Israels Eskalation im Gaza-Streifen und dem Westjordanland
Davon werden wir nichts hören. Wann wir wieder von den Palästinensern hören werden, ist wenn sie wieder anfangen sollten Raketen auf Israel zu schießen. Das Nachfolgende ist nur eine schnelle Auswahl an alltäglichen Erfahrungen, die Palästinenser sowohl im Westjordanland, als auch im Gaza-Streifen erdulden müssen, währen die Weltgemeinschaft mit der rassistischen israelischen Regierung verhandelt. Wie immer bieten die wöchentlichen Berichte des “Palestinian Centre for Human Rights” detailliertere Informationen.
- 23. Juli: Israelische Truppen verhaften 14 Palästinenser in der Westbank – von fairer Anklage können die Verhafteten nur träumen – wenn sie schon von der Besatzungsmacht im eigenen Land
verhaftetgekidnappt werden. - 23. Juli: Israelische Kriegsschiffe eröffnen das Feuer auf Fischer aus Gaza – mehr als drei Meilen dürfen palästinensische Fischerboote nicht in die eigenen Gewässer hinein. Wär’ ja noch besser, wenn sie sich womöglich mit Fischen versorgen könnten..
- 25. Juli: Bauern mit weißer Flagge werden von Israelis angeschossen – Sie wollten einen zuvor von israelischem Militär zerstörten Brunnen wieder herrichten. Frechheit!
- 27. Juli: Israelische Truppen verhaften vier Palästinenser im Westjordanland – dabei wird in die Häuser eingebrochen ohne Rücksicht auf die darin befindlichen Familien, dann werden die Verhafteten ohne Anklage oder Grundnennung an einen unbekannten Ort verschleppt. Was dann passiert, bleibt bis zur möglichen Rückkehr der Gekidnappten unbekannt. Willkür? Nein, das ist Kolonialverhalten.
- 27. Juli: Israelische Marine eröffnet das Feuer auf Fischer aus Gaza – sie sind ja sehr human: es wird keiner verletzt. Sklaven würden man auch nichts antun, wenn sie das tun, was man ihnen befiehlt!
- 28. Juli: Israelische Panzer rücken in den Gaza-Streifen – Es waren doch nur etwa 100m. Mission: Bewohner anschießen und einige Bäume abreißen! Was denken die Palästinenser auch an Landbau, wenn die israelische Sicherheit der einzige Tagesordnungspunkt sein müsste!
- 29. Juli: Israelisches Militär marschiert in den Gaza-Streifen ein – aber soll ja keiner glauben, dass Israel den Gaza-Streifen faktisch immer noch besetzt hält..
- 30. Juli: Israelisches Militär eröffnet das Feuer auf palästinensische Bauern mit ferngesteuerten Maschinengewehren – Abschlachten im industriellen Stil. Schließlich wollen israelische Soldaten nicht unbedingt um 7.30 auf den Beinen sein, um die 300m-Zone im Gaza-Streifen zu bewachen.
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