“The freedom seeking scream of people of Tunisia ended the tyranny and atrocity and put a smile on the face of the oppressed people of Tunisia,” dies waren die Worte, die iranische Parlamentarier für die tunesische Revolutionäre Anfang des Jahres fanden. Ähnliche Aussagen fanden sich bei Ahmadinedschad und bezüglich der ägyptischen Demonstranten. Und natürlich findet die iranische Regierung die Revolutionsversuche im kleinen Golfstaat Bahrain toll, versprechen sie sich doch größeren Einfluss über die Schiiten im Land. Zu Syriens Revolutionäre finden sich aus Iran keine solchen Worte! Und die eigenen Demonstranten hatte man keine zwei Jahre zuvor noch brutal niedergeschlagen.
Dass ein transatlantischer Flug ganze 45 Minuten zu früh ankam, missfiel den Fluglotsen des Frankfurter Flughafens sichtlich, denn sie liessen uns eine halbe Stunde warten, bevor sie uns einen Parkplatz zubilligten. Die gefühlte durchschnittliche Verspätung wäre ansonsten zu sehr nach unten gezogen worden. Der Pilot – der im Übrigen einen tollen und ruhigen Flug geflogen war sowie eine nachahmenswerte Landung hingelegt hatte – hat uns gleich zu Beginn des Landeanflugs mitgeteilt, dass wir noch nicht erwartet werden. Vor dem Flughafengebäude wartend musste er uns mehrmals vertrösten, bis er uns 20 Minuten später erfreut mitteilte, dass am Gate direkt vor uns sich einige Fahrzeuge zu bewegen anfingen, um den Zugang zu räumen und wohl unsere Ankunft vorzubereiten. Gute Nachrichten, die etwa weitere 10 Minuten auf ihre Auflösung warten ließen.
Neue Artikel für den 24. June 2010: Custom Feed: A big corner has been turned in Gaza, Mosque opponents using fear to divide, Amerikanische Hafenarbeiter weigern sich israelisches Schiff zu entladen, Hebron Jew won’t claim home until settlers leave
In the wake of the end of the two-hour season- and series-finale of the hit-series “24″, the US pledge of allegiance has been modified in a swift move through a bipartisan move and across the two houses to include an allegiance to Jack Bauer, the hands-on counter-terrorist protagonist. The new pledge of allegiance which will henceforth be sworn across the country reads as follows:
I pledge allegiance to the Flag of the United States of America, to the Republic for which it stands and to aworld protector Jack Bauer, judge, jury and prosecutor.
Neue Artikel für den 23. February 2010: Custom Feed: There was a young Imam from Leicester…, Gesetzgebung des Bundestages? – Wer hat die Macht im Lande?, Kamikaze Joseph Stack: A Terrorist by Any Other Name, Double standards on terror counterproductive says CAIR
Neue Artikel für den 14. February 2010: Custom Feed: In Memory of Sister Aasiya Zubair: Nine Things You Can Do, "Breaking the silence:" Women soldiers speak out, How to brand Israel, The Muslim origins of Valentine’s Day, Some thoughts on Ethan Bronner at the New York Times, 12 February 2010, Israeli court frees non-violent protesters, The National, 12 February 2010, Israel tracks [...]
Menschenrechte gelten offenbar nur, wenn abstrakte Freundschaftsverhältnisse nicht im Wege stehen. Eine Studentin fragt Obama, warum die USA die Menschenrechtsverletzungen durch Israel und Ägypten an den Palästinensern im Gaza-Streifen nicht verurteilen – und ganz im Gegenteil gar mithelfen.
Last night you spoke in your State of the Union address you spoke of America’s support for human rights. Then, why have we not condemned Israel and Egypt’s human rights violations against the occupied Palestinian people? And yet we continue supporting them financially with billions of dollars from our tax dollars?
Letzte Nacht haben Sie in Ihrem Rede zur Lage der Nation von der Unterstützung der Menschenrechte durch Amerika gesprochen. Warum dann haben wir nicht Israels und Ägyptens Menschenrechtsverletzungen gegen das besetzte palästinensische Volk verurteilt? Und wir unterstützen sie sogar finanziell mit Milliarden unserer Steuer-Dollar?
Seine Antwort ist eine Karikatur der amerikanischen Außenpolitik, die sehr oft von Menschenrechten und anderen schönen Dingen palavert, aber ebenso oft genau diese Dinge aktiv bekämpft. In seiner Antwort weicht er der eigentlichen Frage aus und stellt – da ist er ja nicht alleine – den “Nahostkonflikt” als prinzipiell unlösbar dar. Dazu bedient er sich der alten Lüge, dass dieser Konflikt schon lange angedauert hätte (er spricht von Jahrhunderten!!).
Der “Verfahrensfehler” in der Beweisaufnahme für den Fall gegen die Ex-Mitarbeiter von Blackwater in den USA bestand in der Androhung von Jobverlust! Jobverlust! Der Rechtsstaat USA sieht vor, dass eine unter Druck erwirkte Aussage nicht vor Gericht verwendet darf, deshalb kann der Fall nicht weiter bearbeitet werden (die Zeugenaussagen sind da vollkommen irrelevant offensichtlich!). Es ist schon komisch, wann so ein Rechtsstaat überhaupt bedient wird…
Al-Jazeera hat mit zwei US-Kongressabgeordneten gesprochen, die seit einem Jahr versuchen, die Not der Menschen im Gaza-Streifen zu lindern. Es sind die Abgeordneten Brian Baird und Keith Ellison, die leider bislang ohne Erfolg versucht haben, das Thema auf die Tagesordnung zu setzen und die vollkommene Einseitigkeit der US-Politik aufzuweichen.
Der Abgeordnete Brian Baird hat sich entschieden, für die nächsten Wahlen in 2010 nicht anzutreten.
Ich fürchte, dass die US-Bevölkerung erst nach weiteren drei Jahren merken wird, dass Obama nicht geliefert hat, was sie von ihm verstanden hatten. Wieder einmal eine herrliche Karikatur von Amerikas meistgesuchten politischen Karikaturisten.
Der Bürgermeister von Clarksville Johnny Piper hatte eine dieser hysterischen Emails weitergeleitet, in der zu einem Protest gegen die angeblich neu von Barack Obama eingeführten Briefmarken aufgerufen wurde. Die Briefmarken – die bereits seit 2001 mehrmals aufgelegt wurden – erinnern an die beiden muslimischen Feste. Auf den Postmarken ist in arabischer Kalligraphie “Eid Mubarak” aufgedruckt – der Wunsch eines “gesegneten Festes” also. Piper hatte angemerkt, dass er die Email als reine Information weitergeleitet hatte. Seine Rechtfertigung liest sich indes recht interessant:
The story about Firas is reaching German language media – and apparently, some facts are lost in translation or in the improvisation attempts of German newspapers..
Die USA haben einen schwarzen Präsidenten, schwarze Gouverneure, Senatoren und Bürgermeister. Afroamerikaner müssen u.A. nicht mehr hinten in den Bussen sitzen und können dieselben WCs aufsuchen, wie die Weißen. Die Rassentrennung gibt es seit mehr als vierzig Jahren offiziell nicht mehr. Das gilt allerdings nicht für den Valley-Swimclub außerhalb von Philadelphia. Vor ein paar Tagen wurden alle schwarzen Kinder aus dem Schwimmbad geworfen – mit der Begründung: Diese Hautfarbe – so wörtlich – sollte im privaten Club nicht dominieren.
“We’ll know it when we see it,” said Richard Holbrooke, referencing the “Supreme Court test” of how to identify pornographic material.
“Wir werden es erkennen, wenn wir es sehen,” sagte Richard Holbrooke den oberste Gerichtshof zitierend, wie pornographisches Material zu identifizieren sei.
Das ist ja eine interessante Ansicht. Bei verschwimmenden Zielen, keiner Definition von Erfolg und Misserfolg und einer Vorgehensweise, die weit jenseits vom Annehmbaren ist, stellt dieser Satz eine Frechheit dar.
Wenn man keine Definition von Erfolg hat, kann man keine Strategie generieren, um dahin zu kommen. Entsprechend, wenn es keine andere Definition von Erfolg gibt außer einem warmen flauschigen Gefühl im kollektiven Regierungsbauch, dann haben wir keine Strategie in Afghanistan.
Sebastian Engelbrecht fasst die Probleme der Netanyahu-Rede zusammen:
Das war kein großer Schritt in Richtung Nahost-Frieden. Das war allenfalls ein Schritt für die israelische Rechte. Erstmals hat gewissermaßen eine rechte israelische Partei – eine dezidiert rechte Partei – und ihr Parteichef Netanyahu einen Schritt gemacht in Richtung Akzeptanz eines Palästinenserstaates.