Mekka in Saudi-Arabien als Zentrum der Erde

“Mecca, the Centre of the Earth, Theory and Practice”, das war der Titel einer Konferenz in Qatar, die sich Medienmeldungen zufolge vor allem mit der Frage auseinander gesetzt hat, ob die Stadt Mekka als Zentrum der Erde angesehen werden kann und ob nicht u.a. deshalb dort der Nullmeridian gelegt werden sollte - also Mekka als zeitliche Referenz für die Welt gelten sollte. Mit ähnlichen Fragestellungen hatte ich mich bereits hier auseinandergesetzt und hatte versucht einige Menschen anzuschreiben, die die Behauptung in die Welt setzen, Mekka wäre Zentrum der Erde1. Leider scheint das nichts gebracht zu haben, denn einer der Hauptredner an der Veranstaltung in Qatar war Zaghlul Annajjar, der weiterhin ohne weitere Belege die selben alten Behauptungen von sich gibt.

Behauptungen

Laut BBC-Artikel wurden auf der Konferenz vor allem drei Punkte angesprochen:

  1. Unlike other longitudes, Mecca’s longitude was in perfect alignment to magnetic north.2
  2. Mekka ist das Zentrum der Erde3
  3. Eine spezielle Uhr, die im Gegenuhrzeigersinn dreht4 soll Muslimen helfen, die Gebetsrichtung auszumachen5. Die Drehrichtung der Zeiger soll sich aus der Drehrichtung von Pilgern beim Umrunden der Kaaba6 ergeben oder zumindest damit in Verbindung stehen.

Da der Artikel auf BBC nicht sehr ausführlich ist, habe ich mir die Mühe gemacht und nach Unterlagen zur Konferenz gesucht. Leider scheint die Konferenz keine per google auffindbare Webseite zu haben und dementsprechend ist die beste Quelle, die ich finden konnte, ein Artikel in arabischer Sprache der Zeitung al-sharq (الشرق):

استضافته الدوحة بمشاركة علماء الجيولوجيا …مؤتمر مكة يثبت أن الكعبة مركز للأرض
Doha hosted conference with participation of geologists proves that the Kaaba of Mecca is the centre of the Earth

Darin werden die Vorträge von Youssef al-Qaradawy sowie von Zaghlul Annajjar näher beleuchtet. Der Hauptredner indes ist ein Dr. Yahya Al-Waziry (يحيى الوزيري). Er hat die Aufgabe, den wissenschaftlichen Aspekt darzustellen, der sich mit der Zentralität Mekkas beschäftigt. Zum Schluss referriert Yasin A-shouk (ياسين الشوك) über die von ihm erfundene (kommerzielle) Uhr “Saat Makka”.

Mecca’s longitude is in perfect alignment to magnetic north

Die gängige Aussage ist die, dass Mekkas Längengrad mit dem des magnetischen Nordpols übereinstimmt, während das für Greenwich (offensichtlich) nicht stimmt.

Viele wissen, dass der magnetische Nordpol vom geographischen Nordpol abweicht. Um die Definitionen präzise zu halten, hier eine Wiederholung: Der geographische Nordpol bezeichnet den Punkt, an dem die Drehachse der Erde ihre Oberfläche in Richtung des magnetischen Südpols7 schneidet.

Die magnetischen Pole der Erde entstehen - so die derzeitige Annahme - durch Zirkulation von ferretischen Metallen im Erdkern. Dadurch entsteht eine Art Elektromagnet mit dem Nordpol in der Nähe der Antarktis und dem Südpol in der Nähe Kanadas. Kurios ist zunächst einmal, dass die Pole dieses Magnets nicht stabil sind und sich nicht nur jährlich, sondern sogar täglich und manchmal sporadisch bewegen. Eine kanadische Behörde beobachtet die Bewegungen des Pols in ihrer Nähe. Zuletzt wurde im 2001 die Lage des Pols an der ungefähren Position 81.3° Nord, 110.8° West8 gemessen. Man schätzt, dass der Pol jedes Jahr etwa 40km weiterwandert - derzeit von der Küste Kanadas weg. Im Jahr 2005 wurde die Position des Pols auf 82.7° Nord und 114.4° West geschätzt. Hinzu kommt, dass seine Position innerhalb eines Tages in einem Radius von etwa 85km schwankt.

Dieser Tatsachen muss man sich im klaren sein, wenn man darüber sprechen möchte, welche Stadt auf demselben Längengrad wie der Pol liegt. Im Hinterkopf sollte man weiterhin behalten, dass magnetischer Nord- und Südpol sich nicht gleichsinnig bewegen9.

Nun zurück zur Propagation: Die Stadt Mekka liegt bei 21.4° Nord und 39.8° Ost. Da die Zählung der Längengrade sowohl nach Osten als auch nach Westen von Greenwich anfangen, müsste der Längengrad 39.8° Ost am geographischen Nordpol10 in den Längengrad 140.2° West übergehen11. Der Nordpol soll aber 114.4° West liegen! Das entspricht etwa dem Breitengraden 66° Ost und dort liegen etwa Samarqand (Usbekistan), Kandahar (Afghanistan) oder Karachi (Pakistan). Karachi ist bspw. von Mekka etwa 2700km entfernt!

Aber selbst wenn Mekka zufällig mit dem Nordpol auf einem Breitengrad läge - da sich dessen Position stetig und nicht linear ändert, kann die Aussage der Wissenschaftler nicht aufrechterhalten werden. Außerdem müsste man sich fragen, warum ausgerechnet der Nordpol eine solche Symbolkraft haben soll? Der antarktische magnetische Pol (in der Südhalbkugel) hat derzeit etwa den Breitengrad 135° West. Dieser verläuft durch den Nordwesten Kanadas. Auf der anderen Seite der Erde verläuft seine Fortsetzung (45° Ost) zwar u.A. durch Saudi-Arabien, aber da sehr weit von Mekka entfernt.

Zaghlul Annajjar führt zum Schluß seiner Rede aus:

وما هي دلالاتها على شرف المكان وعظمته وبركاته؟وللإجابة على ذلك أشار إلى توسط مكة المكرمة لليابسة‏ ‏وانتفاء الانحراف المغناطيسي عند خط طول مكة المكرمة‏…

Und was wären die Beweise für die Erhabenheit des Ortes [Mekka]? Um diese Frage zu beantworten hat er [Annajjar] auf die Mittigkeit Mekkas in Bezug auf das Festland12, auf den Wegfall der Diskrepanz zwischen magnetischem und geographischem Nordpol auf dem geographischen Breitengrad Mekkas…

Auch von Mekka aus gesehen gibt es einen Unterschied zwischen der Richtung zum magnetischen Nordpol und der zum geographischen. Die Aussage ist also schlichtweg falsch und durch ihre Platzierung sehr irreführend.

Mekka ist das Zentrum der Erde

Zunächst einmal muss ich klarstellen, dass diese Aussage keineswegs stimmen kann, denn der Mittelpunkt der Erde ist natürlich irgendwo im Kern der Erde, auf keinen Fall auf ihrer Oberfläche. Gemeint ist aber die Mittigkeit auf einer gedachten ausgebreiteten Karte, bzw. auf dem verbundenen Festland Europa-Asien-Afrika.

Herr Yahya Al-Waziry gibt zu Anfang seines Vortrags einen kurzen Überblick darüber, welche Wissenschaftler vormals und mit welchem Erfolg an der Ausarbeitung der Theorie der Mittigkeit Mekkas gearbeitet haben. Das erspar ich mir, aber es wäre interessant herauszusuchen, inwieweit ihnen widersprochen wurde und mit welchen Argumenten..

Er stellt dann - sehr löblich - seine Herangehensweise vor, um diese Fragestellung zu beantworten. Er macht den Anwesenden klar, dass Kartenwerke verzerrte Wiedergaben der Realität sind und deswegen sich nicht jede Karte zur Auswertung von Längenverhältnissen eignet. Sehr richtig! Er habe aus diesem Grund in seiner Forschungsarbeit auf drei Programme zurückgegriffen, die unter ‘Spezialisten’ und ‘Experten’ be- und anerkannt seien:

  1. Google Earth - ist wohl jedem bekannt, brauche ich nicht zu erklären.
  2. Qibla locator - diese Applikation gibt für einen beliebigen Ort auf der Erde die Richtung des kürzesten Luftwegs nach Mekka an.
  3. Geomidpoint calculator - berechnet die Entfernung zwischen zwei Punkten auf der Erdoberfläche

Mir ist derzeit nicht bekannt, wie genau Qibla locator arbeitet - vor allem, ob es die Erdkrümmung bei der Berechnung der kürzesten Strecke berücksichtigt oder ob es nach einer verzerrten Darstellung der Erde verfährt. Google Earth benutzt auf jeden Fall das Koordinatensystem WGS-8413, das eine Projektion auf einen Ellipsoiden verwendet. Diese Projektion ist zwar immer noch besser als die meisten anderen Projektionen (vor allem artähnliche Zylinderprojektionen), nichtsdestotrotz, ist eine genaue Wiedergabe einer ellipsoiden Oberfläche auf einer flachen immer mit einer gewissen Verzeichnung verbunden, die nicht nur aber wesentlich durch die Annäherung der Geometrie der Erdoberfläche an eine geometrische perfekte Form hervorgerufen wird.

Den größten Fehler macht Herr Al-Waziry aber bei der eigentlichen Messung - er wählt seine Abstandspunkte sehr willkürlich:

أولا: بالنسبة لتوسط مكة للعالم القديم (أفريقيا وآسيا وأوروبا) وجدت أن المسافة المتوسطة مابين أبعد حدود فى قارة أفريقيا وأوروبا (جزيرة أيسلندا) تساوى حوالي 6400 كم، مع وجود جزء من قارة آسيا لم يدخل فى حدود المسافة السابقة لاتساع لكبر مساحة هذه القارة.

Erstens: Was die Mittigkeit Mekkas im Bezug auf die ‘alte Welt’ (Afrika, Asien und Europa), so habe ich herausgefunden, dass die mittlere Entfernung zwischen den weitesten Grenzen Afrikas und Europas (Island) etwa 6400 km beträgt, während ein Teil Asiens wegen der großen Ausdehnung Asiens nicht in den Umkreis dieser Entfernung passte. [sic]

Zunächst einmal haben meine eigenen schnellen Messungen mittels Google Earth eine Entfernung von Mekka nach Capetown in Südafrika14 von etwa 6564,18 km ergeben. Die Entfernung zur äußersten Grenze Islands15 betrug demnach etwa 6681,00 km. Das sind mehr als 100km Unterschied! Das heißt konkret, dass selbst nach diesen amateurhaften Messungen die “Mitte” des Festlands irgendwo in einem Umkreis von 100 km um Mekka herum (vor allem nördlich und südlich) liegen könnte.

Schlimmer noch wiegt, dass Herr Al-Waziry zwar Island zur ‘alten Welt’ zählt, nicht aber Grönland (z.B.) und vor allem nicht Asien, das ihm einfach zu ausgedehnt zu sein scheint! Übrigens, das dürfte den Wissenschaftler interessieren: Die Entfernung von Mekka bis zu den östlichen Grenzen Asiens beträgt etwa 6500 km Meilen - das sind etwa 10.500 km16!

Das Spiel setzt sich dann bei der Mittigkeit im Bezug zur ‘neuen Welt’ fort. Dort ergibt sich für ihn der zusätzliche Freiheitsgrad, dass die Anordnung der Kontinente (vor allem der Amerikas) auf der planen Karte beliebig sein kann. Dort misst er die nahen, wie auch die fernen Grenzen dieser Kontinente, sowie die Entfernungen zu Mittelpunkten17 dieser , um zum Schluss zu kommen:

إن النتائج السابقة توضح أن توسط مكة لليابسة يظهر من خلال عدة مستويات وليس مستوى واحد فقط، حيث أنها تتوسط أبعد حدود لقارتي أفريقيا وأوروبا معا، كما أنها تتوسط الحدود القريبة لقارات العالم الجديد مع الجزء الباقي من قارة آسيا حيث يلتقي مع الحدود الشمالية لقارة أمريكا الشمالية، كما أنها تحقق التوسط بالنسبة لحدود قارات العالم الجديد البعيدة والتي تمثل حدود اليابسة من الخارج، وأخيرا فان مكة المكرمة تبتعد تقريبا بنفس المسافة عن النقاط التي تتوسط قارات العالم الجديد أي عن مراكزها الجغرافية.

Die vorangestellten Messungen verdeutlichen, dass sich die Mittigkeit Mekkas im Bezug zum Festland18 in mehreren Dimensionen zeigt und nicht nur in einer: Die Stadt [Mekka] liegt genau in der Mitte zwischen den äußersten Grenzen Afrikas und Europas, sowie zwischen den nahen Grenzen der neuen Welt und den fernsten Grenzen Asiens, wo es sich mit Nordamerika trifft, sowie zwischen den fernen Grenzen der ‘neuen Welt’, die die Grenzen des Festlands wiedergeben. Zudem hat Mekka den ungefähr gleichen Abstand zu den Mittelpunkten der Kontinente der ‘neuen Welt’ (a.k.a. ihre geographische Lagen [sic]).

Zum Schluss seines Vortrags fordert der Referent noch, Mekka’s Längengrad19 zum Nullmeridian zu erklären, da der Verlauf des derzeitigen Nullmeridians einer wissenschaftlichen Grundlage entbehrt. Dass seine Erklärungen kein Plus an Wissenschaftlichkeit liefern, wird ihm offensichtlich nicht klar!

Nicht unerwähnt lassen will ich die Tatsache, dass Herr Yahya Al-Waziry ein Laie ist! Er hat zwar promoviert, allerdings laut dieser Seite hat seine Profession nichts mit Astronomie, Geographie oder auch nur Mathematik zu tun: Er hat scheinbar Architektur studiert und sich auf Innenarchitektur und (archäologische) Kunst spezialisiert. Ein alter Mathematik-Professor sagte mir mal, dass Maschinenbauer in der Mathematik von Mathematikern, Informatikern und Eletrotechnikern geschlagen werden. Weit von den Maschinenbauern abgehängt kämen dann die Bauingenieure. Wie weit unten auf der Trittleiter des Mathematikverständnisses man nach den Architekten zu suchen hätte, hatte er nicht erwähnt..

Brauchen wir eine spezielle Uhr, um die Gebetsrichtung auszumachen?

Ich fasse mich kurz: Herr Yasin A-shouk (ياسين الشوك) hat eine analoge Uhr erfunden, die nicht nur nach Mekka geht, sondern das auch noch in der entgegengesetzten Richtung tut, wie das bekannte Uhren tun. Die Drehrichtung der Uhrzeiger richtet sich dabei nach der Drehrichtung der Umdrehung der Kaaba bei der Pilgerfahrt20. Die Konstruktion der Uhr soll auf fünf “wissenschaftlichen Theorien” beruhen:

  1. Mekka ist das Zentrum der Erde
  2. Die ganze Welt sollte sich nach der Uhr Mekkas richten (ist das überhaupt eine Theorie???)
  3. Mekka ist das Zentrum der magnetischen Anziehung der Erde21
  4. hier wird’s sogar interessant: Der Umfang der Erde soll nicht nur 360° sein, sondern ist 390°. Wie das gemeint ist, will mir bei bestem Willen nicht einfallen..
  5. Mekka, Al-Medina22 und Jerusalem liegen alle auf einer geographischen Linie

Linie zwischen Mekka, Medina und Jerusalem

Keiner der fünf Thesen zeigt so gut wie die letzte, wie unüberlegt und unterinformiert diese aufgestellt werden, wie ich anhand dieses Bildes zu verdeutlichen versuche. Tatsächlich liegen die drei Städte mitnichten auf einer geographischen Linie. Sie liegen maximal auf einer geographischen Kurve, die aber ansonsten keine erkennbare Bedeutung hat.

Weiter muss man feststellen, dass bereits mit einer einfachen analogen Uhr die Himmelsrichtungen ungefähr bestimmt werden können und dadurch die Gebetsrichtung festgestellte werden kann. Dazu geht man so vor, dass man den Uhrzeigersinn in Richtung Sonne hält. Die Winkelhalbierende zwischen Uhrzeigersinn und 12-Uhr ist der ungefähre Süden. Das wird sogar durch die Drehrichtung der Uhr erst ermöglicht23, da die Uhr in Sonnenrichtung dreht und somit die Winkelhalbierende stets in dieselbe Richtung zeigt.24 Wozu braucht man also noch eine “Extra-Uhr”?

Einen guten Kommentar bzgl. der gegen den Uhrzeigersinn drehenden Uhrzeiger dieser Uhr:

A French muslim has even developed a watch that is said to rotate anti-clockwise — that would explain the state of civil liberties in Saudi Arabia.

Ahhh!

Ich finde es teils beschämend, teils verrückt, wie sich einige muslimische Gelehrte wie Schamane verhalten und einen Wahrheitsgehalt unterhalb jeglicher vernünftig verantwortbaren Grenze und weitab ihres eigenen Wissenstands predigen. Dass die Konferenzteilnehmer auch noch planen, eine Nachfolgekonferenz zu organisieren, wo die “Theorie der Mittigkeit Mekkas” noch weiter gefördert werden soll, erinnert mich ein wenig an die evangelikalen Gruppierungen in den USA, die um alles die “Theorie des Kreationismus” durchzusetzen versuchen - notfalls mit einer Konferenz und einem Museum.

Die Welt hat meines Erachtens genügend Wichtigtuer und Nichtsnutze. Die Konferenzteilnehmer sollten sich schämen, dass sie solch einfach als Blödsinn zu enttarnenden Theorieblasen aufgesessen sind und nicht noch mehr Menschen in die Irre leiten.

  1. vor allem mit Zaghlul Annajjar (زغلول النجار) []
  2. Anders als andere Längengrade geht der von Mekka genau durch den magnetischen Nordpol der Erde[]
  3. Youssef al-Qaradawy erwähnt zwar, dass dies wissenschaftlich belegt wäre, nennt aber weder Quelle, noch Beleg, noch einen Anhaltspunkt wie das Zentrum der Erde zu definieren sei[]
  4. also mathematisch korrekt[]
  5. auch hier wird nicht gesagt, wie das genau gehen soll[]
  6. Mehr Informationen hierzu hier[]
  7. Der magnetische Süden liegt korrekterweise im Norden, da die Nordpole unserer einfachen Magnete dort hin zeigen[]
  8. von Greenwich aus zunächst einmal..[]
  9. dies scheint mir vor allem mit den unterschiedlichen Gesteinsschichten zu tun zu haben, die die beiden magnetischen Stränge zu durchlaufen haben..[]
  10. da, wo die Längengrade enden[]
  11. 180°-39,8°[]
  12. gemeint ist das “zusammenhängende” Festland Asien, Afrika und Europa[]
  13. nebenbei: in diesem Koordinatensystem ist Greenwich nicht im Nullmeridian[]
  14. 43°23′06″S,19°04′36″O[]
  15. 65°30′51″N,24°29′50″W[]
  16. aber vielleicht reicht ihm ja auch die ungefähre Übereinstimmung der Beträge..[]
  17. er meint wohl die Flächenschwerpunkte, allerdings bezweifle ich, dass er diese sachgerecht berechnet hat[]
  18. komisch, hier kommt wieder Festland vor, wo er davor noch Island dazuzählte..[]
  19. eigentlich sogar einen gedachten Meridian, der sowohl durch Mekka, als auch durch Medina verläuft. Dieser Längengrad würde noch nicht einmal durch die Erdachse gehen![]
  20. actually geht es dabei darum, dass man mit der linken Schulter zur Kaaba kreist..[]
  21. Ahhhhhhhh! Was das heißen soll, wird im Artikel nicht weiter erklärt..[]
  22. bzw. die Moschee darin[]
  23. zumindest auf der Nordhalbebene[]
  24. Zur Anmerkung: Hierbei nimmt man vereinfachend an, dass um 12:00 die Sonne im Zenit, also im Süden steht. Das ist natürlich nicht wirklich der Fall, der Stand der Sonne zu Mittag variiert über das Jahr. Trotzdem ist das eine gute Methode, um schnell und unkompliziert die ungefähre Himmelsrichtung festzustellen![]

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Comments

  • By Melantrys, 20. Mai 2008 @ 21:44

    Also, mir fällt dazu irgendwie dies hier ein.
    Anders als Khalid Jarrar dort halte ich es aber schon für sinnvoll und wichtig, daß Muslime sich laut und intelligent zu solchen Themen äußern, anstatt sie in der Hoffnung, daß niemand den Schwachsinn bemerkt, unter den Teppich zu kehren.
    Konstruktive Kritik kann immer nur von innen heraus vernünftig funktionieren. (Wenn jetzt nur noch mehr Christen in Amerika sich lautstark gegen kreationismus-bedingte Irrlehren an den Schulen einiger Staaten äußern würden, wäre das Leben schöner… Naja, gut, ok, die denkenden Christen dort tun es ja tatsächlich)

    Zum Thema “um Mekka kreisende Uhren”…: Hat dieser Experte vielleicht lange Zeit in Bayern verbracht? Ich habe jetzt schon mehrfach bei “Exilbayern” bajuvarische Wanduhren gesehen, die entgegen dem Uhrzeigersinn laufen und mit dem Spruch “In Bayern schlagen die Uhren anders” versehen sind.

    Auch irgendwie im Thema: Kirchensprecher bekennen sich gerade aktuell freimütig zu Teufelsaustreibungen in Paderborn. (Manchmal bin ich ja so dankbar, protestantisch getauft zu sein…) Möchte ich eigentlich drüber bloggen, bin aber momentan zu faul dazu.

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