Die Zweiaktenkanzlerin beim Antritt
Dass Frau Merkel nicht - wie es in Russland heute der Fall war - in den USA mit Menschenrechtsorganisationen gesprochen hat, kann nur mit dem nötigen Hintergrund erklärt werden. Jedes Staatsoberhaupt, das was aus sich hält wünscht sich offensichtlich einen Krieg, den er/sie für sich in der Geschichte verbuchen kann. Frau Merkel muss zu den Jublern gezählt werden, wenn es um die Kriegsvorbereitung gegen den Iran geht.
Da Russland der Kriegserklärung gegen den Iran noch nicht ganz so zugeneigt ist, wie es Deutschland, Gross Britannien, Frankreich und natürlich die USA sind, musste Angela Merkel mit zwei Akten gleichzeitig ins Land rücken, denn wie sonst kann sie Putin unter Druck setzen?
Oder glaubt einer ernsthaft, dass es ihr um die Tschetschenen geht? Leider spielen unsere werten Medien mit und brachten nun den ganzen Tag über abwechselnd die notleidenden Tschetschenen die Kriegstrommeln zum Irankrieg. Fehlt nur noch China, dann haben wir uns endlich wieder einen Krieg, der vom letzten Krieg (und dem zuvor und dem zuvor …) ablenken kann.
Die CIA CNN hat zugegeben, dass sie einen Satz des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad falsch übersetzt hat.
Der CNN-Dolmetscher hatte Ahmadinedschads Worte folgendermaßen übersetzt: Der Westen solle “Iran nicht daran hindern, Kernwaffen zu haben”. Tatsächlich hatte der Präsident jedoch ein Wort verwendet, das auf Persisch “Technologie” und nicht “Waffen” bedeutet. CNN räumte den Fehler ein. Man habe die fehlerhafte Übersetzung korrigiert und sich über den Sender direkt beim iranischen Volk entschuldigt.
Naja, die “richtige” Information ist aber angekommen! Wen wundert’s da, wenn der Iran dem CNN die weitere Arbeit in seinem Hoheitsgebiet verbietet - auch wenn ich das persönlich nicht für die Non-Plus-Ultra-Lösung halte.
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