Hamburger Haushalt

Auf der Seite hamburg-haushalt.de kann jeder versuchen, den hamburgischen Haushalt zu optimieren. Man kann sich unkompliziert und schnell anmelden und den Haushalt umstrukturieren.

Dabei werden so einige Problem deutlich:

  1. Beim Versuch, eine Entscheidung (meist Kürzung) zu begründen, kann man sich schnell widersprechen.
  2. Die absoluten Zahlen, die ausgegeben werden, sind für den normalen Anwender nicht relativiert. Wenn man diese ändern will, kann man nur im Vergleich zum jetzigen Haushalt vorgehen. Die Begründung für die Ausgabe von “nur” 26 Mill. € statt 29 Mill. für die “Häfen, Dienstleistungen und Wirstschaftsinfrastruktur” kann auch heissen: “warum nicht?”.
  3. Die Bereiche des Haushalts sind so grob (obwohl es viele sind), dass man immer jemandem auf die Füße treten muss.
  4. Natürlich hat man bei der Simulation den Vorteil, dass keine anderen Minister in der Nähe sind.

Ich habe inzwischen 256 Mill. € eingespart. Einiges davon werde ich in die Unis hineinstecken und dann kann man den Rest immer noch in Steuernachlässe reinstecken oder auf die hohe Kante legen. Unbedingt ausprobieren!

Update: nun habe ich insgesamt 124 Mill. € eingespart, obgleich ich in die Bildung hineingesteckt habe. Künstler werden sich ärgern, aber was soll’s. Zu meinem Haushaltsplan.

Tip of the hat an germanblogs

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Comments

  • By Jan, 21. April 2006 @ 21:38

    Ich glaube, die Initiatoren haben den Spruch “Fragen Sie doch jemanden, der sich damit auskennt” falsch verstanden :-)

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