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	<title>Kommentare zu: Miserabler Tagesschau-Report zum Widerstand gegen die israelische Mauer</title>
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	<description>Das krümelige Weblog - live aus der Parallelgesellschaft ..</description>
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		<title>Von: Cadmak</title>
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		<dc:creator>Cadmak</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Sep 2008 16:47:32 +0000</pubDate>
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		<description>Schön wie das ARD in feigen gehorsam weglässt wo die Mauer verläuft um welches &quot;Israel&quot; zuschützten meist Siedlungen die nach Internationalen Recht nicht als Israel anerkannt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schön wie das ARD in feigen gehorsam weglässt wo die Mauer verläuft um welches &#8220;Israel&#8221; zuschützten meist Siedlungen die nach Internationalen Recht nicht als Israel anerkannt werden.</p>
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		<title>Von: Omar</title>
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		<dc:creator>Omar</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 10:10:37 +0000</pubDate>
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		<description>@joejoe:

ich glaube durchaus, dass der Bericht ziemlich schlecht gemacht ist. Die ARD und auch ZDF bringen viele besser recherchierte Berichte heraus. 

Deine Kritik, was meinen Aufenthalt in meinem Sitz vor dem Schreibtisch in Hannover angeht, nehme ich an. Da die Informationsmöglichkeiten vielfältig sind, erlaube ich mir trotzdem die Reportage zu kritisieren.

Tatsache ist, dass die Berichterstattung aus den palästinensischen Gebieten wie aus der Ferne erscheinen. Dazu im Kontrast kann man sich ja die Berichte der Menschen vor Ort durchlesen. Dass Kameramenschen vor Ort sind, ändert nichts an der Berichterstattung selbst.

&quot;Nach dem Freitagsgebet wird gekämpft.&quot;

Das Freitagsgebet - das wollte ich durch den Vergleich mit den Aufzeichnung aus Bil&#039;in zeigen - hat nichts mit dem Kampf zu tun. Diese Assoziation bringt dem Zuschauer gar nichts und verwirrt nur. Es schiebt zusammen mit der Bildeinblendung bei der Anmoderation die Schuld auf die Palästinenser, aber das mal nebenbei..

Die Verwendung von Archivmaterial ist im Allgemeinen ok. Es ist im Allgemeinen weniger wert als ein auf die Ereignisse beziehbare Aufzeichnung. Deshalb das Wort &quot;nur&quot;..

Gerne habe ich&#039;s wenn die Tagesschau meine Meinung bestätigt, allerdings ging es in diesem Artikel nicht darum. Die Überschrift der Reportage von Herrn Mayer-Rüth war &quot;Palästinensischer Widerstand am israelischen Sperrwall&quot;. Dieser Überschrift wird er in der Darstellung eines 6 Wochen langen &quot;Kampfs&quot; nach dem Freitagsgebet nicht gerecht.

Grüße und danke auch für die Kritik.. ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@joejoe:</p>
<p>ich glaube durchaus, dass der Bericht ziemlich schlecht gemacht ist. Die ARD und auch ZDF bringen viele besser recherchierte Berichte heraus. </p>
<p>Deine Kritik, was meinen Aufenthalt in meinem Sitz vor dem Schreibtisch in Hannover angeht, nehme ich an. Da die Informationsmöglichkeiten vielfältig sind, erlaube ich mir trotzdem die Reportage zu kritisieren.</p>
<p>Tatsache ist, dass die Berichterstattung aus den palästinensischen Gebieten wie aus der Ferne erscheinen. Dazu im Kontrast kann man sich ja die Berichte der Menschen vor Ort durchlesen. Dass Kameramenschen vor Ort sind, ändert nichts an der Berichterstattung selbst.</p>
<p>&#8220;Nach dem Freitagsgebet wird gekämpft.&#8221;</p>
<p>Das Freitagsgebet &#8211; das wollte ich durch den Vergleich mit den Aufzeichnung aus Bil&#8217;in zeigen &#8211; hat nichts mit dem Kampf zu tun. Diese Assoziation bringt dem Zuschauer gar nichts und verwirrt nur. Es schiebt zusammen mit der Bildeinblendung bei der Anmoderation die Schuld auf die Palästinenser, aber das mal nebenbei..</p>
<p>Die Verwendung von Archivmaterial ist im Allgemeinen ok. Es ist im Allgemeinen weniger wert als ein auf die Ereignisse beziehbare Aufzeichnung. Deshalb das Wort &#8220;nur&#8221;..</p>
<p>Gerne habe ich&#8217;s wenn die Tagesschau meine Meinung bestätigt, allerdings ging es in diesem Artikel nicht darum. Die Überschrift der Reportage von Herrn Mayer-Rüth war &#8220;Palästinensischer Widerstand am israelischen Sperrwall&#8221;. Dieser Überschrift wird er in der Darstellung eines 6 Wochen langen &#8220;Kampfs&#8221; nach dem Freitagsgebet nicht gerecht.</p>
<p>Grüße und danke auch für die Kritik.. ;)</p>
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		<title>Von: Joejoe</title>
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		<dc:creator>Joejoe</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 09:58:13 +0000</pubDate>
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		<description>Omar, Du zitierst selbst den Text und sagst, es sei nicht klar, wer geschossen hat?

&quot;Die Grenzpolizisten (!!!) haben Gummigeschosse geladen. Wieder gibt es Zusammenstöße. Plötzlich liegt ein israelischer Kameramann am Boden.&quot;

Meine Güte... vielleicht konzentriert sich der Autor lieber auf Vermessungstechnik und Maschinenbau, als hier Journalist zu spielen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Omar, Du zitierst selbst den Text und sagst, es sei nicht klar, wer geschossen hat?</p>
<p>&#8220;Die Grenzpolizisten (!!!) haben Gummigeschosse geladen. Wieder gibt es Zusammenstöße. Plötzlich liegt ein israelischer Kameramann am Boden.&#8221;</p>
<p>Meine Güte&#8230; vielleicht konzentriert sich der Autor lieber auf Vermessungstechnik und Maschinenbau, als hier Journalist zu spielen&#8230;</p>
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		<title>Von: Joejoe</title>
		<link>http://www.toomuchcookies.net/archives/1479/miserabler-tagesschau-report-zum-widerstand-gegen-die-israelische-mauer.htm/comment-page-1#comment-33147</link>
		<dc:creator>Joejoe</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 09:34:23 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Omar,

Dein kleiner Artikel reiht sich bedauerlicherweise ein in die Flut von undifferenzierten Reaktionen auf die Berichterstattung aus dem Nahen Osten. Obwohl ich verstehe, dass dieser Konflikt hochemotional ist und es schwierig ist einen neutralen Standpunkt zu bewahren (vielleicht strebst Du das auch nicht an) ist Dein Beitrag in größten Teilen schlicht Unsinn. 

Vielleicht hast Du den Beitrag nicht verstanden, oder wolltest ihn durch eine negative Brille sehen. 

1. Das ARD Büro in Tel Aviv arbeitet mit palästinensischen Producern und Kameraleuten in den Gebieten der Westbank und dem Gazastreifen zusammen. Die Korrespondenten fahren wöchentlich nach Palästina, sprechen mit den Menschen auf der Strasse, Mitarbeitern und ihren Kontakten vor Ort. Falls Du die Medien wirklich verfolgen würdest, hättest Du auch mitbekommen, dass ein ARD Kameramann in Gaza entführt worden ist. Ein Palästinenser wohlgemerkt. Der ARD mangelndes Engagement in den Palästinensergebieten vorzuwerfen erscheint vor diesem Hintergrund geradezu lächerlich. 

2. Nach dem Freitagsgebet wird gekämpft. Das ist faktisch so. Ich war dort, Du nicht, oder? Nach dem Gebet werden Steine geschmissen - von Seiten Palästinenser - und Tränengas sowie Gummigeschosse abgefeuert - von der israelischen Armee. Warst Du dort oder saßt Du - und eben nicht die Journalisten hier - an Deinem Schreibtisch und hast die Welt durch Deinen Computer betrachtet?

3. Ich verstehe nicht, was daran problematisch sein soll, Archivmaterial zu verwenden. Kannst Du mir das erklären? Es sollte darüber informiert werden, dass in der vorherigen ein palästinensischer Junge getötet wurde. Hätte man das weggelassen, hättest Du doch wieder von &quot;Vorenthaltung von Information&quot; gesprochen. Dass der Journalist von einer israelischen Kugel getroffen wurde, wird - meiner Ansicht nach - ausreichend deutlich. Kurz vor dem Bild des verletzten Journalisten, sieht man einen IDF Soldaten schießen. 

4. Alles in allem kann ich nur sagen Omar: Schön, dass Du eine Meinung hast und diese gerne von der Tagesschau bestätigt haben würdest, aber diesen Gefallen werden Dir unabhängige und zur Neutralität angehaltene Journalisten nicht tun. Da kannst Du Deine Sicht des Konflikts von Hannover (!!) noch so sehr in die Welt rausposaunen. 

Naja, so long Omar, shukran für Deine Aufmerksamkeit. Viele Grüße von Israel und Palästina nach Hannover - wo man diesen Konflikt und die Medienberichterstattung darüber sicherlich vortrefflich beurteilen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Omar,</p>
<p>Dein kleiner Artikel reiht sich bedauerlicherweise ein in die Flut von undifferenzierten Reaktionen auf die Berichterstattung aus dem Nahen Osten. Obwohl ich verstehe, dass dieser Konflikt hochemotional ist und es schwierig ist einen neutralen Standpunkt zu bewahren (vielleicht strebst Du das auch nicht an) ist Dein Beitrag in größten Teilen schlicht Unsinn. </p>
<p>Vielleicht hast Du den Beitrag nicht verstanden, oder wolltest ihn durch eine negative Brille sehen. </p>
<p>1. Das ARD Büro in Tel Aviv arbeitet mit palästinensischen Producern und Kameraleuten in den Gebieten der Westbank und dem Gazastreifen zusammen. Die Korrespondenten fahren wöchentlich nach Palästina, sprechen mit den Menschen auf der Strasse, Mitarbeitern und ihren Kontakten vor Ort. Falls Du die Medien wirklich verfolgen würdest, hättest Du auch mitbekommen, dass ein ARD Kameramann in Gaza entführt worden ist. Ein Palästinenser wohlgemerkt. Der ARD mangelndes Engagement in den Palästinensergebieten vorzuwerfen erscheint vor diesem Hintergrund geradezu lächerlich. </p>
<p>2. Nach dem Freitagsgebet wird gekämpft. Das ist faktisch so. Ich war dort, Du nicht, oder? Nach dem Gebet werden Steine geschmissen &#8211; von Seiten Palästinenser &#8211; und Tränengas sowie Gummigeschosse abgefeuert &#8211; von der israelischen Armee. Warst Du dort oder saßt Du &#8211; und eben nicht die Journalisten hier &#8211; an Deinem Schreibtisch und hast die Welt durch Deinen Computer betrachtet?</p>
<p>3. Ich verstehe nicht, was daran problematisch sein soll, Archivmaterial zu verwenden. Kannst Du mir das erklären? Es sollte darüber informiert werden, dass in der vorherigen ein palästinensischer Junge getötet wurde. Hätte man das weggelassen, hättest Du doch wieder von &#8220;Vorenthaltung von Information&#8221; gesprochen. Dass der Journalist von einer israelischen Kugel getroffen wurde, wird &#8211; meiner Ansicht nach &#8211; ausreichend deutlich. Kurz vor dem Bild des verletzten Journalisten, sieht man einen IDF Soldaten schießen. </p>
<p>4. Alles in allem kann ich nur sagen Omar: Schön, dass Du eine Meinung hast und diese gerne von der Tagesschau bestätigt haben würdest, aber diesen Gefallen werden Dir unabhängige und zur Neutralität angehaltene Journalisten nicht tun. Da kannst Du Deine Sicht des Konflikts von Hannover (!!) noch so sehr in die Welt rausposaunen. </p>
<p>Naja, so long Omar, shukran für Deine Aufmerksamkeit. Viele Grüße von Israel und Palästina nach Hannover &#8211; wo man diesen Konflikt und die Medienberichterstattung darüber sicherlich vortrefflich beurteilen kann.</p>
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