Too Much Cookies Network

Warum tötest du, Zaid? - erste Eindrücke

Dienstag, 25. März 2008, 0:11 Uhr

Nachdem Kathrin nun das Buch durchgelesen hat und eine Rezension soweit abgearbeitet hat, darf ich mir das Buch “Warum tötest du, Zaid” von Jürgen Todenhöfer schnappen und habe die ersten paar Seiten gelesen. Noch bin ich mitten in der Geschichte vom jungen Iraker Zaid und wie ihn Herr Todenhöfer im Irak trifft und zum Interviewtwerden bewegt.

Der junge Zaid ist Widerstandskämpfer im Irak - und nicht Terrorist! Diese Unterscheidung ist eigentlich trivial, denn bei einer Besatzung wird es immer Freiheitskämpfer geben und daneben gibt es heutzutage politisch gesondert motivierte Terroristen, die im Falle des Iraks sogar zum größten Teil aus dem Ausland kommen. Es ist trotzdem beruhigend, dass der Author auch diesen Aspekt nicht unerwähnt lässt, da sich bei einigen Zeitgenossen der Eindruck erhärtet hat ((auf der Grundlage der gängigen Berichterstattung)), dass alle Gegner der US-Politik per se Terroristen sind.


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Artikel des Tages

Samstag, 9. Februar 2008, 1:17 Uhr

  • Eine Rezension des Buchs “Die Geschichte der Israeli und der Palästinenser” von Noah Flug und Martin Schäuble: Arnold Hottinger, Ungestellte Fragen und verschwiegene Fakten:

    Niemand spricht in dem Buch von den Landenteignungen (die von den Palästinensern Landraub genannt werden) oder von den Strassensperren, die bewirkt haben, dass die gesamte palästinensische Wirtschaft zusammenbrach und die Palästinenser Hunger leiden. Die illegalen jüdischen Siedlungen und ihre bewaffneten und gewalttätigen Bewohner kommen so wenig zu Wort wie der Verlauf der Sperrmauer. Dies sind für die Palästinenser heute drängende Themen. Sie sprechen davon und klagen darüber – aber nicht auf den Seiten dieses Buchs, das von einem deutschen Journalisten und einem Israeli verfasst wurde. Um beiden Seiten gerecht zu werden, hätte an dem Buch auch ein Palästinenser mitwirken müssen, der in der Lage ist, die Erfahrungen seines Volks zu vermitteln.


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Welttag des Buches

Sonntag, 23. April 2006, 16:58 Uhr

Heute ist der Welttag des Buches. Das wusste ich bis eben gerade nicht. Dafür habe ich mir aber rein zufällig am Freitag das Buch “Darwin und die Götter der Scheibenwelt” von Terry Pratchett gekauft. Ich musste es auf Deutsch kaufen, da die Taschenbuchversion im Englischen noch nicht erschienen ist - wohl aber im Deutschen!
Auf tagesschau.de [...]


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Necla Kelek kann nichts dafür

Freitag, 17. März 2006, 10:09 Uhr

Wer wundert sich da? Frau Kelek bedient wieder einmal mit ihrem neuen Buch ein bestimmtes Klientel. Aus der Unkultur

Kelek erklärt Probleme einer sozialen Schicht für typisch muslimisch. Wenn sie dazu immer wieder versichert, daß niemandem die Verantwortung für das eigene Leben abgenommen werden kann, entläßt sie die Politik aus der Verantwortung. Deshalb hat sie hier so viele Freunde. »Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten«, spottet der Tempelherr in Lessings »Nathan der Weise«.

Man sollte nun aber nicht in erster Linie die Autorin angreifen, erklärte der Migrationsforscher Werner Schiffauer während der Diskussion am Mittwoch, sondern die hiesige Öffentlichkeit. Die Deutschen nämlich hätten nur auf jemanden wie Kelek gewartet, der all das bestätigt, was sie schon immer über Muslime gedacht haben.


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Enemy Combatant - A British Muslim’s Journey To Guantanamo And Back

Sonntag, 12. März 2006, 23:04 Uhr

Enemy Combatant openDemocracy.net führte ein Interview mit Moazzam Begg, der seit drei Jahren ohne Prozess in US-Gefangenschaft verweilt, die meiste Zeit davon auf Guantanamo. Er hat nun ein Buch geschrieben “Enemy Combatant - A British Muslim’s Journey To Guantanamo And Back”. Darin beschreibt Begg nicht nur seine Zeit in Gefangenschaft angefangen bei der Gefangennahme in Pakistan Januar 2002 und die anschliessende Überweisung nach Bagram bis hin zu seinem Aufenthalt in Guantanamo Bay, den er zum grössten Teil in Einzelhaft verbringen musste, sondern auch seine Erlebnisse im multikulturellen England, das er kennt.


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Necla Kelek schliesst von sich auf andere

Freitag, 24. Februar 2006, 1:18 Uhr

… ohne zu zögern! Ohne Frage (zumindest wenn ihre Geschichte ungelogen ist), hat sie eine schwere Vergangenheit, diese bringt sie aber den Tatsachen keinen Schritt näher. Sie versucht sich in einem Interview in der FAZ in der Verknüpfung diverser Thematiken - und scheitert kläglich.

Sie listet die üblichen und ewig alten Formeln auf, die es so gibt: Muslime betrachten offenbar Nichtmuslime als Unrein und verachten sie deshalb, Frauen hätten keinen Wert im Islam, Parallelgesellschaften und der resliche Blah. Interessant fand ich nur, dass sie offensichtlich den blossen friedlichen Protest gegen hassverbreitende ‘Karikaturen’ als faschistisch bezeichnet! Das ist deshalb so interessant, da hier das einseitige Recht auf freie Meinungsäusserung noch weiter überspitzt wird in eine Verleumdung jedweder Person, die eine bestimmte Meinung anfechten möchte. Aber an die eigene Nase fassen, scheint sie auch nicht zu können.


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Der Ewige Muslim

Samstag, 10. Dezember 2005, 0:59 Uhr

Ein Artikel im taz-Magazin zum Buch “Der Mord an Theo van Gogh.Geschichte einer moralischen Panik” vom niederländischen Bestsellerautor Geert Mak hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht. Darin vergleicht der Autor Theo Van Goghs “Submission” mit dem NS-“Dokumentarfilm” “Der Ewige Jude”.

Tatsächlich werde suggeriert, “dass alle moslemischen Männer ihre Frauen schlagen, indem in den Filmszenen die Misshandlungen immer wieder mit Korantexten unterlegt werden”. Und dann folgt jener Satz, der in den Niederlanden bis heute erregt: Wahrscheinlich unbewusst würde “mit demselben Schema gearbeitet, das von Joseph Goebbels 1940 in seinem berüchtigten Film ,Der ewige Jude’ doppelt verwendet wurde: abstoßende Bilder vom Judentum zu zeigen und daneben - in diesem Fall auch noch fingierte - Zitate aus dem Talmud”. Dieser subtile Propagandatrick funktioniere immer: “Mit dem Fehlverhalten einer Hand voll Menschen stellt man, mithilfe der Konfession, eine ganze Minoritätengruppe an den Pranger.”

Das Buch kommt beim Suhrkamp-Verlag raus, kostet nur 8,- € und wenn es in hoffentlich drei Tagen bei mir ist, kann ich Näheres dazu wiedergeben.


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Seit November 2004 berichtet 'Too Much Cookies Network' live und radikal aus der Parallelgesellschaft. Die Themenwahl ist willkürlich, der Sprachstil filigran und der Gegner unklar. Zum Netzwerk gehören weiterhin folgende Seiten: