Geheimdienste, ihre Opfer und ihre Gehilfen

Regierung droht BND mit Konsequenzen

Die “Süddeutsche Zeitung” hatte unter Berufung auf den ehemaligen Vorsitzenden Richter am Bundesgerichtshof, Gerhard Schäfer berichtet, dass der BND Journalisten bis ins Privatleben hinein beschattet habe. Besonders interessiert sei der BND an “Spiegel”-Redakteuren gewesen. Auch Gaststätten, von denen der Dienst vermutet habe, dass Redakteure dort Informanten träfen, seien überwacht worden. Ein Journalist des Magazins “Focus” sei über Jahre überwacht und bis in die Tiefgarage des Verlagsgebäudes verfolgt worden. Auch ein Redakteur der “Südwest Presse” sei ins Visier des BND geraten. Offenbar hätten Mitarbeiter des Dienstes auch umfangreich Akten vernichtet.

Der eigentlich für die Auslandsaufklärung zuständige Dienst habe Journalisten auch gezielt auf Kollegen angesetzt, um zu erfahren, an welchen Themen diese gerade arbeiteten. Ein ehemaliger “Focus”-Journalist, heute Buchautor, habe von 1982 bis 1998 mehr als 600.000 Mark für Informationen erhalten. Noch im Herbst 2005 habe der Geheimdienst Informationen über einen bekannten deutschen Journalisten entgegen genommen.

Three Major Telecom Companies Help US Government Spy on Millions of Americans

USA Today has revealed the National Security Agency is secretly collecting the phone call records of millions of Americans with the help of AT&T, Verizon and BellSouth. For the customers of these companies, it means that the government has detailed records of calls they made to family members, co-workers, business contacts and others. One source told the paper that the NSA is attempting to create the world”s largest database — big enough to include every call ever made within the nation”s borders.

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