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Warum tötest du, Zaid? - erste Eindrücke

Dienstag, 25. März 2008, 0:11 Uhr

Nachdem Kathrin nun das Buch durchgelesen hat und eine Rezension soweit abgearbeitet hat, darf ich mir das Buch “Warum tötest du, Zaid” von Jürgen Todenhöfer schnappen und habe die ersten paar Seiten gelesen. Noch bin ich mitten in der Geschichte vom jungen Iraker Zaid und wie ihn Herr Todenhöfer im Irak trifft und zum Interviewtwerden bewegt.

Der junge Zaid ist Widerstandskämpfer im Irak - und nicht Terrorist! Diese Unterscheidung ist eigentlich trivial, denn bei einer Besatzung wird es immer Freiheitskämpfer geben und daneben gibt es heutzutage politisch gesondert motivierte Terroristen, die im Falle des Iraks sogar zum größten Teil aus dem Ausland kommen. Es ist trotzdem beruhigend, dass der Author auch diesen Aspekt nicht unerwähnt lässt, da sich bei einigen Zeitgenossen der Eindruck erhärtet hat ((auf der Grundlage der gängigen Berichterstattung)), dass alle Gegner der US-Politik per se Terroristen sind.


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Flitterwocheneinsatz: Das Innenministerium antwortet

Donnerstag, 22. November 2007, 15:40 Uhr

Auf die kleine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Prof. Dr. Hans-Albert Lennartz bezüglich des Polizeieinsatzes während unserer Flitterwoche, hatte das Innenministerium letzte Woche eine Antwort verfasst, die ich hier wiedergeben möchte. Die Antwort gibt in vielen Punkten nicht die Realität wieder und in einigen Punkten ist sie sogar dermaßen realitätsfern, dass dieses einfach zu belegen ist. Vergleichen kann man sie mit meiner kurzen Wiedergabe der Ereignisse vom 25. Oktober, sowie mit der detaillierteren Schilderung meiner Frau. Wichtig scheint mir, dass die Landesregierung das Vorgehen der Polizisten zu rechtfertigen sucht!


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Gastfreundschaft muss geahndet werden

Dienstag, 20. November 2007, 19:28 Uhr

Was macht man, wenn man einen fernen Bekannten aus dem visumpflichtigen Ausland einladen möchte?

Genau dasselbe, was ein Unternehmer tut, wenn er sich mit einem visumpflichtigen Geschäftspartner in Deutschland (vielleicht, um einen Auftrag zu besprechen?) treffen möchte: Man schickt dem Gast eine Einladung, damit er diese bei der Beantragung des Visums vorlegen kann. Eigentlich ist da nichts bei, aber unserer tollsten Regierungskoalition des Jahrtausends glaubt, dass es sich lohnt, dass man in eine Datei aufgenommen wird:

Wer einen visumpflichtigen Ausländer nach Deutschland einlädt, soll künftig in einer speziellen Datei gespeichert werden. Darauf haben sich das von der CDU geführte Innenministerium und das von der SPD geführte Auswärtige Amt verständigt, berichtet der sozialdemokratische Innenpolitiker Michael Hartmann. “Wir sind ein weltoffenes Land, aber wir müssen auch den Visamissbrauch durch Schleuser und Menschenhändler verhindern”, sagte er der taz.


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Schäuble umgeht Verfassung für den Abschuss von Passagierflugzeugen

Montag, 1. Januar 2007, 20:11 Uhr

Die Szene ist aus mehreren Filmen und TV-Serien bekannt. Der gute Held droht einen Schergen des bösen Terroristen umzubringen, sollte dieser nicht die Geiseln gehen lassen, die Bombe entschärfen oder etwas anderes “Gutes”. Der Terrorist, der sich nicht um Menschenleben und noch weniger um das Leben seiner Gefolgsleute kümmert, erschiesst selbst seinen Gefolgsmann, um dem guten Helden zu zeigen, wie wenig er sich durch eine solche Aktion unter Druck setzen lässt.

Der Bundesinnenminister schlägt zum Jahresanfang wieder die Legalisierung einer solchen Szene - nur dass nun die deutsche Regierung diejenige ist, die sich nicht um die Menschenleben ihrer Angehörigen kümmert und diese lieber selber umbringt, um sich nicht unter Druck bringen zu lassen. Schäuble: Beim Abschuss gilt das Kriegsrecht.

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Göttinger Moschee

Sonntag, 13. August 2006, 18:25 Uhr

Anfang des Monats hat die HAZ einen Artikel über die neugebaute Moschee in Göttingen veröffentlicht, die im Herbst offiziell eröffnet werden soll. Die Moschee ist eine der wenigen in Deutschland, die von aussen als solche erkennbar ist - mit Kuppel und zwei Minaretten! Innen sollen Kaligraphien die Wände der 400m2 Fläche des dreistöckigen Gebäudes verzieren. Alles in allem eine recht imposante Baustelle.

Die Moschee hat eine Kuppel und zwei Minarette, innen drei Stockwerke und ein knappes Dutzend Räume auf insgesamt 400 Quadratmetern. Die bunten Kacheln und der große Kronleuchter wurden in der Türkei hergestellt. Türkische Kalligraphen fertigten die aufwendigen Wand- und Deckenzeichnungen an. 750 000 Euro kostet der Moschee-Bau. Das Geld stammt aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen sowie aus dem Verkauf eines alten Gebetsraumes am Rande des Industriegebietes, erläutert Sahbaz. Die restliche Bausumme wurde über Kredite finanziert.

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Nochmal: Anti-Terror-Massnahmen in Grossbritannien

Freitag, 11. August 2006, 22:22 Uhr

Vorhin habe ich meinen Vater vom Flughafen abgeholt. Er ist von Bristol über Amsterdam nach Hannover geflogen. Eigentlich sollte es um 10:05 in Hannover ankommen. Tatsächlich kam er erst um 18:00 an, da sein urprünglicher Flug aus Amsterdam gecancelt wurde, was aber angeblich nichts mit der Massenhysterie den Anti-Terror-Massnahmen in Grossbritannien zu tun hatte, sondern mit einem technischen Fehler am Flugzeug. Dagegen hatte der Flug aus Bristol nur eine Verspätung von einer halben Stunde. Dafür durfte niemand etwas mitnehmen.. Als ich morgens im Flughafen stand und nach dem Verblieb des ursprünglichen Flugs meines Vaters fragte, wurde ich darauf aufmerksam gemacht, wieviele Leute ihre Flüge umbuchen mussten. Die Schlange am zusammengelegten KLM/Air France-Schalter war sehr lang..

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Wieder Amsterdam

Freitag, 19. Mai 2006, 6:28 Uhr

So, nun bin ich wieder in Amsterdam und bekomme den ersten Geschmack von schnellerer Internetverbindung.. tastes good. In etwas mehr als drei Stunden werde ich die (hoffentlich voll-funktionsfaehige) DSL-Verbindung zuhause ausschoepfen.
Ich bin in Jordanien selbst nicht dazu gekommen, viel zu schreiben. Zwischendurch hatte ich zwar immer mal wieder Ideen, was ich schreiben koennte, aber die [...]


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First day in paradise

Sonntag, 7. Mai 2006, 23:28 Uhr

Mein erster Tag in Jordanien ist eben gerade zuende gegangen. Einige Bemerkungen möchte ich mir erlauben. Dabei möchte ich darauf aufmerksam machen, dass es erst der erste Tag ist und eine Verallgemeinerung irgendeiner der folgenden Aussagen schlichtweg unzulässig wäre.

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Seit November 2004 berichtet 'Too Much Cookies Network' live und radikal aus der Parallelgesellschaft. Die Themenwahl ist willkürlich, der Sprachstil filigran und der Gegner unklar. Zum Netzwerk gehören weiterhin folgende Seiten: