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Kelek: Das Geld wird kulturell ausgegeben.

Freitag, 25. Januar 2008, 23:54

Wieder ein Interview mit Necla Kelek, die um jeden Preis die einzige Tabubrecherin im Lande sein will:

Welche Art von Erziehungskonzepten, Lebensmodellen und -weisen wird dort befolgt? Oft heißt es nur: Migranten sind arm, Armut bringt Gewalt und Ungerechtigkeit innerhalb der Familien. Diese Argumentation ist viel zu einfach.

Stimmt das denn nicht? In deutschen Unterschichtfamilien ist Gewalt ebenso verbreitet.

Aber die Migrantenfamilien sind für mich nicht arm.

Sondern?

Wenn man in diese Familien schaut und fragt, wie das Geld verdient wird und wofür es ausgegeben wird, dann sieht man, dass diese Familien sich plötzlich eine Hochzeit für zwanzigtausend Euro leisten können. Sie unterstützen ihre Familien in der Türkei mit Geld und mit Gold. Ein Vater lässt seine vier Kinder arbeiten und kassiert ihren Lohn. Das Kindergeld kommt nicht den Kindern zugute, der Vater verzockt es beim Kartenspiel. Und die Mütter verdienen mit Putzstellen Geld, das sie dann für Hochzeitskleider ausgeben. Das Geld wird kulturell ausgegeben.

Speak for yourself!

Ich finde es interessant, wie Necla Kelek verschiedene tatsächlich existierende und “weniger tatsächlich” existierende Dinge miteinander verwebt: Der Vater lässt seine Kinder für ihn arbeiten, während er das Geld in die Türkei verfrachtet, Karten spielt und ansonsten Hochzeiten organisiert (offensichtlich nicht für die überarbeiteten Kinder..). Die ganze Zeit über geht die Mutter putzen, um sich Hochzeitskleider zu kaufen. Da frage ich mich wirklich, warum noch jemand diese Frau ernst nimmt.. Es ist offensichtlich, dass sie einen persönlichen Frust hier loswird.

Nebenbei behauptet sie ja, dass Migranten per se schlechter mit Geld umgehen können, denn offensichtlich haben deutsche “Unterschichtler” tatsächlich kein Geld, während Migranten-”Unterschichtler” ihr Geld für alle möglichen Belanglosigkeiten ausgeben und sich einen Dreck um ihre Kinder kümmern.. Das gehört zur Kultur des Türken halt..

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