Category: Gesundheit

Frauenbeauftragte: It’s not a real ministry, it’s just an office

authorOmar | 12. Februar 2009

Nawal Samarai war die erste (?) irakische Frauenbeauftragte – ein Job, der fast überall auf der Welt vor allem für den direkten Zweck der Anhebung der Frauenquote geschaffen wurde. In Irak ist man viel ehrlicher als in den meisten anderen Staaten und deswegen stieß Frau Samarai schnell an die Grenzen dessen, was sie mit diesem Amt tatsächlich anstellen konnte, wie ein Artikel in der LA Times beschreibt:

“I tried. I tried hard, but every time I asked for authority they’d tell me it’s not a real ministry, it’s just an office,” the former parliament member said Monday, four days after submitting her resignation as minister of state for women’s affairs.

Der Sinn des Amtes1 war ja nur das Vorzeigen einer Vorzeigefrau, die mit einigen Dollars angelockt werden konnte und ein Büro besetzt, während sie Däumchen dreht.

“It’s not a real ministry,” said Nada Ibrahim, a Sunni Arab member of parliament. “It’s one room with a woman, no budget, no staff. It’s a trick.”

Ganz nebenbei wird auch der Unsinn der Errichtung der Green-Zone oder International Zone erwähnt. Diese schützt zwar Internationale und die irakische Regierung, ist aber gleichzeitig eine eindeutige Entstellung der Verhältnisse im Land. Damit leben Regierungsangehörige2 in einem irakischen Paralleluniversum, wo ihre Entscheidungen nicht von der Realität auf der Straße getragen sind.3 Für die Arbeit der Frauenbeauftragten hieß dieser Einschluss in der International Zone zusammen mit dem Fehlen einer Mannschaft praktisch, dass sie denjenigen, denen sie helfen sollte, nicht helfen konnte. Da sie darüber hinaus keine Mittel gestellt bekam, blieb ihr nichts anderes übrig, als mit Nichtregierungsorganisationen zusammen zu arbeiten und sie um Gelder zu bitten – immerhin ein Zeichen dafür, dass sie versucht hat, ihre Arbeit gewissenhaft zu erledigen.

Samarai in September appealed for funds for programs to prevent destitute women from being recruited by insurgents. She also asked for money to open offices in provinces. Working without assistance from inside the International Zone, or IZ, kept her out of reach of most women, Samarai said Monday in an interview.

Her eyes glistened with tears as she described the frustration of confronting widows and not being able to offer them anything beyond promises that she would try to help. She found herself sitting in her small office appealing to nongovernmental organizations for money to launch the programs she had envisioned when she took the position in July.

“It’s shameful for me in Iraq, a rich country, to have to ask NGOs for money,” Samarai said.

Nun kehrt Frau Samarai zu ihrer Arztpraxis zurück, wo sie vor ihrer Berufung gearbeitet hatte. Wahrscheinlich kann sie dort mehr erreichen.

  1. entschuldigung, es ist ja nur ein “Büro”, kein Amt oder Ministerium[]
  2. und viele Reporter[]
  3. Im Prinzip kann Irak derzeit als eine Karikatur moderner Staaten gesehen werden[]

DNA-asiatische Kindstöterin noch nicht gefasst

authorOmar | 16. April 2008

Anders deutsch kommentiert den taz-artikel “Tätersuche in sprachlosen Communitys“. Ein herrlicher Artikel, der die Wirren und Ungereimtheiten vieler Medienberichte herausstellt. Da ist die Rede von DNA-Asiatinnen, Kindstöterinnen und deren obligatorische professionelle Vertreter – sofern sie Migranten sind, da diese eher zu Sprachlosigkeit neigen – und von der Schnittmenge zwischen “Muslimen” – die sich per se einer strengen Hierarchie unterordnen – und Asiaten, deren Töchter keine Freiräume haben. Lesebefehl!! Am besten laut vorlesen..

“Vielleicht konnte die Mutter des toten Babys kein Deutsch und hatte nie von einer Babyklappe gehört?“ (taz)

Das kann schon sein, dass sei kein Deutsch konnte. Es kann auch sein, dass sie nichts von einer Babyklappe wusste. So wie viele andere Frauen in Deutschland. Wie kommt es zu genau dieser Vermutung? Warum werden gerade Sprachschwierigkeiten als Grund für den Tod des Kindes ins Spiel gebracht?

Mittagsschlaf für Beamte – Islamisierung durch Schlaf

authorOmar | 14. August 2007

In Peine hat der Bürgermeister (Michael Kessler) den Beamten vorgeschlagen, mittags und während der Arbeitszeit einen 10 minütigen Mittagsschlaf zu halten, um ihre Energien zu sammeln und danach frischer ihre Arbeit erledigen zu können. Er selbst soll seit 20 Jahren regelmäßig diese Praxis durchführen und sie habe ihm nur gut getan.

Die Beamten scheinen den Vorschlag abzulehnen, was sich Bürgermeister Kessler nur damit erklären kann, dass die Beamten das Stereotyp des faulen Beamten nicht bedienen wollen. Wenn das aber der Fall ist, dann sollten auch sämtlich Kaffeemaschinen aus Rathäusern und Ämtern verschwinden. In Hannover hat Oberbürgermeister Stephan Weil einen ähnlichen Vorschlag bereits kategorisch abgelehnt.

Allerdings wird dem kurzen Mittagsschlaf auch gerne von Medizinern eine auffrischende Wirkung nachgesagt.

Auch Wissenschaftler bestätigen die wohltuende Wirkung des Mittagsschlafs. „Mit Faulheit hat das nichts zu tun“, sagt der Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums des Universitäts- und Bezirksklinikums Regensburg, Professor Jürgen Zulley. „Der Mittagsschlaf gehört zu unserem biologischen Programm.“ Unabhängig vom Mittagsessen habe der Mensch am Mittag ein Tief in der Leistungsfähigkeit, erklärt der Schlafwissenschaftler. Die Folge seien Müdigkeit und mangelnde Konzentration. Ein kurzer Schlaf könne hier Wunder wirken.

Islamisierung

Die Initiative wird zwar von Medizinern bestätigt und von Unternehmen in den USA und in Japan praktiziert, wie diverse Zeitungen uns weismachen, aber ich bin sicher, hellhörige Islamkenner werden schnell darauf kommen, welcher Hase hier in welchem Pfeffer liegt: Der Prophet Muhammad (sas) soll empfohlen haben, mittags ein kürzes Schläfchen abzuhalten! Der Ober-”Dhimmi” Kessler scheint von Islamisten unterwandert worden zu sein – und das seit nun 20 Jahren – und wird offensichtlich Peine demnächst in Antalya umbenennen.

Deshalb schlage ich vor, dass die Beamten in Peine zwecks Unterstützungsanforderung in ihrem Kampf gegen die schleichende Islamisierung in ihrer Stadt und an ihrem Arbeitsplatz dem “Bundesverband der Bürgerbewegungen” zur Bewahrung von Demokratie, Heimat, Menschenrechten und dem Nachtschlaf e.V. beitreten.

Spam von AOK Schleswig-Holstein

authorOmar | 11. April 2007

Sehr geehrte AOK Schleswig Holstein,
Sehr geehrte Sachbearbeiter N., B. und B. und andere,

Ich weiß ja nicht, was Sie von meinen Lebensverhältnissen halten, aber so schnell ändern sich die Daten zu meinen Familienangehörigen nicht! Sie haben mich inzwischen in mehreren Briefen um “Mithilfe” gebeten, die Daten zu meiner Familienversicherung auf dem Laufenden zu halten. Zuletzt ist das am 22.2., am 5.4. und am 10.4. geschehen. Dabei wollen Sie wissen, ob ich geheiratet habe oder mich scheiden ließ, ob die Anzahl meiner Kinder sich geändert hat oder diese sich plötzlich gedacht haben, die Schule vorzeitig zu beenden.

Mit Verlauf, aber diese Daten ändern sich bei mir nicht ganz so schnell.

Ich weiß ja nicht, wie Sie die Portokosten bei einem solchen Vorgehen bewältigen können, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass ich letztendlich derjenige bin, der dafür zahlt.. Ich hätte dieses Geld lieber für eine bessere Gesundheitsvorsorge ausgegeben, wenn Sie erlauben!

Bitte ersparen Sie mir in Zukunft diesen Blätterwald und nehmen Sie auch Rücksicht darauf, dass mein Getrennt-Mülleimer ein beschränktes Volumen aufweist. Wenn ich hier zuhause schon mit der Unmenge an Müll nicht klar komme, dann will ich mir erst gar nicht vorstellen, wie das auf den Müllhalden aussieht, wenn jeder AOK-Versicherte mit derselben Regelmäßigkeit Post von Ihnen bekommt. Bitte verschonen Sie die Umwelt, auch wenn nur um mich und meine Gesundheit als Teil dieser Umwelt zu schonen1!

Denken Sie weiterhin bitte daran, dass ich in meinem Alltag – genau wie die Mehrheit der Menschen – dem Formulare ausfüllen nicht sehr viel Beachtung schenken kann wie ich gerne würde, da mir so unwichtige Dinge wie etwa Arbeit in den Weg kommen.

Besonders schlimm finde ich die Tatsache, dass ich mich zum Ende des Formulars sowieso dazu verpflichte, Sie über Änderungen an den abgegebenen Daten zu informieren!

Mit freundlichen Grüssen und der Hoffnung, nicht ganz so schnell wieder von Ihnen zu hören,

Diesen Brief sollte mein Vater schreiben..

  1. dazu muss ich bemerken, dass Sie sich nicht entschieden zu haben scheinen, ob Sie doppelseitige Briefe oder einseitige verschicken möchten..[]

Wasserknappheit auch in Europa?

authorOmar | 5. April 2007

Dass sich Menschen etwa in Afrika oder im nahen Osten über die wenigen Wasservorräte bekriegen (werden), ist für viele fast schon zur Normalität – vor allem in Europa. Dass aber Wasserknappheit auch Europa treffen kann, das ist noch nicht eingesickert.. ich muss zugeben, auch bei mir nicht! Schließlich haben wir im Garten eine Pumpe installiert und gräbt man nur zwei Meter in den Boden, findet man schon Wasser. Die Qualität ist zwar erst nach weiteren 10 Metern soweit, dass man das Wasser auch trinken kann, aber wie soll man sich ein Deutschland vorstellen, in dem eine Wasserknappheit vorliegt?

Da ich denke, dass das Thema in Zukunft umso wichtiger sein wird, möchte ich an dieser Stelle eine Zusammenstellung einiger Artikel zum Thema anbieten. Die Hauptquelle ist dabei Deutschland Radio, das seit einiger Zeit oftmals über Wassertechnologien und Wasserknappheit berichtet hat.

Klimawandel

Wasserknappheit

  • A source of life, water has become a major health problem in Gaza -

    After fifty years of appropriating the most fertile and water rich land in Palestine, Israel is diverting Jordan’s water, which has given rise to reactions on the part of the UN. Since the 60s and the occupation of the West Bank and Gaza, Israel has profited by controlling the water resources of its neighbours. Sixty-five percent of water consumed by Israel comes from deep layers in the West Bank, Gaza, Jordan, and the Golan Heights, annexed by force in 1981.

    Contaminated and brackish water compromises the health of tens of thousands of the poorest people who have no other choice but to drink this water. A Filter for Life seeks to offer to the families of Gaza that live in the neighbourhoods where the water is dirty and polluted, an individual filter that purifies and desalinates tap water.

  • Wassermangel durch Kunstschnee erläutert, wie Pistenbetreiber zur “Schneekanone” greifen, da der erwartete Schneefall ausbleibt.

    Mittlerweile sind es, das sind jetzt Schätzungen, 95 Millionen Kubikmeter Wasser, die jährlich für Kunstschnee benutzt werden. Diese 95 Millionen Kubikmeter Wasser sind so viel wie die jährliche Nutzung einer Stadt mit circa 1,5 Millionen Einwohnern. Meine Schätzungen würden darauf hindeuten, dass zirka 30 Prozent von diesem Wasser verloren geht, durch entweder Sublimation, die direkte Verwandlung von Schnee in Gasform, oder dass eben der Kunstschnee, der schmilzt, direkt verdunstet.

  • Gletscherschmelze gefährdet Versorgung in der Schweiz
  • In Italien wird das Wasser knapp

    Ausbleibende Regenfälle, nur 75 statt den normalerweise durchschnittlichen 150 Zentimeter Schnee in den Alpen und gleichzeitig eine viel zu frühe Blüte der Pflanzen – die Experten sind besorgt.

Wasserkriege

Wasservorräte

  • Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat eine Karte der Wasserressourcen erstellt. Ganz interessant dabei ist, dass die durch Trockenheit auffällige Sahara-Wüste, aber auch die weiten Wüsten der arabischen Halbinsel offensichtlich Wasservorräte versteckt haben.
  • Morgentau für die Trinkwasserflasche – Trinkwasser kann recht primitiv durch Kondensation von Luftfeuchtigkeit gewonnen werden. Die gewonnene Menge kann gesteigert werden, wie es am Beispiel einer Schule in Indien dargestellt wird (30 – 50 Liter täglich).
  • Wassereis am Mars-Südpol – auch wenn nur eine wage Vorstellung, aber ein Wasservorrat wäre das allemal. Allein der Transport – vom Fördern mal abgesehen – wäre eine Qual.
  • Unterirdische Eiszeitrinnen liefern Grundwasser – An der Nordseeküste sollen unterirdische Rinnen mit Grundwasser gefüllt sein. Eine Forschungsgruppe aus Deutschland, Dänemark und den Niederlanden wollen diese erkunden.

Technik

  • LifeStraw ist ein Strohhalm, mit dem der Benutzer direkt aus bakteriell verschmutztem Wasser trinken kann.
  • Wasserflöhe überwachen die Wasserqualität – Die Wasserqualität wird anhand der Verträglichkeit, die Wasserflöhe (Wasserkrebse der Gattung Daphnie) durch ihre Bewegung ausdrücken geprüft werden.
  • Biologische Krusten in der Negev-Wüste – Cyanobakterien verkleben Sandkörner durch eine Zuckerverbindung, was zu einer Verkrustung einer kleinen Schickt auf dem Sand führt. Das kann – richtig angewandt – zur Ansiedlung von weiteren Biotopen führen und schließlich zum Binden von Wasservorräten zur Bewirtung der neuen Landwirtschaft.

“Menschen sind wichtiger als Patente”

authorOmar | 9. Januar 2007

Die Organisation “Ärzte ohne Grenzen” bittet mit der “Medikamentenkampagne” um Unterschriften, um zu versuchen, das schweizerische Unternehmen Novartis AG dazu zu bewegen, eine Klage gegen das indische Patentrecht fallen zu lassen.

Millionen von Menschen weltweit sind auf erschwingliche Medikamente aus Indien angewiesen. Das indische Patentrecht stellt Menschenleben über Patente. Doch das Pharmaunternehmen Novartis versucht dies durch eine Klage zu ändern. Weder Novartis noch irgendeine andere Firma darf dem Zugang zu lebensnotwendigen Medikamenten im Wege stehen. Wir fordern Novartis auf, die Klage gegen das indische Patentrecht fallen zu lassen.

In Indien wird laut “Ärzte ohne Grenzen” ein grosser Teil der Nachahmermedikamente hergestellt, was dem Pharmaunternehmen Novartis offensichtlich nicht passt. Das indische Patentrecht wertet strenger aus, ob ein bestimmtes Medikament überhaupt als grundsätzliche Neuerung angesehen wird. Zusätzlich darf jeder vor Erteilung des Patents dieses anfechten.

Novartis AG behauptet, dass das Patentrecht in Indien gegen Vorgaben der Welthandelsorganisation verstösst. Daneben versucht das Unternehmen eine negative Gerichtsentscheidung bzgl. eines Patentantrags auf das von Novartis hergestellte Medikaments Gleevec (od. Glivec) rückgängig zu machen.

Novartis argumentiert, dass der Abschnitt 3(d) des Indischen Patentrechts nicht mit dem Abkommen zum Schutze des geistigen Eigentums der WTO, dem so genannten TRIPS-Abkommen, vereinbar sei. Abschnitt 3(d) war ein wichtiger Teil der Grundlage, auf welcher der Patentantrag von Novartis abgelehnt wurde.

Ich weiss zwar nicht, was die Organisation mit den Unterschriften konkret zu erreichen glaubt, aber wenn es eine Chance gibt, dass eine solche Aktion das Unternehmen “beschämen” könnte, dann glaube ich, dass sie unsere Unterstützung verdient. Also, Unterschreiben gehen, bitte!

Tip of the hat: Das rote blog

Beschneidung und AIDS

authorOmar | 13. Juli 2006

FAZ – Schützt Beschneidung vor Aids?:

Als im vergangenen Jahr eine afrikanisch-französische Gruppe von Aidsforschern die Ergebnisse einer Studie zur Vorbeugung von Aidsinfektionen in „Orange Farm“ in der Nähe von Johannesburg präsentierte, erntete sie nicht nur Lob, obwohl die Resultate durchaus Eindruck hinterließen. Danach schien das Risiko beschnittener Männer, sich bei einer infizierten Frau anzustecken, offenkundig statistisch um sechzig Prozent geringer zu sein als das der unbeschnittenen Männer.

Die Statistiken, die die Studie liefert, sind bemerkenswert. Gleichzeitig kann man nicht ausschliessen, dass andere Faktoren eine stärkere Rolle bei der Vermeidung von AIDS-Infektionen gespielt haben. So bemerkt ein Leser bei der FAZ:

Die ‘Forscher’ in diesem Fall verweisen erneut auf die banale, alte Beobachtung, daß Aids sich weniger verbreitet in Afrika, wo Beschneidung am meisten praktiziert wird. Religieuöse Überzeugung, insbesondere Islam, ist sowohl mit Beschneidung als auch Enthaltsamkeit assoziiert. Eine Vorgehensweise, um diesen Faktor zu berücksichtigen, haben die Autoren nicht vorgestellt.

Tatsächlich kann sexuelle Enthaltsamkeit eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen bei der Verringerung der Verbreitung des HIV. Enthaltsamkeit ist aber leider nicht wirklich messbar (es sei denn man startet in Afrika eine Umfrage und überprüft, wie die Häufigkeit der Partnerwahl sich auf die Verbreitung vom HI-Virus auswirkt..

In der Studie wird ein Graph dargestellt, der die Verbreitung von HIV in Relation zur Häufigkeit der Beschneidung setzt. Für die HIV-Häufigkeit wird aber eine logarithmische Skala benutzt, was den Hauptpunkt der Studie ein wenig schwächer darstellt. Wenn man eine normale Skala benutzt, ergibt sich ein besseres Bild von der Relation:

HIV zu Beschneidungsrate - klein

Hier wird dann deutlich: Aus der Reihe tanzen einige der Länder. Swaziland hat eine hohe HIV-Infektionsrate, obwohl sie mit 50% weit mehr Beschnittene Männer hat, als bspw. Lesotho (scheinbar keine Beschneidung?!). Gleichzeitig halten Rwanda und Burundi ihre HIV-Infektionsraten relativ niedrig, obwohl dort auch nur selten beschnitten wird. Für diese Ausreisser (die in der Studie nicht weiter benannt werden, soweit ich querlesen konnte) müssten noch Erklärungen gefunden werden. Deutlich aber, dass mit zunehmender Beschneidungsrate die Varianz der HIV-Rate abnimmt.

[TIP of the hat: sapere aude]