Lala Süsskind: Wir müssen (leider) arabische Kinder töten!

Lala Süsskind soll tatsächlich das menschenverachtende Zitat der Terroristin Golda Meir genutzt haben, mit der diese und die Generationen an israelischen Poltikern nach ihr das Abschlachten von Palästinensern gerechtfertigt haben:

„We can forgive the Arabs for killing our children. We cannot forgive them to force us to kill their children. We will only have peace with the Arabs when they love their children more than they hate us.”

Wir können den Araber vergeben, dass sie unsere Kinder töten.
Wir können ihnen nicht vergeben, dass sie uns zwingen, ihre Kinder zu töten.
Wir werden erst Frieden mit den Arabern haben, wenn sie ihre Kinder mehr lieben als sie uns hassen.

Eine Unverschämtheit ist es, den Opfern des Angriffs die Schuld daran zu geben. Sich selbst von jeglicher Verantwortung freizusprechen, indem man – einem Vergewaltiger ähnlich – sagt, dass das Opfer einem gezwungen hätte. Die vollständige Rede von Lala Süsskind findet sich auf den Seiten der jüdischen Gemeinde zu Berlin. Auf die Rede bin ich über einen Artikel von Daniel Bax in der taz gestossen:

Für erstaunlich wenig Aufsehen sorgte dagegen, dass die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Lala Süsskind, ihre Ansprache auf der Solidarität-mit-Israel-Kundgebung mit einem zynischen Golda-Meir-Zitat beendete: “Wir können den Arabern nicht vergeben, dass sie uns zwingen, ihre Kinder zu töten” (die Rede ist auf der Webseite der Gemeinde dokumentiert). Was wäre wohl passiert, hätte sich ein Deutsch-Palästinenser ähnlich selbstgerecht über Israelis geäußert?

In ihrer Rede sagt Lala Süsskind weiter:

Wer Israel einseitig auffordert, die Militäraktionen in Gaza zu stoppen, muss sich fragen lassen:

  1. Wo war sein Protest in den letzten 8 Jahren gegen den Raketenbeschuss Israels durch die Hamas?
  2. Warum fordert er nicht die Hamas auf, diesen Raketen-Zermürbungskampf gegen Israel endlich einzustellen?
  3. Wo ist die Unterstützung der Welt zur Freilassung des Soldaten Gilat Shalit, den die Hamas seit Juni 2006 gefangen hält?
  1. Frau Süsskind stellt es so dar, als hätte Israel acht lange Jahre lang den andauernden Beschuss durch “die Hamas” aushalten müssen. Keine Rede ist von den zahlreichen militärischen “Operationen” Israels im Gaza-Streifen und dem Westjordanland. Dass Israel seit dem sog. Abzug aus dem Gaza-Streifen einen fast ununterbrochenen Beschuss dieses Stücks Land vorgenommen hat, wird von Frau Süsskind vollkommen ignoriert. Kann sich Frau Süsskind nicht an die Operationen “Erster Regen”1, “Sommerregen”2 oder “heißer Winter”3 nicht erinnern? Sieht sie nicht, dass Israels Bevölkerung – im Gegensatz zu den Palästinensern – in den Monaten vor dem Waffenbruch durch Israel die Vorteile des Waffenstillstands ernten konnten, dies allerdings den Palästinensern auf der anderen Seite der Mauer nicht gegönnt haben?
  2. Die Forderung nach Waffenstillstand ist eine grundsätzliche der Friedensorganisationen und -demonstrationen. Dies zu ignorieren kann nur willentlich geschehen.
  3. Wo – Frau Süsskind – ist Ihre Unterstützung zur Freilassung der palästinensischen Gefangenen in israelischen Gefängnissen, die in den Tausenden gezählt werden und zumeist ohne Anklage festsitzen und von denen eine nicht unbeträchtliche Anzahl aus Kindern besteht? Wo ist ihre Forderung nach einer Aufhebung der lebensvernichtenden Sperren im Westjordanland? Wo sind Ihre Aufrufe zur Bestrafung und Festnahme israelischer Siedler in diesem Gebiet, wo Landnahme von Palästinensern zugunsten von israelischen zivilen Besatzern vom israelischen Militär teils geduldet, teils gefördert wird? Ich habe Ihre Stimme dabei nicht vernommen!

Wenigstens hatte Frau Golda Meyerson Meir die Ehrlichkeit zuzugeben, dass Israel Kinder tötet. Heute werden die Kinder mit “Terroristen” umschrieben. Oder um es in Frau Süsskinds Worten auszudrücken:

Wir bedauern hier ausdrücklich alle unschuldigen Opfer und ihre Angehörigen auf beiden Seiten des Konfliktes.

Laut israelischen Angaben4 sind aber genau diejenigen Menschen nicht unschuldig, die eine Hamas-Regierung gewählt oder toleriert haben.

Eines werde ich aus der Rede mitnehmen:

Warum versuchen wir nicht alle, jeder für sich, mit den gemäßigten Kräften auf beiden Seiten des Konflikts zu sprechen und sie bei ihrer Friedensarbeit zu unterstützen?

Für mich ist das auf israelischer Seite die Friedens- und Menschenrechtsorganisationen, die Palästinenser als gleichwertige Menschen betrachten. Keine derzeitige politische Kraft in Israel erfüllt auch nur das Mindestmaß an Anforderungen, die ich an “gemäßigte” Kräfte lege. Kein einziger Politiker in Israel hat im Wahlkampf die Menschenrechte der Palästinenser erwähnt. Kein einziger hat versprochen, einen gerechten Frieden zu schaffen. Alle größeren Parteien spielen den Hardliner!

Also, Frau Süsskind, hören Sie doch einfach mal mit dieser selbstgerechten und zynischen Art auf und setzen Sie sich endlich für Menschenrechte auch für Palästinensern ein.

Und an die Nachfolger und Unterstützer der Terroristin Golda Meir, empfehle ich folgendes Zitat:

“There will be peace when Israel hates to take human life more than it loves to take Palestinian land.”

“Es wird (erst dann) Frieden geben, wenn Israel es mehr hasst, menschliches Leben zu nehmen, als es es liebt, palästinensisches Land zu nehmen.”

  1. Die erste Möglichkeit, Palästinenser umzubringen, ohne dabei Israelis zu stören[]
  2. Die Strafe der Palästinenser dafür, dass sie demokratisch gewählt haben[]
  3. als Antwort darauf, dass Palästinenser einkaufen gehen wollten[]
  4. und den israeltreuen “talking-heads”[]

Andere Beiträge:

  1. Frage an Herrn Elmar Brok auf Abgeordnetenwatch
  2. ‘Business as usual’ in Gaza?
  3. Israel: Außerhalb der Medienreichweite [1]
  4. Pax Christi: Sofortige Einstellung der israelischen Militärangriffe gegen Gaza
  5. Waffenstillstand x.0

Comments

  • By Reuven, 5. Februar 2009 @ 20:37

    Zu diesen ekelhaften Ausbrüchen einer Zionistin, die mit solch einer Rede nicht nur grundlegende Werte des Judentums wie Nächstenliebe und Barmherzigkeit negiert, die heilige Thora beschmutzt, den Namen des Allmächtigen beschädigt und letztlich auch dem der Tora treu ergebenen jüdischen Volk großen Schaden zufügt, würde ich gerne mit einem Zitat eines großen Juden des letzten Jahrhunderts antworten. Rabbi Amram Blau – Friede seiner Seele – ein großer Gerechter unseres Volkes und Bürger der Stadt Jerusalem, richtete folgende Worte an die Völker der Welt:

    “Die Nationen der Welt akzeptierten die klare Lüge als sie die Zionisten – jene Häretiker, die ihren Staat durch Eroberung und unter dem Namen ‘Israel’ etablierten – als einen Teil des jüdischen Volkes anerkannten. Die Nationen versetzten die zionistischen Häretiker dadurch in die Lage auch das jüdische Volk selbst zu erobern. Durch diese Aktion und angesichts der Tatsache, dass diese zionistischen Frevler und die Etablierung ihres Staates durch Eroberung keinerlei Beziehung zum jüdischen Volk haben, beschädigten diese Nationen das authentische jüdische Volk, seine Tora und seinen Glauben weitaus mehr, als das jüdische Volk jemals durch Araber verletzt worden ist. Nur über die Tora ist das jüdische Volk zu definieren. Das jüdische Volk hat keine Verbindung zu Zionisten, dem Zionismus oder ihrem Staat, den sie unter der Idee des Nationalismus aufbauten. Judentum hat nichts mit Nationalismus zu tun!

    Das authentische jüdische Volk steht in strikter Opposition gegen jede Kränkung der arabischen Nation. Die arabische Nation tat dem jüdischen Volk bis zum Anbruch des zionistischen Nationalismus niemals etwas zu Leide. Das jüdische Volk ist durch die Tora dazu angehalten in den Ländern ihres Aufenthaltes den Frieden mit den jeweiligen Regierungen zu suchen und nicht gegen irgendeine Nation zu rebellieren, insbesondere dann nicht, wenn es sich um das Heilige Land handelt.

    Juden, die der Tora folgen, sind weder des Tötens noch der Verletzung anderer Personen überhaupt verdächtig und es ist uns streng verboten an irgendwelchen Gewaltaktionen teilzunehmen, auch und vor allem nicht in Beziehung zu Palästina. Judentum ist in totaler Opposition zu Nationalismus und Tatsache ist, dass Juden sich weigern in den zionistischen Staat zu gehen, auch dann, wenn dieser Staat sich selbst zum Repräsentanten des jüdischen Volkes erklärt hat.

    Alle Juden, die an G-tt und Seine Tora glauben und die Vorschriften und Gebote der Tora beachten, stehen loyal zu den Schwüren, die wir dem Schöpfer ablegten, und sind nicht an der nationalistischen Revolution beteiligt. Wir sind Geiseln unter zionistischer Besatzung. Selbst jene, die in dieses zionistische Projekt einbezogen worden sind, tun dies gegen die Lehren ihres Glaubens und ihrer Religion. Die Zionisten sagen jedem, der ihrer Ideologie widerspricht, er solle das Land verlassen.

    Jede Person in der Welt, die an Gerechtigkeit glaubt, muss wissen, dass die gesamte Welt nicht verschont werden wird, wenn es dem zionistischen Experiment weiterhin erlaubt wird, fortzufahren. Viele unschuldige Menschen werden Schaden erleiden. Jede Person, die barmherzig und gerecht ist, muss sich erheben und die Zionisten aufhalten!

    Möge G-tt uns und der gesamten Welt Friede spenden!”

  • By salomon, 22. Mai 2009 @ 09:31

    sie haben das meir zitat nicht verstanden.

    1. aus dem kontext laesst sich erkennen: es geht nicht im kinder als unter 14 jaehrige, es geht um kinder, erwachsene soehne, die soldaten sind. das zitat stammt ja auch aus den 50ern oder 60ern als israel von seinen arabischen nachbarn immer wieder angegriffen wurde.
    2. ist es nicht ein zynisches zitat, das die schuld auf einen anderen abwaelzt.
    vielmehr sagt es aus, dass es fuer die israelis schlimm ist, dass ihre kinder, ihre soehne, ihre soldaten, ihre ehemaenner getoetet werden.
    schlimmer aber noch ist es fuer sie, dass ihre kinder, ihre soehne, ihre soldaten, sie, die israelis gezwungen sind zu toeten!
    ein unglaublicher unterschied.
    nun bleibt die frage:
    haben sie das zitat falsch verstanden oder wollten sie das zitat falsch verstehen?

  • By Omar, 22. Mai 2009 @ 18:38

    Ob man unter Kindern “Kleinkinder” oder “Söhne des Landes” versteht, ist einerlei. Es geht ja um Menschen. Frau Meir hat sich und Israelis “gezwungen” gesehen, palästinensische Kinder zu töten. Die Schuld für diese Tötungen hat sie auf die Opfer und deren Eltern geschoben. Das kann nicht einfach weginterpretiert werden und ist Zeuge einer komischen Haltung zur eigenen Schuld.

    Der eigentliche Skandal ist allerdings nicht die inzwischen tote Golda Meir, sondern ihre geistigen Nachfahren, wie Frau Süsskind, die angesichts der von Israel begangenen Massaker noch immer vom “Zwang zum Töten” spricht. Das ist nicht mehr normal!

  • By salomon, 23. Mai 2009 @ 00:31

    nochmal lesen, vielleicht verstehen:

    ist es nicht ein zynisches zitat, das die schuld auf einen anderen abwaelzt.
    vielmehr sagt es aus, dass es fuer die israelis schlimm ist, dass ihre kinder, ihre soehne, ihre soldaten, ihre ehemaenner getoetet werden.
    schlimmer aber noch ist es fuer sie, dass ihre kinder, ihre soehne, ihre soldaten, sie, die israelis gezwungen sind zu toeten!

    wenn man angegriffen wird und zurueckschiessen muss, um sein leben zu retten, dann kann man das durchaus als “zwang” sehen.

  • By salomon, 23. Mai 2009 @ 00:32

    ps: welche massaker meinen sie.
    deir yassin ist schon etwas laenger her.

  • By Omar, 23. Mai 2009 @ 10:09

    Dadurch, dass sie sagt, dass man gezwungen sei, Menschen zu töten (Kinder vielmehr), wälzt sie die Schuld auf andere! Aber wahrscheinlich wirst du sagen, dass der Gaza-Krieg ein Verteidigungskrieg Israels war.

    Lies dazu:
    http://www.toomuchcookies.net/archives/2125/ivesa-lubben-warum-der-waffenstillstand-scheitern-musste.htm
    und/oder
    http://www.toomuchcookies.net/archives/1981/kriegsbefurworter-der-standige-raketenbeschuss.htm

    Massaker: Der Gaza-Krieg ist nur ein Beispiel. Jenin ein anderes. Ja, und Deir Yassin zeugt davon, dass es alles nichts neues ist.

  • By salomon, 23. Mai 2009 @ 10:51

    ich bitte sie.
    inzwischen ist die hoax vom massaker in jenin mehr als ausreichend widerlegt.
    dort wurden nicht wie anfangs behauptet hunderte getoetet sondern weniger als hundert (bewaffnete) kaempfer (lies: terroristen).
    in jenin gan es kein massaker.
    nur verblendete pro-arabische idelogoen und kryptofaschisten behaupten das!

    wie waere es mit dem massaker von hebron 1929!

  • By Omar, 23. Mai 2009 @ 22:43

    Dann klär uns doch auf, salomon. Welcher große Hoax hat uns denn bzgl. Jenin befallen? Hier sind die Namen einiger deiner “bewaffneten Kämpfer”:

    Israeli Offensive on Jenin

    On Wednesday, 3 April, approximately 60 Israeli tanks supported by combat helicopters invaded Jenin from all directions and moved towards its refugee camp. They intensely shelled Palestinian houses. As a result, three Palestinian civilians were killed while at home:

    1.Ruqaia Fathi al-Jammal, 24, a nurse;
    2.Hani ‘Atteya abu Rumeila, 16; and
    3.Ziad ‘Aaref Zubeidi, 23, killed by a heavy caliber bullet in the chest fired by a helicopter gunship.

    In the evening, two Palestinian civilians were killed by Israeli occupation forces:

    1.Mohammed ‘Omar Hawashin, 12; and
    2.Walid Khaled Masharqa, 24, killed by a heavy caliber bullet in the head.

    weitere Namen und die Umstände ihrer Tötung finden sich bei pchrgaza.org in der entsprechenden Zeit, aber ich gehe davon aus, dass das für dich nur ein weiterer Hoax ist. Noch mehr zum Thema: Amnesty International, BBC, Guardian. Leider gibt es bei btselem.org keine Archivdaten von 2002, sonst hätte ich dir weitere Quellen nennen können, die du eh’ nicht lesen würdest.

    Hör also auf von Dingen zu reden, von denen du keine Ahnung hast.

  • By salomon, 23. Mai 2009 @ 22:56

    “Now that even the Palestinian Authority has admitted that there was no massacre in Jenin last month — and some Palestinian accounts speak instead of a “great victory against the Jews” in door-to-door fighting that left 23 Israelis dead — it is worth taking another look at how the international media covered the fighting there. The death count is still not completely agreed. The Palestinian Authority now claims that 56 Palestinians died in Jenin, the majority of whom were combatants according to the head of Yasser Arafat’s Fatah organization in the town.

    Palestinian hospital sources in Jenin put the total number of dead at 52. Last week’s Human Rights Watch report also said 52 Palestinians died. Israel says 46 Palestinians died. Israel says that 46 Palestinians died, all but three of whom were combatants. Palestinian medical sources have confirmed that at least one of these civilians died after Israel withdrew from Jenin on April 12, as a result of a booby-trapped bomb that Palestinian fighters had planted accidentally going off.”
    http://www.honestreporting.com/articles/45884734/reports/Jeningrad_What_the_British_Media_Said.asp

    “The final toll of the battle was 52 to 56 Palestinian Arabs dead, mostly armed fighters, while Israel lost 23 of their soldiers. A tough urban pitched battle, but in no way a massacre.”
    http://www.palestinefacts.org/pf_1991to_now_jenin_2002.php

    ““Jenin Camp Is a Scene of Devastation But Yields No Evidence of a Massacre.” — Headline, Front Page, Washington Post, April 16 “There is simply no evidence of a massacre.” –Peter Bouckaert, senior researcher, Human Rights Watch, Jenin. Jerusalem Post, April 28 “Holley told Agence France-Presse that he did not see `any evidence of a massacre. The Israeli army was fighting against some desperate (Palestinian) fighters here.”’ — Agence France-Presse, quoting Maj. David Holley, British military adviser to Amnesty International, April 28 WASHINGTON–A massacre is the deliberate mass murder of the defenseless. The “Jenin massacre” is more than a fiction. It is a hoax. ”
    http://townhall.com/columnists/CharlesKrauthammer/2002/05/03/the_jenin_massacre_hoax

    deinen hinweis auf “palestinian centre for human rights” betrachte ich als gelungenen witz.
    wo es keine menschenrechte gibt, da kann man sie auch nicht verletzen.
    viel spass dann weiterhin beim israelbashing.

    als, wie war jetzt mit dem massaker in hebron!?
    das verdient naemlich die bezeichnung “massaker”.

    ps: wegen den btselem quellen: ich koennte da mal eine bekannte fragen. die koennte mir die unter umstaenden beschaffen. das es sie aber nicht gibt, lohnt es sich nicht sie zu belaestigen.

  • By Omar, 23. Mai 2009 @ 23:08

    @salomon: In Jenin hat das israelische Militär ein Exempel statuieren wollen. Die Argumentation “ihr wollt nicht, so wie wir euch sagen, dann machen wir euch platt” ist eine, die das Militär sehr oft und sehr unnachgiebig verfolgt. DAS ist für mich das ausschlaggebende. Dass dann nicht gescheut wird, ein dicht besiedeltes Gebiet anzugreifen und teils menschliche Schutzschilde zu benutzen, ist ebenso zu verurteilen.

    Davon unabhängig lenkst du vollkommen ab.

    “wo es keine menschenrechte gibt, da kann man sie auch nicht verletzen.”

    Interessante Aussage. Wenn das von der Mehrheit der Israelis so gesehen wird, dann wundert mich nichts mehr. Eher glaube ich natürlich, dass die meisten Israelis keine Menschlichkeit gegenüber Palästinensern empfinden, da sie sie nicht authentisch zu sehen bekommen und nur wenig Möglichkeit haben, sie auf menschlicher Ebene zu treffen.

  • By salomon, 23. Mai 2009 @ 23:55

    falsch. in jenin ist die idf in einen hinterhaltgeraten und wurde vollkommen ueberrascht. 23 tote soldaten in so einer kurzen zeit, das spricht baende.

    meine anmerkung mit den menschenrechten hast du nicht verstanden.
    israel wird fuer menschenrechtsverletzungen immer wieder kritisiert. meist zu unrecht. manchmal auch zurecht.
    die palaestinensischen araber werden nie fuer die zahlreichen von ihnen begangenen menschenrechtesverletzungen kritisiert.
    warum?
    nun, in israel unter israelischer besatzung gibt es menschenrechte.
    unter palaestinensischer besatzung gibt es keine menschenrechte.
    und!?
    wo es keine menschenrechte gibt, da kann man sie auch nicht verletzen.

  • By Omar, 24. Mai 2009 @ 00:12

    “nun, in israel unter israelischer besatzung gibt es menschenrechte.
    unter palaestinensischer besatzung gibt es keine menschenrechte.”

    Das ist vollkommener Mummpitz. Bei allen Defiziten, die die palästinensischen Regierungen an sich haben, kann die Behauptung, es gäbe keine Menschenrechte nicht aufrecht erhalten werden. Und eine Rechtfertigung für die Verbrechen Israels sind sie auf keinen Fall.

  • By salomon, 24. Mai 2009 @ 11:21

    ok, omar.
    in deutschland oder europa magst du mit deiner desinformation und deinen luegen auf willige ohren stossen.
    bei mir nicht.
    ich kann mich taeglich davon ueberzeugen, das all dein geredet mist ist.
    ich gehe soweit, dass ich behaupte, dass es der durchschnittliche palaestinensische araber in der westbank (ob autonom oder under israelischer verwaltung) besser hat, als jeder aegypter.
    und damit meine ich die oekonomische situation und was seine rechte angeht. (und haette es die 2.intifada nicht gegeben… ich mag mir gar nicht ausmalen, wie gut die situation in der westbank dann jetzt waere.)
    soetwas magst du nicht gerne hoeren, aber so ist es halt.

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