neusprech: Wenn es die eigene Regierung tut, gilt Wasser-Folter offiziell nicht mehr als Folter, sondern als eine “Verhörmethode”. Zwar blamiert sich damit sogar der neue Justizminister, Michael Mukasey, doch wen stört das? “Ich kenne die Details nicht”, beschwichtigte Mukasey, “aber wenn es Folter wäre, wäre es nicht legal.”
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Freitag, 23. November 2007, 21:59 Uhr
Wenn an dieser Stelle alle Muslime und irgendwie muslimisch aussehenden Menschen auf der Stelle tot umfallen würden, würde es entsprechend eingestellten Medienschaffenden nicht weiter schwer fallen, eine neue Bedrohung durch eine durch ihr Aussehen zu unterscheidende Gruppe finden. Das hat kürzlich der Spiegel bewiesen. Der Spiegel titelte in der Ausgabe 35/2007 ((kurze Frage: wie kann man eigentlich so viel Stuss schreiben??))

“Die Gelben Spione”
Wie China deutsche Technologie ausspäht
Tja, was soll man sagen, der Angriff der “Gelben” geht weiter! Sie wagen es, unserem Rechtsstaat auf der Nase rumzutanzen und nutzen aktiv alle Möglichkeiten, die ihnen der Rechtsstaat gibt, um die Meinungs- und Pressefreiheit des Spiegels einzuschränken:
Nun hat die Vereinigung Chinesischer Akademischer und Studentischer Gesellschaften in Deutschland e.V (CASD) (sowie Einzelpersonen) einen Gang höher Geschaltet und gestern Strafanzeige gegen die Autoren der Titelgeschichte erstattet: “wegen Begehung der Straftat der Beleidigung nach §185 StGB, der üblen Nachrede nach §186 StGB, der Verleumdung nach §187 StGB, der Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen nach §166 Abs.1 StGB, der Volksverhetzung nach §130 StGB und der Verletzung von Flaggen und Hoheitszeihen ausländischer Staaten nach §104 StGB….”
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Freitag, 24. August 2007, 18:00 Uhr
Der Begriff des “moderaten Muslims” ist in letzter Zeit sehr stark in Mode gekommen. Er soll einen Gegensatz zum extremistischen/radikalen Muslim oder einfach nur dem Extremisten darstellen und dabei die Grenzen zwischen “gutem Muslim” und “bösem Muslim” aufzeigen. Problematisch ist, dass der Begriff eine Gefahr für das Verständnis sowohl des Islams an sich, als auch des Extremismus darstellt.
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Donnerstag, 29. März 2007, 1:46 Uhr
Was würdest du tun, wenn sich die Welt für dich öffnet? Würdest du eintreten?
Würdest du Chancen begreifen,
wenn sie dich angreifen?
Würdest du sie als solche erkennen
oder sie als eigenen Verdienst benennen?
Wenn dann eine Chance fehlt
als Ungerechtigkeit gegen dich zählt?
…
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Sonntag, 14. Januar 2007, 21:11 Uhr
Inzwischen dürfte es jeder gehört haben: Immer mehr Deutsche entscheiden sich, den Islam als Lebensweg anzunehmen. Das Zentralinstitut Islam-Archiv-Deutschland soll “demnächst” eine Studie veröffentlichen, in der gezeigt wird, dass in 2006 rund 5000 Deutsche zum Islam übergetreten sind und dass das Interesse am Islam im Allgemeinen zugenommen hat.
Während die Nachricht für einige Christen wie der Alptraum vom christlichen Untergang und für einige Muslime wie der Traum von der Deutschen Islamischen Republik aussieht, gebührt der Studie eine nähere und vor allem ruhigere Betrachtung. Die Studie enthält traditionell mehr als nur die Zählung neuer Muslime, sondern auch die Befragung von Muslimen zu gesellschaftlich relevanten Themenschwerpunkten - nicht zuletzt auch die Frage, wen sie wählen würden. Weiterhin wird in der vom Innenministerium in Auftrag gegebenen Studie die Organisationsstruktur der in Deutschland lebenden Muslime durchleuchtet und Veränderungen zum Vorjahr aufgezeigt.
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