Palästina – purer Zynismus!
Im sehr treffenden Kommentar von Carsten Kühntopp aus Amman mit dem Titel “Bitte keine weiteren Plattheiten, Frau Merkel!” wird deutlich, was an der deutschen (aber auch internationalen) Nahostpolitik verkehrt ist:
Da sagte sie zum Beispiel, ihre Vision seien zwei Staaten, Israel und Palästina, die in Frieden nebeneinander lebten. Gut und richtig, aber wann wird die Kanzlerin sagen, dass die Israelis mit ihrer unablässig voranschreitenden Siedlungspolitik einen Staat Palästina physisch unmöglich machen?
Frau Merkel hatte während ihrer Nahostreise scheinbar nur Kritik an Syrien, die ihrer Meinung nach dringend diplomatische Beziehungen zu Israel aufnehmen müssten.
Merkel zeigte sich enttäuscht, dass Syrien bislang alle Angebote für eine konstruktive Zusammenarbeit ausgeschlagen habe. Die syrische Führung müsse außerdem mehr für die Aufklärung des Mordes am früheren libanesischen Ministerpräsidenten Rafik Hariri tun, kritisierte die Kanzlerin.
Obwohl diplomatische Beziehungen stets mindestens zweiseitig sind, richtet sich diese Kritik offensichtlich nicht an Israel. obgleich diese am längeren Hebel sitzt und durch ihren Angriffskrieg auf den Libanon und auf die palästinensischen Gebiete und die Tötung von mehr als 1500 Menschen letztes Jahr und die damit verbundenen Drohgebärden Richtung Damaskus nicht gerade für Zuversicht und Vertrauen in Syrien gesorgt haben dürfte. Nein, die Kritik richtet sich an Syrien, das sich nicht komplett vom Verbündeten und Mit-Achspunkt1 Iran loslösen möchte. Die konstruktiven Vorschläge bleibt uns (und den Syrern) Frau Merkel weiterhin schuldig.
Die konstruktiven Vorschläge kann man auch am von Merkel immer noch hochgelobten Nahost-Quartett sehen:
Beeindruckend auch das Gewicht, das die deutsche Außenpolitik auf das sogenannte Nahost-Quartett legt. Diese Betonung des Quartetts steht in keinem Zusammenhang mit seiner tatsächlichen Bedeutung. In den vier Jahren seiner Existenz hat dieses Gremium nichts erreicht. Richtig, das Quartett legte mal die sogenannte Roadmap, einen internationalen Friedensplan, vor. Aber dann sah man zu, wie Israel zahlreiche Bedingungen an das Dokument heftete, damit war die Roadmap tot.
Eine weitere Großtat des Quartetts war es, vor einem Jahr den Palästinensern den Geldhahn zuzudrehen, weil diese die Hamas gewählt hatten. Seitdem läuft im Gaza-Streifen das, was der israelische Friedensaktivist Uri Avneri das größte soziologische Experiment der jüngeren Geschichte nannte: Man riegelt anderthalb Millionen Menschen von der Außenwelt ab, beendet die Hilfe für sie, sorgt dafür, dass auch der letzte Rest ihrer Wirtschaftsaktivität erstirbt – und schaut dann zu, was passiert. Was passiert, ist jeden Abend im Fernsehen zu sehen: Im Gaza-Streifen haben sie begonnen, über einander herzufallen.
…
Als sei die Lage in Gaza nicht schon schlimm genug, geben die USA nun viel Geld aus, um die Sicherheitskräfte des palästinensischen Präsidenten Machmud Abbas auszurüsten. Jordanien und Ägypten liefern mit israelischer Zustimmung Waffen und Munition. Das dürfte der Gipfel westlichen Zynismus sein: 70 Prozent der Menschen in Gaza leben unterhalb der Armutsgrenze, die Kinder dort leiden an Fehlernährung – und wir geben ihnen Waffen, noch mehr Waffen, um den beginnenden Bürgerkrieg ordentlich anzuheizen.
Während also die Palästinenser für die Wahl einer Regierung bestraft wurden, die zwar demokratisch legitimiert war, aber die von Israel nicht anerkannt wurde, wurden den israelischen Angriffskriegen im Libanon und im Gazastreifen (mal von den täglichen Übergriffen abgesehen) nur warme Worte entgegengesetzt. Oder muss Israel heute mit Sanktionen oder gar Strafen für die Tötung dieser Menschen rechnen?
“Bruderkrieg”
Gleichzeitig – und nach einem Jahr der Bestrafung der Palästinenser für die Wahlen – wird die palästinensische Regierung weiterhin sanktioniert. Die EU, die USA und Israel erkennen eben weiterhin die verhandlungsbereitere Fatah als Vertreter der Palästinenser an und beliefern diese teilweise mit Waffen, um die tatsächliche Regierung zu stürzen. Wenn das nicht so traurig – und vor allem so tödlich – wäre, würde ich das für einen schlechten Scherz halten!
Ich halte es indes mit Abdel Bari Atwan, dem Chefredakteur der “Al Quds Al Arabi” aus London
„Ich schäme mich, ein Palästinenser zu sein“
Im Handelsblatt-Blog von Abdel El-Husseini schreibt Letzterer:
Natürlich hat die israelische Politik in den besetzten Gebieten wesentlich zur Entstehung und Verschärfung des palästinensischen Machtkampfes beigetragen. Aber dies vermindert keinesfalls die Verantwortung der palästinensischen Organisationen, die bis jetzt nicht in der Lage sind, die demokratischen Spielregeln zu respektieren und die Interessen ihres Volkes durch eine realistische Politik zu vertreten. Sowohl die Fatahorganisation als auch die Hamas leiden gegenwärtig an Realitätsverlust und treiben ihre gewaltsame Auseinandersetzungen auf die Höhe. Und was tut die Welt? Sie schaut weg.
Der Beitrag Israels setzt sich natürlich fort, indem just heute – rechtzeitig zum Treffen zwischen den rivalisierenden palästinensischen Gruppen in Mekka – Israel damit angefangen hat, ein Bauvorhaben in Jerusalem voranzubringen.
Ich wurde gebeten, zum Bauvorhaben Israels in Jerusalem zu schreiben – und möglicherweise dagegen zu protestieren. Ich muss aber ehrlich sagen, dass die befürchtete Zerstörung der Moschee meine geringste Sorge ist. Das kommt nicht daher, dass mir die Moschee oder gar Jerusalem an sich unwichtig wären! Ich glaube allerdings, dass dies nur das viel beschworene Ende der Fahnenstange ist. Der Schutz der Menschen – und dazu gehört in meinen Augen sowohl die Abwehr eines Bürgerkriegs, als auch die Abwehr israelischer Attacken im Gazastreifen und im Westjordanland – ist mir weit wichtiger als die Erhaltung einer letztlich auch nur aus Steinen gebauten Moschee!
Sicher ist, dass die Zerstörung aber auch schon die Untergrabung der Aqsa-Moschee für beide Seiten einen symbolischen Charakter haben wird. Auf palästinensischer Seite wird sie außerdem für weitere Uneinigkeit sorgen, da die Vertreter der Hamas-Linie mehr der Ansicht würden, dass die Fatah zu lasch in Verhandlungen eintritt. Palästinenser haben guten Grund zur Sorge ob dieser Entwicklungen – aber ihr Augenmerk sollte sich auf die Verhandlungen zwischen Fatah und Hamas richten, weniger auf die Zerstörungswut Israels.
Erst wenn die Prioritäten richtig sitzen, können Palästinenser konsequent für ihre Freiheit, gegen die Besatzung durch Israel und für den eigenen Staat eintreten.
Und Frau Merkel?
Mit dem Wortgeklingel von der Zweistaatenlösung als Vision ist niemandem im Nahen Osten geholfen. Und auch die Erregung, die deutsche Außenpolitiker zu empfinden scheinen, wenn sie voller Stolz berichten, dass das Nahostquartett schon bald seine nächste Sitzung haben werde – und zwar in Berlin! – das wirkt angesichts der Wirklichkeit in der Krisenregion lächerlich. Und es macht noch keine schlüssige Nahostpolitik. Solange auch Bundeskanzlerin Merkel die unschönen Wahrheiten nicht sehen möchte, wünscht man sich, von altbackenen Plattheiten verschont zu werden.
Artikel
- Palästina 2007: Genozid in Gaza, ethnische Säuberung in der Westbank – Ilan Pappe
- Der fatale Kuss – Uri Avnery
- Do Palestinian children deserve death simply for throwing stones at Israeli occupiers? – Adam Robertson
- Hier ist die von Bush ausgerufene “Achse des Bösen”, die jederzeit und seit dem Angriff auf den Irak Opfer einer weiteren Verbreitung des Demokratieverstädnisses von Bush werden könnten[↩]
Andere Beiträge:
Comments
Other Links to this Post
RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. TrackBack URI

By Maria, 8. Februar 2007 @ 19:28
Ähm, es soll ein Fußweg renoviert werden und dabei freigelegtes archäologisches Gelände untersucht werden!
Die palästinensischen Proteste sollen doch nur von den innerpalästinensischen Problemen ablenken, indem eine angebliche Bedrohung herbeigeredet wird. Wo sind denn die palästinensischen Proteste gegen die Saudis, die in Mekka und Medina tatsächlich das islamische Erbe, 1400jährige Häuser, Gräber, Hügel usw. bulldozern?
Lese ich das richtig, daß der Kampf gegen die Besatzung Priorität haben soll gegenüber dem Eintreten für einen eigenen Staat?
Und das soll der deutsche Steuerzahler finanzieren, weil ein Zudrehen des Finanzhahns ja “eine Bestrafung der Palästinenser für deren demokratische Wahlen” wäre?
Nur, wenn der deutsche Staat eigene Prioritäten für die Verwendung seiner Steuermittel hat, und eher auf eine Zwei-Staaten-Lösung setzt als auf die Zerstörung Israels?
“altbackene Plattheiten”?
Ähm, die Israelis, die in den letzten Jahren Gaza und Libanon geräumt haben? Und was hat es Ihnen gebracht? Raketen und Jihadisten der Hizbollah und Hamas als “Verhandlungspartner”.
Und jetzt soll Frau Merkel den Israelis den Rückzug aus der Westbank ernsthaft nahelegen, ohne eine Anerkennung von Israels Existenzrecht? WER ist hier nochmal zynisch?
By Lara, 11. Februar 2007 @ 11:49
Maria, du scheinst ja genau Bescheid zu wissen und ich hätte da mal eine Frage: Was ist denn dieses “Existenzrecht”, das da so immens wichtig zu sein scheint, eigentlich? Hat das jedes Volk? Oder jeder Staat, besser gesagt. Es heißt ja nicht Existenzrecht der Israelis, sondern immer nur Existenzrecht Israels.
By Anna, 11. Februar 2007 @ 14:18
Lara, DANKE für Dein ständiges Engagement, das ich bereits aus einem anderen Blog kenne!
So wie diese exemplarische Maria reagieren Leute auf die Kritik an einer schon Dekaden-alten Realität wie sie vom Apartheids-Staat Israel und von der Staatengemeinschaft weitgehend unbehelligt (sowie noch unterstützt!) betrieben wird und schieben anderen Zynismus in die Schuhe. Wie blind muss man eigentlich sein, um ALL die menschenverachtenden Machenschaften Israels in Umkehrung sämtlicher Werte immer wieder in Schutz zu nehmen und zu rechtfertigen?
Niemand komme mehr mit der Antisemitismuskeule! Dieser Masche muss endlich die Wirksamkeit entzogen werden. Viele Leute sind schon erwacht und werden noch erwachen. Zum Glück auch normal tickende jüdische und israelische Bürger und Bürgerinnen.
By Lara, 11. Februar 2007 @ 15:11
Hallo Anna,
äh, Danke, das ist nett von dir, Anna (wie ungewohnt, mal nicht angefeindet zu werden).
Ich bin mir immer nicht ganz sicher, ob Leute wie Maria das, was sie sagen, wirklich glauben, ob sie nur hohle Phrasen nachplappern oder ob sie glatt lügen.
Deswegen würde mich wirklich sehr interessieren, was Maria unter “Existenzrecht Israels” versteht und inwiefern es so wichtig ist, dass Hamas oder die Palästinenser allgemein diese ziemlich ausgelutschte Phrase nun brav aufsagen, damit man sie nicht verhungern lässt und nach und nach immer mehr von ihnen tötet. Aber egal wen man von diesen Leuten fragt: Sie sind nicht in der Lage, dieses ominöse “Existenzrecht” zu definieren. Geschweige denn seine Wichtigkeit zu belegen.
Also muss ich bisher davon ausgehen, dass die Leute, die sich mit solchen Beiträgen zu Wort melden, eigentlich nur auswendig gelernte Sprüchlein klopfen.
MfG, Lara
By Anna, 11. Februar 2007 @ 15:33
Für Maria und andere:
Klitze-klitze-kleiner Ausschnitt aus einer tagtäglichen (!) Realität und alles im Namen der „Selbstverteidigung“
http://www.haaretz.com/hasen/spages/824137.html
Und hier ein wahrer Fundus, um überhaupt mal ein bisschen auf’s „Laufende“ zu kommen.
Warnung: Alles jüdische bzw. israelische Autoren
http://www.zmag.de/thema.php?topic=4
Und hier noch dieses Sahnehäubchenl! Direkt aus dem Mund des spirituellen Führers der ultra-orthodoxen Shas-Partei, der drittstärksten Partei in der Knesset. „Neu“ mit Verstärkung durch Avigdor Liebermann, dem Minister für „Strategische Bedrohung“ und seinen identischen Überzeugungen an deren Realisierung aktiv „gearbeitet“ wird. Während die halbe Welt nur auf den kontinuierlich aufgebauten „Bösewicht“ Nr. 1 und Ahmadinejad starrt. Als gäbe es – u.a. – kein Dimona! Übrigens: Ahmadinejad ist politisch und entscheidungsmässig völlig anders eingebettet als die israelischen und US-amerikanischen Kriegsgurgeln! Aber wer weiss das schon bzw. wer will das schon wissen? Könnte ja die spezifisch nützliche und nutzbare Wahrnehmung stören.
http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/middle_east/1270038.stm
(Lara, ja scheint so: auswendig gelernte Sprüchlein. Schlimmer noch: weshalb auch immer verinnerlichte Überzeugungen, jenseits aller (entstehenden) Realitäten. Gemahnt einem immer wieder an Einstein, wonach zwei Dinge unendlich seien: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum sei er sich noch nicht so sicher :-) Zu ergänzen ist DAS allerdings mit der Feststellung: “Tja, wenn’s nur Dummheit als solche wäre!” )
By Maria, 12. Februar 2007 @ 13:38
@Lara
@Anna
Wow! Das sind ja mal persönliche Anwürfe der Marke “ad personam” schon gleich am Anfang! Kommen die sonst nicht immer erst am Ende der Diskussion, wenn die Argumente ausgehen?
Aber zu dem eigentlichen Thema kommt ja auch gar nichts!
Nichts zu den Bauarbeiten am Tempelberg (die zwischenzeitlich unterbrochen wurden: http://www.nachrichten.ch/detail/266794.htm ), nichts zur Position von Frau Merkel, nichts zu den Prioritäten von Palästinensern und Nahost-Quartett.
Diese “ziemlich ausgelutschte Phrase” muß ich ja dann nicht auch nochmal vorlutschen, man lese:
http://de.wikipedia.org/wiki/Existenzrecht_Israels
Und daß es wesentlich mehr ist als eine “Phrase” wird schon daran deutlich, daß die Anerkennung von Israel ein Hauptkonfliktpunkt von Fatah-Hamas und Nahost-Quartett sind. Die belligerente Haltung von Hamas macht sinnvolle Verhandlungen unmöglich!
Die Positionen von Hamas waren vor den Wahlen bekannt. Wenn die Palästinenser jetzt unter den Konsequenzen der gewählten Regierungspolitik leiden, müssen sie sich selbst verantwortlich machen, so ist das in einer Demokratie.
Und zu “Palästinenser (…) verhungern lässt und nach und nach immer mehr von ihnen tötet”:
Ist es nicht so, daß die Palästinenser in Gaza und Westbank eine höhere Lebenserwartung, geringere Kindersterblichkeit, weniger Analphabetismus, geringere Sterblichkeitsrate und höhere Reproduktionsrate haben, als bspw. Ägypter oder Syrer? Der wirtschaftliche Niedergang seit der zweiten Intifada hat natürlich zu einer sich verschlechternden Lage geführt.
Aber wer hat denn die sogenannte al-Aqsa-Intifada losgetreten? War das nicht ebenfalls so, daß palästinensische Proteste gegen angebliche Provokationen auf dem Tempelberg bewußt geplant wurden? ( “Zwei Jahre El Aksa-Intifada” von Ulrich W. Sahm, 27. September 2002)
Wenn ich Omar richtig verstehe, hat er die Substanzlosigkeit der jetzigen Tempelbergproteste erkannt (“Ich muss aber ehrlich sagen, dass die befürchtete Zerstörung der Moschee meine geringste Sorge ist.”), aber das auch klar als taktischen Vorwurf zu benennen traut er sich nicht oder vermeidet es aus anderen Gründen.
Ich nehme übrigens “ALL die menschenverachtenden Machenschaften Israels” weder in Schutz noch rechtfertige ich sie.
Was ich gerechtfertigt finde, sind die Bauarbeiten am Tempelberg und die Verhandlungsbedingungen gegenüber der Hamas/ palästinensischen Regierung.
Maria
(die Handpuppe der jüdischen Weltverschwörung, is ja klar 8-)
By Maria, 12. Februar 2007 @ 13:52
GAZA
Literacy: 91.9%
(male: 96.3% , female: 87.4% (2003 est.))
fertility rate: 5.78 children born/woman (2006 est.)
Life expectancy at birth: 71.97 years
(male: 70.67 years , female: 73.34 years (2006 est.))
Infant mortality rate: 22.4 deaths/1,000 live births
Death rate: 3.8 deaths/1,000 population (2006 est.)
GDP – per capita (PPP): $600 (2003 est.)
Economic aid – recipient: $2 billion; note – includes Gaza Strip (2004 est.)
Unemployment rate:31% (includes West Bank) (January-September 2005 avg.)
Population below poverty line: 81% (2004 est.)
WESTBANK
Literacy: 91.9%
(male: 96.3% , female: 87.4% (2003 est.))
fertility rate: 4.28 children born/woman (2006 est.)
Life expectancy at birth: 73.27 years
(male: 71.5 years , female: 75.15 years (2006 est.) )
Infant mortality rate: 19.15 deaths/1,000 live births
Death rate: 3.92 deaths/1,000 population (2006 est.)
GDP – per capita (PPP): $1,100 (2003 est.)
Economic aid – recipient: $2 billion; note – includes Gaza Strip (2004 est.)
Unemployment rate: 19.9% (includes Gaza Strip) (January-September 2005)
Population below poverty line: 46% including Gaza Strip (2004 est.)
The beginning of the second intifadah in September 2000 sparked an economic downturn, largely the result of Israeli closure policies; these policies, which were imposed in response to security interests in Israel, disrupted labor and commodity relationships with the Gaza Strip. In 2001, and even more severely in 2003, Israeli military measures in PA areas resulted in the destruction of much capital plant, the disruption of administrative structure, and widespread business closures. Including the West Bank, the UN estimates that more than 100,000 Palestinians out of the 125,000 who used to work in Israel or in joint industrial zones have lost their jobs. Half the labor force is unemployed.
International aid of $2 billion to the West Bank and Gaza Strip in 2004 prevented the complete collapse of the economy and allowed some reforms in the government’s financial operations.
EGYPT
literacy: 57.7%
(male: 68.3% , female: 46.9% (2003 est.))
fertility rate: 2.83 children born/woman (2006 est.)
Life expectancy at birth: 71.29 years
(male: 68.77 years ; female: 73.93 years (2006 est.))
Infant mortality rate: 31.33 deaths/1,000 live births
Death rate: 5.23 deaths/1,000 population (2006 est.)
GDP – per capita (PPP): $3,900 (2005 est.)
Economic aid – recipient: ODA, $1.12 billion (2002)
Unemployment rate: 9.5% (2005 est.)
Population below poverty line: 20% (2005 est.)
SYRIA:
Literacy: 76.9%
(male: 89.7% , female: 64% (2003 est.))
Total fertility rate: 3.4 children born/woman (2006 est.)
Life expectancy at birth: 70.32 years
(male: 69.01 years , female: 71.7 years (2006 est.)
Infant mortality rate: 28.61 deaths/1,000 live births
Death rate: 4.81 deaths/1,000 population (2006 est.)
GDP – per capita (PPP): $4,000 (2006 est.)
Unemployment rate: 8% (2005 est.)
Population below poverty line: 11% (2004 est.)
CIA World Fact Book
By Omar Abo-Namous, 12. Februar 2007 @ 16:56
@Maria: ich finde die Haltung “die sind selber schuld, wenn sie diese Regierung wählen” reichlich zynisch. Schliesslich wählen auch andere Nationen hardliner als Regierung. Keiner hat Israel boykottiert (oder die Finanzhilfen ausgesetzt) als die Israelis Sharon gewählt hatten.
Auf der anderen Seite sind mir die Finanzhilfen nicht so wichtig.. Wichtig sind eher die Gelder, die Israel der palästinensischen Regierung vorenthalten hatte, die aber ihnen gehörte.
Wichtig ist mir weiterhin der Bombenregen, den Israel jedes halbe Jahr über den Gaza-Streifen fallen lässt (Sept. 2005, Juni 2006..). Wichtig ist mir, dass im letzten Jahr allein mehr als 1000 Menschen in Palästina durch den Staat Israel getötet wurden – von den Libanesen nicht zu sprechen!
Wichtig sind mir natürlich die zahlreichen und fortwährenden Verhaftungen (teilweise von steineschleudernde Kinder, die dann auf unbestimmte Zeit festgehalten werden, obwohl sie diese Steine auf Besatzungstruppen schmeissen, Vergleichsfälle mit jüdischen Siedlern, die auf Menschenrechtlern Steine werfen und sie bedrohen werden ganz anders vom israelischen Militär gehandhabt..).
Wichtig ist mir, dass bis heute den Palästinensern des Westjordanlands Land weggeklaut wird, während man sie durch eine Mauer und dann auch noch durch Strassensperren im Westjordanland dermassen einengt. Wichtig ist mir im Allgemeinen, dass Israel als Besatzungsmacht bis heute auf keinen nennenswerten internationalen Widerstand stösst. Das muss sich ändern!
So ist auch meine Aussage zu verstehen, wenn ich davon spreche, dass Steine meine geringste Sorge sind. Eine Moschee lässt sich wieder aufrichten, ein Mensch ist für seine Familie und seine Bekannten verloren, wenn auch er im Nachleben auf Gerechtigkeit hoffen kann.
Um nicht missverstanden zu werden: Israel hat kein Recht, irgendwas in Jerusalem zu tun, da Jerusalem trotz gegenteiliger Aussagen Israels eben nicht zu Israel gehört. Wenn sie dann Bauten zerstören, die für die Bewohner wichtig sind, dann können sie sich nur auf das Recht des Stärkeren berufen.
Da sich Israel aber tatsächlich allein auf dieses Recht beruft, bleibt mir nur, auf die internationale Staatengemeinschaft zu hoffen, dass sie zumindest die Zerstörung dieser allein aus kulturellem Wert erhaltungswürdigen Bauten genauso sehr verurteilen, wie das mit den Buddha-Statuen von Bamiyan geschehen ist.. Vergeblich?
Nur Tage nachdem Israel vorletztes Jahr den Gaza-Streifen geräumt hatte, haben sie bereits – trotz Waffenstillstand auf Seiten der Palästinenser – mit der “gezielten Exekution” angefangen und dabei etwa 10 Menschen ermordet. Das hat weiterhin dazu geführt, dass die Lage zum “First rain” eskaliert ist. Erst danach wurde die Hamas gewählt – und das auch nur erst nach der vollkommenen Schliessung des Gaza-Streifens. Deine Darstellung ist deswegen reichlich falsch!
Nein. Der Kampf gegen die Besatzung und das Eintreten für einen eigenen Staat sind wichtiger als der Kampf der Palästinenser untereinander.
Existenzrecht Israels!
By Lara, 12. Februar 2007 @ 20:48
Nun, Maria: Du kannst also das ominöse “Existenzrecht” nicht erklären. Du hättest nicht so viele Worte benutzen müssen, um das deutlich zu machen. Wikipedia hilft dir da auch nicht weiter, das ist keine Quelle, sondern bei derart umstrittenen Themen nichts weiter als der Ausdruck der Meinung von Leuten, die genügend Zeit und Unverschämtheit besitzen, ein gut gemeintes Projekt für ihre Propaganda zu missbrauchen.
Dann frage ich dich jetzt, ob du denn das Existenzrecht Palästinas ebenso akzeptierst, wie das Israels. Auch würde mich interessieren, ob du den Palästinensern das Recht zu existieren zugestehst oder ob du meinst, dass das Existenzrecht Israels über dem von Millionen Palästinensern steht. Vielleicht wird ja so klar, was du und all die anderen “Existenzrecht Israels akzeptieren oder ihr werdet kaltgemacht”-Rufer eigentlich unter einem Existenzrecht verstehen. Auf deine Ablenkungsmanöver gehe ich nicht ein, obwohl du auch da bemerkenswert viele Wissenslücken aufweist und einen Haufen antipalästinensischer Propaganda zu produzieren im Stande bist. Ich bin immer wieder erstaunt, wie wenig diejenigen, die sich am lautesten zu Wort melden, eigentlich von Israel und Palästina wissen.
Also? Kannst du erklären, wieso Israels Existenzrecht so immens wichtig ist, während das von palästinensischen Männern, Frauen und Kindern mit Füßen getreten wird?
By Anna, 12. Februar 2007 @ 23:15
Omar Abu-Namous, Lara
Danke für das Gesagte … und halt eben nicht nur für das Gesagte sondern für die ausführlich dargelegeten FAKTEN!
Indessen: Woher kommt eigentlich all diese ewige und zementierte Faktenresistenz in noch zuvielen Köpfen … bis halt eben z.B. auch in den Köpfen der Merkels und Steinmeiers dieser Welt? Diese zynisch unterschiedliche Beurteilung und Wertung von Existenrechten? Auch diese unterschiedliche Bewertung von Opfern ? Diese ewigen double-standards? : Hier “Nichts als reine Selbstverteidigung”. Dort die bösen-bösen Terroristen. Wieso wird man wie ein Analphabet auf Wikipedia verwiesen zum Stichwort “Existenzrecht Israels”? Wieso will man nichts wissen vom realexistierenden alltäglichen Alltagselend und den realexistierenden menschenverachtenden Schikanen an der palästinensischen Bevölkerung? Was kann jemandes, Motivation sein DARAN durch “simples” Ignorieren letztlich eine ethische Mitschuld zu tragen? WEIL eben Existenzrechte so unerträglich unterschiedlich betrachtet und beurteilt werden (müssen)? WARUM? WARUM?
Fragen über Fragen! Aber längst nicht alle, MARIA! Wieso empfiehlst Du UNS Wikipedia, aber scheust DICH vermutlich Dich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen, Sich ihnen überhaupt anzunähern?
By Lara, 13. Februar 2007 @ 09:23
Im Grunde ist es ganz einfach, Maria. Es geht nicht um Israels “Existenzrecht”, auch nicht darum, ob jemand Gewalt abschwört – ich habe noch nie gehört, dass diejenigen, die von den Palästinensern Pazifismus fordern, die israelischen Regierungen aufgefordert hätte, die Gewalt zu beenden, die sich manifestiert in den vielen tausend Toten, den ihrer Lebensgrundlage beraubten Bauern, den Enteigneten und den Kranken, die nicht zum Krankenhaus gelangen, weil irgendwelche pickligen Teenager ihnen den Durchgang durch den Checkpoint verwehren. Worum es bei all dem Theater, dass für die Weltöffentlichkeit inszeniert wird, wirklich geht, ist, dass Zeit gewonnen wird, damit Israel immer weiter Fakten schaffen kann, die angeblich nicht wieder umgekehrt werden können.
Zum Beispiel Oslo: Israel hat nie aufgehört, die Siedlungen auf palästinensischem Gebiet auszudehnen. Davon reden die Apologeten Israels wie Merkel, Weißkirchen, Bush etc. nie. Oder der von Maria u.a. behauptete “Rückzug” aus Gaza: Da wurden die Medien eingeladen, melodramatischen Szenen von heulenden Siedlern beizuwohnen und die Welt wurde berieselt mit der nicht ganz so unterschwelligen Botschaft: Die armen Siedler, müssen ihre Häuser aufgeben und alles zurücklassen. Dass von den Palästinensern seit 60 Jahren genau das immer wieder gefordert wird und es keine Sau interessiert, wo die hingehen, fällt keinem wirklich auf. Oder dass diese Leute, die völkerrechtswidrig auf palästinensischem Land angesiedelt wurden und das auch genau wussten, fette “Entschädigungen” kassiert wurden (übrigens auch finanziert durch us-amerikanische und europäische Gelder, aber darüber spricht man ja nicht so gerne) und direkt ins ebenfalls besetzte Westjordanland gebracht wurden, um die bereits in Gaza erfolgreiche Methode der Zerstörung palästinensischer Lebensgrundlagen dort anzuwenden, das wird auch nur in alternativen Medien berichtet. Es sind seit der Umstrukturierung der Besatzung sogar mehr neue Siedler ins Westjordanland geströmt als aus Gaza weggegangen sind – kein Wort davon von Typen wie Maria – wenn sie es denn überhaupt wissen. Des weiteren ist Gaza noch immer völlig in der Hand Israels: Israel ist es, das über den Luftraum, die Küste, die Grenze und alles, was rein und raus geht, bestimmt. Was soll das sein? Bestimmt Deutschland etwa derart über seine Nachbarländer? Oder Frankreich über Deutschland? Es ist de facto so, dass Gaza und die West Bank zu Israel gehören. Aber es gibt eine Gesetzgebung für Israelis und eine für Palästinenser und um diese Segregation zu rechtfertigen, tut man so, als sei das nicht Israel – was es natürlich auch nicht sein dürfte. Aber Israel siedelt trotzdem seine Staatsbürger dort an, baut Straßen nur für Juden, maßt sich an, über Baugenehmigungen zu entscheiden und – wie auch in Jerusalem, das entgegen dem Glauben der Israel-Fans nicht zu Israel gehört, Tunnel zu bauen, Häuser einzureißen und unterschiedliches Recht für unterschiedliche Ethnien anzuwenden.
Ich gebe Abu Omar Recht damit, dass es sich bei der Moschee trotz allem nur um ein paar Steine handelt. Ich mag die Gefühle der Moslems wegen der Bauarbeiten nicht beurteilen, ich bin nicht gläubig und kann mich da nicht so reinversetzen, aber ich will nur mal an das Theater erinnern, das gemacht wurde, als die Palästinenser die zurückgelassenen, nicht mehr geweihten Synagogen im Gazastreifen abgerissen haben – da wurde der zunehmend zum Popanz verkommene Antisemitismus unterstellt, weil die Nazis damals Synagogen abgefackelt haben. All die Moscheen, die Israel bereits entweiht und abgerissen hatte, die waren natürlich völlig in Ordnung, das interessierte keinen der ach so empörten Pro-Israel-Agitatoren.
Nichts ist so verlogen wie die Debatte um Israel und Palästina. Das sieht man auch an dem Getue, wenn es um die angeblichen Verhandlungen geht: Verhandlungen sind eigentlich gar nicht nötig. Das Völkerrecht besagt eindeutig, dass Israel sich ohne wenn und aber hinter die Grenzen von – mindestens – 1967 zurückzuziehen hat und eigentlich sogar auf das Gebiet, dass Israel 1948 “zugesprochen” wurde. Die Siedler dort sind illegal und es ist ihr Problem, wenn sie ins Ausland ziehen und dann gezwungen werden müssen, sich an Recht und Gesetz zu halten. Wer hat schon mal gehört, dass einem Dieb nicht zuzumuten ist, seine Diebesbeute wieder zurückzugeben? Aber wenn es um Israel geht, dann gelten die normalen Maßstäbe plötzlich nicht und wenn sie nur laut genug heulen, die Siedler, dann schauen alle ganz betreten aus der Wäsche. Die heulenden palästinensischen Kinder hingegen, die interessieren nicht.
Und noch zu Marias Wikipedia-Text: Der UNO-Beschluss damals stand im Widerspruch zu den eigenen Prinzipien und da ist zu allererst mal das Selbstbestimmungsrecht der Völker zu nennen. Kann irgendjemand bestreiten, dass der Beschluss, einem Drittel der Bevölkerung, das größtenteils erst ganz kurz vorher eingewandert war über die Hälte (55%) des Landes zu geben und damit der seit Generationen dort lebenden Bevölkerung weniger als die Hälfte trotz zahlenmäßiger Überlegenheit, vollkommen im Widerspruch steht zu diesem Prinzip? Die Palästinenser haben diesen ungerechten Beschluss natürlich nicht angenommen – welcher vernünftige Mensch hätte das auch getan, mal ehrlich? Aber dieses Recht ist wie viele andere auch, im Falle Israels Makulatur.
Aber gut, Israel ist trotz dieses Mangels eine Tatsache und existiert. Und kein Palästinenser kann das leugnen und tut es auch nicht. Was also soll die Frage nach dem Existenzrecht? Es ist der Versuch, die Palästinenser zu zwingen -durch Hunger, Belagerung und Raub des eigenen Geldes – diesen rechtlichen Mangel zu “heilen” und zu sagen, dass sie zu Recht vertrieben wurden und werden, dass sie Menschen zweiter Klasse (wenn überhaupt) sind und dass sie weiter in Ghettos gesperrt werden dürfen und ihnen alle grundlegenden Menschenrechten zu Recht vorenthalten werden.
Welcher vernünftige Mensch würde dem zustimmen?
By Lara, 13. Februar 2007 @ 11:03
Und diesen Text hier sollte man auch mal lesen, bevor man sich zum Sprachrohr israelischer Propaganda macht:
http://arendt-art.de/deutsch/palestina/Stimmen_Israel_juedische/Reuven_Moskovitz_chronik_kette_brandstifungen_israel_palaestina.htm
Es handelt sich um einen Artikel von Reuven Moskovitz: “Dieser Text wurde im September 2006 geschrieben und in der Zwischenzeit mehreren Zeitungen angeboten, bis schließlich im Januar diesen Jahres der „Freitag“ eine gekürzte Fassung veröffentlichte
Die aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Hamas und Fatah – sieht R.M. in ihren Ursachen als Ergebnis von fortgesetzten Brandstiftungen wie sie unten beschrieben werden. Wichtig ist ihm nicht die Aufzählung dieser historischen Provokationen, sondern die Tatsache, dass man in den vergangenen Jahrzehnten nicht von diesen Methoden gelassen hat. Der Historiker Dr.Reuven Moskovitz ist Jude und Israeli und seit Jahren in der israelischen Friedensbewegung aktiv. Er ist Mitbegründer des Friedensdorfes Neve Shalom/Wahat Al Salam, in dem israelische Juden und Palästinenser zusammen leben. Er kämpft für die Verständigung und Aussöhnung zwischen Palästinensern und Israelis und bemüht sich auch um die deutsch-israelische Versöhnung. Im Jahr 2001 wurde ihm der Mount Sion Award zuerkannt und 2003 der Aachener Friedenspreis.
Sein Buch “Der lange Weg zum Frieden – Deutschland – Israel – Palästina”, erscheint in der 5. Auflage.”
By Anna, 13. Februar 2007 @ 12:54
Und von Lara nochmals eine geballte Ladung FAKTEN, FAKTEN, FAKTEN. Allgemein zugänglich! Nicht unter Verschluss gehaltenes Geheimwissen
Warum gibt es Leute die davon nichts wissen wollen, sie gar verdrängen müssen. Weil die permanent erzeugte Wirklichkeit in diesem “Wiedergutmachungsstaat” Israel ZU schrecklich ist, um auch noch schön zu sein!
Ein Land das solche “Freunde” hat braucht eigentlich keine Feinde mehr. PRO MEMORIA: Wie hat man im Brustton der Überzeugung geschworen “Nie wieder!” … und merkt nicht, wie sehr man nicht nur zu Zuschauern und vor allem Wegsehern geworden ist. Sondern zu Mitläufern und Unterstützern dieses menschenverachtenden Wahnsinns.
Ein Bild in seiner ganzen ekelerregenden Symbolhaftigkeit, das mir nicht mehr aus dem Kopf geht:
Olmert kommt nach Deutschland, sagt anstatt Guten Tag “Holocaust” und die Merkel knutscht ihn in aller Öffentlichkeit ab wie ein verliebter Teenager.
AUFWACHEN! Auch Ihr, die Ihr Euch Sympathisanten Israels nennt! Und macht Euch mal schlau WOMIT Ihr eigentlich sympathisiert.
By Lara, 13. Februar 2007 @ 13:57
Und hier ein noch ein paar interessante Texte über das Mantra “Existenzrecht”:
http://www.steinbergrecherche.com/existenzrecht.htm#John
PS: Maria, ich kann deine Aufregung gut verstehen, aber es kann nicht schaden, wenn man bei diesem Thema einen kühlen Kopf bewahrt… Nur so am Rande und als freundlicher Rat gemeint. MfG, Lara.