… sind die dümmlichen Möchtegern-Sarrazine dieser Republik, die sich in ihrem Stammtischgeplärre bestätigt fühlen und wahrscheinlich einen Suffzustand für den geeigneten Zustand halten, um nüchterne Analysen anzustellen und Forderungen an die Politik zu stellen!
Gestern morgen versüsste mir ein netter Mitarbeiter die Ankunft am Institut mit der Bemerkung, ich sei sicherlich genervt, da ich gestern Thilo Sarrazin bei Beckmann gesehen hätte. Nein, habe ich nicht. Ich habe randwärtig gehört, dass es eine solche Diskussion gab, aber die Sendung habe ich nicht gesehen. Der Mitarbeiter grinste und meinte mir unterstellen zu müssen, dass ich ja beleidigt sei. Nein, bin ich nicht. Warum denn auch? Ich denke, dass Sarrazin vollkommen falsch liegt und ein Angstmacher ist, der sich rassistischer Elemente bedient, aber deshalb beleidigt sein? Er machte mit dem dümmlichen und inhaltslosen Witzeln weiter bis ich zum Büro ging.
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In Belgien ist es bereits Gesetz, in Frankreich und der Schweiz gibt es konkrete Ansätze, es nachzumachen und nun findet sich offensichtlich auf Europaebene eine Abgeordnete, die zwar in der letzten Wahlperiode durch recht starke Abwesenheit bei gleichzeitig beträchtlichen Nebeneinkünften aufgefallen ist ((und dies anscheinend mit einer fehlerhaften eidesstattlichen Erklärung zu vernebeln versuchte)), dies aber mit der Forderung nach einem europaweiten Burka-Verbot wettmachen möchte. Frau Koch-Mehrin, die 2009 erst in der dritten und letzten Abstimmung zur Vizepräsidenten des EU-Parlaments mit dem niedrigsten Ergebnis gewählt wurde, hat wohl endlich einen neuen Aufhänger gefunden, der sogar – nach sorgsamem Biegen und Stutzen – auch in ihr sonstiges Möchte-gern-Image der liberalkonservativen Neufeministin passen könnte. Ja, es ist offenbar feministisch – ja geradezu emanzipierend, Frauen von oben herab und unter Androhung von Freiheitsentzug, Gewalt oder zumindest Geldstrafen zu sagen, was sie anziehen sollen.
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Wozu die Tunnel zwischen dem Gaza-Streifen und Ägypten alles gut sind, verdeutlicht ein neuer Artikel bei Spiegel Online, in dem es um eine Braut geht, die durch einen Tunnel zu ihrem Mann kriecht. Sie kommt aus dem Westjordanland und er ist im Gaza-Streifen. Die Gefahren, die mit dem Tunnelschmuggel verbunden sind, hängen nicht nur aber [...]
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Dass auf Dienstreisen nicht immer der Dienst im Vordergrund steht, ist relativ gängig. Dass sich allerdings eine Delegation deutscher Abgeordneter weitgehend nicht von “inhaltlichen Terminen” von der Freizeit ablenken lassen will, dann muss man sich natürlich schon fragen, ob sie nicht besser beraten wären, die Reise auf eigene Kosten zu veranstalten.
Rolf Schütte, the German consul general in San Francisco, wrote to the foreign ministry in Berlin to express his outrage. [...] Schütte wrote that the behaviour of the bundestag’s health committee members during a visit to the US and Canada in May ranged from “inappropriate to bloody-minded”. He euphemistically referred to the visit as a “trip of a special nature”, which the MPs had requested should leave plenty of room for a combination of “theatre and concert events, and shopping – especially shoe shopping”.
Liest man den Spiegel-Artikel, dann geht man davon aus, dass sich die Abgeordneten in Kalifornien einen Urlaub gegönnt haben – und dies ist noch nicht einmal sehr unwahrscheinlich.
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Wenn an dieser Stelle alle Muslime und irgendwie muslimisch aussehenden Menschen auf der Stelle tot umfallen würden, würde es entsprechend eingestellten Medienschaffenden nicht weiter schwer fallen, eine neue Bedrohung durch eine durch ihr Aussehen zu unterscheidende Gruppe finden. Das hat kürzlich der Spiegel bewiesen. Der Spiegel titelte in der Ausgabe 35/2007 ((kurze Frage: wie kann man eigentlich so viel Stuss schreiben??))

“Die Gelben Spione”
Wie China deutsche Technologie ausspäht
Tja, was soll man sagen, der Angriff der “Gelben” geht weiter! Sie wagen es, unserem Rechtsstaat auf der Nase rumzutanzen und nutzen aktiv alle Möglichkeiten, die ihnen der Rechtsstaat gibt, um die Meinungs- und Pressefreiheit des Spiegels einzuschränken:
Nun hat die Vereinigung Chinesischer Akademischer und Studentischer Gesellschaften in Deutschland e.V (CASD) (sowie Einzelpersonen) einen Gang höher Geschaltet und gestern Strafanzeige gegen die Autoren der Titelgeschichte erstattet: “wegen Begehung der Straftat der Beleidigung nach §185 StGB, der üblen Nachrede nach §186 StGB, der Verleumdung nach §187 StGB, der Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen nach §166 Abs.1 StGB, der Volksverhetzung nach §130 StGB und der Verletzung von Flaggen und Hoheitszeihen ausländischer Staaten nach §104 StGB….”
Folgendes hat SpiegelOnline heute zu vermelden:
Im Irak sind seit heute mehr Tote zu beklagen, als Menschen durch die Terroranschläge vom 11. September 2001 umgekommen sind.
Es wird natürlich schon anhand des Titels klar, dass der Spiegel unter “Tote” eigentlich nur tote US-Soldaten meint, aber ich finde es wichtig zu erwähnen, dass die Anzahl der toten Menschen seit Kriegsbeginn die Anzahl der Toten vom 11. September um ein Vielfaches übersteigt. Wie viele es genau sind, kann derzeit keiner sagen, denn diese Toten werden nicht erfasst. Eine US-Studie hatte in 2004 ergeben, dass etwas mehr als eine halbe Million – etwa 150.000 (!!) Menschen mehr als eine halbe Million Menschen – durch den Krieg gestorben sind!
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Im Spiegel-Artikel “Warum Israel richtig reagiert”, schwärmt der islamophobe Küntzel ganz ungeniert von einem gerechten Krieg. Es wird noch nicht einmal der leiseste Hauch einer ernstzunehmenden, professionellen, wahrheitsgemäßen Berichterstattung gewahrt. Nein, man rechtfertigt die schon von den Nazis angewandten Methoden der Kollektivstrafen und betreibt ungeniert Kriegshetze, wobei der Spiegel der Blödzeitung immer ähnlicher wird.
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