Niedersachse besass angereichertes Uran
Eine recht komische Meldung: Ein Mann in Lauenförde (Kreis Hildesheim Holzminden) soll 110 Gramm Uran besessen haben.
Bei einem Privatmann in Lauenförde im Kreis Hildesheim sind 110 Gramm angereichertes Uran gefunden worden, wie es in Kernkraftwerken genutzt werden kann. Eine schädliche Strahlung ging nach Aussagen von Experten des Umweltministeriums von dem Material allerdings nicht aus.
Niedersächsische Behörden finden Uran bei Privatmann:
Der Mann soll Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in einem Brief darüber informiert haben, dass er das Uran besitzt. Nach Angaben von Sander hatte der Mann in einem Zeitraum von zehn Jahren immer wieder versucht, die Behörden auf das Uran in seinem Garten aufmerksam zu machen. So habe er sich auch erfolglos an die Polizei gewandt. Die Fahnder nahmen ihn offenbar nicht ernst. Frau Merkel verständigte jedoch nach dem Brief die Behörden in Niedersachsen. Das Umweltministerium habe noch am gleichen Tag einen Strahlenschutztrupp der Gewerbeaufsicht geschickt und das Uran sichergestellt.
Häh? Folgende Fragen hätte ich da:
- Warum erscheint die Nachricht erst heute, also sechs Tage nachdem der Fund von der Strahlenschutztrupp der Gewerbeaufsicht bestätigt wurde?
- Woher wusste der Mann überhaupt, dass er es mit Uran zu tun hatte?
- Warum wird jemand nicht ernstgenommen, der aussagt, dass er Uran besitzt? .. und zehn Jahre lang? what’s up with that?
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Comments
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By Sven, 28. Februar 2007 @ 23:45
Lauenförde liegt im Kreis Holzminden, nicht im Kreis Hildesheim.
Nur 2 Kilometer von Lauenförde entfernt liegt ein abgeschaltetes Kernkraftwerk, und fast jeder in der Gegend war schon mal in dem zugehörigen Informationszentrum, da wird einem deutlich gezeigt, wie Uranpellets aussehen.
Deine anderen Fragen sind aber schwerer zu beantworten…
By Omar Abo-Namous, 1. März 2007 @ 00:10
vielen Danke Sven, das mit Kreis Hildesheim hatte ich von tagesschau.de und habe es nicht überprüft.