<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Kritische Islamkonferenz - die Abschlußerklärung</title>
	<atom:link href="http://www.toomuchcookies.net/archives/1284/kritische-islamkonferenz-die-abschluserklarung.htm/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.toomuchcookies.net/archives/1284/kritische-islamkonferenz-die-abschluserklarung.htm</link>
	<description>Das krümelige Weblog - live aus der Parallelgesellschaft ..</description>
	<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 09:47:29 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.6.3</generator>
		<item>
		<title>Von: martin</title>
		<link>http://www.toomuchcookies.net/archives/1284/kritische-islamkonferenz-die-abschluserklarung.htm#comment-33330</link>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 20:44:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.toomuchcookies.net/?p=1284#comment-33330</guid>
		<description>hi, nice blog. Can you tell me the name of the theme? I like it.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hi, nice blog. Can you tell me the name of the theme? I like it.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Omar</title>
		<link>http://www.toomuchcookies.net/archives/1284/kritische-islamkonferenz-die-abschluserklarung.htm#comment-32359</link>
		<dc:creator>Omar</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 23:04:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.toomuchcookies.net/?p=1284#comment-32359</guid>
		<description>@maike: zum ernst nehmen kann dich keiner zwingen. Deinen Hass für dich zu behalten ist auch nur ratsam, genauso wie es ratsam und angebracht ist nicht jedem zu zeigen, dass man keine Ahnung hat.

@Hasan: Wenn ich so "schlau" wäre wie du, hätte ich den Text noch nicht einmal gelesen, denn es scheint mir, du hast es tatsächlich nicht getan. Noch einmal zur Erklärung: Welche kulturelle Eigenheit man abzulegen hat, kann nicht willkürlich bestimmt werden. In Deutschland und Europa ist weitestgehend weiterhin das Patriarchat bestimmend, auch wenn die Gesetze sich in eine andere Richtung gewendet haben (in den letzten zehn bis 15 Jahren). Dagegen gilt unter den muslimischen Minangkabau ein Matriarchat, (das nicht weniger streng ist und wahrscheinlich durchaus auch Ungerechtigkeiten enthält) vorherrschend (übrigens: dieses Matriarchat wird von europäischen Einflüssen bedroht)! Mehr ist dazu nicht zu sagen.

@Hasan: Lieber Hasan, dir würde ich nicht vorwerfen, ein Neonazi zu sein. Anhand deiner anderen teils recht vulgären und teils einfach nur belämmerten Kommentare hier und auf anderen Seiten schließe ich eher auf eine Diskontinuität in der Gehirnfunktionalität. Einfacher ausgedrückt: du hast nen Knall.

@Thomas B: Meine Feststellung, dass Ahadi et al noch immer kommunistischen Ideen nachhängen habe ich an Fallbeispielen festgemacht. Dass du jetzt einfach so behauptest, sie wären es nicht mehr, kann gerne deine Meinung sein, aber bis du mir einen Hinweis gibst, warum du das annimmst, muss ich das nicht ernst nehmen.

Genauso müsstest du einfach mal konkret werden, was den Vorwurf an die muslimischen Verbände in Deutschland angeht. 

Die Abschlusserklärung des Zentralrats der Ex-Muslime zeigt ein Defizit beim Freiheitsverständnis - ein Defizit, den Alt-Kommunisten aufzeigen. Die Antireligiosität der Mitglieder grenzt - wie bereits gesagt - an einen quasi-religiösen Eifer.

"Eltern sollen ihre Kinder nach ihren Überzeugungen erziehen, aber sie sollen sie meines Erachtens gleichsam zu kritischen Menschen erziehen, die Fragen stellen dürfen."

Wieder: Das ist keine klare Aussage. Soll den Eltern ein Erziehungshandbuch an die Hand gegeben werden - von staatlichen Stellen? Tatsache ist, dass in einer freiheitlichen Gesellschaft die Einflusssphären zur Regulierung durch den Staat sehr begrenzt sein müssen. Ich behaupte, dass diese iranischen Revolutionäre, die mit dem Drang nach Veränderung in ihrem eigenen Staat gelebt haben, dies einfach nicht verstehen. Und es zeigt sich an ihren Aussagen sehr deutlich!

Der Zentralrat der Ex-Muslime hat keinen einzigen Vertreter, der Ex-Muslim und Neu-Christ oder -Jude ist. Sie werden von der radikal-areligiösen Giordano Bruno Stiftung hauptsächlich unterstützt, hatten ihr erstes Forum im Freigeisterforum und ihre Seite ist nicht etwa vom Verein selbst, sondern von "Michael Schmidt-Salomon" getragen (also der Domainname). Daneben kannst du dir mal die Linkliste anschauen und dann noch das Interview mit Arzu Toker durchlesen, die darin von "wir Atheisten" spricht. Das braucht doch keiner weiter auszubuchstabieren. 

"Dass korangetreues Leben und matriarchalische Kultur allerdings möglich sein soll, halte ich dennoch für schwer vorstellbar."

Das ist aber nicht der Punkt. Tatsächlich ist es möglich - im Übrigen glaube ich, dass es öfter vorkommt, als man gemeinhin annimmt - und dann sollte dir - als geistesoffenem Menschen, hoffe ich mal - gelingen, dein Vorurteil mit den neu hinzugewonnen Fakten beiseite zu wischen..

Religionskritik: die gibt es en masse und sie wird diskutiert, widerlegt und ignoriert. Das verhält sich genauso wie mit der Kritik an der Areligiosität. Da zum Schluss jeder einzelne seine Religiosität und vor allem seinen Glauben entscheidet, kann man nicht sagen, dass eine Diskussion unbedingt tabuisiert oder enttabuisiert werden sollte.

Vor allem wünsche ich mir aber bei der Kritik immer diese Prise Sachverstand, die leider meist fehlt. Sie fehlt ganz offensichtlich bei den Ex-Muslimen. Dementsprechend finde ich das persönlich nicht so tragisch, dass - wie im taz-Artikel dargestellt - Mina Ahadi in keiner deutschen Moschee unterwegs war, sondern vielmehr finde ich es bedrückend, dass sie als Kronzeugin auftritt, obwohl sie offensichtlich keine Ahnung hat. Das verdient dann beizeiten Kritik aus meiner Feder.. (und die sollte ja nun auch nicht tabuisiert werden!)

"Zweitens, konfessionslose Menschen sind meines Erachtens stark benachteiligt in diesem Land, obwohl sie die größte Gruppe (wenn man Protestanten und Katholiken einzeln zählt) bilden."

Die Benachteiligung der Konfessionslosen sehe ich nicht so, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. So aber würde ich das für ein Mythos halten. Und wenn man schon Protestanten und Katholiken nicht zusammen zählen wollte (oder gar einfach nur Religiöse gegen Nichtreligiöse aufrechnen wollte), dann müsste man auch innerhalb der "Konfessionslosen" differenzieren, denn selbst da gibt es durchaus gläubige Menschen, die sich nur nicht einer übergeordneten Instanz unterordnen lassen wollen. 

Das von dir verlinkte Video war vor allem deshalb nicht von Interesse, da nur ein Brite dort vor einer Kamera stehend zu sehen war, der seinen (lieber intim gebliebenen) Hass freien Lauf liess. Fakten waren da nur spärlich zu finden.

@Tekays: Der Artikel in der taz ist in der Tat interessant. Ich wollte dazu noch einen weiteren Beitrag schreiben, wo es vor allem um die "Repräsentanz" oder den Zusammenschluss der Muslimhasser gehen soll und wie unterschiedlich sie doch sind. Mal schauen, ob ich das zeitlich hinbekomme..</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@maike: zum ernst nehmen kann dich keiner zwingen. Deinen Hass für dich zu behalten ist auch nur ratsam, genauso wie es ratsam und angebracht ist nicht jedem zu zeigen, dass man keine Ahnung hat.</p>
<p>@Hasan: Wenn ich so &#8220;schlau&#8221; wäre wie du, hätte ich den Text noch nicht einmal gelesen, denn es scheint mir, du hast es tatsächlich nicht getan. Noch einmal zur Erklärung: Welche kulturelle Eigenheit man abzulegen hat, kann nicht willkürlich bestimmt werden. In Deutschland und Europa ist weitestgehend weiterhin das Patriarchat bestimmend, auch wenn die Gesetze sich in eine andere Richtung gewendet haben (in den letzten zehn bis 15 Jahren). Dagegen gilt unter den muslimischen Minangkabau ein Matriarchat, (das nicht weniger streng ist und wahrscheinlich durchaus auch Ungerechtigkeiten enthält) vorherrschend (übrigens: dieses Matriarchat wird von europäischen Einflüssen bedroht)! Mehr ist dazu nicht zu sagen.</p>
<p>@Hasan: Lieber Hasan, dir würde ich nicht vorwerfen, ein Neonazi zu sein. Anhand deiner anderen teils recht vulgären und teils einfach nur belämmerten Kommentare hier und auf anderen Seiten schließe ich eher auf eine Diskontinuität in der Gehirnfunktionalität. Einfacher ausgedrückt: du hast nen Knall.</p>
<p>@Thomas B: Meine Feststellung, dass Ahadi et al noch immer kommunistischen Ideen nachhängen habe ich an Fallbeispielen festgemacht. Dass du jetzt einfach so behauptest, sie wären es nicht mehr, kann gerne deine Meinung sein, aber bis du mir einen Hinweis gibst, warum du das annimmst, muss ich das nicht ernst nehmen.</p>
<p>Genauso müsstest du einfach mal konkret werden, was den Vorwurf an die muslimischen Verbände in Deutschland angeht. </p>
<p>Die Abschlusserklärung des Zentralrats der Ex-Muslime zeigt ein Defizit beim Freiheitsverständnis - ein Defizit, den Alt-Kommunisten aufzeigen. Die Antireligiosität der Mitglieder grenzt - wie bereits gesagt - an einen quasi-religiösen Eifer.</p>
<p>&#8220;Eltern sollen ihre Kinder nach ihren Überzeugungen erziehen, aber sie sollen sie meines Erachtens gleichsam zu kritischen Menschen erziehen, die Fragen stellen dürfen.&#8221;</p>
<p>Wieder: Das ist keine klare Aussage. Soll den Eltern ein Erziehungshandbuch an die Hand gegeben werden - von staatlichen Stellen? Tatsache ist, dass in einer freiheitlichen Gesellschaft die Einflusssphären zur Regulierung durch den Staat sehr begrenzt sein müssen. Ich behaupte, dass diese iranischen Revolutionäre, die mit dem Drang nach Veränderung in ihrem eigenen Staat gelebt haben, dies einfach nicht verstehen. Und es zeigt sich an ihren Aussagen sehr deutlich!</p>
<p>Der Zentralrat der Ex-Muslime hat keinen einzigen Vertreter, der Ex-Muslim und Neu-Christ oder -Jude ist. Sie werden von der radikal-areligiösen Giordano Bruno Stiftung hauptsächlich unterstützt, hatten ihr erstes Forum im Freigeisterforum und ihre Seite ist nicht etwa vom Verein selbst, sondern von &#8220;Michael Schmidt-Salomon&#8221; getragen (also der Domainname). Daneben kannst du dir mal die Linkliste anschauen und dann noch das Interview mit Arzu Toker durchlesen, die darin von &#8220;wir Atheisten&#8221; spricht. Das braucht doch keiner weiter auszubuchstabieren. </p>
<p>&#8220;Dass korangetreues Leben und matriarchalische Kultur allerdings möglich sein soll, halte ich dennoch für schwer vorstellbar.&#8221;</p>
<p>Das ist aber nicht der Punkt. Tatsächlich ist es möglich - im Übrigen glaube ich, dass es öfter vorkommt, als man gemeinhin annimmt - und dann sollte dir - als geistesoffenem Menschen, hoffe ich mal - gelingen, dein Vorurteil mit den neu hinzugewonnen Fakten beiseite zu wischen..</p>
<p>Religionskritik: die gibt es en masse und sie wird diskutiert, widerlegt und ignoriert. Das verhält sich genauso wie mit der Kritik an der Areligiosität. Da zum Schluss jeder einzelne seine Religiosität und vor allem seinen Glauben entscheidet, kann man nicht sagen, dass eine Diskussion unbedingt tabuisiert oder enttabuisiert werden sollte.</p>
<p>Vor allem wünsche ich mir aber bei der Kritik immer diese Prise Sachverstand, die leider meist fehlt. Sie fehlt ganz offensichtlich bei den Ex-Muslimen. Dementsprechend finde ich das persönlich nicht so tragisch, dass - wie im taz-Artikel dargestellt - Mina Ahadi in keiner deutschen Moschee unterwegs war, sondern vielmehr finde ich es bedrückend, dass sie als Kronzeugin auftritt, obwohl sie offensichtlich keine Ahnung hat. Das verdient dann beizeiten Kritik aus meiner Feder.. (und die sollte ja nun auch nicht tabuisiert werden!)</p>
<p>&#8220;Zweitens, konfessionslose Menschen sind meines Erachtens stark benachteiligt in diesem Land, obwohl sie die größte Gruppe (wenn man Protestanten und Katholiken einzeln zählt) bilden.&#8221;</p>
<p>Die Benachteiligung der Konfessionslosen sehe ich nicht so, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. So aber würde ich das für ein Mythos halten. Und wenn man schon Protestanten und Katholiken nicht zusammen zählen wollte (oder gar einfach nur Religiöse gegen Nichtreligiöse aufrechnen wollte), dann müsste man auch innerhalb der &#8220;Konfessionslosen&#8221; differenzieren, denn selbst da gibt es durchaus gläubige Menschen, die sich nur nicht einer übergeordneten Instanz unterordnen lassen wollen. </p>
<p>Das von dir verlinkte Video war vor allem deshalb nicht von Interesse, da nur ein Brite dort vor einer Kamera stehend zu sehen war, der seinen (lieber intim gebliebenen) Hass freien Lauf liess. Fakten waren da nur spärlich zu finden.</p>
<p>@Tekays: Der Artikel in der taz ist in der Tat interessant. Ich wollte dazu noch einen weiteren Beitrag schreiben, wo es vor allem um die &#8220;Repräsentanz&#8221; oder den Zusammenschluss der Muslimhasser gehen soll und wie unterschiedlich sie doch sind. Mal schauen, ob ich das zeitlich hinbekomme..</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hasan</title>
		<link>http://www.toomuchcookies.net/archives/1284/kritische-islamkonferenz-die-abschluserklarung.htm#comment-32353</link>
		<dc:creator>Hasan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 15:53:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.toomuchcookies.net/?p=1284#comment-32353</guid>
		<description>". . . dann ist man nicht besser als völkische Rechtsradikale, die eine besondere Kriminalität unter Ausländern herauszustellen versuchen":

Schau dir mal die Kriminalitätsstatistiken z. B. aus Berlin an und erfahre, welchen religiös-kulturellen Hintergrund der übergroße Teil jugendlicher Intensivtäter hat - soll ich es dir verraten, liebe Omar?  Es sind KEINE Migrantenkinder aus buddhistischen Elternhäusern!

Übrigens muss man kein Neonazi sein, um REALITÄTEN wahrzunehmen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;. . . dann ist man nicht besser als völkische Rechtsradikale, die eine besondere Kriminalität unter Ausländern herauszustellen versuchen&#8221;:</p>
<p>Schau dir mal die Kriminalitätsstatistiken z. B. aus Berlin an und erfahre, welchen religiös-kulturellen Hintergrund der übergroße Teil jugendlicher Intensivtäter hat - soll ich es dir verraten, liebe Omar?  Es sind KEINE Migrantenkinder aus buddhistischen Elternhäusern!</p>
<p>Übrigens muss man kein Neonazi sein, um REALITÄTEN wahrzunehmen!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hasan</title>
		<link>http://www.toomuchcookies.net/archives/1284/kritische-islamkonferenz-die-abschluserklarung.htm#comment-32352</link>
		<dc:creator>Hasan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 15:49:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.toomuchcookies.net/?p=1284#comment-32352</guid>
		<description>"Wirklich? Was ist dann mit den matriarchalischen Vorstellung? Müssen wir auch diese erst einmal überwinden?":

Nenn mir mal "matriarchalische Vorstellungen", die vor allem in dem religiösen Milieu, um das es hier geht, dieselbe Dominanz besitzen wie patriarchalische, wenn du so "schlau" sein willst!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wirklich? Was ist dann mit den matriarchalischen Vorstellung? Müssen wir auch diese erst einmal überwinden?&#8221;:</p>
<p>Nenn mir mal &#8220;matriarchalische Vorstellungen&#8221;, die vor allem in dem religiösen Milieu, um das es hier geht, dieselbe Dominanz besitzen wie patriarchalische, wenn du so &#8220;schlau&#8221; sein willst!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: maike bueskens</title>
		<link>http://www.toomuchcookies.net/archives/1284/kritische-islamkonferenz-die-abschluserklarung.htm#comment-32351</link>
		<dc:creator>maike bueskens</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 15:45:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.toomuchcookies.net/?p=1284#comment-32351</guid>
		<description>Eine Religion die von einem Kinderschaender gegruendet wurde, kann man nicht ernst nehmen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Religion die von einem Kinderschaender gegruendet wurde, kann man nicht ernst nehmen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas B.</title>
		<link>http://www.toomuchcookies.net/archives/1284/kritische-islamkonferenz-die-abschluserklarung.htm#comment-32338</link>
		<dc:creator>Thomas B.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 20:19:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.toomuchcookies.net/?p=1284#comment-32338</guid>
		<description>Lieber Omar,
du scheinst recht vorurteilsbelastet sein, was Kommunisten angeht. Diese Menschen sind beinahe die einzigen, die Widerstand leisten in islamistischen Regimes wie dem des Irans. Ihnen Traditionsblindheit in Bezug auf die verheerenden Konsequenzen des Realsozialismus unter Stalin, Mao und Konsorten vorzuwerfen, erscheint mir doch fragwürdig. Ich denke, dass diese Menschen durchaus in der Lage sind, aus der Geschichte zu lernen und vergangene Fehler nicht zu wiederholen.
In der Tat spiegelt die Abschlusserklärung das wider, was auf der Konferenz beschlossen wurde. Kostenerstattung für Bildung halte ich an sich für eine sehr förderungswürdige Sache, doch leider haben Wirtschaft und Staat andere Interessen.

Kommentare auf deine Kommentare:

- Pro forma erkennen diese Verbände die Menschenrechte an, das will ich nicht abstreiten, wohl aber, dass die lebenspraktische Realität ein wenig anders aussieht. 
Wenn du dir die Erklärung des ZdE genau ansiehst, wirst du feststellen, dass dort nirgendwo steht, dass Religionsfreiheit als Menschenrecht angezweifelt oder gar angegriffen wird, wohl aber hingegen unethische, verwerfliche Taten, die im Namen eines religiösen Dogmas respektive Gottes vollzogen werden. Eltern sollen ihre Kinder nach ihren Überzeugungen erziehen, aber sie sollen sie meines Erachtens gleichsam zu kritischen Menschen erziehen, die Fragen stellen dürfen. Ich bin der Ansicht, dass es ebenso falsch ist, von christlichen oder muslimischen Kindern zu sprechen, wie es falsch ist, von atheistischen oder säkularen Kindern zu sprechen. 

- Wer zwingt denn irgendwenn in Religionslosigkeit hinein? Ehrlich gesagt, ich verstehe dein Argument nicht. Auch ein beispielsweise zum Christentum oder zum Buddhismus konvertierter Muslim ist ein Ex-Muslim oder etwa nicht? Der ZdE definiert sich nicht als explizit atheistische Organisation.

- Nirgendwo steht, dass das Gedankengut einer Mina Ahadi in irgendeiner Weise für ein Schulfach Religions- und Weltanschauungskunde oder humanistische Lebenskunde relevant sein soll. Ich habe keine Ahnung, wie du auf diese absurde Idee kommst. Ebenso wird nirgends behauptet, das Schulfach solle höher gewertet werden als Religionsunterricht, oder mit einem verschärfteren Besuchszwang als jenem versehen werden. 

- Es ist zunächst zu definieren, was man unter Terrorismus versteht. Für den ZdE beginnt er schon im kleinen, bei Unterdrückung der individuellen Entfaltungs- und Meinungsfreiheit. 
An deiner Kritik am christlichen Terrorismus mag etwas dran sein, damit kenne ich mich kaum aus. Überhaupt finde ich sehr schade, dass es kein äquivalentes Wort zu Islamismus bezogen aufs Christentum gibt, denn einige Organisationen und Politiker in den USA beispielsweise wären meines Erachtens eindeutig so einzustufen.

- Entschuldigung, das mit der matriarchalischen Kultur war ein Fehler, ich habe das heute morgen schon in der Uni recherchiert und sehe das ein. Dass korangetreues Leben und matriarchalische Kultur allerdings möglich sein soll, halte ich dennoch für schwer vorstellbar. 

- Ich kann nicht verstehen, warum Religionskritik in einer Gesellschaft, die sich selbst als aufgeklärt bezeichnet, immernoch so stark verteufelt wird, obwohl sie, denke ich, das einzige vernünftige Gegengift gegen Indoktrination und Fundamentalismus darstellt. 

Dass die ZdK andersdenkende "ausschalten" will, halte ich für ein unzulässiges Statement. Ziel ist in der Tat, Weltanschauungen von Menschen, die Grundrechte nicht akzeptieren, gesamtgesellschaftlich nicht mehr in dem Maße zu tolerieren, wie es derzeit der Fall ist. 
Zweitens, konfessionslose Menschen sind meines Erachtens stark benachteiligt in diesem Land, obwohl sie die größte Gruppe (wenn man Protestanten und Katholiken einzeln zählt) bilden.
Religionen müssen sich genauso Kritik aussetzen lassen, wie jede andere philosophische Weltanschauung. Alles andere wäre Andersdenkende ausschalten, nicht aber vernünftige Kritik an unvernünftigen, weil unethischen Weltanschauungen!

Ich habe heute von einer Freundin ein sehr interessantes Video geschickt bekommen, dass ich dir zum Abschluss ans Herz legen möchte:
** sorry, kein Link zu so dämlichen und hasserfüllten Seiten - und bestimmt kein Link zu einem der vielen Pat-Videos **

Lieber Tekays. Den taz-Artikel habe ich bereits Freitag gelesen.
Er ist meines Erachtens schlecht recherchiert, und teilweise höchst suggestiv (insbesondere der Teil zur Konferenz der Heinrich-Böll-Stiftung: wer dieses Video gesehen hat, würde nicht im Traum auf die Bezeichung "Mob" kommen; auch die Recherche zur rbeiterkommunistischen Partei und ihrer Ideologie ist mangelhaft, der angebliche Führerkult an den Haaren herbeigezogen).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Omar,<br />
du scheinst recht vorurteilsbelastet sein, was Kommunisten angeht. Diese Menschen sind beinahe die einzigen, die Widerstand leisten in islamistischen Regimes wie dem des Irans. Ihnen Traditionsblindheit in Bezug auf die verheerenden Konsequenzen des Realsozialismus unter Stalin, Mao und Konsorten vorzuwerfen, erscheint mir doch fragwürdig. Ich denke, dass diese Menschen durchaus in der Lage sind, aus der Geschichte zu lernen und vergangene Fehler nicht zu wiederholen.<br />
In der Tat spiegelt die Abschlusserklärung das wider, was auf der Konferenz beschlossen wurde. Kostenerstattung für Bildung halte ich an sich für eine sehr förderungswürdige Sache, doch leider haben Wirtschaft und Staat andere Interessen.</p>
<p>Kommentare auf deine Kommentare:</p>
<p>- Pro forma erkennen diese Verbände die Menschenrechte an, das will ich nicht abstreiten, wohl aber, dass die lebenspraktische Realität ein wenig anders aussieht.<br />
Wenn du dir die Erklärung des ZdE genau ansiehst, wirst du feststellen, dass dort nirgendwo steht, dass Religionsfreiheit als Menschenrecht angezweifelt oder gar angegriffen wird, wohl aber hingegen unethische, verwerfliche Taten, die im Namen eines religiösen Dogmas respektive Gottes vollzogen werden. Eltern sollen ihre Kinder nach ihren Überzeugungen erziehen, aber sie sollen sie meines Erachtens gleichsam zu kritischen Menschen erziehen, die Fragen stellen dürfen. Ich bin der Ansicht, dass es ebenso falsch ist, von christlichen oder muslimischen Kindern zu sprechen, wie es falsch ist, von atheistischen oder säkularen Kindern zu sprechen. </p>
<p>- Wer zwingt denn irgendwenn in Religionslosigkeit hinein? Ehrlich gesagt, ich verstehe dein Argument nicht. Auch ein beispielsweise zum Christentum oder zum Buddhismus konvertierter Muslim ist ein Ex-Muslim oder etwa nicht? Der ZdE definiert sich nicht als explizit atheistische Organisation.</p>
<p>- Nirgendwo steht, dass das Gedankengut einer Mina Ahadi in irgendeiner Weise für ein Schulfach Religions- und Weltanschauungskunde oder humanistische Lebenskunde relevant sein soll. Ich habe keine Ahnung, wie du auf diese absurde Idee kommst. Ebenso wird nirgends behauptet, das Schulfach solle höher gewertet werden als Religionsunterricht, oder mit einem verschärfteren Besuchszwang als jenem versehen werden. </p>
<p>- Es ist zunächst zu definieren, was man unter Terrorismus versteht. Für den ZdE beginnt er schon im kleinen, bei Unterdrückung der individuellen Entfaltungs- und Meinungsfreiheit.<br />
An deiner Kritik am christlichen Terrorismus mag etwas dran sein, damit kenne ich mich kaum aus. Überhaupt finde ich sehr schade, dass es kein äquivalentes Wort zu Islamismus bezogen aufs Christentum gibt, denn einige Organisationen und Politiker in den USA beispielsweise wären meines Erachtens eindeutig so einzustufen.</p>
<p>- Entschuldigung, das mit der matriarchalischen Kultur war ein Fehler, ich habe das heute morgen schon in der Uni recherchiert und sehe das ein. Dass korangetreues Leben und matriarchalische Kultur allerdings möglich sein soll, halte ich dennoch für schwer vorstellbar. </p>
<p>- Ich kann nicht verstehen, warum Religionskritik in einer Gesellschaft, die sich selbst als aufgeklärt bezeichnet, immernoch so stark verteufelt wird, obwohl sie, denke ich, das einzige vernünftige Gegengift gegen Indoktrination und Fundamentalismus darstellt. </p>
<p>Dass die ZdK andersdenkende &#8220;ausschalten&#8221; will, halte ich für ein unzulässiges Statement. Ziel ist in der Tat, Weltanschauungen von Menschen, die Grundrechte nicht akzeptieren, gesamtgesellschaftlich nicht mehr in dem Maße zu tolerieren, wie es derzeit der Fall ist.<br />
Zweitens, konfessionslose Menschen sind meines Erachtens stark benachteiligt in diesem Land, obwohl sie die größte Gruppe (wenn man Protestanten und Katholiken einzeln zählt) bilden.<br />
Religionen müssen sich genauso Kritik aussetzen lassen, wie jede andere philosophische Weltanschauung. Alles andere wäre Andersdenkende ausschalten, nicht aber vernünftige Kritik an unvernünftigen, weil unethischen Weltanschauungen!</p>
<p>Ich habe heute von einer Freundin ein sehr interessantes Video geschickt bekommen, dass ich dir zum Abschluss ans Herz legen möchte:<br />
** sorry, kein Link zu so dämlichen und hasserfüllten Seiten - und bestimmt kein Link zu einem der vielen Pat-Videos **</p>
<p>Lieber Tekays. Den taz-Artikel habe ich bereits Freitag gelesen.<br />
Er ist meines Erachtens schlecht recherchiert, und teilweise höchst suggestiv (insbesondere der Teil zur Konferenz der Heinrich-Böll-Stiftung: wer dieses Video gesehen hat, würde nicht im Traum auf die Bezeichung &#8220;Mob&#8221; kommen; auch die Recherche zur rbeiterkommunistischen Partei und ihrer Ideologie ist mangelhaft, der angebliche Führerkult an den Haaren herbeigezogen).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tekays</title>
		<link>http://www.toomuchcookies.net/archives/1284/kritische-islamkonferenz-die-abschluserklarung.htm#comment-32336</link>
		<dc:creator>Tekays</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 12:03:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.toomuchcookies.net/?p=1284#comment-32336</guid>
		<description>looking here:

http://www.taz.de/nc/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&#38;dig=2008%2F05%2F30%2Fa0111&#38;src=GI&#38;cHash=9f0a210b09</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>looking here:</p>
<p><a href="http://www.taz.de/nc/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&amp;dig=2008%2F05%2F30%2Fa0111&amp;src=GI&amp;cHash=9f0a210b09" rel="nofollow">http://www.taz.de/nc/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&amp;dig=2008%2F05%2F30%2Fa0111&amp;src=GI&amp;cHash=9f0a210b09</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Omar</title>
		<link>http://www.toomuchcookies.net/archives/1284/kritische-islamkonferenz-die-abschluserklarung.htm#comment-32332</link>
		<dc:creator>Omar</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 09:42:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.toomuchcookies.net/?p=1284#comment-32332</guid>
		<description>@Thomas B.: Tatsächlich ist ein Großteil der ZdE-Mitglieder bekennende Kommunisten. Die von dir angesprochene Mina Ahadi soll selbst noch Mitglied in der radikalen kommunistischen Bewegung in Iran sein. Ich war tatsächlich nicht in Köln bei der Konferenz, allerdings kann ich davon ausgehen, dass die Abschlusserklärung der Veranstalter durchaus das wiedergibt, was auf der Konferenz besprochen (und beschlossen?) wurde, oder? Auf der anderen Seite: Wenn ich das nächste Mal Zeit habe und mir jemand die Unkosten erstattet, so bin ich gerne bereit, mir das Ganze live anzuhören..

Zu deinen Anmerkungen:
- Die islamischen Verbände erkennen sehr wohl die Menschenrechte an. Die Behauptung des Gegenteils ohne Beweise zu liefern grenzt schon an Verleumdung. Auf der anderen Seite: wie sieht es mit dem Menschenrechtsverständnis des von dir gelobten Zentralrats der Ex-Muslime aus? Diese umfasst nämlich nach der allgemeinen Menschenrechtserklärung nicht nur die Bekenntnisfreiheit ein, sondern auch und vor allem die Freiheit, seine eigene Religion privat und öffentlich auszuüben. Andere Verträge schließen auch das Recht der Eltern mit ein, ihre Kinder in Übereinstimmung mit ihren eigenen Überzeugungen zu erziehen.
- Das Hineinzwingen jedweder Person in eine Religionsgemeinschaft unterstütze ich nicht. Das gilt aber auch für die Religionslosigkeit. Dementsprechend kann der Zentralrat der Ex-Muslime mitnichten für Ex-Muslime sprechen, da diese ja durchaus auch eine andere Religion angenommen haben könnten, statt zu Atheisten zu werden.

- Es muss kein explizit marxistisches Gedankengut vermittelt werden. Wenn Mina Ahadi et al Vorbilder für den Inhalt dieses Ethikunterrichts sind, dann ist das ganz und gar nicht objektiv, sondern stets mit der Brille eines militant-atheistischen Menschen gesehen. Der Unterschied zu einem religiös-missionarischen Unterricht wäre also nur im Besuchszwang (Religionsunterricht ist stets freiwillig, während so ein Ethikunterricht nur schwer als freiwilliges Fach angeboten werden könnte) und der Sichtweise.

- Dass islamischer Terrorismus nicht genügend thematisiert werden, ist Humbug! Vereitelte Anschläge muslimischer Täter sind nicht nur Thema, sondern auch Aufhänger für viele Sicherheitsgesetze. Dass im Übrigen Anschläge im Ausland nicht häufig genug thematisiert werden, ist auch auf Anschläge anderer Gruppierungen auszuweiten. Christliche Terroristen in Afrika oder Indien werden hier aber überhaupt nicht thematisiert!

- Es gibt keine matriarchalische Kultur? Schon mal was von den &lt;a href="http://matriarchat.net/welt/minangkabau.html" title="Minangkabau" rel="nofollow"&gt;Minangkabau&lt;/a&gt; gehört? Das ist nicht das einzige Volk, das matriarchal lebt, aber ich picke es mal heraus, um auf eine andere Eigenheit hinzudeuten: Es ist ein muslimisches Völkchen.. Du siehst, ein Blick über das eigene Horizont hilft schon sehr.

Mich stört an der Resolution vor allem, dass einerseits allgemeine und sehr absolutistische Kritik an Religiosität und ihrem Platz in der Gesellschaft geübt wird, andererseits über "islamkritische" Absätze die Öffentlichkeit erreicht (und damit betrogen) wird. Warum geht die "kritische Islamkonferenz" nicht auch auf Beschränkungen ein, die sie den beiden Kirchen oder den jüdischen Gemeinschaften auferlegen wollen ein? 

In meinen Augen ist der Zentralrat der Ex-Muslime nur ein medial verwertbares Vorhaltesymbol, hinter dessen Islamophobie (meinetwegen "Islamkritik") sich eine eklige, weil Andersdenkende ausschaltende Atheismusbewegung verbirgt. Wenn der ZdE ehrlicher wäre, wäre er bei weitem nicht so medial begehrt, wie er es heute ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Thomas B.: Tatsächlich ist ein Großteil der ZdE-Mitglieder bekennende Kommunisten. Die von dir angesprochene Mina Ahadi soll selbst noch Mitglied in der radikalen kommunistischen Bewegung in Iran sein. Ich war tatsächlich nicht in Köln bei der Konferenz, allerdings kann ich davon ausgehen, dass die Abschlusserklärung der Veranstalter durchaus das wiedergibt, was auf der Konferenz besprochen (und beschlossen?) wurde, oder? Auf der anderen Seite: Wenn ich das nächste Mal Zeit habe und mir jemand die Unkosten erstattet, so bin ich gerne bereit, mir das Ganze live anzuhören..</p>
<p>Zu deinen Anmerkungen:<br />
- Die islamischen Verbände erkennen sehr wohl die Menschenrechte an. Die Behauptung des Gegenteils ohne Beweise zu liefern grenzt schon an Verleumdung. Auf der anderen Seite: wie sieht es mit dem Menschenrechtsverständnis des von dir gelobten Zentralrats der Ex-Muslime aus? Diese umfasst nämlich nach der allgemeinen Menschenrechtserklärung nicht nur die Bekenntnisfreiheit ein, sondern auch und vor allem die Freiheit, seine eigene Religion privat und öffentlich auszuüben. Andere Verträge schließen auch das Recht der Eltern mit ein, ihre Kinder in Übereinstimmung mit ihren eigenen Überzeugungen zu erziehen.<br />
- Das Hineinzwingen jedweder Person in eine Religionsgemeinschaft unterstütze ich nicht. Das gilt aber auch für die Religionslosigkeit. Dementsprechend kann der Zentralrat der Ex-Muslime mitnichten für Ex-Muslime sprechen, da diese ja durchaus auch eine andere Religion angenommen haben könnten, statt zu Atheisten zu werden.</p>
<p>- Es muss kein explizit marxistisches Gedankengut vermittelt werden. Wenn Mina Ahadi et al Vorbilder für den Inhalt dieses Ethikunterrichts sind, dann ist das ganz und gar nicht objektiv, sondern stets mit der Brille eines militant-atheistischen Menschen gesehen. Der Unterschied zu einem religiös-missionarischen Unterricht wäre also nur im Besuchszwang (Religionsunterricht ist stets freiwillig, während so ein Ethikunterricht nur schwer als freiwilliges Fach angeboten werden könnte) und der Sichtweise.</p>
<p>- Dass islamischer Terrorismus nicht genügend thematisiert werden, ist Humbug! Vereitelte Anschläge muslimischer Täter sind nicht nur Thema, sondern auch Aufhänger für viele Sicherheitsgesetze. Dass im Übrigen Anschläge im Ausland nicht häufig genug thematisiert werden, ist auch auf Anschläge anderer Gruppierungen auszuweiten. Christliche Terroristen in Afrika oder Indien werden hier aber überhaupt nicht thematisiert!</p>
<p>- Es gibt keine matriarchalische Kultur? Schon mal was von den <a href="http://matriarchat.net/welt/minangkabau.html" title="Minangkabau" rel="nofollow">Minangkabau</a> gehört? Das ist nicht das einzige Volk, das matriarchal lebt, aber ich picke es mal heraus, um auf eine andere Eigenheit hinzudeuten: Es ist ein muslimisches Völkchen.. Du siehst, ein Blick über das eigene Horizont hilft schon sehr.</p>
<p>Mich stört an der Resolution vor allem, dass einerseits allgemeine und sehr absolutistische Kritik an Religiosität und ihrem Platz in der Gesellschaft geübt wird, andererseits über &#8220;islamkritische&#8221; Absätze die Öffentlichkeit erreicht (und damit betrogen) wird. Warum geht die &#8220;kritische Islamkonferenz&#8221; nicht auch auf Beschränkungen ein, die sie den beiden Kirchen oder den jüdischen Gemeinschaften auferlegen wollen ein? </p>
<p>In meinen Augen ist der Zentralrat der Ex-Muslime nur ein medial verwertbares Vorhaltesymbol, hinter dessen Islamophobie (meinetwegen &#8220;Islamkritik&#8221;) sich eine eklige, weil Andersdenkende ausschaltende Atheismusbewegung verbirgt. Wenn der ZdE ehrlicher wäre, wäre er bei weitem nicht so medial begehrt, wie er es heute ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas B.</title>
		<link>http://www.toomuchcookies.net/archives/1284/kritische-islamkonferenz-die-abschluserklarung.htm#comment-32328</link>
		<dc:creator>Thomas B.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 23:48:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.toomuchcookies.net/?p=1284#comment-32328</guid>
		<description>Ausnahmslos dogmatische Stalinisten und Kommunisten, die Leute, die da sitzen im ZdE, gleichmachend, religionshassend, fremdenfeindlich! Mit Verlaub, wach mal auf aus deinem Tiefschlaf der bürgerlichen Halbbildung und des Kulturrelativismus! Schade, dass du nicht dabei warst auf der Konferenz, sonst hättest du vielleicht ein nicht so völlig verzerrtes Bild von den Zielen dieser Gruppe. 

Ein paar Anmerkungen:

Zu deiner Kritik an §1:
-Schäuble diskutiert mit islamischen Verbänden, die die Menschenrechte nicht anerkennen, Sharia, Kopftuchzwang, Hass auf Ungläubige, Unterdrückung von Frauen tolerieren bis propagieren.
-Zuwanderer über ihre Religionszugehörigkeit zu definieren und sie so in eine Identität quasi hineinzuzwingen kann nicht funktionieren, wenn man aufgeklärte und integrierte Migranten zum Ziel hat.
-Eine säkulare Gesellschaft, orientiert an humanistischen Werten ist keinesfalls zwangläufig mit einem stalinistischen Terrorregime gleichzusetzen, sondern so ziemlich das genaue Gegenteil davon.

Zur Kritik an §2:
- Man kann de facto seine individuellen Eigenheiten haben, ohne sich so stark über ihre Religionszugehörigkeit definieren zu müssen. Mit Gemeinsamkeit sind Werte wie Grundrechte und rationale Kritikfähigkeit gemeint, die es unbedingt zu fördern gilt, keinesfalls totale weltanschauliche Konformität. 
- Du solltest dir mal die Mühe machen, zu recherchieren, was man unter humanistischer Weltanschauungskunde versteht. Im krassen Gegensatz zu  Religionsunterricht (mit ausdrücklichem Missionierungsauftrag!!) wird versucht, Religionen und andere Ethiksysteme möglichst objektiv wie kritisch zu erklären, ganz ohne, dass eine bestimmte Perspektive dabei suggeriert werden soll. In Berlin beispielsweise sind es vorwiegend Religionslehrer, die das Schulfach Ethik  unterrichten, welchem ein ganz ähnlicher Gedanke zugrunde liegt.
Dass, wie du panikartig suggerierst, dort marxistisches Gedankengut dort vermittelt werden soll, ist vollkommen absurd und entbehrt jeglicher faktischen Grundlage.

Zur Kritik an §3:
- Islamischer Terrorismus wird in den Medien kaum Thematisiert, solange keine Menschen dabei umkommen, und selbst wenn das geschieht, ist es nur interessant, sofern es im Westen vorkommt. 
Eine unanagebrachte Toleranz und Angst vor Verleumdung als islamophob oder gar xenophob bezeichnet zu werden, verhindert oft sachliche und kritische Berichterstattung.
- Der Versuch einer Polemik mit einer matriarchalischen Leitkultur scheitert vollends. Eine solche existiert schlichtweg  nicht, Frauen werden nach wie vor in aller Herren Ländern unterdrückt, insbesondere dort, wo der Islam Staatsreligion ist.
- Antisemitismus bedeutet nicht bloß Kritik an jüdischen Glaubensinhalten, sondern perfiden Rassismus und Fremdenhass. Rationale Kritik an der religiösen Weltanschauung Islam mit Antisemitismus gleichzusetzen ist eine üble Verleumdung, die sachlichen und vernünftigen Diskurs sabotiert.
- Auf der Islamkonferenz wurde eines sehr deutlich:
In der Tat werden "menschenverachtende Praktiken" kritisiert, sowie die ideologischen Wurzeln dieser. Nie werden Gruppen von Mänschen als "Täterschaft" definiert. Es geht allein um Kritik an kruder Ideologie, niemals um Hass auf "die Muslime". Mina Ahadi bringt es auf den Punkt: "Wer gegen den politischen Islam kämpft, der kämpft nicht gegen Muslime, sondern für sie! Er hilft ihnen in dem notwendigen Emanzipationskampf gegen eine menschenverachtende, faschistoide Ideologie. Es ist ein Kampf für Freiheit, Chancengleichheit, Selbstbestimmung."

Zur Kritik an §4:
- Freiheit von jeglicher Weltanschauung ist eine völlig absurde Idee, die mit den Inhalten der Resolution herzlich wenig zu tun hat. Jeder Mensch soll glauben, was er will, solang er  Menschenrechte und demokratischen Rechtsstaat anerkennt. Im Vatikanstaat gelten die Menschenrechte übrigens bezeichnenderweise offiziell bis heute nicht. 
- Du hast anscheinend nicht die leiseste Ahnung, was in theokratischen Staaten wie dem Iran vorgeht. "Unehrenhafte" Frauen werden dort nach wie vor regelmäßig unter großer Zuschauerschaft gesteinigt, Andersdenkende und "Ungläubige" werden hingerichtet (so wie u.a. Mina Ahadis Mann und viele ihrer Freunde). Das ist  selbstverständlich nur die Spitze des Eisberges. Nichtsdestotrotz arbeiten westliche Staaten, Organisationen und Unternehmen mit diesen terroristischen Regimes zusammen. Verkehrte Welt, wenn du mich fragst. 

Mit freundlichen Grüßen,
Thomas B.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ausnahmslos dogmatische Stalinisten und Kommunisten, die Leute, die da sitzen im ZdE, gleichmachend, religionshassend, fremdenfeindlich! Mit Verlaub, wach mal auf aus deinem Tiefschlaf der bürgerlichen Halbbildung und des Kulturrelativismus! Schade, dass du nicht dabei warst auf der Konferenz, sonst hättest du vielleicht ein nicht so völlig verzerrtes Bild von den Zielen dieser Gruppe. </p>
<p>Ein paar Anmerkungen:</p>
<p>Zu deiner Kritik an §1:<br />
-Schäuble diskutiert mit islamischen Verbänden, die die Menschenrechte nicht anerkennen, Sharia, Kopftuchzwang, Hass auf Ungläubige, Unterdrückung von Frauen tolerieren bis propagieren.<br />
-Zuwanderer über ihre Religionszugehörigkeit zu definieren und sie so in eine Identität quasi hineinzuzwingen kann nicht funktionieren, wenn man aufgeklärte und integrierte Migranten zum Ziel hat.<br />
-Eine säkulare Gesellschaft, orientiert an humanistischen Werten ist keinesfalls zwangläufig mit einem stalinistischen Terrorregime gleichzusetzen, sondern so ziemlich das genaue Gegenteil davon.</p>
<p>Zur Kritik an §2:<br />
- Man kann de facto seine individuellen Eigenheiten haben, ohne sich so stark über ihre Religionszugehörigkeit definieren zu müssen. Mit Gemeinsamkeit sind Werte wie Grundrechte und rationale Kritikfähigkeit gemeint, die es unbedingt zu fördern gilt, keinesfalls totale weltanschauliche Konformität.<br />
- Du solltest dir mal die Mühe machen, zu recherchieren, was man unter humanistischer Weltanschauungskunde versteht. Im krassen Gegensatz zu  Religionsunterricht (mit ausdrücklichem Missionierungsauftrag!!) wird versucht, Religionen und andere Ethiksysteme möglichst objektiv wie kritisch zu erklären, ganz ohne, dass eine bestimmte Perspektive dabei suggeriert werden soll. In Berlin beispielsweise sind es vorwiegend Religionslehrer, die das Schulfach Ethik  unterrichten, welchem ein ganz ähnlicher Gedanke zugrunde liegt.<br />
Dass, wie du panikartig suggerierst, dort marxistisches Gedankengut dort vermittelt werden soll, ist vollkommen absurd und entbehrt jeglicher faktischen Grundlage.</p>
<p>Zur Kritik an §3:<br />
- Islamischer Terrorismus wird in den Medien kaum Thematisiert, solange keine Menschen dabei umkommen, und selbst wenn das geschieht, ist es nur interessant, sofern es im Westen vorkommt.<br />
Eine unanagebrachte Toleranz und Angst vor Verleumdung als islamophob oder gar xenophob bezeichnet zu werden, verhindert oft sachliche und kritische Berichterstattung.<br />
- Der Versuch einer Polemik mit einer matriarchalischen Leitkultur scheitert vollends. Eine solche existiert schlichtweg  nicht, Frauen werden nach wie vor in aller Herren Ländern unterdrückt, insbesondere dort, wo der Islam Staatsreligion ist.<br />
- Antisemitismus bedeutet nicht bloß Kritik an jüdischen Glaubensinhalten, sondern perfiden Rassismus und Fremdenhass. Rationale Kritik an der religiösen Weltanschauung Islam mit Antisemitismus gleichzusetzen ist eine üble Verleumdung, die sachlichen und vernünftigen Diskurs sabotiert.<br />
- Auf der Islamkonferenz wurde eines sehr deutlich:<br />
In der Tat werden &#8220;menschenverachtende Praktiken&#8221; kritisiert, sowie die ideologischen Wurzeln dieser. Nie werden Gruppen von Mänschen als &#8220;Täterschaft&#8221; definiert. Es geht allein um Kritik an kruder Ideologie, niemals um Hass auf &#8220;die Muslime&#8221;. Mina Ahadi bringt es auf den Punkt: &#8220;Wer gegen den politischen Islam kämpft, der kämpft nicht gegen Muslime, sondern für sie! Er hilft ihnen in dem notwendigen Emanzipationskampf gegen eine menschenverachtende, faschistoide Ideologie. Es ist ein Kampf für Freiheit, Chancengleichheit, Selbstbestimmung.&#8221;</p>
<p>Zur Kritik an §4:<br />
- Freiheit von jeglicher Weltanschauung ist eine völlig absurde Idee, die mit den Inhalten der Resolution herzlich wenig zu tun hat. Jeder Mensch soll glauben, was er will, solang er  Menschenrechte und demokratischen Rechtsstaat anerkennt. Im Vatikanstaat gelten die Menschenrechte übrigens bezeichnenderweise offiziell bis heute nicht.<br />
- Du hast anscheinend nicht die leiseste Ahnung, was in theokratischen Staaten wie dem Iran vorgeht. &#8220;Unehrenhafte&#8221; Frauen werden dort nach wie vor regelmäßig unter großer Zuschauerschaft gesteinigt, Andersdenkende und &#8220;Ungläubige&#8221; werden hingerichtet (so wie u.a. Mina Ahadis Mann und viele ihrer Freunde). Das ist  selbstverständlich nur die Spitze des Eisberges. Nichtsdestotrotz arbeiten westliche Staaten, Organisationen und Unternehmen mit diesen terroristischen Regimes zusammen. Verkehrte Welt, wenn du mich fragst. </p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,<br />
Thomas B.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
