Dieser Bericht ging heute morgen von Belal El-Mogaddedi aus Kabul, Afghanistan ein.
Wie weit können sich einige Menschen von der grossartigen Botschaft des Islam entfernen und dennoch behaupten für seine Botschaft einzutreten?
Heute morgen bin ich gegen 06 Uhr 30 durch eine gewaltige Explosion, deren Druckwelle die Fensterscheiben meines Schlafzimmers in Tausend Stücke zerbrechen liess, aus dem Schlaf gerissen worden. Wie sich kurze Zeit später bestätigt, handelt es sich bei der Explosion nicht, wie zunächst von mir vermutet, um eine Boden-Boden Rakete, sondern um eine Autobombe, die 200 Meter von meinem Aufenthaltsort im Kabuler Stadtteil Schar-i-Nau gezündet worden ist. Anschlagsziel ist das beliebte Kabuler Einkaufszentrum “Safi Landmark” gewesen, in dem sich neben zahlreichen Boutiquen und Restaurants, im obersten Stockwerk ein, auch von Ausländern gern aufgesuchtes Hotel befindet, das dem Besucher eine wundervolle Aussicht auf die Hauptstadt Afghanistans bietet.
Die verhinderten Anschläge von New York zeigen, dass die Terroristen-Abwehr funktioniert.

So schreibt Dietrich Alexander in der Welt Online und verdeutlicht das Maß an Unwissen und Nachplappern, was die Medienberichterstattung in Deutschland ausmacht. Da wird es schwer, die BILD-Zeitung und ihren Kommentator Einar Koch zu kritisieren, die mit dem Aufmacher “Die Terror-Gefahr ist real” die Apokalypse suggerieren und tatsächlich mit dem Satz schließen:
Datenschutz ist gut. Terrorabwehr ist besser!”
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In den Niederlanden gab es vorgestern einen Anschlag auf die Königin Beatrix Wilhelmina Armgard. Der Attentäter hatte mit einem Kleinwagen die Absperrungen durchbrochen und war auf die Königskutsche zugerast. Die Königin hatte er verfehlt, allerdings brachte er mindestens sechs Menschen um Leben. Ein typischer Fall von Terrorismus, oder?
Dies ist eine Übersetzung eines Artikels von Craig Murray, den ich mit seiner Erlaubnis übersetzen durfte.
Im Mai 2008 wurde Hicham Yezza, ein Informatiker an der Nottingham Universität, in einer weithin bekannt gewordenen Anti-Terror-Razzia zusammen mit dem Studenten Rizwaan Sabir verhaftet. Sie hatten Al-Qaida-Materialien von der Internetseite des US-Verteidigungsministeriums als Teil der akademischen Ausarbeitung über Terrorismus von Sabir heruntergeladen.
Schändlicherweise wurden sie von der Nottingham-Universität der Polizei gemeldet. Der Verzicht von Britischen Universitäten auf die Idee der akademischen Unabhängigkeit ist eines der unbesungen Tragödien unserer jüngsten Geschichte. Unsere Universitäten sind zu Fließbandfabriken geworden, die eine zunehmende Anzahl an “beruflich ausgebildeten” Absolventen in einen Markt einliefern, der mit weit weniger Berufen für Hochschulabsolventen aufwarten kann, als Nachfrage vorhanden ist. Die vorhandene Forschung, die noch betrieben wird, wird nicht mehr an ihrer Auswirkung auf das menschliche Wissen, sondern lediglich an Staatskonzepten wie ökonomischen und sozialen Auswirkungen gemessen.
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Ich warte seit heute morgen darauf, dass eine der vielen Medienmeldungen den Anschlag als terroristischen Anschlag bezeichnet – aber Fehlanzeige.
Angefangen hat es mit der haz von heute morgen (09:06). Die schrieb nur von zwei “Busexplosionen”, bei denen “mindestens drei Menschen” getötet und mehrere verletzt wurden. Die Anschläge hätten sich nur einige Stunden von einander getrennt ereignet. Von “Sabotageakten” ist die Rede. Genaueres wüsste man nicht.