Marwa El-Sherbini: Prozess findet doch in Dresden statt
- Marwa E. – victim of a murder motivated by anti-islamic hatred
- Liebe Muslime, dreht nicht durch!
- Mord an Marwa El-Sherbini: Migranten sind schuld?
- Quod Erat Demonstrandum Islamophobie
- Urteil im Prozess des Mörders von El-Sherbini
- Eiken Bruhn – Pauschale Fälschung
- Ein etwas anderes Dankschreiben
- Marwa El-Sherbini: Prozess findet doch in Dresden statt
- Deutscher mit und ohne Migrationshintergrund
- Karim El-Gawhary: Muslime sind immer die Täter
- “Ich bin ganz schmutzig”
- Schweigen in der Sache – Berichterstattung, die umhaut!
- Pierre Vogel: Versammlung der Umma! Wirklich?
Vor zwei Wochen hatte der Anwalt von Alex W. im Mordfall an Marwa El-Sherbini die Verlegung des Prozesses in ein anderes Gericht gefordert. Begründung war:
Er sieht eine „besondere Situation“, weil die im Prozess auftretenden Zeugen den Richtern persönlich bekannt seien, sagte der Dresdner Rechtsanwalt Michael Sturm am Dienstag dem Tagesspiegel. Dies begründe Umstände „knapp unterhalb der Befangenheit“. Das Oberlandesgericht muss nun darüber entscheiden. Auch Sicherheitsgründe sprächen für eine Verlegung, etwa nach Leipzig.
Gestern hatte das Oberlandesgericht Dresden entschieden, dass eine Befangenheit nicht vorliege, da die Beziehung zwischen den Richtern am Schwurgericht und den am eigentlichen Prozess beteiligten Richtern “über ein kollegiales Verhältnis nicht hinausgeht”. Von einer Befangenheit könne deshalb nicht ausgegangen werden.
Tatsächlich könnte sich wahrscheinlich jeder Richter in die Situation der Richter in Dresden hineinversetzen, sodass überall eine ähnlich gelagerte Identifikation stattfinden könnte.
Andere Beiträge:
Comments
Other Links to this Post
-
Dresden - Blog - 19 Sep 2009 — 19. September 2009 @ 13:03
RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. TrackBack URI

By Heinz Pütter, 27. Oktober 2009 @ 14:35
Der Mord an Marwa el-Sherbini
Marwa el-Sherbini hatte sich gewehrt gegen die ausländerfeindlichen Beschimpfungen von Alex W. – und dies mit dem Leben bezahlt. Der Angeklagte hatte sie im vergangenen Jahr auf einem Kinderspielplatz in Dresden als “Terroristin” und “Islamistin” beschimpft, nachdem sie ihn gebeten hatte, eine Schaukel für ihren kleinen Sohn freizumachen. Alex W. drohte, er werde das Kind so lange schaukeln, bis es tot sei. Der im russischen Perm geborene Angeklagte, der 2003 selbst als Fremder nach Deutschland gekommen war, hielt der ägyptischen Familie beim späteren Zusammentreffen vor Gericht vor, sie habe kein Recht in Deutschland zu leben.
Das Gericht will in den nächsten elf Verhandlungtagen versuchen zu klären, woher der Hass dieses Mannes auf Ausländer kommt. Am ersten Prozesstag hüllt sich der Angeklagte zunächst in Schweigen. Frühestens am 11. November soll ein Urteil fallen. “Alle schauen auf Dresden”, sagt Mazen Hassan, der für eine ägyptische Tageszeitung vom Prozess berichtet. “Die Menschen in Ägypten erwarten, dass der Täter seine gerechte Strafe bekommt.”
Der ganze Hass ist das Resultat einer verdrehten Welt- und Gottesansicht.
Epiktet: Es gibt einen göttliche Kern der allen Menschen gleichermaßen innewohnt!
Da dieser göttliche Kern allen Menschen gleichermaßen innewohnt, muss die Menschenliebe unterschiedslos allen gelten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Epiktet