You can’t teach an old dog new tricks
Ayaan Hirsi Ali Magan ist wieder voll einsatzbereit und scheinbar hat sich ihre Aufgabenstellung nicht grundlegend geändert. Weder sie noch ihre Unterstützer (oder: Ausnutzer) stören sich daran, dass sie gelogen hat, was ihr Leben vor der Ankunft in den Niederlanden angeht.
Gerade auf der Seite “Stop The ACLU” - einer Seite, die die US-Bürgerrechtler bekämpft (das sagt schon viel aus) - wird der Artikel über Frau Magans neualter Aufgabe wiedergegeben:
You need talk only briefly with Hirsi Ali, or read The Caged Virgin - a crisp, very clear indictment of Islamic misogyny mixed with autobiographical scenes and reflections about her own liberation - to understand that the lady pulls no punches.
Es interessiert nicht, dass grosse Teile ihrer “Autobiographie” offensichtlich frei erfunden sind - genau diese Teile gefallen! Schliesslich kann der Sinn dieser Ehe zwischen einer antireligiösen Schwarzen und einer rechten stark “christlichen” Organisation nur die Bekämpfung des gemeinsamen “Feindes”: der Islam. Nun versucht also Hirsi Ali die schwarzfarbigen Muslime Amerikas davon zu überzeugen, dass der Islam nichts für sie ist. Genauso, wie sie bereits hier in Europa versucht hatte, muslimische Frauen davon zu überzeugen, dass sie vom Islam unterdrückt wurden. Kläglicher als hier kann sie nicht mehr scheitern!
Schauen wir uns die Argumente an:
“He borrowed a little bit from Judaism,” she says, “he borrowed a little bit from Christianity, and he invented some things, especially the fierceness with which he dealt with his enemies, the killing, the way he violated special tribal rules.”
Der Prophet Muhammad (sas) hat also die Stammesregeln gebrochen. Das stimmt sogar zum Teil. Diese besagten beispielsweise, dass die Männer eines besiegten Stammes getötet und die Frauen und Kinder versklavt werden. Wie ist der Prophet nach der Eroberung Mekkas mit den Bewohnern (die ihn selbst aus der Stadt vertrieben haben) umgegangen?
The pagans of Mecca hoping to profit by the Muslim difficulties, violated the terms of their treaty. Upon this, the Prophet himself led an army, ten thousand strong, and surprised Mecca which he occupied in a bloodless manner. As a benevolent conqueror, he caused the vanquished people to assemble, reminded them of their ill deeds, their religious persecution, unjust confiscation of the evacuee property, ceaseless invasions and senseless hostilities for twenty years continuously. He asked them: “Now what do you expect of me?” When everybody lowered his head with shame, the Prophet proclaimed: “May God pardon you; go in peace; there shall be no responsibility on you today; you are free!” He even renounced the claim for the Muslim property confiscated by the pagans.
Aus der Moderne dann folgendes:
“I want to tell them about Darfur,” she asserts firmly. “The people in Darfur are being exterminated just because they are black. So [Islam] is also a racist doctrine… . People don’t know what’s going on in Saudi Arabia. All these palaces are full of black slaves! So the black community here converting to Islam is like converting voluntarily to slavery.
Wow! Dafür muss sie ordentlich bezahlt werden, denn eine solche Logik kann man sich nicht jeden Tag ausdenken. Wieder interessieren die Tatsachen nicht. Beispielsweise die Annahme, dass die Leute wegen ihrer Hautfarbe sterben. Die zweite Wahrheit (die eigentlich vollkommen logisch sein sollte), die Emily Wax in seinem brillianten Aufsatz über die Darfur-Krise beschreibt lautet:
Everyone is black
Although the conflict has also been framed as a battle between Arabs and black Africans, everyone in Darfur appears dark-skinned, at least by the usual American standards. The true division in Darfur is between ethnic groups, split between herders and farmers. Each tribe gives itself the label of “African” or “Arab” based on what language its members speak and whether they work the soil or herd livestock. Also, if they attain a certain level of wealth, they call themselves Arab.
Aber was interessieren Lügen in einem kurzen Interview, wenn man seinen Lebensweg zu großen Teilen erfunden hat?
Irgendwer hatte mir vergeworfen, die Geschichte von Ayaan Hirsi Magan breitgetreten zu haben, obwohl ich nur einen Artikel darüber geschrieben hatte. Aber ich befürchte, die Geschichte hat nicht genügend Aufmerksamkeit genossen, da die Frau wieder ihre Hetze verbreiten kann und offensichtlich immer noch genauso glaubwürdig daherreden kann..
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