Carsten Kühntopp: Der Grundfehler ist die pro-israelische Schlagseite

Einen hervorragenden und dabei sehr kühlen Kommentar gibt Carsten Kühntopp auf der Tagesschau-Seite zum Besten.

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Der Tiefpunkt war die Entscheidung, die Blockade des Gaza-Streifens mitzumachen. Anderthalb Millionen Menschen immer tiefer ins Elend zu drücken, war nicht nur unmoralisch und kriminell – es war dumm. Diese Menschen nur noch auf das Überlebensminimum zu reduzieren, machte den Nahen Osten immer noch unsicherer und instabiler. Den Scherbenhaufen, vor dem die Europäische Union nun steht, hat sie selbst mit angerichtet.

Die Lösung ist trotzdem – guter Willen vorausgesetzt – denkbar einfach:

Eigentlich wäre eine Lösung also einfach: Öffnung des Gazastreifens gegen ein Ende des Raketenbeschusses.

Und warum es nicht klappt? Es liegt nicht nur daran, dass das Leiden der Palästinenser den europäischen Politikern offensichtlich weniger präsent ist1, sondern auch an der Haltung, die sie an den Tag legen:

Dennoch sind die Erfolgschancen der europäischen Vermittlung gering. Der Leiter der Delegation, der tschechische Außenminister Karel Schwarzenberg, scheint auf einem Auge blind zu sein. Am Sonntag sagte er, Hamas habe “angefangen” und trage “die Schuld”.

Bevor ich hier alles zitiere und von ARD verklagt werde, empfehle ich jedem, den Kommentar selbst zu lesen:

Carsten Kühntopp – Der Grundfehler ist die pro-israelische Schlagseite

  1. um es mal gelinde auszudrücken[]

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Comments

  • By Silver, 6. Januar 2009 @ 12:03

    Endlich sagt’s mal jemand!
    Wo doch sonst die political correctness immer gebietet, dass man sich hinter Isreal stellt, egal was die tun!

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