Platzeck: Preußische Tugenden in der Politik

Der neue SPD-Vorsitzende Matthias Platzeck fordert eine Rückbesinnung auf “preußische Tugenden” in Politik und Gesellschaft. Meines Erachtens hört sich das ganz nett an, auch wenn es so inhaltslos ist wie die Neujahrsansprache unserer Bundekanzlerin. Glauben Politiker wirklich, dass wir Sprücheklopfer brauchen?

Zu Tugend steht in der Wikipedia:

Unter Tugend (lat. virtus, griech. αρετη, arete) versteht man eine Fähigkeit und innere Haltung, das Gute mit innerer Neigung (d. h. leicht und mit Freude) zu tun. Der tugendhafte Mensch hat sich das Gute gleichsam zur zweiten Natur gemacht. Im allgemeineren Kontext bezeichnet man mit Tugend den Besitz einer positiven Eigenschaft.

Sehr geehrter Herr Platzeck, sehr geehrte Abgeordnete, ob preußische, britische, französische, christliche oder muslimische - irgendwelche Tugenden wären nicht schlecht! Und die beste Methode, sie von uns zu fordern, wäre diese Tugenden vorzuleben!

Anständigkeit, Verläßlichkeit und Pflichterfüllung

… und Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Toleranz und Disziplin (ja, auch die kann ein anständiger Vorgesetzter verlangen - er muss aber stets vorleben, was er verlangt!).

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